Massive Open Online Course. Möglichkeit zur Reduzierung von Bildungsbenachteiligung?


Bachelorarbeit, 2020

60 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS

1.0 EINLEITUNG
1.1 Forschungsfrage
1.2 Zielsetzung, Motivation

2.0 GRUNDLAGEN
2.1 Charakteristika MOOCs
2.2 Arten von MOOCs
2.2.1 cMOOCs
2.2.2 xMOOCs
2.3 Geschichte der MOOCs
2.3.1 Geschichte in den USA
2.3.2 Geschichte in Europa
2.3.3 AktuellerForschungsstand

3.0 ANALYSE
3.1 Bildung
3.1.1 Bildung in Europa/Deutschland
3.1.2 Bildung in den USA
3.1.3 Fazit Bildung
3.2 Bildungsbenachteiligung
3.2.1 Bildungsbenachteiligung in Europa/Deutschland
3.2.2. Bildungsbenachteiligung in den USA
3.2.3 Fazit Bildungsbenachteiligung
3.3 Analyse
3.3.1 Open Educational Resources (OER)
3.3.2 Reduzieren MOOCs die Bildungsbenachteiligung?
3.3.3 Untersuchung der Plattformen (Coursera, edX, Udacity, Khan, Iversity)
3.3.4 Teilnehmer von MOOCs
3.4 Eigene Erfahrung/Studie

4.0 FAZIT

5.0 LITERATURVERZEICHNIS
5.1 BUCHQUELLEN
5.2 INTERNETQUELLEN

1.0 Einleitung

Die Relevanz von Bildung brachte schon Nelson Mandela mit den Worten: .„Education is the most powerful weapon which you can use to change the world1, auf den Punkt. Heutzutage gibt es neben den traditionellen Lernmethoden auch die Möglichkeit der digitalen Lehre. Dieses Potenzial, welches digitales Lernen mit sich bringt, ist überwältigend. Die Akzeptanz für digitale Lern- und Lehrmethoden wächst durch die Digitalisierung stetig, sodass die Erweiterung der klassischen orts- und personengebundenen Lehre immer populärer wird. Nun hat eine breite Masse an Menschen die Chance, von den mobilen E-Leaming-Angeboten zu profitieren: Menschen, die abseits größerer Zivilisationen leben oder Menschen, für die ein Flug in andere Länder unerschwinglich wäre, können plötzlich an Universitäten verschiedenster Länder lernen. Menschen, die keine Zeit oder keine Möglichkeit haben, eine Universität zu besuchen, können sich die Vorlesungen aufihrem Notebook anschauen.

Bildung für Alle - das versprechen die sogenannten Massive Open Online Courses, kurz MOOCs genannt. Sie bieten allen Interessierten neue Möglichkeiten, am Lernen teilzunehmen - überall auf der Welt. Ist das der nachhaltige Weg in eine Zukunft, in der Bildung auch Chancengleichheit bedeutet? Oder entwickelt sich eine Bildungskluft, das sogenannte Digital Divide 2 ? Haben diese Online-Kurse das Potenzial, der immer noch vorkommenden Bildungsbenachteiligung entgegen zu wirken oder sind sie ein vorübergehender großer Hype? Mit welchem Ziel gründeten die Macher von MOOCs ursprünglich ihre Plattformen? Verfolgen MOOCs nach wie vor das Ziel, Menschen erreichen zu können, die keine Universität besuchen können? Wie innovativ und inwieweit MOOCs die Zukunft von Lehr- und Lernprozessen sind und in welcher Form sie neue Lernchancen für benachteiligte Menschen eröffnen, soll sich in dieser Bachelorarbeit klären.

1.1 Forschungsfrage

Innerhalb der letzten Jahre wurden die akademischen Bildungsbereiche durch die Verbreitung neu auftretender Lehr- und Lernangebote verstärkt beeinflusst und modifiziert. Durch neue Bildungsmöglichkeiten, die uns das offene Online-Lernen bietet, werden Bildungsinstitutionen und politische Entscheidungsträger gezwungen, Bildung weltweit zu überdenken. Mithilfe des E-Learnings können Lernende bequem und unabhängig von Ort und Zeit, Kurse und Weiterbildungen absolvieren und sich die Vorteile gegenüber klassischen Lehrveranstaltungen zu Nutze machen. Plattformen, die das Format der Massive Open Online Courses bieten, sind inzwischen weltweit populär geworden und sorgen trotz offener und kostenloser Zugänge für viel Diskussionsstoff. Das Plattformenangebot für MOOCs ist umfangreich und wächst stetig weiter, doch das Ziel, das bei den meisten durchdringt, ist identisch:

Schaffung einer integrativen Bildung, die Menschengruppen weltweit erreichen kann.

Damit ist gemeint, dass vor allem bildungsbenachteiligte Personen die gleiche Chance auf Bildung erhalten, an ihr teilnehmen und gleichermaßen von ihr profitieren können, wie Menschen aus finanziell besser aufgestellten Familien.

