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Hospiz und Hospizarbeit. Eine Alternative zur Sterbehilfe?

Eine Betrachtung aus christlicher Sicht

Titel: Hospiz und Hospizarbeit. Eine Alternative zur Sterbehilfe?

Hausarbeit , 2020 , 6 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Menschen, die unheilbar krank sind und deren Leben dem Ende entgegengeht, wünschen sich in den letzten Tagen ihres Lebens oftmals nicht viel. Eine vertraute Umgebung, die Nähe eines einfühlsamen Menschen und weitgehende Schmerzfreiheit können dafür sorgen, dass sich ein Sterbender den Umständen entsprechend wohlfühlt und dass der Sterbeprozess - auch von den Angehörigen - als würdig empfunden wird.

Bestmögliche Lebensqualität unmittelbar vor dem Tod zu ermöglichen, hat sich die Hospizbewegung zum Ziel gesetzt, die sich seit den Achtzigerjahren auch in Deutschland ausbreitete. Ausgehend von dem Grundsatz, der Tod müsse als wichtiger Bestandteil des Lebens - und damit als ein natürlicher Prozess - begriffen werden, bieten verschiedene Hospizeinrichtungen eine Begleitung im Sterben an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Hospizarbeit und ihre Ziele

2. Sterbehilfe in Abgrenzung zur Sterbebegleitung

3. Ist Sterbebegleitung eine Alternative zur Sterbehilfe?

4. Quellen:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen aktiver Sterbehilfe und hospizlicher Sterbebegleitung vor dem Hintergrund der aktuellen deutschen Rechtslage. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern die Hospizarbeit als tragfähige und würdige Alternative für Menschen am Lebensende fungieren kann, die sich aufgrund von Ängsten vor Schmerzen oder mangelnder Betreuung für Sterbehilfemaßnahmen interessieren.

  • Grundlagen und Ziele der Hospizarbeit in Deutschland
  • Differenzierung der verschiedenen Formen der Sterbehilfe
  • Die Rolle der Palliativmedizin bei der Schmerzbekämpfung
  • Der Einfluss des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 26.02.2020
  • Die Bedeutung von Aufklärung zur Vermeidung von Sterbewünschen aus Hoffnungslosigkeit

Auszug aus dem Buch

1. Die Hospizarbeit und ihre Ziele

Menschen, die unheilbar krank sind und deren Leben dem Ende entgegengeht, wünschen sich in den letzten Tagen ihres Lebens oftmals nicht viel. Eine vertraute Umgebung, die Nähe eines einfühlsamen Menschen und weitgehende Schmerzfreiheit können dafür sorgen, dass sich ein Sterbender den Umständen entsprechend wohlfühlt und dass der Sterbeprozess - auch von den Angehörigen - als würdig empfunden wird.

Bestmögliche Lebensqualität unmittelbar vor dem Tod zu ermöglichen, hat sich die Hospizbewegung zum Ziel gesetzt, die sich seit den Achtzigerjahren auch in Deutschland ausbreitete. Ausgehend von dem Grundsatz, der Tod müsse als wichtiger Bestandteil des Lebens - und damit als ein natürlicher Prozess - begriffen werden, bieten verschiedene Hospizeinrichtungen eine Begleitung im Sterben an.

Beim ambulanten Hospizdienst kann der Betroffene bei sich zuhause bleiben und wird dort umfassend versorgt und betreut. Größtenteils übernehmen dies ehrenamtliche Helfer, aber auch Ärzte und professionelle Seelsorger. Sind die Symptome des Kranken allerdings so schwer unter Kontrolle zu bringen, dass eine ambulante Versorgung nicht ausreicht, hat man die Möglichkeit, sich in eine stationäre Hospizeinrichtung zu begeben. Solche Häuser gibt es auch als Tageshospize, in denen der Patient nur tagsüber betreut wird, was für die Angehörigen oft eine Entlastung bedeutet. Darüber hinaus gibt es Palliativstationen in Krankenhäusern. Dort steht die medizinische Versorgung, also in erster Linie die Schmerzbekämpfung, im Vordergrund. Nach ein paar Tagen Aufenthalt auf einer solchen Krankenhausstation werden Patienten oftmals an Hospizeinrichtungen weitervermittelt, welche den Aspekt der seelischen Unterstützung stärker im Blick haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Hospizarbeit und ihre Ziele: Dieses Kapitel erläutert die Grundsätze der Hospizbewegung, wie die Wahrung der Lebensqualität und der Menschenwürde, sowie die verschiedenen Betreuungsformen vom ambulanten Dienst bis zur Palliativstation.

