Das Missionierungsbestreben in Amerika zur Zeit der Conquista am Beispiel des Berichtes von Alvar Núñez Cabeza de Vaca


Hausarbeit, 2020

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Conquista und Missionierung

3. Der Bericht des Alvar Núñez Cabeza de Vaca
3.1 Allgemeines zu Bericht und Person
3.2 Inhalt
3.3 Missionsgedanke

4. Resümee

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 begann mit der Frühen Neuzeit nicht nur eine neue Epoche, sondern auch ein neues Kapitel in der europäischen Geschichte. Nach dem erfolgreichen Ende der Reconquista1 wurden seitens der kastilischen Krone neue Ziele gesetzt. Ganz oben stand hierbei die europäische Expansion, also die Erschließung neuer Regionen und die Ausweitung des Einflussbereiches.2 Bezüglich der Expansions-bestrebungen spielte aber auch der Missionsgedanke eine zentrale Rolle.

Viele Eroberer hielten ihre gemachten Erfahrungen und Erlebnisse schriftlich fest. Die meisten Geschichten konzentrieren sich auf erfolgreiche Unternehmungen, aber auch Rückschläge waren an der Tagesordnung. Viele Expeditionen endeten auch tödlich oder verfehlten das anvisierte Ziel.3 Ein Beispiel für ein solches Selbstzeugnis ist der Bericht Schiffbrüche von Alvar Núñez Cabeza de Vaca, welcher primärer Bestandteil dieser Arbeit ist. Untersucht werden soll, in welcher Form der Missionsgedanke darin zum Ausdruck kommt bzw. wie versucht wird, die indigene Bevölkerung zum christlichen Glauben zu konvertieren.

Zu Beginn soll noch ein allgemeiner Überblick zur Conquista und dem damit verbundenen Missionierungsbestreben in Amerika gegeben werden, bevor sich anschließend mit dem schon bereits erwähnten Selbstzeugnis von Alvar Núñez Cabeza de Vaca beschäftigt wird. Angemerkt sei hierbei, dass mit der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 1963 gearbeitet wird. Vor der Thematisierung des Missionierungsvorhabens anhand eigens ausgewählter Textpassagen werden außerdem in kurzer Form ein paar generelle Informationen zu Bericht, Person des Cabeza de Vaca und zum Inhalt gegeben.

Zur derzeitigen Forschungslage kann gesagt werden, dass zu Conquista und Missionierung eine Vielzahl an Literatur existiert. Zwei wegweisende Arbeiten dazu haben Vitus Huber und Nikolaus Böttcher verfasst, auf denen sich auch diese Ausarbeitung im Wesentlichen stützt. Ferner werden unter anderem auch Arbeiten von Frederick A. Kirkpatrick, Gay Neale und Wolfgang Reinhard herangezogen.

2. Conquista und Missionierung

Die Conquista4, welche als eine Fortsetzung bzw. Folge der Reconquista angesehen werden kann, erstreckte sich von ca. 1500 bis etwa 15505 und hatte infolge der europäischen Expansion – besonders seitens der Spanier – eine rund 300 Jahre lange Kolonialherrschaft in Spanisch-Amerika als Ergebnis.6 Spanien befand sich hinsichtlich der zahlreichen Eroberungen dabei in ständiger Konkurrenz zu Portugal. Um Streitigkeiten zwischen beiden Ländern zu vermeiden, zog der Papst eine Trennungslinie vom Nord- zum Südpol, westlich der Azoren. Alles, was westlich der Linie lag, wurde Spanien zugesprochen. Im Gegenzug teilte man Portugal alles östlich der Linie zu. 1494 fand eine Korrektur statt und die Trennungslinie wurde um rund 1800 km nach Westen verlegt (Abb. 1), sodass Brasilien von dem Zeitpunkt an in der portugiesischen Zone lag (Abb. 2).7

Die Eroberungszüge wurden auf privater Initiative von sogenannten Konquistadoren8 durchgeführt, die auf eigene Kosten und aus freiem Willen im Namen der kastilischen Krone agierten.9 Bei ihnen handelte es sich meist um junge Männer aus der mittleren Bevölkerungsgruppe und den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Anzumerken ist hierbei, dass sie keine Soldaten waren, da sie keinen festen Sold erhielten und in keinem konventionellen Kriegsheer dienten.10 Die kastilische Krone gab ihnen lediglich die Erlaubnis für die Expeditionen; die Ausrüstung der Schiffe und die Reise an sich mussten die Konquistadoren selber finanzieren.11 Als Anreiz bzw. Motivation können die Gier nach Gold, „christlich-feudale Dienstmentalitäten gegenüber Gott und König“12 und der Wunsch nach materieller und sozialer Besserstellung (z.B. Landbesitz) oder einfach Abenteuerlust angesehen werden.13

