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Die Deutschlandpolitik der Siegermacht Amerika

Der Weg in den "Kalten Krieg"

Title: Die Deutschlandpolitik der Siegermacht Amerika

Term Paper , 2004 , 18 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

History of Germany - Postwar Period, Cold War
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1. Einleitung S. 3 +++ 2. Der Morgenthau-Plan – Deutschland der Feind 2.1 Henry Morgenthau und Deutschland S. 4 - 5 2.2 Der Morgenthau-Plan S. 5 - 6 2.3 Die beinahe Durchsetzung des Morgenthau-Plans S. 6 - 7 2.4 Das Scheitern des Morgenthau-Plans S. 7 +++ 3. Der anschwellende Ost-Westkonflikt – Eine neue Chance für Deutschland 3.1 Umdenken in Amerika – Morgenthaus These wird hinfällig S. 8 3.2 Die Stuttgarter Rede von U.S. Außenminister Byrnes S. 8 - 11 3.3 Die Wirkung der Rede und das Voranschreiten der Teilung Deutschlands S. 11 - 12 +++ 4. Der „Kalte Krieg“ beginnt – Deutschland wird strategischer Partner der USA 4.1 Misstrauen unter den Siegermächten S. 13 - 14 4.2 Die Truman-Doktrin S. 14 -15 4.3 Die Bedeutung der Truman-Doktrin für Deutschland S. 15 +++ 5. Fazit 5.1 Zusammenfassung S. 16 - 18 5.2 Eigene Meinung S. 18 - 19 +++ 6. Literaturverzeichnis S. 20 - 21 +++ 1. Einleitung +++ Sechs Jahre hatte die Welt einen Krieg erleben müssen, der nicht nur die wohl gigantischste Zerstörungskraft die die Menschheit je erlebt hat entfesselte, sondern auch ihre Politik und Moral in ihren Grundfesten erschütterte.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre hieß der Aggressor Deutschland. Doch dieser zweite Krieg von weltweiter Tragweite übertraf an Grausamkeit und Totalität alles bisher Bekannte.
Fakt ist: Europa wurde in Schutt und Asche gelegt und die einst so stolzen Weltreiche Deutschland, Großbritannien und Frankreich zu wirtschaftlichen und - insbesondere Deutschland – politischen Pflegefällen gebombt. Aus den Trümmern erhob sich eine neue Weltmacht: die Vereinigten Staaten von Amerika. Nach dem ersten Weltkrieg noch verließen sie wieder den Kontinent. Diesmal sollten sie bleiben.
Warum aber entwickelten sie gerade diesmal ein solches Interesse an Westeuropa? Und, wenn man rückblickend die Politik der letzten 50 Jahre betrachtet: Was verursachte ihr großes Interesse an Deutschland - dem Feind und Aggressor? Denkt man an amerikanische Deutschlandpolitik, kommen einigen sicher Bilder von den „Rosinenbombern“, Präsidenten John F. Kennedy als er die legendären Worte „Ich bin ein Berliner“ sprach oder ähnliche freundschaftliche Gesten in den Sinn. Und das trotz dieser allgegenwärtigen Vergangenheit – reine Nächstenliebe, Mitleid oder taktisches Kalkül? Und wenn es reine Taktik war, welche Interessen wurden verfolgt?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Morgenthau-Plan - Deutschland der Feind

2.1. Henry Morgenthau und Deutschland

2.2. Der Morgenthau Plan

2.3 Die beinahe Durchsetzung des Morgenthau-Plans

2.4. Das Scheitern des Morgenthau-Plans

3. Der anschwellende Ost- Westkonflikt – Eine neue Chance für Deutschland

3.1 Umdenken in Amerika - Morgenthaus These wird hinfällig

3.2. Die Stuttgarter Rede von U.S. Außenminister Byrnes

3.3 Die Wirkung der Rede und das Voranschreiten der Teilung Deutschlands

4. Der „Kalte Krieg“ beginnt – Deutschland wird strategischer Partner der USA

4.1 Misstrauen unter den Siegermächten

4.2 Die Truman-Doktrin

4.2 Die Bedeutung der Truman-Doktrin für Deutschland

5. Fazit

5.1 Zusammenfassung

5.2 Eigene Meinung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den grundlegenden Wandel der amerikanischen Deutschlandpolitik zwischen 1945 und 1948, wobei der Übergang vom ursprünglichen Bestrafungskonzept hin zur Einbindung Deutschlands als strategischer Partner im beginnenden Kalten Krieg analysiert wird.

  • Der Einfluss des Morgenthau-Plans auf die frühe Besatzungspolitik.
  • Das Umdenken in der US-Außenpolitik infolge des wachsenden Ost-West-Konflikts.
  • Die Bedeutung der Stuttgarter Rede von U.S. Außenminister Byrnes als politische Zäsur.
  • Die Etablierung der Containment-Politik durch die Truman-Doktrin.
  • Die wirtschaftlichen und geopolitischen Motive hinter der deutschen Teilung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Stuttgarter Rede von U.S. Außenminister Byrnes

Die Angst vor einem kommunistischem Deutschland trieb im September 1946 den amerikanische Außenminister Byrnes nach Stuttgart, wo er am 6. September eine Rede hielt, in der nun erstmals die amerikanische Version einer langfristigen Perspektive für das besiegte Deutschland formuliert wurde.

