Persönlichkeitsmerkmale eines Entrepreneurs und ihre Relevanz. Analyse anhand des Fünf-Faktoren-Modells


Bachelorarbeit, 2020

27 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil: theoretischer Rahmen / Literaturübersicht
2.1 Persönlichkeitsmerkmale & Persönlichkeitsmodelle
2.2 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit
2.2.1 Offenheit für neue Erfahrungen
2.2.2 Gewissenhaftigkeit
2.2.3 Extraversion
2.2.4 Soziale Verträglichkeit
2.2.5 Neurotizismus

3. Ergebnisse
3.1 Offenheit - Einfluss auf die Gründbereitschaft
3.1.1 Offenheit - Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg
3.2 Gewissenhaftigkeit - Einfluss auf die Gründungsbereitschaft
3.2.1 Gewissenhaftigkeit - Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg
3.3 Extraversion - Einfluss auf die Gründungsbereitschaft
3.3.1 Extraversion - Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg
3.4 Soziale Verträglichkeit - Einfluss auf die Gründungsbereitschaft
3.4.1 Soziale Verträglichkeit - Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg
3.5 Neurotizismus - Einfluss auf die Gründungsbereitschaft
3.5.1 Neurotizismus - Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg

4. Diskussion

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die fünf grundlegen Persönlichkeitsdimensionen des Fünf-Faktoren-Modells

1. Einleitung

Entrepreneure sind jedermanns Lieblingshelden. Politiker wollen sie klonen. Bekannte Fernsehsender umschwärmen sie. Schulbücher preisen sie (The economist 2014). Zwei­felsohne erreichen erfolgreiche Entrepreneure in allen Kulturen Heldenstatus: Heute per­sonifiziert durch Individuen wie Elon Musk, Steve Jobs, Bill Gates oder Mark Zucker­berg. Ein Entrepreneur ist in seiner kürzesten Definition erklärt als ein Individuum, das ein Unternehmen gründet und beabsichtigt, damit Profit und Wachstum zu erzielen (Gartner 1989). Er designt, schafft und führt ein neues Unternehmen (Coskun et al. 2015). Entrepreneurship ist definiert als die Gründung eines neuen Unternehmens (Gartner 1989). Durch die Gründung eines Unternehmens helfen Entrepreneure der Wirtschaft, zu wachsen, und reduzieren Arbeitslosigkeit (Lopez-Nunez et al 2020). Speziell in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Klimawandel, Migration, Ungleichheit, Bevölkerungswachstum, aber auch fundamentale technologische Sprünge erfordern es, dass neuartige und kreative Lösungen für derartige komplexe Probleme ge­funden werden. Dies verlangt Entrepreneure, die kreativ agieren, sowie eine Gesellschaft, die ein solches Verhalten honoriert (GEM 2020).

Doch die Gründung eines Unternehmens gilt als große Herausforderung. Mit dem Versa­gen sind neben hohen finanziellen Kosten auch psychische und soziale Folgen verbunden (Zhao et al. 2010). Entrepreneure berichteten von Zeiten geprägt von Angst und Ver­zweiflung ohne jeglichen Hoffnungsschimmer, bevor sie ihr Unternehmen etablieren konnten (Bruder 2013). Entgegen dem weitverbreiteten Bild von Entrepreneuren, deren Garagen mit Sportwägen zugeparkt sind, berichten viele Unternehmer über finanziell schwierigere Phasen. Besonders Small business owner (SME), die zahlenmäßig die größte Gruppe der Entrepreneure darstellen, haben in finanzieller Hinsicht oft zu kämpfen (GEM 2020). Als SME werden jene Unternehmer bezeichnet, die aus persönlichen Zwe­cken ein Unternehmen gründen und beabsichtigen, damit ihrer Haupteinnahmen unter Aufwendung ihrer Ressourcen und Zeit zu erzielen (Gartner 1989).

Die erwartete risikobereinigte Rendite von Entrepreneuren ist niedriger im Mittelwert als alternative Gehälter aus den Anstellungsverhältnissen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Varianz bei den Renditen der Entrepreneure besonders hoch ausfällt - denn viele Unter­nehmen scheitern wirtschaftlich, fahren also hohe Verluste, während einige wenige ab­surd hohe Erfolge erzielen (Hall and Woodward 2010). Auch bei Solo-Selbständigen erweist sich die Streuung der Einkommen als besonders hoch (Fritsch et al. 2015).