Ein wesentliches Merkmal der Eroberer war zudem die eigene Selbstinszenierung. Entsprechend ihrer „Dienste und Verdienste“14 baten sie die Krone um Akzeptanz des Status als Konquistadors, um sich so Belohnungen und weitere Privilegien zu sichern. Dazu zählten z.B. die Vergabe von Encomiendas, einer bestimmten Anzahl an Indigenen. Die Eroberer wurden auf diese Weise damit selber zu Encomenderos, also zu Lehensherren indianischer Vasallen. Solche „Belohnungen“ waren wichtig, um so den Lebensunterhalt garantiert zu bekommen. Aus diesem Grund präsentierte man sich als besonders verdienstvoll, vor allem bei der Darstellung der Eroberungen. Diese wurden in der Regel als flächendeckender und weitreichender dargelegt, als sie eigentlich waren. Die Vergabe von Privilegien kann insgesamt als ein geeignetes System zur staatlichen Herrschaftssicherung angesehen werden. Die Krone war als Bezugsinstanz demnach wichtiger als die Kirche.15

Der Missionierungsauftrag, welcher im Zeichen der Conquista stand und von Papst Alexander VI.16 erteilt wurde, führte bei den Konquistadoren zur Entlastung des Gewissens und zum Glauben, man diene Gott. Infolge der Unterstützung des Expansionsvorhabens seitens der katholischen Kirche lag es in der Verantwortung der Konquistadoren, dafür Sorge zu tragen, dass die indigene Bevölkerung in ihren Gebieten zum christlichen Glauben überführt wird, doch dem kamen sie kaum nach.17

Man rechtfertigte das spanische Vorgehen damit, den Krieg gegen die „Ungläubigen“ fortzusetzen; ebenso wurde die Expansion durch einen Herrschaftsanspruch der spanischen Könige über die Neue Welt18 und mithilfe des Vorhabens der Christianisierung legitimiert.19 Für Letzteres berief man sich auf den biblischen Missionsbefehl: Nach Matthäus 10,5-720 und 28,18-2021 forderte Jesus seine Jünger auf, seine Doktrin zu verbreiten. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Missionierungsvorhabens verpflichtete der Papst die Krone Kastiliens zur Auftreibung und Unterstützung von Missionaren sowie zur Gründung von Bistümern in den neuen Regionen und deren späterer Besetzung mit Bischöfen.22

An der mittel- und langfristigen Etablierung europäischer Herrschaftsstrukturen und der damit verbundenen Kolonialherrschaft Spaniens beteiligten sich maßgeblich Geistliche, da sie bei der Umerziehung der Ureinwohner zum christlichen Glauben und der Hispanisierung23 mitwirkten. Als Beschützer der Indios, Unternehmer, Diplomat, Berater, Seelsorger und Übersetzer bis hin zu Forscher und Erzieher übten sie verschiedene Rollen aus. Neben klerikale übernahmen sie auch politische Ämter (wie z.B. als Stadtrat oder Richter).24

Ebenso waren auch religiöse Orden Träger der Conquista. Als erster Orden entsandten ab 1500 Franziskaner und ab 1510 Dominikaner Missionare in die Neue Welt. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden auch Jesuiten zu einem wichtigen Träger der Missionierung in Amerika.25 Statt den Einheimischen z.B. Latein beizubringen, erforschten die Missionare selbst die lokalen Sprachen und studierten die Religionen und Kulturen der Ureinwohner. Das gezeigte Interesse diente dem Zweck, der indigenen Bevölkerung das Christentum näherzubringen und sie so zu „zivilisieren“. Das gelang auch, dennoch bestand kein Zwang, was die Konvertierung betrifft. Dies ist ein Indiz dafür, dass das religiöse Motiv bei der Expansion eher zweitrangig war. Die schon angesprochene Vernachlässigung der Missionspflicht entfachte hierbei einen Konflikt zwischen den lokalen Machthabern der Neuen Welt und der kastilischen Krone.26 1530 wurden Schutzgesetze für die Einheimischen erlassen, was gleichzeitig auch die Ansprüche der nach Autonomie strebenden Konquistadoren zurückdrängte. Die spanische Krone wollte die Landprivilegien einschränken und die Machtausweitung der Grundherren nicht weiter zulassen. Nach Druck der lokalen Machthaber wurden die Gesetze 1534 nochmals aufgehoben, bevor sie 1542 wieder in Kraft traten. Wer zu dem Zeitpunkt Sklave war, wurde nicht sofort freigelassen; in Grenz- und Kriegsgebieten hatte die Sklaverei noch lange Bestand. Dennoch führte der Erlass der Schutzgesetze der Indios zur schrittweisen Entmachtung der Konquistadoren, durch die Spanien letztendlich seinen Status als Großmacht erreichte.27

