In Anlehnung an bestehende Theorien zum Kommunikations-Controlling soll ein theoretisches Konzept entstehen, welches es ermöglicht die Kommunikationsstrategie und die Kommunikationsprogramme, das heißt die Maßnahmen und die Ziele der Kommunikation sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene an der „Charité Universitätsmedizin Berlin“ (Charité) als Fallbeispiel, überprüfbar und damit planbar und steuerbar zu machen.
Reputation, Vertrauen, Präferenz und Veränderungsbereitschaft stellen nur einige der Werte dar, die ein Unternehmen mit Hilfe von Kommunikation erreichen kann. Diese immateriellen Ressourcen sind es, welche im Wettbewerb der Unternehmen und Organisationen „in einer globalisierten und immer stärker von den Medien geprägten Wirtschaft und Gesellschaft“ mehr und mehr an Bedeutung gewinnen“. Sie schaffen eine individuelle Form der Abgrenzung; denn sie sind nur schwer imitierbar. Es verwundert also nicht, dass die Diskussion um die strategische und operative Steuerung und Kontrolle der Kommunikation seit einigen Jahren immer intensiver wird. Denn wenn Kommunikation bei der Erreichung der Unternehmensziele mittlerweile eine derart bedeutende Rolle einnimmt, ist ihre Einbindung in moderne Management- und Controlling-Strukturen umso wichtiger. Schließlich kann ihr Erfolgsbeitrag im Sinne der Unternehmensstrategie nur so geplant und gesteuert werden.