Doch nicht überall in der Literatur herrscht Einigkeit in Bezug auf den Verdienst von Entrepreneuren. Eine Ursache hierfür sind Unterschiede in den Vergleichsgruppen. Bei­spielweise wurde gezeigt, dass der Median-Selbstständige mit weiteren Beschäftigten 22 Prozent mehr pro Stunde verdient als ein vergleichbarer abhängig Beschäftigter. Hinge­gen hatte der Median-Solo-Selbstständige, also ohne zusätzlich beschäftige Mitarbeiter, sechs Prozent weniger verdient als vergleichbare Beschäftige (Fritsch et al. 2015). Den­noch scheinen Entrepreneure, trotz der niedrigen absoluten Rückflüsse, lange an ihren Unternehmen festzuhalten (Hamilton 2000; Âstebro 2003).

Warum also trotz niedriger risikobereinigter Renditen in die Selbstständigkeit treten und daran festhalten, auch wenn die Aussichten nicht besonders gut scheinen? Es scheint so, als müssten Entrepreneure nicht für das Risiko, das mit einem solchen Wagnis einhergeht, kompensiert werden, weil sie Nutzen aus dem Risiko ziehen. In anderen Worten - Entre­preneure lieben das Abenteuer (Harrington 2010). So beschreibt ein Entrepreneur jenes Gefühl, das er durch seine Unternehmung erhält, wie folgt: „Wenn du diese Welt verlässt, möchtest du das Gefühl haben, etwas beigetragen zu haben. Mein Unternehmen ermög­licht mir, die Welt ein Stück zu verändern“ (Malach-Pines et al. 2002). Unzählige Bei­spiele wie diese lassen sich in der Literatur finden. Es scheint also, dass mittlerweile nicht nur finanzielle Motive, sondern ebenso soziale, ethische und ideologische Beweggründe bei den Entrepreneuren eine Rolle spielen. (GEM 2020).

Offensichtlich müssen Entrepreneure neben einem gewissen Maß an Risikobereitschaft und speziellen Fähigkeiten auch psychisch eine gewisse Stabilität besitzen. So wird in der Literatur von einigen Ökonomen diskutiert, ob die Fähigkeiten, die einem Entrepreneur abverlangt werden, angeboren sind oder im Laufe des Lebens erworben werden müssen (Nicolaou & Shane, 2008; Heinonen & Poikkijoki, 2005). Die meisten Ökonomen sind sich einig: Um Entrepreneur zu werden, sind einige Fähigkeiten notwendig, die bei einer Person ausgeprägter sein können als bei einer anderen. Unternehmerisches Verhalten gilt als multidimensional, deshalb erweist sich die Frage nach bestimmten Verhaltensmustern für die Wissenschaft als derart interessant. Dabei konnten zahlreiche Studien belegen, dass die individuelle Persönlichkeit auf einer sehr allgemeinen Ebene in fünf Grunddi­mensionen aufgeteilt werden kann (Costa & McCrae 1992). Diese fünf Dimensionen der menschlichen Persönlichkeit, im Englischen Big 5 genannt, sind: Offenheit für neue Er­fahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, soziale Verträglichkeit sowie Neurotizis­mus. Von den englischen Bezeichnungen ausgehend, ergibt sich das Akronym OCEAN (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness, Neuroticism). Das Interesse für die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen in diesem Kontext wächst seit einigen Jahren (Brandstätter, 2011).

Aus diesem Blickwinkel betrachtet kommen viele Fragen auf, die die Forschungen im Entrepreneurship antreiben. Warum gründen einige Individuen ein Unternehmen und an­dere nicht? Beeinflussen bestimmte Persönlichkeitsmerkmale die Entscheidung, Entre­preneur zu werden? Welche dieser Merkmale führen zum Erfolg? Für die Beantwortung dieser Fragen wird im Rahmen dieser Arbeit das bereits erwähnte Fünf-Faktoren-Modell verwendet. Daher wird ergänzend versucht, die Frage zu beantworten, inwieweit diese Entscheidung, ein Unternehmen zu gründen, von den Persönlichkeitsmerkmalen des Fünf-Faktoren-Modells beeinflusst wird.

Die erste Unterscheidung zwischen Entrepreneuren und anderen Individuen beginnt mit der Unternehmensgründung (Gartner 1988). In dieser Arbeit werden die Zusammenhänge der fünf Persönlichkeitsdimensionen mit der Gründungswahrscheinlichkeit untersucht. Im Anschluss wird geprüft, ob die jeweiligen Merkmale einen Einfluss auf den unterneh­merischen Erfolg haben. Der unternehmerische Erfolg in unserer Arbeit wird zum einen am wirtschaftlichen Gewinn eines Unternehmens und zum anderen anhand der Überle­benswahrscheinlichkeit des Unternehmens gemessen.

Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass zu diesen Fragen unterschiedliche Studiener­gebnisse vorliegen. Es konnten für alle Merkmale positive Einflüsse auf die Unterneh­mensgründung festgestellt werden, die aber teilweise in anderen Studien widerlegt wer­den. Für den unternehmerischen Erfolg erwiesen sich vier von fünf Eigenschaften als relevant. Auch hier gab es unterschiedliche Ergebnisse, wobei Erfolg in diesen Studien unterschiedlich definiert wurde.