3. Der Bericht des Alvar Núñez Cabeza de Vaca

3.1 Allgemeines zu Bericht und Person

Bei dem Augenzeugenbericht Schiffbrüche, welcher 1538 nach der Wiederankunft in Spanien von Alvar Núñez Cabeza de Vaca28 (Abb. 3) geschrieben wurde, handelt es sich um eine Schilderung der von 1527-1536 durchgeführten Reise, die Cabeza de Vaca erlebt hat. Unter anderem findet dabei der 1528 stattgefundene Narváez29 -Feldzug von Kuba nach Florida Erwähnung. Cabeza de Vaca und seine Gefolgschaft durchquerten als erste Europäer zu Fuß den südlichen Teil der heutigen USA und den Norden des heutigen Mexikos.30 Dabei verweilten sie sowohl frei- als auch unfreiwillig über einen längeren Zeitraum in bestimmten Regionen. Dazu noch ist der Reisebericht das erste geschichtliche Dokument, bei welchem ein Europäer einen weiten Teil des nordamerikanischen Kontinents, dessen Ureinwohner und den amerikanischen Bison31 beschreibt.32

Veröffentlicht wurde der Bericht erstmals 1542.33 Die Schrift Cabeza de Vacas wurde unzählige Male über die Jahrhunderte abgedruckt und löste Kontroversen über die zurückgelegte Route (Abb. 4) und die Kultur der Einheimischen aus.34 1925 wurde das spanische Original erstmals ins Deutsche übersetzt. Wie schon zu Beginn erwähnt, bildet die 1963 erschienene 2. Auflage der deutschen Übersetzung, welche 115 Seiten lang ist, die Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Reisebericht.

Hinsichtlich des Zwecks der Veröffentlichung des Berichtes wird die Selbstdarstellung eine entscheidende Rolle eingenommen haben. Ebenso liegt der Publikation auch eine grundlegende Mitteilungsabsicht der gemachten Entdeckungen, Erlebnisse und gesammelten Eindrücke zugrunde. Ganz besonders die Beschreibung der Lebens- und Verhaltensweisen der Indigenen wird von zentraler Bedeutung sein, um so mehr über die Bewohner des neu entdeckten, amerikanischen Kontinents zu erfahren. Andererseits kann ein solcher Reisebericht dabei auch auf die Missverhältnisse im Umgang mit den Einheimischen aufmerksam machen.

Aufgrund der vagen Überlieferung der biographischen Daten ist nicht exakt bekannt, wann der spanische Seefahrer und Entdecker Alvar Núñez Cabeza de Vaca geboren und gestorben ist. So soll er um 1490 in Jeréz de la Frontera (im heutigen Andalusien) geboren und um 1560 in Sevilla gestorben sein.35 Sein Vater ist Francisco de Vera, seine Mutter Doña Teresa Cabeza de Vaca, die aus Jeréz de la Frontera stammt. Er ist der Enkelsohn des Pedro de Vera, welcher die Kanaren erobert hat.36 Bezüglich der weiteren Biographie von Alvar Núñez Cabeza de Vaca sei hierbei auf den Inhalt seines Reiseberichtes verwiesen, welcher im nächsten Punkt ausführlicher thematisiert wird. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass er nach der Rückkehr seiner neun Jahre langen Reise durch Nord- und Mittelamerika von 1541 bis 1542 noch eine Expedition von Florianopolis nach Asunción in Südamerika unternahm, bevor er dann die letzten Jahre seines Lebens in Spanien verweilte.37

3.2 Inhalt

Am 17. Juni 1527 fuhren insgesamt fünf Schiffe mit einer Besatzung von nicht ganz 600 Mann, darunter auch Cabeza de Vaca, aus Spanien ab. Dabei waren zudem fünf Franziskanermönche.38 Auf der Insel Hispaniola39, wo ein Zwischenstopp eingelegt wurde, desertierten jedoch rund 140 Mitglieder der Besatzung. Der Aufenthalt dauerte 45 Tage, ehe man die Reise fortsetzte.40 Auf der weiteren Seefahrt geriet die europäische Expeditionsgruppe in einen Sturm, welcher zum Untergang eines Schiffes führte.41

