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Zur Gefahr eines Fachkräftemangels in Deutschland – Akute Wachstumsbremse oder nur ein kleineres Problem?

Title: Zur Gefahr eines Fachkräftemangels in Deutschland –  Akute Wachstumsbremse oder nur ein kleineres Problem?

Seminar Paper , 2008 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Weber (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

- Einführung - Problemstellung und Zielsetzung - „Brain Drain“ und „Brain Gain“ - Die ITK-Branche als Speerspitze der betroffenen Branchen in Deutschland - Einwanderungspolitik in Deutschland - Politische Maßnahmen bis zum Jahrtausendwechsel - Die deutsche Green Card - Bewertung der politischen Aktivitäten in der Vergangenheit - Nationale Qualifikationsoffensive oder >>Blue Card<< - Lösungsansätze zum Fachkräftemangel aus der Wirtschaft - Gezielte Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter – Employability - Frauenförderung – Frauen in Führungspositionen - Verbesserung der deutschen Migrationspolitik – aus Sicht der Wirtschaft - Fazit + + + Ein fortschrittliches Land wie die BRD kann sich an der Spitze im globalen Wettbewerb nur halten, wenn es die Unterstützung gut ausgebildeter Menschen besitzt, die zugleich selbst bestmöglich an dieser Entwicklung teilhaben. Die besten Argumente gegen Arbeitslosigkeit sind höhere Qualifikationen und lebenslanges Lernen, das auch unter dem Begriff Employability bekannt ist. So sollte, zum mittel- bis langfristigen Erhalt von Beschäftigung und Wachstum in Deutschland, der Sicherung eines ausreichenden Fachkräfteangebots die größte Aufmerksamkeit zukommen. + + + Deutschland ist seit eh und je als das Land der Dichter und Denker bekannt. Die Bezeichnung „made in Germany“ ist in aller Welt ein Begriff und das Bestreben nach Innovation und Fortschritt sind Synonyme für das deutsche Volk. Was passiert aber nun, wenn der aktuellen demographischen Entwicklung mit der Deutschland seit dem Eintritt vom Industrie- ins Technologiezeitalter konfrontiert ist, nicht entgegengewirkt wird und, wie es vermehrt in der Presse verlautet wurde, die Deutschen langsam aber sicher aussterben? Aktuelle Erhebungen zeigen, dass das Potential an Know-how in Deutschland stetig schrumpft. Im Zuge der internationalen Vernetzung von Märkten und Nationen kehren immer mehr Hochqualifizierte Deutschland den Rücken und wandern in attraktivere Länder wie die USA, Kanada oder Australien ab. Was erschwerend hinzukommt ist die Tatsache, dass für hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland Deutschland als potentieller Arbeitgeber nur im Mittelfeld weit abgeschlagen hinter Ländern wie den USA, Kanada oder Australien rangiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 „Brain Drain“ und „Brain Gain“

1.3 Die ITK-Branche als Speerspitze der betroffenen Branchen in Deutschland

2. Einwanderungspolitik in Deutschland

2.1 Politische Maßnahmen bis zum Jahrtausendwechsel

2.2 Die deutsche Green Card

2.3 Bewertung der politischen Aktivitäten in der Vergangenheit

2.4 Nationale Qualifikationsoffensive oder >>Blue Card<<

3. Lösungsansätze zur Verbesserung der Lage in Deutschland

3.1 Gezielte Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeiter - Employability

3.3 Verbesserung der deutschen Migrationspolitik – aus Sicht der Wirtschaft

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Problematik des Fachkräftemangels in Deutschland, insbesondere in der ITK-Branche, und bewertet sowohl politische als auch betriebswirtschaftliche Lösungsansätze vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und globaler Wettbewerbsbedingungen.

  • Analyse des Fachkräftemangels und seiner Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.
  • Untersuchung der historischen und aktuellen Einwanderungspolitik (Green Card, Blue Card).
  • Bewertung von Strategien zur Steigerung der Employability eigener Mitarbeiter.
  • Diskussion der Bedeutung von Frauenförderung für die Erschließung neuer Personalressourcen.
  • Erörterung notwendiger Reformen der Migrationspolitik aus Sicht der Wirtschaft.

Auszug aus dem Buch

1.2 „Brain Drain“ und „Brain Gain“

Der Begriff „Brain Drain“ wurde im Zusammenhang mit der internationalen Migration Hochqualifizierter zum ersten Mal Ende des Zweiten Weltkriegs verwendet. Es handelte sich dabei um die Abwanderung englischer ‚High-Potentials‘ in die USA, also von einem Industrieland in ein anderes. Grund der Studie war es, Schwächen im damaligen britischen Wissenschaftssystem aufzuzeigen und eine stärkere Förderung dieses Bereichs durchzusetzen.