2. Sterbehilfe in Abgrenzung zur Sterbebegleitung: Hier wird der rechtliche Rahmen der Sterbehilfe in Deutschland definiert und die Abgrenzung zwischen passiver, indirekter und aktiver Sterbehilfe unter Berücksichtigung aktueller Gerichtsurteile dargelegt.

3. Ist Sterbebegleitung eine Alternative zur Sterbehilfe?: Dieses Kapitel diskutiert die Verschränkung von Palliativmedizin und Sterbebegleitung und hinterfragt, ob durch bessere Aufklärung und psychosoziale Unterstützung der Wunsch nach Sterbehilfe reduziert werden kann.

4. Quellen:: Ein Verzeichnis der verwendeten Online-Ressourcen, Gerichtsurteile und weiterführenden Fachinformationen.

Schlüsselwörter

Hospizarbeit, Sterbebegleitung, Sterbehilfe, Palliativmedizin, Menschenwürde, Patientenverfügung, Selbstbestimmungsrecht, Sterbeprozess, Schmerzbekämpfung, Seelsorge, Bundesverfassungsgericht, Lebensqualität, Suizidprävention, ehrenamtliche Sterbebegleiter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Hospizarbeit und Sterbehilfe und erörtert, inwiefern die hospizliche Begleitung eine würdige Alternative für unheilbar kranke Menschen darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten der Hospizbewegung, der rechtlichen Einordnung verschiedener Sterbehilfe-Formen in Deutschland und der Rolle der Palliativmedizin.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Kernfrage lautet, ob eine umfassende Sterbebegleitung als Alternative zur Sterbehilfe fungieren kann, insbesondere für Menschen, deren Wunsch nach dem Tod aus Angst vor Schmerzen oder Einsamkeit resultiert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Untersuchung zugrunde?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Aufarbeitung, die auf rechtlichen Rahmenbedingungen, medizinischen Versorgungsansätzen und aktuellen Statistiken bzw. Umfragen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung hospizlicher Ziele, eine detaillierte Differenzierung der Sterbehilfeformen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Bundesverfassungsgerichtsurteils von 2020 auf die Sterbebegleitung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Hospizarbeit, Sterbebegleitung, Sterbehilfe, Palliativmedizin, Selbstbestimmung und Menschenwürde.

Wie bewertet der Autor das Verhältnis von Hospizarbeit und Sterbehilfe nach dem Urteil von 2020?

Der Autor stellt fest, dass das Urteil zwar neue Dimensionen der Sterbehilfe eröffnet, die Hospizarbeit jedoch weiterhin eine essenzielle Rolle für Menschen spielt, die in ihrer letzten Lebensphase ganzheitliche Unterstützung benötigen.

Welche Bedeutung hat die christliche Ausrichtung vieler Hospize?

Sie gründet auf dem Verständnis der Menschenwürde als Ebenbildlichkeit Gottes, was den Schutz des Lebens bis zum natürlichen Ende als zentrales Konzept der Sterbebegleitung unterstreicht.

Warum ist laut der Arbeit eine breitere Aufklärung so wichtig?

Da viele Menschen das Angebot der Palliativmedizin und Hospizdienste nicht ausreichend kennen, führen oft Angst und Unwissenheit zu vorschnellen Wünschen nach Sterbehilfe.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hospiz und Hospizarbeit. Eine Alternative zur Sterbehilfe?
Untertitel
Eine Betrachtung aus christlicher Sicht
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
6
Katalognummer
V920345
ISBN (eBook)
9783346250087
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hospiz Sterbehilfe Alternative
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Hospiz und Hospizarbeit. Eine Alternative zur Sterbehilfe?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/920345
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Leseprobe aus  6  Seiten
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