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Begriff, Ziele und Erfolgskontrolle des Messe-Marketings dargestellt an der Firma global words AG

Title: Begriff, Ziele und Erfolgskontrolle des Messe-Marketings dargestellt an der Firma global words AG

Term Paper , 2002 , 36 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mandy Kunert (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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1. Halbjahres-Bilanz Messeplatz Deutschland - Wachsendes Auslandsinteresse stabilisiert Messewirtschaft

Die internationalen Messen in Deutschland konnten sich im ersten Halbjahr 2002 in einem insgesamt schrumpfenden Kommunikationsmarkt relativ gut behaupten.

Die von Ausstellern gemietete Standfläche reduzierte sich auf den 78 Veranstaltungen (Gesamtjahr 2002: 147) im Durchschnitt nur um 1,4% gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen (Gesamtjahr 2001: ±0,0%). Das ergaben vorläufige Berechnungen des AUMA - Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Berlin. Das knapp gehaltene Flächenvolumen zeigt, dass die wirtschaftliche Lage der Messeveranstalter stabil ist; denn der weitaus größte Teil des Messeumsatzes wird durch Flächenvermietung erzielt.
Die Entwicklung der Ausstellerzahlen macht jedoch deutlich, dass sich auch die Messewirtschaft den verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht entziehen konnte. Es wurden 2,1% weniger Aussteller registriert; (Gesamtjahr 2001: +0,7%); die Zahl der deutschen Aussteller sank sogar um 5,5% (2001: -3,3%). Nur dank 1,5% mehr Auslandsbeteiligungen (2001: +4,0%) hielt sich das Aussteller-Minus in Grenzen. Auswirkungen auf die Messebranche hatten, so der AUMA, insbesondere die andauernde Krise im IT-Sektor, die dazu führt, dass viele in den letzten Jahren neu gewonnene Aussteller nicht mehr existieren. Darüber hinaus hat die allgemeine Nachfrageflaute gerade in Konsumgüterbranchen zu zahlreichen Insolvenzen von bisher ausstellenden Unternehmen geführt.
Auch werden quer über alle Branchen die Kommunikationsetats auf den Prüfstand gestellt, was jedoch für zahlreiche andere Bereiche dieses Sektors, etwa die Tages- und Fachpresse, deutlich stärkere Folgen hat als für die Messebranche. Die Tatsache, dass die Zahl der Aussteller stärker zurückgegangen ist als die vermietete Fläche, zeigt außerdem, dass die nicht mehr vertretenen Firmen weit überwiegend geringe Standgrößen hatten. Die Zahl der Besucher ging im 1. Halbjahr um 4,9% zurück. Betroffen waren hier neben dem IT-Sektor vor allem Bau- und handwerksorientierte Messen und einige große publikumsorientierte Messen. Der Großteil der Veranstaltungen meldete knapp gehaltene Besucherergebnisse; in Einzelfällen wurden jedoch auch deutliche Zuwachsraten registriert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Halbjahres-Bilanz Messeplatz Deutschland – Wachsendes Auslandsinteresse stabilisiert Messewirtschaft

2. Begriff und Bedeutung von Messen innerhalb des Unternehmens

2.1. Begriff der Messe und des Messe-Marketing

2.2. Die Messe als Marketinginstrument

3. Konzept und Aufbau der Messebeteiligung

3.1. Die Messe-Beteiligungsziele

3.2. Auswahl der geeigneten Messe

3.3. Planung der Messebeteiligung

3.4. Durchführung der Messebeteiligung

3.5. Nachbearbeitung der Messebeteiligung

4. Messe-Erfolgskontrolle

4.1. Voraussetzungen und allgemeine Problematik

4.2. Der quantitativ zu ermittelnde Messeerfolg

4.3. Der qualitativ zu ermittelnde Messeerfolg

4.4. Einsatz und Beurteilung der Kontrollmethoden

5. Messe-Marketing der Firma global words AG am Beispiel der ITB 2001

5.1. Das Unternehmen global words

5.2. Konzept der Messebeteiligung ITB 2001

5.2.1. Beteiligungsziele der global words AG

5.2.2. Planung der ITB 2001

5.2.3. Durchführung der der ITB 2001

5.2.4. Nachbearbeitung der ITB 2001

5.3. Messe-Erfolgskontrolle der global words AG

6. Messen auf dem Prüfstand

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung des Messe-Marketings als strategisches Instrument zu analysieren und Methoden zur effizienten Erfolgskontrolle aufzuzeigen, wobei die theoretischen Grundlagen anhand eines Praxisbeispiels illustriert werden.

  • Begriffsbestimmung und Funktion von Messen im Marketing-Mix
  • Strategische Planung und Konzeption einer Messebeteiligung
  • Methoden zur quantitativen und qualitativen Erfolgsmessung
  • Analyse von Prozessen zur Nachbearbeitung von Messen
  • Fallstudie: Messe-Marketing und Erfolgskontrolle der global words AG

Auszug aus dem Buch

3.3. Planung der Messebeteiligung

Nachdem die Beteiligungsziele festgelegt und die Messe ausgewählt wurde, beginnt die Planung. Dazu gehören zum Beispiel die Festlegung des Messeetats, die Gestaltung des Standes und die Planung und erste Durchführung bestimmter Kommunikationsmaßnahmen.