Die vorliegende Arbeit orientiert sich an den folgenden Forschungsfragen:

1. Schaffen es die unterschiedlichen Anbieter der MOOCs, den Anforderungen einer sich wandelnden, wissensbasierten Gesellschaft gerecht zu werden?
2. Ist es überhaupt möglich, Bildung für Alle anzubieten?
3. Schaffen es MOOCs, mehr Chancengleichheit in der Bildung herzustellen?

1.2. Zielsetzung, Motivation

Zunächst wird untersucht, welche Bildungsmöglichkeiten es - speziell in Europa und in den USA - gibt, was Bildungsbenachteiligung bedeutet, welche Ursachen sie hat und wodurch sie sich bemerkbar macht. Anschließend werden bekannte MOOC-Gründer und ihre Plattformen vorgestellt. Die Zielvorstellungen, deren Realisierbarkeit und das Erreichen des Zielklientels werden untersucht, um zum Schluss die Frage klären zu können, ob MOOCs das Potential haben, der Bildungsbenachteiligung entgegen zu wirken.

Auf der Grundlage der Eigenschaften und den Zielsetzungen von MOOCs wird herausgearbeitet, ob das Ziel „Bildung für Alle“ durch die offenen Online-Kurse erreicht werden kann. Analysiert werden die Forschungsfragen unter Berücksichtigung der thematisch relevanten Literatur, durchgeführter Studien und aktueller Forschungsergebnisse.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich inhaltlich in drei Kapitel und stützt sich vorwiegend auf literarische Quellen. Angesichts der Aktualität und Novität stammt ein Großteil der Literatur aus Internetquellen, wie z.B. digitalen Zeitungsartikeln und anderen E-Ressourcen, die häufig englischsprachiger Provenienz sind. Die Darstellung der MOOCs beschränkt sich auf die Ausprägungen cMOOCs und xMOOCs. Den Grundstein der Arbeit bildet der ursprüngliche Hintergedanke der MOOC-Anbieter, allen Menschen die gleiche Bildung zu ermöglichen. Wichtig ist in dieser Arbeit zu klären, wer das Zielklientel der MOOCs ist, wen die MOOCs erreichen und welche Personen an den Online-Kursen teilnehmen. Ob Bildungsbarrieren durch MOOCs überbrückt werden können, wird nach einer ausgiebigen Analyse der Forschungsfrage in einem Fazit zusammengefasst.