Nachfolgend findet ein kurzer Literaturüberblick statt und die Grundlagen für den Kern dieser Analyse werden gelegt, indem einige für diese Arbeit relevanten Begriffe definiert werden. Es folgt eine detaillierte Vorstellung des Fünf-Faktoren-Modells sowie allge­meine Diskussion über den Einsatz von Persönlichkeitsmodellen in diesem Kontext. Im dritten Kapital dieser Arbeit werden die fünf Persönlichkeitsdimensionen in Bezug auf den Einfluss zur Unternehmensgründung und zum unternehmerischen Erfolg analysiert. Im abschließenden Teil erfolgt eine Zusammenfassung, die kritisch gewürdigt wird und Aussichten für zukünftige Forschungen nennt.

2. Theoretischer Teil: theoretischer Rahmen / Literaturübersicht

Für diese Arbeit ist die Frage nach dem Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Unternehmensgründung und der damit einhergehenden Unterscheidung zwischen Entre­preneuren sowie anderen Individuen primär. Somit wird versucht, den bisherigen Stand der Literatur diesbezüglich genauer zu beleuchten und mögliche Überschneidungen bzw. Widersprüche zu identifizieren.

Der Entrepreneur ist der Motor, die treibende Kraft des wirtschaftlichen Wachstums und der Schaffung von Wohlstand (Schumpeter, 1934). Dieser designt, schafft und führt ein neues Unternehmen (Yetisen et al. 2015). Entrepreneure lieben Herausforderungen, Ei­geninitiative und scheuen weniger Risiken als andere Individuen. Die Gründungsbereit­schaft hat in den vergangenen Jahrzenten zugenommen. Viele Ökonomen sind sich dar­über einig, dass Entrepreneure und ihre neu gegründeten Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Volkswirtschaft eines Landes ausüben (Caree & Thuri, 2010; Koellinger & Thurik 2012). Einige Forscher haben gezeigt, dass Menschen aus bestimmten Gründen sich dazu entschließen, Entrepreneur zu werden. Sie sind risikofreudiger und haben eine höhere Leistungsmotivation (Brockhaus, 1980; McClelland, 1965). Doch auch die Vor­stellungen von Entrepreneuren über ihr Wagnis sind verzerrt: Sie bewerten das Entrepre­neurship zu positiv (Kahneman 1974) und sind dabei maßgeblich beeinflusst von Emoti­onen und Gefühlen (Baron 2008). Diese Ergebnisse werden von anderen Studien unter­stützt. Es wurde gezeigt, dass von 3.000 Entrepreneuren ein Drittel seine eigenen Chan­cen auf Erfolg mit 10 von 10 möglichen Punkten bewertet hat, deutlich schlechter aber die Chancen auf Erfolg von Unternehmen mit sehr ähnlichen Geschäftsmodellen (Cooper et al. 1988).

In der Literatur entwickelte sich in den letzten beiden Jahrzenten ein breiter Strom an Forschungen zu den Unterschieden zwischen Entrepreneuren und Nicht-Entrepreneuren. Es wird gezeigt, dass sich Entrepreneure eindeutig von anderen Menschen unterscheiden (Begley 1988; Rauch & Frese 2007). Daher überrascht es nicht, dass in zahlreiche Studien zwischen Entrepreneuren und Managern Unterschiede in der Persönlichkeit gefunden wurden (Malach-Pines et al. 2002; Zhao et al. 2010; Wooten & Timmermann 1999; En- vick & Langford 2000). Es existiert in der Literatur nur wenig Gegenwind. (Knight 1921) behauptet, dass für das Entrepreneurship keine besonderen Fähigkeiten notwendig sind. Andere Forschungen zeigen, dass nur wenig bis kaum Zusammenhang zwischen der Per­sönlichkeit eines Menschen und seiner Gründungsbereitschaft existiert (Brockhaus & Horwitz, 1986, Gartner, 1989). Auch in der Studie von (Malach-Pines et al. 2002) konnte eine Reihe von Gemeinsamkeiten zwischen Managern und Entrepreneuren gefunden wer­den wie bspw. hohe Werte in Eigenverpflichtung, Einsatzbereitschaft, Energie und Selbstvertrauen. Zweifelsohne zählen diese Attribute zu den zentralen Eigenschaften der­artiger Berufsgruppen. Da das Gründen eines Unternehmens mit hohen Risiken verbun­den ist, scheint es einleuchtend, dass die Bedeutung der Risikoneigung für die Grün­dungsbereitschaft besonders wichtig ist. In der Literatur gilt der Einfluss der Risikonei­gung als unumstritten und stellt für viele Forscher das wichtigste Kriterium dar (Begley 1995). Im Rahmen der Literaturrecherche für diese Arbeit konnten einige Studien gefun­den werden, die verschiedene Persönlichkeitsdimensionen beleuchten, auf die hier jedoch nicht genauer eingegangen wird. Durch die zahlreichen Studien zu diesem Forschungs­bereich, lässt sich nicht vermeiden, dass große Divergenzen entstehen. Teilweise erklären sich diese Unterschiede durch homogene Gruppen und eingeschränkte Blickwinkel. Diese Arbeit versucht diese Lücke der Literatur zu schließen indem durch eine Zusam­menschau aller wichtigen Ergebnisse ein größerer Blickwinkel geschaffen wird.