Deutlich konnte hier die Ambivalenz der amerikanischen Politik gesehen werden. Auf der einen Seite sollte die Tür für eine weitere Kooperation der vier Siegermächte offen gelassen werden. Byrnes betonte beispielsweise die Gültigkeit der Potsdamer Beschlüsse und sprach davon, dass Deutschland nicht in die Lage versetzt werden solle, die vier Siegermächte gegeneinander auszuspielen und somit das Gleichgewicht in Europa zu verschieben.

Andererseits wurden regelrechte Drohungen an die Adresse Moskaus formuliert. So betonte Byrnes, dass Amerika den Fehler von 1919 nicht wiederholen werde und weiterhin militärisch in Europa präsent bleibe: „Wir ziehen nicht ab. Solange es eine Besatzungsarmee in Deutschland gibt, werden amerikanische Streitkräfte ein Teil dieser Besatzungsarmee sein,“ sagte er wörtlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg und stellt die Forschungsfrage nach den Motiven für das amerikanische Interesse an einem Wiederaufbau des einstigen Feindes Deutschland.

2. Der Morgenthau-Plan - Deutschland der Feind: Dieses Kapitel erläutert den extremen Plan zur wirtschaftlichen Demontage Deutschlands und analysiert, warum dieses Konzept letztlich an politischen und wirtschaftlichen Realitäten scheiterte.

3. Der anschwellende Ost- Westkonflikt – Eine neue Chance für Deutschland: Es wird beschrieben, wie der zunehmende Einfluss der Sowjetunion in Europa zu einer Kurskorrektur der USA führte, die in der Stuttgarter Rede von Byrnes gipfelte.

4. Der „Kalte Krieg“ beginnt – Deutschland wird strategischer Partner der USA: Dieses Kapitel analysiert das zunehmende Misstrauen zwischen den Siegermächten und die Implementierung der Truman-Doktrin als Instrument zur Eindämmung des Kommunismus.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung von der Bestrafung zur Partnerschaft zusammen und reflektiert kritisch die pragmatische, machtpolitische Natur dieser Wende.

Schlüsselwörter

Morgenthau-Plan, Deutschlandpolitik, USA, Sowjetunion, Kalter Krieg, Stuttgarter Rede, Byrnes, Truman-Doktrin, Containment-Politik, Besatzungszonen, Wirtschaftswiederaufbau, geopolitische Interessen, Ost-West-Konflikt, Teilung Deutschlands, Machtpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der amerikanischen Deutschlandpolitik zwischen 1945 und 1948 und analysiert den Wandel Deutschlands vom besiegten Kriegsgegner zum strategischen Bündnispartner im beginnenden Kalten Krieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der gescheiterte Morgenthau-Plan, die strategische Neuausrichtung der USA im Kontext des Ost-West-Konflikts, die Stuttgarter Rede von Außenminister Byrnes sowie die Implikationen der Truman-Doktrin.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, aus welchen Motiven heraus die Vereinigten Staaten ihre Politik gegenüber Deutschland änderten und welche Rolle taktische Überlegungen im Zuge der globalen Machtverteilung dabei spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einem historischen Analyseansatz, der anhand von drei konkreten Beispielen (Morgenthau-Plan, Byrnes-Rede, Truman-Doktrin) die Entwicklung der Nachkriegspolitik rekonstruiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert detailliert die verschiedenen Phasen der US-Politik, beginnend bei den radikalen Forderungen zur Agrarisierung Deutschlands bis hin zur strategischen Einbindung als Bollwerk gegen den Kommunismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Morgenthau-Plan, Truman-Doktrin, Containment-Politik, Ost-West-Konflikt und machtpolitische Pragmatik.

Warum lehnte die US-Öffentlichkeit den Morgenthau-Plan letztlich ab?

Der Plan gelangte durch Indiskretionen an die Öffentlichkeit und stieß dort auf breite Ablehnung, was den amtierenden Präsidenten Roosevelt angesichts bevorstehender Wahlen zur Distanzierung zwang.

Welche Rolle spielte die Stuttgarter Rede von James F. Byrnes für Deutschland?

Die Rede markierte einen Wendepunkt in der Besatzungspolitik, da sie erstmals die Aussicht auf eine langfristige Perspektive für einen demokratischen deutschen Staat bot und den Ton der Zusammenarbeit einleitete.

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Details

Title
Die Deutschlandpolitik der Siegermacht Amerika
Subtitle
Der Weg in den "Kalten Krieg"
College
University of Frankfurt (Main)  (Seminar für Didaktik der Geschichte)
Course
Seminar: Weichenstellung – Deutschland 1945 - 1948
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V92180
ISBN (eBook)
9783638060394
Language
German
Tags
Deutschlandpolitik Siegermacht Amerika Seminar Weichenstellung Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2004, Die Deutschlandpolitik der Siegermacht Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92180
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