2.0 Grundlagen

2.1 Charakteristika MOOCs

Dozenten nutzen das Internet schon länger, um Materialien für eine Vielzahl von Studenten online bereitzustellen. Und trotzdem: Es ist etwas Neues entstanden, das sich schnell entwickelt und sich an Viele richtet. Dieses neuartige Phänomen heißt: Massive Open Online Courses (kurz: MOOCs). Sie sind eine spannende Alternative zu den uns schon bekannten Formen des Online-Lernens.3 MOOCs stellen den Versuch dar, akademische Bildung einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Ein MOOC Anbieter ist eine Organisation, die Beiträge für offene Kurse annimmt, auswählt und sie für Teilnehmer des Kurses zur Verfügung stellt. Kurz gefasst sind MOOCs online stattfmdende Lehr-/ und Lemveranstaltungen, bei der traditionelle Elemente zur Wissensvermittlung miteinander kombiniert werden.4 Das voll ausgeschriebene Wort Massive Open Online Courses spiegelt die Hauptmerkmale dieser Kurse wider .Massive steht für die großen Teilnehmerzahlen, die für einen Kurs registriert werden, Open bezieht sich auf unterschiedliche Aspekte:5 Zum Einen gibt es keine Zulassungsbeschränkung z.B. der Teilnehmeranzahlen, zum Anderen ist der Kurs für alle Menschen offen, sodass ihmjeder, egal von wo aus, beitreten kann.6 Die einzige Voraussetzung, die man erfüllen muss, ist der Besitz eines internetfähigen Endgerätes.7 Es gibt zudem eine Kostenfreiheit bei Kursgebühren und Materialien. Die Veröffentlichung der Materialien und die Kommunikation der Teilnehmer erfolgen online, weshalb die zentrale Anlaufstelle der Kurse eine Webseite oder ein Kursraum im Netz ist.8 Das Wort Course gibt den Begriff eines Kurses wieder, vergleichbar mit den wählbaren Kursenjeder Universität. MOOCs setzen - wie bei den üblichen Universitäten auch - auf eigenständiges Lernen, Engagement, Motivation und Eigenverantwortung der Lernenden.9 Der Unterschied zu normalen Universitäten: „Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten des gemeinsamen, vernetzten Lernens, die das Web heute bietet10, erklärt J. Robes im Handbuch E-Leaming des deutschen Wirtschaftsdienstes. In den MOOCs werden traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren kombiniert, so dass Lehrende und Lernende darüber miteinander kommunizieren und gleichzeitig Gemeinschaften bilden können.11,, Harvardfür alle Welf 12 nennt es die Zeit.de und ist ein bekannter Leitspruch in der MOOC-Welt. Es sollen auch die Menschen Zugang zu Bildung erhalten, die bislang davon ausgenommen waren.13 Ein großes Ziel, weswegen viele Enthusiasten auch von einer Bildungsrevolution 14 sprachen. Im Jahr 2013 schreibt der New York Times Kolumnist Thomas Friedman:,, Nothing has more potential to lift more people out ofpovertyby providing them an affordable education to get a job or improve in the job they have. Nothing has more potential to unlock a billion more brains to solve the world’s biggest problems. And nothing has morepotential to enable us to reimagine higher education (...)” 15 Je nach Kurs finden Zwischen- und Abschlussprüfungen online statt oder es sind während der Laufzeit des Kurses, schriftliche Abgaben einzureichen.16 Die abgegebenen Aufgaben werden entweder automatisch per Computer oder von anderen Teilnehmern bewertet. Dafür gibt es Diskussionsforen, in Form von Social-Media-Plattformen wie Reddit oder Facebook, die für einen Austausch untereinander sorgen sollen. Das Alles ist für die MOOC-Teilnehmer kostenlos, es sei denn, sie möchten am Ende ein Zertifikat, Credits oder Ähnliches erhalten. Die Preise der Zertifikate und Abschlüsse variieren unter den Anbietern, liegen aber grundsätzlich zwischen 20 und 100 Dollar. Das Spektrum der Fächer ist vielfältig: Es gibt Kurse von Informatik (z.B. IT-Sicherheit), über Business (z.B. Banken und Finanzmärkte), bis hin zu Medizinkursen (z.B. Kurse über Krebserkrankungen). Meistens dauern die Kurse zwischen 6 und 12 Wochen, wobei das zu erfüllende Arbeitspensum nach Wochen strukturiert ist, aber auch flexibel in Eigenregie erfüllt werden kann.17 Udacity18, Coursera19 und edX20 heißen die bekanntesten amerikanischen Plattformen, welche stetig neue Partner-Universitäten finden, darunter auch begehrte Elite-Universitäten, wie Harvard, Camebridge oder Brown, die diese Online-Kurse gestalten.21

2.2 Arten von MOOCs

Bei den MOOCs lassen sich mehrere Arten unterscheiden. Thematisiert werden in dieser Arbeit aber nur die sog. cMOOCs und die sog. xMOOCs. Beide Arten wirken sich auf die Lehr- und Lernstruktur des MOOCs aus und beeinflussen somit auch die potenzielle Wirkung und Reichweite.22

2.2.1 cMOOCs

Als Begründer der cMOOCs gelten Stephen Downes und George Siemens.23 Diese Art von MOOCs sind konstruktivistisch konzipiert und stellen die ursprünglich intendierte seminarähnliche Kursform dar.24 Lernen wird bei den cMOOCs als Ergebnis einer Netzwerkerfahrung aufgefasst. Ausgehend von einem Oberthema und einem Zeitplan mit festgelegten Abschnitten und Ereignissen, stellen die Kursanbieter bei cMOOCs (...) in der Regel online verfügbare Ressourcen, wie Texte oder Videos zur Verfügung.“25

,, Learning itself is also an influencing element in that the actual process is one of network creation and forming”, 26 zeigt, welchen Leitgedanken Siemens verfolgt. Die Kontrolle über die erstellten Inhalte haben die Lernenden, während das Wissen über Netzwerke verbreitet wird. Die Teilnehmer solcher MOOCs entscheiden selbst, ob und in welcher Art und Weise sie sich, z.B. in Form von Blogbeiträgen, einbringen.27 Anschließend werden die Inhalte dem Kurs zur Verfügung gestellt und können fortan kommentiert oder erweitert werden. „Auf diese Weise entsteht eine Vernetzung zwischen den Lernenden und den Inhalten, wie sie im Konnektivismus propagiert werden.28 Die cMOOCs können kurzgefasst als Ergebnis einer Netzwerkerfahrung aufgefasst werden.