2.1 Persönlichkeitsmerkmale & Persönlichkeitsmodelle

Welches Potenzial verbirgt sich in mir? Welche Merkmale besitzt der Bewerber? Ist die­ser Kandidat der richtige für diese Stelle? Antworten auf solche Fragen erhoffen sich Individuen und Personaler mittels Persönlichkeitstests. Für Personaler sollen die Tests dafür sorgen, dass hohe Personalkosten durch Fehlbesetzung vermieden werden, und In­dividuen erhoffen sich einen Einblick in ihr persönliches Karrierepotenzial (Fehr 2006). Besonders hohes Schadenspotenzial durch Fehlbesetzung besteht bei den Führungskräf­ten, sie können durch Multiplikatoreneffekte gegenüber Mitarbeitern, Kollegen, Kunden, Kreditinstituten und Mitbewerbern großen Schaden anrichten - durch die Unterlassung solcher Persönlichkeitstest sollen allein in der Bundesrepublik Deutschland jährlich volkswirtschaftliche Schäden im zweistelligen Milliardenbereich entstehen (Fehr 2006). Unter Persönlichkeit versteht man in der Psychologie die für ein Individuum einzigartige Struktur von Persönlichkeitszügen mit ihren gewohnheitsmäßigen Erlebens- und Verhal­tensweisen (Allport 1937). Persönlichkeitsmodelle und spezifische Persönlichkeitsmerk­male haben dabei den Anspruch, zwischenmenschliche Unterschiede in Verhalten und Charakter möglichst passend zu beschreiben. Sie klassifizieren und fassen das beobacht­bare Verhalten einer Person zusammen (Buss & Craik 1983). Dabei herrschen in der Ar- beits- und Organisationspsychologie unterschiedliche Meinungen darüber, ob in den Forschungen zur Arbeitsleistung Persönlichkeitsmodelle oder spezielle Merkmale ge­nutzt werden sollen. (Ones & Viswesvaran 1996) kamen bei ihren Untersuchungen zu folgendem Ergebnis: Persönlichkeitsmodelle haben sich als zuverlässigere Instrumente in der Vorhersage von Arbeitsleistung erwiesen als spezielle Persönlichkeitsmerkmale, da die speziellen Merkmale abhängiger von den Untersuchungskriterien und somit inkon­sistenter waren. Andere Resultate lieferte die Studie von (Barrick & Mount 2005) nach der sich spezielle Persönlichkeitsmerkmale als funktionierende Indikatoren für die Ar­beitsleistung erwiesen haben. Zu den in Deutschland bekanntesten Persönlichkeitsmodel­len zählen: DISG (Marston 1928), Enneagramm (Kale, Shrivastava 2003), Myers-Briggs- Typindikator (Myers 1962), Reiss-Profile (Reiss 1998), HUMM-Persönlichkeitsmodell (Humm, Wadsworth 1934) und das Big Five oder Fünf-Faktoren-Modell (Costa & McCrae 1992). Letzteres soll nun im Folgenden erörtert werden.

2.2 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit

Seit über drei Jahrzenten gilt das Fünf-Faktoren-Modell als eines der wichtigsten Bezugs­modelle bei der Messung von Persönlichkeitsmerkmalen (Costa & McCrae 1992, Digman 1990, Goldberg 1990, John et al. 2008). Das Fünf-Faktoren-Modell entstand bereits in den 1930er-Jahren. Louis Thurstone, Gordon Allport und Henry Sebastian Odbert be­gründeten diesen lexikalischen Ansatz und vertraten die Meinung, dass Persönlichkeits­merkmale sich in der Sprache niederschlagen und somit darin alle Persönlichkeitsmerk­male repräsentiert werden. Es wurde angenommen, dass wesentliche Unterschiede zwi­schen Personen bereits im Wörterbuch durch entsprechende Begriffe repräsentiert sind. Durch Faktorenanalyse konnten die US-Amerikaner Allport und Odbert aus 18.000 Ad­jektiven schließlich fünf unabhängige und weitgehend kulturstabile Faktoren finden.

