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Wie können die Schüler befähigt werden, ihre individuellen Kenntnisstände zu überprüfen, um so ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten?

Titel: Wie können die Schüler befähigt werden, ihre individuellen Kenntnisstände zu überprüfen, um so ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten?

Hausarbeit , 2008 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Franz-Michael Becker (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Moduls DFB I, speziell im Schwerpunkt Beurteilung und Bewertung, wurde ich für eine Problemstellung sensibilisiert. In meiner fünften Klasse stellte ich Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihren Kenntnisstand vor einer Mathematikarbeit und der späteren Auswertung ihrer schriftlichen Leistungen fest.
Aufgrund dieses Missstandes ergab sich folgende Problemstellung, die einer intensiven Auseinandersetzung bedarf: „Wie können die Schüler befähigt werden, ihre individuellen Kenntnisstände zu überprüfen, um so ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten?“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Begründung des Themenschwerpunktes/ Ziele

3. Theoretische Grundlagen

4. Durchführung

5. Reflexion der Ergebnisse

6. Anhang

6.1 Selbstdiagnosebogen

6.2 Auswertung des Diagnosebogens nach Geschlecht

6.3 Beobachtungsbogen & Selbsteinschätzung

6.4 Rückmeldungsbogen

6.5 Auswertung der Mathematikarbeit Nr. 4

6.6 Durchschnittsnotenvergleich Klassenarbeiten 1-4

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Schüler der fünften Jahrgangsstufe durch Selbstdiagnosebögen und eine darauf aufbauende Lerntheke befähigt werden können, ihre individuellen Kenntnisstände realistisch einzuschätzen, ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren und eigenverantwortlich an ihrem Lernerfolg zu arbeiten.

  • Förderung der Eigenverantwortung im Lernprozess
  • Einsatz von Selbstdiagnosebögen zur Kompetenzüberprüfung
  • Differenzierung und Individualisierung durch Lerntheken
  • Transparenz von Leistungsanforderungen und Bewertungskriterien
  • Evaluation des Lernerfolgs und der Schülerakzeptanz

Auszug aus dem Buch

3. Theoretische Grundlagen

Selbstdiagnosebögen (6.1 Selbstdiagnosebogen) stammen ursprünglich aus Schweden und finden zunehmend Zuspruch in Deutschland. Die Selbstdiagnosebögen, wie sie von REIFF beschrieben werden, sind ein neuer Weg, der Schüler in deren Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Lernprozess begleitet und unterstützt. Anhand der Selbstdiagnosebögen sollen die Schüler ihre Kompetenzen bezüglich des Lerngegenstandes realistisch einschätzen, wodurch sie etwaige Stärken oder Defizite erkennen. Die realistische Selbsteinschätzung ist eine Kompetenz, deren Auswirkung auf den zukünftigen Lebensweg eines Schülers weit reichende Folgen hat, so dass ihrer Erlangung unbedingt Beachtung geschenkt werden muss.

Auch ZAUGG (2004) sieht in dem Transparentmachen von Inhalten und Anforderungen eine wichtige Funktion, weshalb er diese in seinem Förderkreislauf zu Beginn ansetzt. Neben der individuellen Kompetenzdiagnose wirkt sich der Einsatz von Selbstdiagnosebögen auch in weiteren Bereichen durchaus positiv aus. So besteht für die Schüler die Möglichkeit, sich anhand der Diagnosebögen einen genauen Überblick über die zu beherrschenden Inhalte und Techniken der aktuellen Unterrichtseinheit zu verschaffen.

Dieser Effekt wirkt sich wiederum positiv auf die Akzeptanz der Schüler aus, da der Lehrer auf diese Art und Weise die von ihm erwarteten Leistungsanforderungen und Ziele transparent macht. Die geschaffene Transparenz erleichtert den Schülern die Übernahme von Eigenverantwortung, eine der Zielsetzungen, da Lerninhalte klar formuliert werden und so gezielt an ihnen gearbeitet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Begründung des Themenschwerpunktes/ Ziele: Der Autor erläutert die Diskrepanzen zwischen Selbsteinschätzung und Leistung in seiner fünften Klasse und definiert das Ziel, durch bewährte Methoden Eigenverantwortung und Transparenz zu fördern.

3. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel verankert den Einsatz von Selbstdiagnosebögen im Kontext der Kompetenzdiagnose und betont die Bedeutung der Selbsteinschätzung für den Lernprozess nach REIFF und ZAUGG.

4. Durchführung: Hier wird die praktische Umsetzung der Selbstdiagnosebögen im Geometrieunterricht sowie die anschließende Arbeit an einer Lerntheke detailliert beschrieben.

5. Reflexion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch bewertet; der Autor stellt fest, dass die gesetzten Ziele erreicht wurden und eine messbare Verbesserung der Leistungen sowie der Einstellung der Schüler erfolgte.

6. Anhang: Enthält die verwendeten Diagnose- und Beobachtungsbögen, Rückmeldebögen sowie statistische Auswertungen der Schülerleistungen.

Schlüsselwörter

Selbstdiagnosebögen, Lerntheke, Selbsteinschätzung, Eigenverantwortung, Mathematikunterricht, Kompetenzdiagnose, Förderkreislauf, Geometrie, Transparenz, Lernprozess, Schülerbeobachtung, Differenzierung, Leistungsbewertung, Feedback, Schulerfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Es geht um die Anwendung von Selbstdiagnosebögen und Lerntheken im Mathematikunterricht einer fünften Klasse, um Schülern zu helfen, ihren eigenen Kenntnisstand besser einzuschätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind individuelle Kompetenzdiagnose, Förderung von Eigenverantwortung, Schaffung von Transparenz im Unterricht sowie Methoden zur Differenzierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Schüler zu befähigen, ihre Stärken und Schwächen eigenständig zu erkennen und gezielt an ihren Lernrückständen zu arbeiten, um so den individuellen Lernerfolg zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus diagnostischen Instrumenten (Selbstdiagnosebögen), lehrergestützter Beobachtung und einer lernprozessorientierten Unterrichtsgestaltung durch Lerntheken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der praktischen Durchführung im Geometrieunterricht und der anschließenden Reflexion basierend auf Notenvergleichen und Rückmeldebögen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Selbstdiagnose, Eigenverantwortung, Lerntheke, Kompetenzdiagnose, Differenzierung und Transparenz sind die zentralen Begriffe.

Wie haben die Schüler auf die neuen Methoden reagiert?

Die Schüler zeigten eine breite Akzeptanz; sie arbeiteten motiviert und empfanden die Diagnosebögen als hilfreiche Orientierung für ihren Lernprozess.

Gab es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Selbsteinschätzung?

Ja, die Jungen der Lerngruppe fühlten sich insgesamt sicherer im Umgang mit den Lerninhalten als die Mädchen, was mit einer zurückhaltenderen Selbsteinschätzung der Mädchen korrelierte.

Hat der Einsatz der Methoden zu besseren Noten geführt?

Der Autor stellt fest, dass die Klassenarbeit nach der Intervention die bisher beste im laufenden Schuljahr war und die Gruppe überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Klassen abschnitt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für seine zukünftige Arbeit?

Er plant, die Vorgehensweise mit Selbstdiagnosebögen und Lerntheken beizubehalten, da sie die Herstellung von Transparenz fördert und ein individuelles, differenziertes Lernen ermöglicht.

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Details

Titel
Wie können die Schüler befähigt werden, ihre individuellen Kenntnisstände zu überprüfen, um so ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten?
Veranstaltung
DFB I
Note
1,0
Autor
Franz-Michael Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
19
Katalognummer
V91974
ISBN (eBook)
9783638060042
ISBN (Buch)
9783638950244
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schüler Kenntnisstände Stärken Schwächen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franz-Michael Becker (Autor:in), 2008, Wie können die Schüler befähigt werden, ihre individuellen Kenntnisstände zu überprüfen, um so ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91974
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Leseprobe aus  19  Seiten
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