2.2.2 xMOOCs

Im Vergleich dazu stehen die sogenannten gewinnorientierten arbeitenden xMOOCs, bei denen traditionelle Methoden des Lernens und der Bildung genutzt werden.29 Diese MOOCs sind i.d.R. instruktional bzw. vorlesungsähnlich konzipiert und haben sehr oft hohe Teilnehmerzahlen. xMOOCs sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich auf das Inhaltliche fokussieren und von Online-Foren begleitet werden. Hier können sich Lernende austauschen, wobei die Vernetzung untereinander kein integraler Bestandteil des Konzeptes ist.30 xMOOCs verwenden traditionelle Ansätze für die Wissensvermittlung und bieten in gewisser Weise nur eine digitalisierte Version des traditionellen Lernens, bei dem der Ausbilder Inhalte bereitstellt. Das hat zur Konsequenz, dass die Kursinhalte zwangsläufig die Gedanken, den Sprachgebrauch und kulturelle Ethik des Ausbilders aufzeigen und die Standpunkte zu einem Thema ggf. weniger vielfältig sind. Die zu lesenden Texte oder schriftliche Hausarbeiten werden wegen der hohen Zahl an Teilnehmern meist von anderen Kursteilnehmenden beurteilt.31

2.3 Geschichte der MOOCs

Seitdem sich MOOCs im Web entwickeln, sind viele Diskussionen über ihre Struktur, Effektivität und Offenheit entstanden. Allerdings wird die Geschichte der MOOCs zu wenig betrachtet, um verstehen zu können, warum so viele Universitäten sie gründen und eine große Anzahl von Studenten sich ihnen anschließt.

Vor der MOOC-Bewegung entwickelte Europa offene Bildungsressourcen (englisch: OER32 ), verfolgte Innovationen mit finanzierten Forschungsprojekten und entwickelte Plattformen für die Organisation und Verbreitung von OER.33 Die OER-Bewegung entwickelte sich anschließend zu den uns heute bekannten MOOCs.34

2.3.1 Geschichte in den USA

Der Begriff Massive Open Online Course wurde von George Siemens und Dave Cormier erstmals in Bezug auf den Kurs Connectivism and Connective Knowledge von Stephen Downes und Georges Siemens verwendet, bei dem sich 2008 rund 2200 Interessierte anmeldeten.35 Angelegt war dieser konstruktivistische Kurs für Wochen, sollte nur im Internet stattfinden und war für Alle, die einen Internetanschluss besaßen, offen. Es gab keine festen Lernziele oder Pflichtveranstaltungen, keine Tests und Prüfungen, sondern nur das Versprechen auf gemeinsame Lernaktivitäten und Lernerfahrungen.36 37 Mit den Worten: „This course 'will be a different type of learning experience”31, wurden die Teilnehmer begrüßt.38

Nachdem die Elite-Universität Stanford drei kostenlose online Kurse anbot, schafften es die MOOCs 2011 dann erstmalig, richtig populär zu werden.39,, Introduction to Artificial Intelligence”, hieß der von Peter Norvig und Sebastian Thrun erstellte Kurs, in den sich mehr als 160.000 Studenten aus 190 Ländern einschrieben und von 20.000 Teilnehmenden erfolgreich abgeschlossen wurde.40 Damit wurde ein offener Online-Kurs zum ersten Mal "massiv". Daraus entwickelte sich die Geschäftsidee von Thrun und Norvig: Die Gründung des Start-Up Unternehmens Udacity.41 Dieses Unternehmen trug maßgeblich dazu bei, dass sich die Anzahl an Publikationen in rasanter Geschwindigkeit steigerten und weitere kommerzielle Anbieter von Online-Bildungsplattformen entwickelten, heißt es in dem Buch „Machen MOOCs Karriere?“ von M. Deimann. 42

2.3.2 Geschichte in Europa

Der Markt für MOOC-Anbieter in Europa entwickelte sich ebenfalls weiter, wobei dieser aber erheblich kleiner war und auch heutzutage noch weniger Angebote und Partneruniversitäten für die Teilnehmer bereithält. Am 23. April 2013 begrüßte EU Bildungskommissarin Androulla Vassiliou in einer Pressemitteilung den Start der ersten europäischen MOOC-Plattform OpenupEd, mit den Worten: „Ich heiße diese Initiative sehr willkommen, die zehntausenden, vielleicht sogar Millionen von Studenten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten eröffnen könnte, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten,“43 Das Ziel der Plattform: Die europäischen Werte der Gleichheit, Qualität und Vielfalt widerzuspiegeln, denn: „OpenupEd is an open, non-profit partnership offering MOOCs that contribute to open up education - much to the benefit of individual learners and the wider society. The vision is to reach out to all those learners who are interested to take part in online higher education in a way that meets their needs and accommodates theirparticular situation,”44

Erst durch die Medien, welche über den Erfolg der xMOOC-Angebote aus den USA berichteten, wurden die MOOCs der breiten Öffentlichkeit in Deutschland bekannt.45

2.3.3 Aktueller Forschungsstand

Heutzutage starten fast im Wochentakt neue MOOCs. Zum Einen steht die effiziente Lehre im Vordergrund, bei der man mit einem Curriculum und dessen Inhalt, eine möglichst breite Masse von Online-Lernenden erreichen möchte. Zum Anderen ist es den Betreibern genauso wichtig, dass die MOOCs nicht nur Lernende aus bestimmten Regionen ansprechen, sondern Menschen auf der ganzen Welt erreichen.46 Die anfänglich durch Risikokapital finanzierten MOOCs werden mittlerweile durch Geschäftsmodelle ersetzt.47 Einen Teil der Produktionskosten - die oftmals zwischen 50.000 und 150.000 Dollar für einen Kurs liegen - übernimmt häufig die jeweilige Hochschule.48 Zusätzlich entwickeln die Anbieter kostenpflichtige Zertifikate, welche erfolgreiche Teilnehmer am Ende erwerben können. Viele Anbieter sind zwischenzeitlich sogar akkreditiert und können ganze Studiengänge inklusive Bachelor- und Masterabschluss anbieten, dies allerdings nur kostenpflichtig.