Die Festlegung des Messebudgets ist eines der wichtigsten Bestandteile der Messeplanung. Das Budget stellt den maximalen Kostenrahmen dar, der für die Messebeteiligung zur Verfügung gestellt wird. Generell gilt, dass etwa 15 – 20% des Etats die Standmiete und circa 40% allein der Standbau in Anspruch nimmt. Hilfreich ist es, ein gut strukturiertes und detailliertes Schema für alle anfallenden Kosten aufzustellen. Dies sichert zum einen, dass keine Ausgaben vernachlässigt werden und zum anderen dient es der späteren Budgetkontrolle während der Erfolgskontrolle. Folgende Tabelle zeigt ein Beispiel für ein solches Kostenschema, welches von der Planung bis zur Erfolgskontrolle beibehalten und nach und nach vervollständigt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Halbjahres-Bilanz Messeplatz Deutschland – Wachsendes Auslandsinteresse stabilisiert Messewirtschaft: Analyse der wirtschaftlichen Lage des deutschen Messeplatzes im Jahr 2002 unter Berücksichtigung branchenspezifischer Entwicklungen und der IT-Krise.

2. Begriff und Bedeutung von Messen innerhalb des Unternehmens: Definition von Messen als Marketinginstrument und Einordnung in den Kommunikationsmix sowie Darstellung der Messe als Informationsmarkt.

3. Konzept und Aufbau der Messebeteiligung: Erläuterung der Phasen von der Zielsetzung und Auswahl der Messe über die Planung und Durchführung bis hin zur Nachbearbeitung.

4. Messe-Erfolgskontrolle: Untersuchung der Voraussetzungen und Problematiken bei der Erfolgsmessung, unterteilt in quantitative und qualitative Ansätze sowie die Beurteilung gängiger Kontrollmethoden.

5. Messe-Marketing der Firma global words AG am Beispiel der ITB 2001: Praktische Anwendung der erarbeiteten Konzepte anhand des Unternehmens global words AG auf der ITB 2001.

6. Messen auf dem Prüfstand: Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Entwicklung des Messewesens, insbesondere bezüglich des steigenden Konkurrenzdrucks und krampfhafter Einsparungsversuche.

Schlüsselwörter

Messe-Marketing, Messebeteiligung, Erfolgskontrolle, Marketing-Mix, Standgestaltung, Messebudget, Kontaktpflege, Neukundenakquisition, Gesprächsprotokoll, Nachbearbeitung, ITB 2001, global words AG, Aussteller, Messeziele, Kommunikationsinstrumente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Messe-Marketing als integralen Bestandteil des Unternehmensmarketings, von der strategischen Planung bis hin zur systematischen Erfolgsüberprüfung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Zielsetzung, der operativen Planung, der Durchführung sowie der anschließenden qualitativen und quantitativen Messung des Messeerfolgs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Messebeteiligungen strukturiert geplant und durch effektive Kontrollmethoden messbar gemacht werden können, um den Unternehmenserfolg zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Konzepten des Messe-Marketings, ergänzt durch eine Fallstudienanalyse der global words AG.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Messebeteiligungskonzepten, die detaillierte Darstellung von Erfolgskontrollmethoden und deren Anwendung in einem realen Unternehmensszenario.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Messe-Marketing, Erfolgskontrolle, Messeziele, Kontaktmanagement, Budgetkontrolle und Standgestaltung.

Welche Rolle spielt die ITB 2001 für das Unternehmen global words AG?

Die ITB 2001 diente als Praxisbeispiel, um die Anwendung von Messebeteiligungszielen, die Planung des Budgets und die Durchführung der Erfolgskontrolle bei einem Start-up Unternehmen zu demonstrieren.

Warum wird die Nachbearbeitung von der Autorin als besonders kritisch bewertet?

Die Autorin hebt die Nachbearbeitung als Basis für die Erfolgskontrolle hervor, kritisiert jedoch, dass diese Phase von vielen Unternehmen oft vernachlässigt wird („Stiefkind“), was die Effizienz der vorangegangenen Messebeteiligung mindert.

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Details

Title
Begriff, Ziele und Erfolgskontrolle des Messe-Marketings dargestellt an der Firma global words AG
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fachbereich Betriebswirtschaft)
Grade
2,0
Author
Mandy Kunert (Author)
Publication Year
2002
Pages
36
Catalog Number
V9212
ISBN (eBook)
9783638159784
Language
German
Tags
Begriff Ziele Erfolgskontrolle Messe-Marketings Firma
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mandy Kunert (Author), 2002, Begriff, Ziele und Erfolgskontrolle des Messe-Marketings dargestellt an der Firma global words AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9212
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