Abb. 1: Die fünf grundlegen Persönlichkeitsdimensionen des Fünf-Faktoren-Modells:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit (Fehr 2006)

Anerkennung in der Wissenschaft findet das Fünf-Faktoren-Modell weltweit schon seit mehr als zwanzig Jahren, wobei in über 3.000 wissenschaftlichen Studien das Fünf-Fak- toren-Modell verwendet wurde. Die Gültigkeit des Modells für nicht englischsprachige Räume, also die universelle Nutzbarkeit, konnte durch Studien bestätigt werden (Stemm- ler et al. 2010). Somit bietet sich das Fünf-Faktoren-Modell als universelles Instrument für die Zusammenfassung sowie den Vergleich verschiedener Ergebnisse an, auch dann, wenn die Messkriterien nicht identisch sind (Wooten&Tillmann 1999).

Zusammenfassend lässt sich das Fünf-Faktoren-Modell als etabliertes und in der welt­weiten Wissenschaft anerkanntes Persönlichkeitsmodell bezeichnen, das auf einer sehr allgemeinen Ebene die fünf Grunddimensionen der menschlichen Persönlichkeit abbildet. Dabei gilt das Fünf-Faktoren-Modell als rein deskriptives Modell, das keine Theorie dar­stellt, sondern lediglich ein Phänomen beschreibt, das eine potenzielle Allgemeingültig­keit besitzt (McCrae, Costa, Ostendorf, Angleitner 2000) - wenngleich das Fünf-Fakto- ren-Modell nicht alle relevanten Persönlichkeitsmerkmale umfassen kann (Paunonen & Jackson 2000, Asthon et al. 2004). Daher überrascht es nicht, dass in der Wissenschaft aktuell kontrovers darüber debattiert wird, ob weitere Faktoren zu den fünf Faktoren des Modells hinzugefügt werden sollten. Insbesondere wird hier der Faktor der Risikobereit­schaft diskutiert (Andresen 2002).

2.2.1 Offenheit für neue Erfahrungen

Die Persönlichkeitseigenschaft Offenheit für neue Erfahrungen stellt eines der Merkmale des Fünf-Faktoren-Modells dar. Es charakterisiert Menschen, die eine intellektuelle Neu­gierde besitzen und den Drang verspüren, Erfahrungen zu sammeln sowie neuartige Ideen umzusetzen (Zhao & Seibert 2006). Aus vielen Perspektiven ist Offenheit das Persön­lichkeitsmerkmal, das die sozialen und zwischenmenschlichen Phänomene am deutlichs­ten beeinflusst (McCrae 1996). Offenheit gilt als normalverteilt, somit sind nur wenige extreme Werte zu finden und die breite Masse weist hier eine mittlere Ausprägung auf.

Im lexikalischen Ansatz werden Menschen mit hohen Offenheitswerten durch Adjektive wie einfallsreich, originell, erfinderisch und fantasievoll beschrieben. Menschen mit ho­hen Offenheitswerten geben häufiger an, eine rege Fantasie zu besitzen, ihre positiven und negativen Gefühle deutlich wahrzunehmen sowie an vielen persönlichen und öffent­lichen Vorgängen interessiert zu sein. Sie verhalten sich häufiger unkonventionell, hin­terfragen öfters gesellschaftliche Normen und sind eher dazu bereit, neuartige soziale, ethische und politische Wertvorstellungen einzugehen. Personen mit geringeren Lucic, Blaz Bachelorarbeit 7 Offenheitswerten können charakterisiert werden als konventionell, mit weniger Interes­sen sowie unanalytischem Verhalten. Die Offenheit korreliert positiv mit der Intelligenz eines Individuums - insbesondere mit den Intelligenzwerten, die einen Zusammenhang zur Kreativität darstellen (McCrae 1987). Für (Schumpeter 1976) zählt neben der Kreati­vität die Neigung, innovative Ideen umzusetzen, zu den charakterisierendsten Merkmalen eines Entrepreneurs. In der Vorstellung einiger Menschen gelten Entrepreneure als Hel­den, die ihre kreative Idee trotz Widerstände konventioneller Denker verfolgen (Locke 2000). Entrepreneure haben ein starkes Verlangen, kreativ zu sein und Dinge zu tun, die größer als sie selbst sind (Engle et al. 1997).

Es ist daher zu vermuten, dass Entrepreneure höhere Offenheitswerte besitzen als jene, die sich an Altbewährtes halten sowie keinerlei Verlangen verspüren, neue Wege zu be­schreiten. Auch für die Performance wird ein positiver Einfluss von höheren Offenheits­werten erwartet.