3.0 Analyse

3.1 Bildung

Auf die Frage, welches momentan das weltweit größte Problem sei, antwortete Nobelpreisträger Nelson Mandela in einem Interview mit Reader’s Digest 2005: „The question of poverty and lack of education, those two combined. It’s important for us to ensure that education reaches everybody.” 49

Bildung stellt für die Gesellschaft eine, wenn nicht die wichtigste, Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am Erwerbsleben dar und sichert der Menschheit ein sicheres Einkommen.50

3.1.1 Bildung in Europa / Deutschland

,, Education is in a transformative state. Of the various types of education 'within the EU, higher education and lifelong learning have beenprioritized” 51

In dem in Maastricht geschlossenen Vertrag über die Europäische Union wird herausgestellt, dass die Struktur und die Organisation des Bildungswesens grundsätzlich Angelegenheit der einzelnen EU-Mitgliedsländer ist.52 Die europäische Kommission ergreift Initiativen, um einen europäischen Bildungsraum schaffen zu können, indem alle Menschen die besten Bildungsund Ausbildungschancen erhalten.53 Das Ziel, so die europäische Kommission, sei der Zugang zu hochwertiger Bildung, unabhängig von seinem sozialen und wirtschaftlichen Hintergrund.54 „Eine hochwertige allgemeine und berufliche Bildung schafft Chancengleichheit und kann den Kreislauf des geringen Bildungsstands durchbrechen. Der europäische Bildungsraum, der bis 2025 verwirklicht werden soll, wird den Lernenden (...) den Zugang zu hochwertiger und inklusiver allgemeiner und beruflicher Bildung verbessern55 „In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gilt, dass die Erwerbsbeteiligung mit steigendem Bildungsniveau zunimmt“56, so die Bundeszentrale für politische Bildung. 2019 lag Schweden, gemessen am BIP57 mit 7,1 Prozent der Ausgaben für Bildung am höchsten, gefolgt von Finnland mit 6,8 Prozent.58 Auf dem letzten Rang liegt Rumänien mit rund 2,7 Prozent der Ausgaben für Bildung. Deutschland steht mit 4,5 Prozent für Bildungsausgaben auf Rang 19 der 30 betrachteten Länder.59 Kinder aus sozial benachteiligten Familien würden oft keinen Aufstieg durch Bildung schaffen, die Mehrheit der jungen Menschen dagegen hätte gute bis ausgezeichnete Berufschancen, heißt es in einem Artikel der deutschen Presse-Agentur in Zeit online.60 Die Erwachsenenbildung ermöglicht den Bürgern in vielen Ländern ein Studium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen, welche mit einem Bachelor- oder Mastertitel abgeschlossen werden. Damit es allenjungen Menschen möglich ist, sich unabhängig der Eltern eine gute Bildung leisten zu können, stellt die Bundesregierung das Programm BAföG61 zur Verfügung.62 Im Juni 2018 stellten die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) und die Kultusministerkonferenz (KMK) gemeinsam mit dem deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) den Bericht ,, Bildung in Deutschland 2018 “ vor. Ergebnis dieses Berichtes war, dass immer mehr Menschen nach guter Bildung streben würden, der Bildungserfolg aber nach wie vor von der sozialen Herkunft abhänge.63 Seit 2005 würde die Anzahl der mobilen Endgeräte, sowie das Interesse an Social Media und OnlineBildung durch die neuen Entwicklungen und Technologien weiter steigen, sodass durch die neue Bildungsmöglichkeit des offenen Online-Lemens, die Bildungsinstitutionen dazu ,,gezwungen werden, Bildung auf der ganzen Welt zu überdenken,“64 Ziel sei es, eine integrative Bildung zu schaffen, die alle EU-Bürger erreichen kann: „This transformation can be used as a way to start and renew inclusive education that can reach all EU citizens. (...) In order to achieve inclusivity, strategies must be put in place to address the challenges that threaten the ability of vulnerable populations to access, participate in, and benefit from education.65