Florida wurde am 12. April 1528 mit knapp 400 Mann erreicht, allerdings wusste man nicht, wo man sich genau befand.42 Die Reise hat der Besatzung und den mitgenommenen Pferden stark zugesetzt. Dennoch gab Pánfilo de Narváez, der die Expedition leitete, entgegen des Rates von Cabeza de Vaca den Befehl zur Erkundung des Landesinneren. Cabeza de Vaca ist hierbei Teil der Expeditionstruppe von Narváez, die den Küstenstreifen zwischen Florida und dem Rio Grande erforschen sollte.43 Die verbliebenen Schiffe fuhren in der Zwischenzeit an der Küste entlang und sollten zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf die Truppe treffen.44

[...]


1 Mit der Reconquista ist hierbei die sich von 718-1492 erstreckende christliche Rückeroberung der Iberischen Halbinsel gemeint, welche zu Beginn des 8. Jahrhunderts unter muslimischer Vorherrschaft stand. Für ausführlichere Informationen: Vgl. Böttcher, Nikolaus: Reconquista und Conquista. In: ders.: Kontinuität und Brüche in Hispanoamerika. Wiesbaden 2013, S. 22f. u. S. 41-43; vgl. Herbers, Klaus: Geschichte Spaniens im Mittelalter. Vom Westgotenreich bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Stuttgart 2006, S. 165-167 u. S. 171-175.

2 Vgl. Huber, Vitus: Die Konquistadoren. Cortés, Pizarro und die Eroberungen Amerikas, S. 91.

3 Vgl. ebd., S. 82.

4 Nach Vitus Huber kann die Conquista in folgende Phasen eingeteilt werden: 1) Karibische Phase: 1492-1519 (Hauptaktivist: Christoph Kolumbus), 2) Die Phase der Eroberung Mexikos: 1519-1572 (Hauptaktivist: Hernán Cortés), 3) Die Phase der Eroberung des Inkareiches: 1531-1572 (Hauptaktivist: Francisco Pizarro).

5 Der Zeitraum der Conquista ist von Literatur zu Literatur unterschiedlich definiert. Der hier angegebene Zeitraum ist aus der Arbeit von Nikolaus Böttcher entnommen.

6 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 43; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 7 u. S. 11; vgl. Kirkpatrick, Frederick A.: Die spanischen Konquistadoren. Übers. von Dr. van Bebber, Bern u.a. 1935, S. 17; vgl. Reinhard, Wolfgang: Geschichte der europäischen Expansion. Band 2: Die Neue Welt. Stuttgart u.a. 1985, S. 49.

7 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 42; vgl. Neill, Stephen: Geschichte der christlichen Mission. 2., erg. Auflage, Erlangen 1990, S.101; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 39 u. S. 43f.

8 Der Bezeichnung „Konquistador“ lässt sich vom Begriff der Reconquista ableiten. Infolge der Rückeroberung der von den Mauren eingenommenen Stadt Valencia im Jahr 1238 wurde dem Eroberer Jaime I., dem König von Aragonien, daraufhin der Titel el conquistador (= „der Eroberer“) verliehen, welcher letztendlich als Oberbegriff für die Eroberer Spanisch-Amerikas fungierte.

9 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 7.

10 Vgl. ebd., S. 7f.

11 Vgl. ebd., S. 9.

12 Ebd.

13 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 9; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 48; vgl. Wendt, Reinhardt: Vom Kolonialismus zur Globalisierung. Europa und die Welt seit 1500. 2. Auflage, Paderborn 2016, S. 43.

14 Huber: Konquistadoren, S. 8.

15 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 24f., S. 36, S. 41 u. S. 43; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 8f., S. 82 u. S. 99; vgl. Kirkpatrick: Die spanischen Konquistadoren, S. 48; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 60.

16 Alexander VI. (* 1431 als Rodrigo Lanzol-Borgia in Xátiva; † 1503 in Rom) war von 1492 bis 1503 Papst der katholischen Kirche. Er trug auch den Beinamen „der Unheimliche“, da er seine politischen Gegner eliminieren ließ, um so seine Macht zu sichern. Eine umfangreiche Arbeit zu Papst Alexander VI. hat Volker Reinhardt verfasst, weshalb an dieser Stelle auf diese verwiesen wird. Für ausführlichere Informationen siehe: Reinhardt, V.: Der unheimliche Papst: Alexander VI. Borgia (1431-1503), München 2005.