2.2.2 Gewissenhaftigkeit

Der Faktor Gewissenhaftigkeit beschreibt in erster Linie den Grad an Selbstkontrolle, Genauigkeit und Zielstrebigkeit. Viele Persönlichkeitsforscher sind der Meinung, dass Gewissenhaftigkeit gleichzeitig das Resultat einer motivierten und disziplinierten psychi­schen Kraft ist - motiviert, weil solche Menschen konzentrierter arbeiten, und diszipli­niert, weil sie Ablenkungen mühelos abblocken können (Bonelli 2014). Gewissenhaf­tigkeit gilt als funktionales Perfektionsstreben, während der Perfektionismus ein dysfunk­tionales Perfektionsstreben darstellt. Der Unterschied zwischen Gewissenhaftigkeit und Perfektionismus besteht also darin, dass Ersteres als gesundes Streben intrinsisch moti­viert ist, während Perfektionismus extrinsisch und destruktiven Charakter besitzt. Einfach gesprochen, je mehr Angst im Spiel ist, desto höher ist der Faktor Neurotizismus und damit umso extrinsischer die innere Motivation (Bonelli 2014).

Gewissenhaftigkeit steht im Zusammenhang mit der Bereitschaft eines Individuums, hart zu arbeiten, und der Motivation sowie Ausdauer für die Erreichung der persönlichen Ziele. Einige Forschungen zeigen, dass Gewissenhaftigkeit als Indikator für einen ausge­prägten Wille oder die Fähigkeit, hart zu arbeiten, genutzt werden kann (Barrick & Mount 1991). Gewissenhaftigkeit gilt als die konsistenteste Persönlichkeitsdimension in der Vorhersage der Arbeitsleistung (Barrick, Mount & Judge 2001). (McClelland 1961) ge­hörte mit seinen Untersuchungen zu den ersten Forschern, die ein ausgeprägtes Leistungs­bedürfnis von Individuen mit deren Eintrittswahrscheinlichkeit, Entrepreneure zu Lucic, Blaz Bachelorarbeit 8 werden, in Verbindung gebracht haben. Als wesentlicher Grund hierfür wird genannt, dass Entrepreneure Situationen bevorzugen, in denen ihre Performance überwiegend durch ihre eigene Anstrengung erklärt wird.

Daher lässt sich auch in dieser Persönlichkeitsdimension erwarten, dass Entrepreneure höhere Werte erzielen als Nicht-Entrepreneure und die Performance positiv von einer höheren Gewissenhaftigkeit beeinflusst wird.

2.2.3 Extraversion

Extraversion bezieht sich darauf, inwieweit ein Individuum durchsetzungsfähig, domi­nant, energisch, aktiv, gesprächig sowie enthusiastisch ist (Costa & McCrae 1992). Men­schen, die ein höheres Maß an Extraversion besitzen, tendieren dazu, fröhlicher zu sein, menschlichen Kontakt aufzusuchen sowie Aufregungen erleben zu wollen. Individuen, die hingegen niedrigere Werte an Extraversion aufweisen, verbringen mehr Zeit alleine und sind charakterisiert als reserviert, ruhig sowie unabhängig. (Costa & McCrae 1992) bezeichnen Vertriebsmitarbeiter als prototypische Extravertierte. Auch in den Aufgaben eines Entrepreneurs lassen sich oft, zumindest in Teilbereichen, Analogien zu den Tätig­keiten eines Vertriebsmitarbeiters beobachten. Entrepreneure versuchen, Kapitalgeber von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen, Produkte an Kunden zu verkaufen oder leisten Überzeugungsarbeit bei der Gewinnung von Geschäftspartnern. Meta-Analysen konnten zeigen, dass hohe Werte an Extraversion die Performance von Vertriebsmitarbeitern po­sitiv beeinflussen (Barrick 2001). Außerdem scheint es, dass persönliche Interaktionen mit Kunden, Venture Capital Instituten, Partnern und Angestellten durchsetzungsfähigere und debattierfreudigere Individuen erfordern.

Daher lässt sich ein positiver Zusammenhang zwischen Extraversion und der Gründungs­bereitschaft eines Individuums erwarten. Auch in Bezug auf die Performance eines Ent­repreneurs scheint Extraversion einen positiven Einfluss zu nehmen.