3.1.2 Bildung in den USA

Das Bildungs- und Ausbildungssystem der USA zeichnet sich laut der Amerikaner durch seine Offenheit aus und ist durch den Leitspruch „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ geprägt. Weil rund 75 Prozent derjungen Amerikaner keinen Abschluss eines Colleges nachweisen können, wurde das Programm JTPA 66 1982 gegründet, um einkommensschwachen Jugendlichen und Erwachsenen Ausbildungsmöglichkeiten bieten zu können.67 Es folgte die Gründung des sogenannten C£'Z^68 -Programms. Dieses Programm setzt sich mit der Problematik der frühzeitigen Schulabbrecher auseinander, um diese vor einem sozialen Abstieg zu schützen.69 Durch ihre fehlende Qualifikation sind viele Menschen in den USA auf dem Arbeitsmarkt schlecht zu vermitteln, da sie den Voraussetzungen nicht entsprechen.70 Das herrschende Zwei- Klassen-Bildungssystem in den USA zeigt, dass ein Universitätsstudium den finanziell besser gestellten Schülern Vorbehalten ist: Der hohe Preis für ein Studium führt zu einem hohen Druck, das Studium erfolgreich abzuschließen, um die Schulden nach Beendigung zurück zahlen zu können.71 Marion Schmidt schreibt in einem „Zeit“-Artikel, dass es in den USA die höchsten Akademikerquoten gäbe, aber der Preis für die Akademisierung hoch sei. Nirgendwo sonst auf der Welt sei ein Studium so teuer: Die Studiengebühren für ein Bachelorstudium liegen nach Angaben der Organisation Collegeboard mittlerweile bei durchschnittlich 28.500 Dollar an privaten und 6.900 Dollar an staatlichen Universitäten pro Jahr.72 2019 lagen die Studienschulden bei insgesamt 1,6 Billiarden Dollar und erreichten damit einen neuen Rekord.73 Trotz der hohen Schulden beschloss die US-Politik Kürzungen bei den Bildungsausgaben vorzunehmen, sodass die Universitäten ihre Gebühren erhöhen mussten. ,,Während die Kosten für ein Jahr College in den 70ern noch etwa 15 Prozent des Durchschnittseinkommens entsprachen, sind es heute 45 Prozent,“74 An den amerikanischen Universitäten bekommen die Studenten zusätzlich zu der Ausbildung auch einen Zugang zu einem Netzwerk, welches aus gegenwärtigen und ehemaligen Studenten besteht. Viele international erfolgreiche Unternehmer, wie Marc Zuckerberg, waren auf einer EliteHochschule und gründeten dort international erfolgreiche Unternehmen, wie z.B. Facebook.75

3.1.3 Fazit Bildung

Insgesamt lässt sich festhalten, dass es überall ein Streben nach höheren Schulabschlüssen gibt und der Anteil der Studenten mit Studienberechtigung weiter ansteigt, so auch der Bildungsbericht.76 Die Studierenden machen in der Mehrheit der Fälle nach dem akademischen Erstabschluss auch einen Masterabschluss.77 Je höher der erworbene Bildungsabschluss ist, desto häufiger sind die Personen auch erwerbstätig und verdienen dementsprechend mehr Geld.78 79

3.2 Bildungsbenachteiligung

Mit Bildungsbenachteiligung: „meint man die bildungsspezifische Benachteiligung von Gruppen (...), die über geringe kulturelle, soziale oder finanzielle Ressourcen verfügen.”19 Dabei gehe es nicht um bewusste Diskriminierung, sondern vielmehr um ein relatives Schlechter-Abschneiden bestimmter Gruppen bei der Verteilung von Bildungschancen, oder beim Erreichen von Bildungserfolgen in der Gesellschaft, heißt es von Geißler und Weber- Menges in einem Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung.

3.2.1 Bildungsbenachteiligung in Europa / Deutschland

,,Chancengerechtigkeitfür Alle, das ist unser großes Ziel”80

Laut Artikel 3 des deutschen Grundgesetztes gilt: Niemand darfwegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. f.../‘81 Jedoch stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung fest, dass in kaum einem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland entscheidet.82 Bundesministerin Anja Karliczek betonte im Bildungsbericht 2018: „Ich bin der Überzeugung, dassjeder Bürger in Deutschland unabhängig vom sozialen Hintergrund durch Bildung die Möglichkeit zum Aufstieg hat. (...) Ich will gemeinsam mit den Ländern die im Bildungsbericht genannten Herausforderungen anpacken und in den kommenden Jahren die Rahmenbedingungen für Bildung verbessern“ 83 Die PISA Studie zeigt, dass die stärkste Bildungsbenachteiligung von den OECD-Ländem, in den USA und Deutschland zu verzeichnen ist.83 84 Auch auf der Seite der „EU-Info“ wird das Ziel einer qualitativ hochstehenden Bildung in Europa formuliert: Laut eigenen Angaben trüge die Europäische Union nach Artikel 149 des EG85 -Vertrags zur Entwicklung einer qualitativ hochstehenden Bildung bei, indem sie Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsstaaten fördern und deren Bildungsbereiche unterstützen würde.8687 Dass die Herkunft in Deutschland allerdings bei dem schulischem Erfolg eine Rolle spiele, zeigt ein neuer Bildungsbericht von der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.88 In sozial schwächeren Familien hätten Kinder definitiv schlechtere Bildungschancen, dieses gelte als ,, unbestreitbarer Befund der Bildungsforschung,“89 Resümiert wurde, dass die Bildungslücke zwischen Kindern aus einkommensschwachen und Kindern aus einkommensstarken Familien zwar kleiner werden würde, ein Aufstieg durch Bildung aber immer noch schwierig sei.90