Im Laufe der folgenden Jahre wurde dieses Phänomen dann hauptsächlich im Rahmen von Emigration aus Entwicklungsländern in Industrieländer diskutiert. Das ganze Ausmaß der Abwanderung von hochqualifizierten Fachkräften von Entwicklungs- in Industrieländer wurde zum ersten Mal im Rahmen der vom US-amerikanischen Council on International Educational Affairs durchgeführten Konferenz „The International Migration of talents and skills“ deutlich. Es stellte sich heraus, dass die USA, noch vor Kanada und Großbritannien, am meisten von diesen „High-Potentials“, die primär aus Ländern wie Indien und anderen asiatischen Ländern kamen, profitierte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Ausgangssituation des Fachkräftemangels in Deutschland beleuchtet und die Relevanz des Themas „Brain Drain“ sowie die spezifische Betroffenheit der ITK-Branche erläutert.

2. Einwanderungspolitik in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert historische migrationspolitische Maßnahmen, das Modell der deutschen Green Card sowie die Bewertung bisheriger politischer Aktivitäten inklusive neuerer Ansätze wie der „Blue Card“.

3. Lösungsansätze zur Verbesserung der Lage in Deutschland: Es werden innerbetriebliche Strategien zur Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit (Employability) vorgestellt, die Relevanz der Frauenförderung hervorgehoben und Forderungen der Wirtschaft an die Migrationspolitik diskutiert.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung der wirtschaftlichen Folgen des Fachkräftemangels und einem Ausblick auf notwendige politische Handlungsfelder.

Schlüsselwörter

Fachkräftemangel, ITK-Branche, Deutschland, Einwanderungspolitik, Green Card, Blue Card, Employability, Brain Drain, Brain Gain, Frauenförderung, Demografischer Wandel, Qualifikationsoffensive, Wirtschaftswachstum, Migration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen und Auswirkungen des akuten Fachkräftemangels in Deutschland und evaluiert politische sowie wirtschaftliche Lösungswege.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Einwanderungspolitik, betrieblicher Weiterbildung, Frauenförderung und der Steigerung der Attraktivität Deutschlands für Hochqualifizierte.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Fachkräftemangel eine akute Wachstumsbremse darstellt oder lediglich ein kleineres strukturelles Problem ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die auf aktuellen Studien, politischen Programmen und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der deutschen Migrationsgeschichte, die Analyse der ITK-Branche sowie Lösungsansätze in den Bereichen Bildung und Zuwanderungsrecht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Fachkräftemangel, Green Card, Employability und demografischer Wandel.

Warum wird speziell die ITK-Branche als Beispiel herangezogen?

Die ITK-Branche dient als „Speerspitze“ und Indikator für den Fachkräftemangel, da sie besonders stark durch unbesetzte Stellen in ihrer Geschäftsentwicklung beeinträchtigt wird.

Welche Kritik äußert die Wirtschaft an der bisherigen Migrationspolitik?

Kritisiert werden insbesondere bürokratische Hürden, zu hohe Gehaltsschwellen für ausländische Fachkräfte und mangelnde Flexibilität bei der Anwerbung von Personal.

Wie bewertet der Autor das „Professorinnenprogramm“ und andere Maßnahmen?

Der Autor betrachtet diese als wichtige Schritte zur besseren Nutzung des inländischen Potenzials, betont jedoch die Notwendigkeit einer ergänzenden, effizienten Migrationsstrategie.

Was wird im Hinblick auf den „War for talents“ empfohlen?

Empfohlen wird die Einführung einer transparenten Kontingenzzuwanderung nach einem Kriterienkatalog, um den Standort Deutschland international wettbewerbsfähig zu halten.

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Details

Title
Zur Gefahr eines Fachkräftemangels in Deutschland – Akute Wachstumsbremse oder nur ein kleineres Problem?
College
Pforzheim University
Course
Wirtschaftspolitisches Seminar
Grade
1,3
Author
Stefan Weber (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V92195
ISBN (eBook)
9783638060493
Language
German
Tags
Gefahr Fachkräftemangels Deutschland Akute Wachstumsbremse Problem Wirtschaftspolitisches Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Weber (Author), 2008, Zur Gefahr eines Fachkräftemangels in Deutschland – Akute Wachstumsbremse oder nur ein kleineres Problem?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92195
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