2.2.4 Soziale Verträglichkeit

Soziale Verträglichkeit stellt, wie Extraversion, eine Persönlichkeitsdimension dar, die das interpersonelle Verhalten einer Person beschreibt. Besonders charakteristisch für In­dividuen mit hoher sozialer Verträglichkeit ist deren altruistisches Denken und Handeln. Außerdem sind hohe Werte hier charakterisiert durch Adjektive wie mitfühlend, nett, warm, vertrauensvoll, hilfsbereit, kooperativ und nachsichtig. Menschen mit niedriger sozialer Verträglichkeit hingegen werden als streitbar, egozentrisch, gegensätzlich sowie misstrauisch gegenüber den Absichten anderer beschrieben. Sie gelten eher wettbewerbs­orientierter als kooperativ. Es scheint, dass die sozial verträglichen Individuen von der Gesellschaft präferiert werden. Dennoch scheint es gerade bei Entrepreneuren von essen­zieller Bedeutung zu sein, für eigene Interessen zu kämpfen, selbst dann, wenn die ge­sellschaftlichen Widerstände besonders stark sind (Amelang & Bartussek 2006). Eine hohe soziale Verträglichkeit kann daher zwar positive Beiträge zur Stärkung einer Ge­schäftsbeziehung leisten, gleichwohl aber auch dazu führen, dass Verhandlungen weniger interessenorientiert geführt werden und andere Individuen für eigenen Nutzen weniger beeinflusst oder manipuliert werden (Zhao & Seibert 2006). Außerdem müssen Entrepre­neure hart für die Existenz ihrer Unternehmen kämpfen, manchmal auch zum Nachteil früherer Arbeitnehmer, Kooperationspartner, Zulieferer und sogar Mitgründern (Zhao et al. 2010). Das wohl prominenteste Beispiel hierfür ereignete sich vor etwa 15 Jahren, als Mark Zuckerberg, der Gründer des heutigen Tech-Giganten Facebook, einen seiner Mit­gründer auf eine kontrovers diskutiere Weise aus dem Unternehmen ausschloss.

Angesichts des begrenzten Spielraums für altruistisches Verhalten sowie der Tatsache, über eine gewisse Konfliktbereitschaft zu verfügen, ist anzunehmen, dass soziale Ver­träglichkeit negativ mit der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie mit den Erfolgschancen von Entrepreneuren zusammenhängt.

2.2.5 Neurotizismus

Der Begriff und das Konzept des Neurotizismus gehen auf den Psychologen Hans Jürgen Eysenck zurück (Eysenck 1947). Neurotizismus beschreibt die individuellen Unter­schiede im Erleben von negativen Emotionen und wird in der Literatur oft als emotionale Labilität bezeichnet. Der Gegenpol wird emotionale Stabilität, Zufriedenheit oder Ich- Stärke genannt. Menschen mit hohen Werten an Neurotizismus erleben häufiger negative Gefühle, wie bspw. Feindseligkeit, Anspannung, Nervosität, und sind öfters von Impul­sivität, Verletzlichkeit, Unsicherheit und Verlegenheit, Angststörungen und Depressio­nen betroffen (Costa & McCrae 1992). Diese Gefühle bleiben länger als bei emotional stabilen Menschen bestehen und werden leichter ausgelöst. Charakteristisch für hohe Werte an Neurotizismus sind irrationale Sorgen um die eigene Gesundheit, unrealistische Ideen und Schwierigkeiten, in Stresssituationen angemessen zu reagieren. Individuen mit niedrigeren Neurotizismuswerten sind hingegen eher ruhig, zufrieden, stabil, entspannt und erleben seltener negative Gefühle. Dabei implizieren niedrigere Werte an Neurotizis­mus nicht zwingend das Erleben von mehr positiven Emotionen oder gar eine insgesamt höhere Lebensfreude (Amelang & Bartussek 2006). Dennoch konnte in Studien gezeigt werden, dass sehr hohe prämorbide Neurotizismuswerte zuverlässig Depressionen vo­raussagen und teilweise genetisch bedingt sind (Levinson 2006). Entrepreneure müssen Chancen identifizieren und nutzen, schnelle Entscheidungen unter Druck sowie be­schränkten Ressourcen treffen, härter als Angestellte arbeiten und eine Reihe von Fähig­keiten und Wissen besitzen, wie bspw. Qualitäten in der Führung, Management und Mar­keting (Shane 2003, Sarasvathy 2001). Es ist also anzunehmen, dass insbesondere die mentalen Ressourcen von Entrepreneuren stärker beansprucht werden.