3.2.2. Bildungsbenachteiligung in den USA

,,Unbekannte Eheleute in den USA haben laut Anklage 6,5 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern bezahlt, um ihr Kind an einer Elite-Universität unterzubringen. Das ist mehr, als die meisten Amerikaner in ihrem Leben verdienen.“91

Es ist offensichtlich, dass die Zugangsmöglichkeiten der Schüler in den USA sehr von dem sozialen Status ihrer Familie abhängen, denn dort zahlen die Eltern für gute - oftmals private Schulen - viele Tausend Dollar pro Jahr.92 Aus einer Studie der Universität Michigan geht hervor, dass von den reichsten 25% der Schüler, 80% auf ein College gehen und von diesen auch die Mehrheit einen Abschluss macht. Demgegenüber stehen die ärmsten 25% der Schüler, von denen nur knapp 30% auf ein College gehen und letztendlich auch nur ein Drittel den Abschluss schafft.93 Obwohl der Oberste Gerichtshof die Rassentrennung 1954 an Schulen aufhob, besteht noch immer eine ,, schockierende Ungleichheit bei Bildungschancen “, wie Daniel J. Losen, Direktor des Bürgerrechtszentrums der University of California, feststellte.94 Eine neue Auswertung von Daten der 97.000 öffentlichen Schulen in den USA zeigt, dass unterdurchschnittlich qualifizierte Lehrer an Schulen unterrichten, in denen mehrheitlich nichtweiße Schüler angemeldet sind.95 Dies hat zur Folge, dass die Schüler aufgrund von minderer Qualifikationen weniger Chancen auf einen guten Abschluss haben. Seit 2008 sinkt die Finanzierung der tertiären Bildung96 durch den Staat, sodass die stetig steigenden Studiengebühren für die Hochschulen zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden sind. Deswegen sollten die kostenfreien Angebote im Internet für viele Amerikaner eine Erleichterung darstellen.97 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Studium an einer amerikanischen Elite-Universität kein Privileg für Begabte ist, sondern oftmals eine ,,Investition der Erfolgreichen in eine erfolgreiche Zukunft ihrer Kinder - und damit eine Art Bildungs-Kastensystem98 * darstellt.

3.2.3 Fazit Bildungsbenachteiligung

Trotz der zahlreichen bildungspolitischen Projekte ist es den Ländern nicht gelungen, die herrschende Bildungsungleichheit entscheidend zu reduzieren. Es ist weiterhin von großer Bedeutung, dass Maßnahmen ergriffen werden, welche diejenigen fördert, die sich aufgrund ihrer Herkunft nicht hinreichend bilden können. ,fm weltweiten Bildungswesen ist in den nächsten Jahrzehnten dringend eine stärkere Expansion nötig, um die bestehenden Bildungsungleichheiten in und zwischen den Ländern zu reduzieren."99

[...]


1 Mandela, 1990

2 Definition Digital Divide: Unterschied zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern in der Nutzung und dem Zugang zu digitalen, internationalen Kommunikationsinfrastruktur (vgl. Dr. Neumair, Prof. Dr. Haas)