17 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 25; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 84 u. S. 91; vgl. Kirkpatrick: Die spanischen Konquistadoren, S. 25; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 49.

18 Die Vorstellung der „Neuen Welt“ hat einen europazentrischen Hintergrund.

19 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 8 u. S. 83; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 58 u. S. 60.

20 Matthäus 10, 5-7: 5 Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg der Heiden und zieht nicht in eine Stadt der Samariter, 6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. 7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.

21 Matthäus 28, 18-20: 18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

22 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 84; vgl. Neill: Geschichte der christlichen Mission, S. 101.

23 Mit Hispanisierung ist das Angleichen an die spanische Lebensweise gemeint.

24 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 83, S. 85-87 u. S. 89; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 60.

25 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 38; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 85.

26 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 34f., S. 38, S. 41 u. S. 43; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 89f.

27 Vgl. Böttcher: Reconquista und Conquista, S. 25 u. S. 43; vgl. Huber: Konquistadoren, S. 7; vgl. Kirkpatrick: Die spanischen Konquistadoren, S. 225; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 59.

28 Der Name „Cabeza de Vaca“ (span.) bedeutet übersetzt so viel wie „Kuhkopf“.

29 Sein vollständiger Name lautet Pánfilo de Narváez (* um 1470; † 1528). Er war ein spanischer Eroberer und Rivale von Hernán Cortés.

30 Vgl. Hyland Sabine: Alvar Núñez Cabeza de Vaca: His Account, His Life, and the Expedition of Pánfilo de Narváez. In: American Anthropologist 103,4 (2001), S. 1216; vgl. Neale, Gay: An unusual conquistador. In: Cobblestone 32,7 (2011), S. 16.

31 Zur Beschreibung des amerikanischen Bisons: Vgl. Cabeza de Vaca, Alvar Núñez: Schiffbrüche. Bericht über die Unglücksfahrt der Narváez-Expedition nach der Südküste Nordamerikas 1527-1536. Übers. von Franz Termer, 2. Auflage, Haar 1963, S. 79.

32 Vgl. Tovias, Blanca: Alvar Núñez Cabeza de Vaca: American Trailblazer. In: The Journal of Southern History 81,4 (2015), S. 937.

33 Vgl. Hyland: Alvar Núñez Cabeza de Vaca: His Account, His Life, and the Expedition of Pánfilo de Narváez, S. 1216; vgl. Neale: An unusual conquistador, S. 17.

34 Vgl. Hyland: Alvar Núñez Cabeza de Vaca: His Account, His Life, and the Expedition of Pánfilo de Narváez, S. 1216.

35 Vgl. Cabeza de Vaca: Schiffbrüche, S. 12; vgl. Kirkpatrick: Die spanischen Konquistadoren, S. 310; vgl. Neale: An unusual conquistador, S. 16.

36 Vgl. Cabeza de Vaca: Schiffbrüche, S. 137.

37 Vgl. Huber: Konquistadoren, S. 129; vgl. Reinhard: Geschichte der europäischen Expansion, S. 58.

38 Vgl. Cabeza de Vaca: Schiffbrüche, S. 23.

39 Auf der im Karibischen Meer liegenden Insel liegen heute die Dominikanische Republik und Haiti.

40 Vgl. Cabeza de Vaca: Schiffbrüche, S. 23.

41 Vgl. ebd., S. 24-26 u. S. 134.

42 Vgl. Kirkpatrick: Die spanischen Konquistadoren, S. 108.

43 Vgl. Cabeza de Vaca: Schiffbrüche, S. 27-31

44 Vgl. ebd., S. 30 u. S. 135.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Das Missionierungsbestreben in Amerika zur Zeit der Conquista am Beispiel des Berichtes von Alvar Núñez Cabeza de Vaca
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Friedrich-Meinecke-Institut)
Veranstaltung
Im Auftrag des Herrn unterwegs. Religion und Mobilität in Selbstzeugnissen der Frühen Neuzeit
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V920491
ISBN (eBook)
9783346240613
ISBN (Buch)
9783346240620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Missionierung, Amerika, Reconquista, Conquista, Alvar Núñez Cabeza de Vaca, indigene Bevölkerung, Konquistadoren, Papst Alexander VI., religiöse Orden
Arbeit zitieren
Nikolas Nimptsch (Autor), 2020, Das Missionierungsbestreben in Amerika zur Zeit der Conquista am Beispiel des Berichtes von Alvar Núñez Cabeza de Vaca, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/920491

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