Vor einigen Jahren löste der Suizid des Gründers einer e-commerce-Seite, Jody Sher­mann, 47 Jahre, nur kurze Zeit nach dem Suizid von Ilya Zhitomirskiy, der 22-jährigen Mitgründerin von Diaspora, viele Diskussionen zur mentalen Gesundheit von Entrepre­neuren aus (Bruder 2013). Entrepreneure arbeiten oft mehr als Manager und sind gedank­lich in ihrer Freizeit mehr mit der Arbeit beschäftigt als Manager (Dyer 1994). Dies führt zu weniger bewusst genutzter Freizeit und somit Erholungszeit. Zusätzlich sind Entrepre­neure durch die in der Regel hohe Eigenbeteiligung und einer zu niedrigen Absicherung einem erheblichen finanziellen Risiko ausgesetzt. Auch die alltägliche Arbeit, gerade in der Frühphase eines Unternehmens, kann durch wenig Routinetätigkeiten sowie an­spruchsvolle mentale Arbeit kräftezehrend sein. Es scheint daher, dass die Gründung ei­nes Unternehmens den Entrepreneuren nicht nur physisch, sondern auch mental einiges abverlangt. Wir nehmen daher an, dass für die Eintrittswahrscheinlichkeit und insbeson­dere für den Erfolg niedrigere Neurotizismuswerte bei Entrepreneuren zu finden sind.

3. Ergebnisse

Über die Beziehung zwischen Persönlichkeitsmerkmalen sowie dem unternehmerischen Verhalten existieren in der Wissenschaft unterschiedliche Meinungen. Während eine Seite die Meinung vertritt, dass nur wenig bis kaum Zusammenhang zwischen der Per­sönlichkeit eines Individuums und dessen Gründungsbereitschaft für ein Unternehmen existiert (Brockhaus & Horwitz, 1986, Gartner, 1989), konnte ein anderer Teil empirische Beweise für die Relevanz von Persönlichkeitsmerkmalen in der Entrepreneur-Forschung liefern (Collins et al. 2004; Stewart & Roth 2001; Stewart & Roth 2004b, Zhao & Seibert 2006, Zhao et al. 2010). In den Studien werden Manager mit Entrepreneuren verglichen. Dabei sind Manager als Personen definiert, die andere Mitarbeiter leiten und Aufgaben einer Organisation, die nicht dem Manager gehört, erledigen. Der Entrepreneur ist als Person definiert, die ein Unternehmen besitzt und dieses selber führt (Envick & Langford 2000). Im Folgenden werden die einzelnen Dimensionen des Fünf-Faktoren-Modells ge­nauer analysiert.

3.1 Offenheit - Einfluss auf die Gründbereitschaft

Viele empirische Studien haben den Zusammenhang zwischen Offenheit von Entrepre­neuren und deren Eintrittswahrscheinlichkeit untersucht. (Zhao & Seibert 2006, Zhao et al. 2010, Brodsky 1993, Envick & Langford 2000). (Zhao & Seibert 2006) konnten zei­gen, dass Entrepreneure im Vergleich zu Managern signifikant höhere Offenheitswerte aufweisen. Auch in der Folgestudie von (Zhao et al. 2010) wurde dieser positive Zusam­menhang als deutlichstes Merkmal identifiziert. Wohingegen in der Studie (Wooten & Timmerman 1999) ein gegenteiliges Ergebnis resultierte. Es wurden entgegen den Erwar­tungen niedrigere Offenheitswerte bei Ex-Managern, die ein Start-up gründeten, festge­stellt. Außerdem ging hervor, dass die Ex-Manager realistischer und abhängiger von an­deren Individuen waren. Diese Erkenntnisse entsprechen nicht den Erwartungen an einen stereotypischen Entrepreneur. Jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass Offenheit die In­telligenz eines Individuums reflektiert (Brand 1994), ist zu vermuten, dass die intelligen­teren Manager dieser Studie leichter einen neuen Job gefunden haben. Somit lässt sich nicht ausschließen, dass einige Ex-Manager, denen weniger Offenheit und somit Intelli­genz zugeschrieben werden kann, aus Notwendigkeit ein Unternehmen gegründet haben. Aus diesem Grund scheint sich die Gruppe der Ex-Manager von Individuen, die schon immer ein Unternehmen gründen wollten, zu unterscheiden. (Envick & Langford 2000) konnten keinen signifikanten Unterschied bei der intellektuellen Offenheit zwischen Ent­repreneuren und Managern feststellen. Dennoch zeigen die Resultate, dass die Offenheit von Entrepreneuren leicht ausgeprägter ist, und dies unterstützt somit, wenn auch nicht mit signifikanten Werten, die Ergebnisse von (Zhao 2006).

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Details

Titel
Persönlichkeitsmerkmale eines Entrepreneurs und ihre Relevanz. Analyse anhand des Fünf-Faktoren-Modells
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V919430
ISBN (eBook)
9783346239402
ISBN (Buch)
9783346239419
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entrepreneur Entrepreneurship Selbständig Gründer Selbständigkeit big 5 fünf faktoren modell
Arbeit zitieren
Blaz Lucic (Autor), 2020, Persönlichkeitsmerkmale eines Entrepreneurs und ihre Relevanz. Analyse anhand des Fünf-Faktoren-Modells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/919430

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