3 Vgl. Robes, 2012, S.l

4 Vgl. Schulmeister, 2013, S.IOO

5 Vgl. OxfordDictionaries, 2016

6 Vgl. Reusing, 2013, S. 141-145

7 Vgl. Schulmeister, 2013, S.29 f.

8 Vgl. Kim, 2014, S.3f.

9 Vgl. Robes, 2012, S.l

10 Robes, 2012, S.l

11 Vgl. Eichler et al., 2016, S. 2ff

12 Drösser, Heuser, 2013

13 Vgl. Schulmeister, 2013, S.27f.

14 Vgl. Newton, 2015

15 Friedmann, 2013

16 Vgl. Schulmeister, 2013, S.20ff.

17 Vgl. Schmidt, 2013

18 https://www.udacity.com

19 https://www.coursera.org

20 https://www.edx.org

21 Vgl. https://www.coursera.org/about/partners. https://www.edx.org/schools-partners

22 Vgl. Schulmeister, 2013, S. 10

23 Vgl. von Freytag-Loringhoven, Göbel, 2015, S. 257f.

24 Vgl. Corneli, Danoff, Pierce, Ricaurte, SnowMacDonald, 2012, S.237f.

25 Pflug, 2018

26 Vgl. Siemens, 2005

27 Vgl. Siemens, 2005

28 Jeude, 2014

29 Vgl. Prof. Dr. Köhler, Prof. Dr. Kahnwald, 2014

30 Vgl. Schulmeister, 2013, S.108f.

31 Vgl. McKay, Lenarcic, 2015, S.175ff

32 Definition Open Educational Resources: lizenzfreie Lemmaterialien (vgl. Prof. Dr. Bendel)

33 Vgl. Kerres, 2019,S. 2ff

34 Vgl. Buchmann, 2013

35 Vgl. Bremer, S.35f.

36 Vgl. Robes, 2012, S.2

37 Siemens, Downes, in: Robes, 2012

38 Vgl. Robes, 2012

39 Vgl. Heimstaedt, 2013

40 Vgl. Kerwin-Borrelli, k.A.

41 Vgl. Kerwin-Borrelli, k.A.

42 Vgl. Deimann, Friedl, 2020, S. 4f.

43 Vassiliou, 2013, Pressemitteilung, Brüssel

44 OpenupEd, k.A.

45 Vgl. k.A., in: e-teaching, 2015

46 Vgl. Buchmann, 2013

47 Vgl. Werner, 2014

48 Vgl. Dreislebner, Ebner, Kopp, 2020

49 Mandela, 2020

50 Vgl. StatistischesBundesamt, 2018

51 de Waarde tat., 2014, S.33ff.

52 Vgl. Gries, Lindenau, Maaz, Waleschkowski, 2005, S.5

53 Vgl. Europäische Kommission, k.A.

54 Vgl. Europäische Kommission, 2020, S.4

55 Europäische Kommission, 2020, S.5

56 Eurostat Datenbank, 2019

57 Definition BIP: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug aller Vorleistungen, (vgl. Prof. Dr. Frhr. von Weizäcker, Horvath)

58 Vgl. EurostatDatenbank, 2019

59 Vgl. EurostatDatenbank, 2019

60 Vgl. Deutsche Presse-Agentur, 2018

61 Bundesausbildungsförderungsgesetz

62 Vgl. Bundesregierung, k.A.

63 Vgl. Prof. Dr. K. Maaz et al., 2018, S.58ff.

64 de Ward etal., 2014, S. 1

65 de Ward etal., 2014, S.l

66 Job Training and Partnership Act

67 Vgl. Bloom, Orr, Bell, Cave, 1997

68 Comprehensive Employment and Training Act

69 Schmidt, Zimmermann, Fertig, Kluve, 2013, S.65

70 Vgl. Blunk, 2010

71 Vgl. Seibert, 2017

72 Vgl. Schmidt, 2013

73 Vgl. Zöttl, 2019

74 Stuflesser, 2015

75 Vgl. Heuzeroth, 2012

76 Vgl. Prof. Dr. Maaz et al., 2018, S.165f.

77 Vgl. Prof. Dr. K. Maaz et al., 2018, S. 11

78 Vgl. Prof. Dr. K. Maaz et al., 2018, S. 15

79 Geißler, Weber-Menges, 2008

80 Merkel, 2019

81 Deutscher Bundestag, k.A.

82 Vgl. Bundesministeriumfür Bildung und Forschung, k.A.

83 Karliczek, 2018

84 OECD, 2016

85 Europäischer Gemeinschaftsvertrag

86 Vgl. Europäische Union, k.A.

87 Vgl. EU-Info Deutschland, k.A.

88 Vgl. von Lieben, 2018

89 Wagner, 2019

90 Vgl. von Lieben, 2018

91 Schmieder, 2019

92 Hajzmanova, 2015

93 Vgl. Stuflesser, 2015

94 Vgl. Losen, in: B. Junge, 2014

95 Vgl. Junge, 2014

96 Definition Tertiärbereich: Der Tertiärbereich umfasst einerseits Universitäten, Fachhochschulen und andere Hochschularten, die zu einem akademischen Abschluss führen, (vgl. Edelstein, 2013)

97 Vgl. M. Becker, 2014

98 Bundesregierung: Bericht der Bundesregierung zur Lebensqualität in Deutschland, k.A.

99 Leone, 2019

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Massive Open Online Course. Möglichkeit zur Reduzierung von Bildungsbenachteiligung?
Hochschule
Universität zu Köln  (Intermedia)
Autor
Jahr
2020
Seiten
60
Katalognummer
V921508
ISBN (eBook)
9783346327550
ISBN (Buch)
9783346327567
Sprache
Deutsch
Schlagworte
massive, open, online, course, möglichkeit, reduzierung, bildungsbenachteiligung
Arbeit zitieren
Pia Imberg (Autor), 2020, Massive Open Online Course. Möglichkeit zur Reduzierung von Bildungsbenachteiligung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/921508

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