Diese Arbeit thematisiert die Erfolgsfaktoren von Projektmanagement. Die optimale Zusammensetzung eines Projektteams kann erreicht werden, indem bestimmte Teamrollen anhand geeigneter Attribute besetzt werden. Neben diesen Rollen und fachlichen Kenntnissen sind aber auch die persönliche Eignung und Charaktereigenschaften wichtige Anhaltspunkte für den richtigen Aufbau eines Projektteams. Außerdem fließt die zeitliche Verfügbarkeit der einzelnen Mitglieder in die Wertung mit ein. Dabei spielen die Arbeitszeit, private Verpflichtungen wie zum Beispiel Urlaub und die weitere Gewährleistung der Qualität der Routinearbeit eine signifikante Rolle.
Die Zusammensetzung des folgenden Projektteams erfolgt unter Berücksichtigung der einzelnen Teamrollen nach Belbin im Kernteam, welches 10 Personen umfasst. Das gesamte Team setzt sich aus insgesamt 14 Mitgliedern zusammen und folgt der Empfehlung eine Teamgröße von 15 Personen nicht zu überschreiten.
Inhaltsverzeichnis
4 Aufstellung Projektteam
4.1 Allgemeines
4.2 Projektteam
5 Projektunterstützung durch Teamleitung
5.1 Orientierungsphase
5.2 Machtkampfphase
5.3 Organisationsphase
5.4 Arbeitsphase
5.5 Trennungsphase
6 Erfolgsfaktoren
6.1 Engagement
6.2 Kreativität
6.3 Teamklima
6.4 Organisation
6.5 Leistungsstandards
6.6 Führung
7 Projektrisiken
7.1 Risiken…
7.2 Risikoanalyse
8 Erste Projektsitzung
8.1 Vorbereitungen
8.2 Programm
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Gestaltung und Leitung eines Projektteams im Gesundheitswesen. Ziel ist es, einen strukturierten Leitfaden für den Aufbau, die phasengerechte Unterstützung durch eine Führungskraft sowie den Umgang mit projektspezifischen Risiken zu entwickeln, um eine erfolgreiche Projektumsetzung sicherzustellen.
- Strukturierung und Rollenbesetzung von Projektteams nach Belbin
- Phasengerechte Unterstützung durch die Teamleitung (nach Tuckman)
- Analyse relevanter Erfolgsfaktoren für die Projektarbeit
- Systematische Risikoerkennung und -bewertung
- Praktische Planung und Durchführung der ersten Projektsitzung
Auszug aus dem Buch
6.2 KREATIVITÄT
Kreativität im Rahmen der Projektarbeit wird am ehesten durch das Tolerieren von Fehlern gefördert. Wer Sanktionen oder gar massive Kritik befürchten muss, wird kaum experimentier- oder risikofreudig sein. Die Arbeit am Projekt muss angstfrei gestaltet werden, um einer zu starken Selbstkontrolle, welche hinderlich für Kreativität ist, vorzubeugen. Hierzu sollten Fehler genutzt werden, um produktive Lösungsansätze oder Alternativen zu finden (vgl. Schinko-Fischli, 2019, S. 67).
Zusammenfassung der Kapitel
4 Aufstellung Projektteam: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien für eine optimale Teambesetzung unter Berücksichtigung von fachlichen und persönlichen Qualifikationen sowie der Teamrollentheorie nach Belbin.
5 Projektunterstützung durch Teamleitung: Hier werden konkrete Interventionsmöglichkeiten für die Teamleitung beschrieben, die auf die verschiedenen Stadien der Teamentwicklung nach Tuckman abgestimmt sind.
6 Erfolgsfaktoren: Das Kapitel identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren wie Engagement, Kreativität, Teamklima und Führung, die für eine zielorientierte Zusammenarbeit unerlässlich sind.
7 Projektrisiken: Dieser Abschnitt bietet eine systematische Übersicht über potenzielle Risiken und stellt eine Risikoanalyse zur Bewertung und Reduktion dieser Gefahren bereit.
8 Erste Projektsitzung: Das Kapitel widmet sich der organisatorischen Vorbereitung und dem konkreten Programmablauf der konstituierenden Sitzung eines Projekts.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Teamentwicklung, Teamrollen, Führung, Projektrisiken, Risikoanalyse, Erfolgsfaktoren, Projektteam, Gesundheitswesen, Arbeitsplanung, Teamklima, Kommunikation, Aufgabenverteilung, Projektleitung, Sitzungsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die zentralen Aspekte des Projektmanagements im Gesundheitswesen, insbesondere den Aufbau von Teams und deren Führung über verschiedene Phasen hinweg.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen Teambildung, phasengerechte Führung, Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit, Risikomanagement sowie die Organisation von Projektsitzungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Bereitstellung eines strukturierten Handlungsrahmens, um Projekte effizient zu planen, zu steuern und erfolgreich zum Abschluss zu bringen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf etablierte Management- und psychologische Modelle wie die Teamrollentheorie von Belbin und die Teamentwicklungsphasen von Tuckman.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Aufstellung eines Projektteams, die methodische Unterstützung durch die Teamleitung, die Identifikation von Erfolgsfaktoren und Risiken sowie die konkrete Sitzungsplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Projektmanagement, Teamentwicklung, Führung, Risikoanalyse, Erfolgsfaktoren und Gesundheitswesen.
Wie unterscheidet die Autorin zwischen den Phasen der Teamentwicklung?
Die Autorin nutzt das Modell von Tuckman, um spezifische Unterstützungsmöglichkeiten für jede Phase – von der Orientierung bis zur Trennung – abzuleiten.
Welchen Stellenwert nimmt die Risikoanalyse ein?
Die Risikoanalyse dient der proaktiven Identifikation von Gefahren, wobei mittels Tabellen Wahrscheinlichkeiten und Gegenmaßnahmen systematisch erfasst werden.
- Arbeit zitieren
- Doreen Sikorska (Autor:in), 2020, Projektmanagement. Erfolgsfaktoren, Projektunterstützung und Projektrisiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/919803