In dieser Seminararbeit geht es um die Risiken und Chancen des Online-Bankings. Zu Beginn soll ausgearbeitet werden, wie der aktuelle Stand des Online-Bankings in Deutschland ist. Dazu werden verschiedene Statistiken und Daten herangezogen und ausgewertet. Ebenfalls wird ermittelt, welche Kosten durch Barzahlungen entstehen. Danach wird aufgezeigt, welche aktuellen Risiken bestehen und auf Rechtsprechungen eingegangen, wie diese das Online-Banking mitbestimmen.
Näher eingegangen wird bei den Sicherheitsverfahren auf das TAN-Verfahren und HBCI-Verfahren. Diese werden kurz erläutert und nach ihrem jeweiligen Sicherheitsstandard bewertet. Zudem wird die Verbreitung in Deutschland betrachtet.
Zum Schluss werden aktuelle Programme der Zahlungsabwicklung im Internet betrachtet und analysiert.
Das Problem des Online-Bankings ist, dass es noch einen großen Anteil an Menschen gibt, die kein Online-Banking nutzen, da sie denken, dass es viele Gefahren gibt. Diese Gefahren, können aber einfach durch aktuelle Sicherheitstechnik abgewehrt werden. Es ist ein nicht genutztes Potenzial, wenn Online-Banking nicht genutzt und weiter ausgebaut wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und Problemstellung
2 Aktueller Stand des Online-Bankings in Deutschland
2.1 Verursachte Kosten durch Bargeld
2.2 Schadensbegrenzung durch den Umstieg auf Online-Banking
3 Risiken des Online-Bankings
3.1 Möglichkeiten des Betruges
3.2 Haftung im Betrugsfall oder bei Irrtümern
4 Sicherheitsverfahren im Online-Banking
4.1 PIN/TAN Verfahren
4.1.1 TAN-Liste
4.1.2. iTAN
4.1.3. SMS-TAN
4.1.4 ChipTAN
4.2 HBCI-Verfahren
4.2.1 DDV mit Chipkarte
4.2.2 RDH mit Chipkarte
4.2.3 RDH in Dateiform
4.3 HBCI- & TAN-Verfahren im Vergleich in Bezug auf die Verbreitung
4.4 Ranking der verschiedenen Sicherheitsverfahren
5 Chancen des Online-Bankings
5.1 Instant Payments
5.2 Mobile-Payment / Online-Banking Programme
5.2.1 Rea-dy
5.2.2 Paybox
5.2.3 Yapital
5.2.4 MyWallet
6 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert den aktuellen Status, die Sicherheitsaspekte sowie die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten des Online-Bankings in Deutschland, um Hemmschwellen bei Nutzern abzubauen und technische Standards zu evaluieren.
- Aktueller Stand der Online-Banking-Nutzung in Deutschland
- Wirtschaftliche Auswirkungen und Kostenfaktoren durch Bargeld
- Sicherheitsanalyse von PIN/TAN- und HBCI-Verfahren
- Risikobewertung bei Betrug und Haftung
- Entwicklung von Zahlungsabwicklungsprogrammen und Instant Payments
Auszug aus dem Buch
3.1 Möglichkeiten des Betruges
Betrüger versuchen es mit vielen verschiedenen Möglichkeiten, die Daten der Nutzer abzufangen beziehungsweise zu speichern. Eine Form der unbemerkten Datenspeicherung ist das sogenannte Phishing. Bei diesem Verfahren versuchen die Betrüger die Kontodaten der Nutzer zu erhalten. Der Nutzer erhält eine E-Mail, die im Aufbau einer E-Mail des Bankinstituts des Kunden nachempfunden ist. In dieser Mail wird er aufgefordert seine Kontodaten zu aktualisieren. Über einen Link kommt er dann auf die Webseite der Betrüger. Diese ähnelt der originalen Webseite, damit der Nutzer nicht merkt, dass er betrogen wird. Wenn dieser nun seine Daten eingibt, werden sie im Hintergrund gespeichert und schon besitzen die Betrüger die Kontodaten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung und Problemstellung: Einführung in die Thematik der digitalen Bankgeschäfte und Darstellung der Forschungsziele sowie der behandelten Sicherheitsaspekte.
2 Aktueller Stand des Online-Bankings in Deutschland: Untersuchung der Akzeptanz und Verbreitung von Online-Banking in unterschiedlichen Altersgruppen sowie Analyse der bargeldbedingten Kosten.
3 Risiken des Online-Bankings: Identifikation von Gefahrenpotentialen wie Phishing sowie Klärung der rechtlichen Haftungsfragen bei Betrugsfällen.
4 Sicherheitsverfahren im Online-Banking: Detaillierte technische Erläuterung und Bewertung verschiedener Authentifizierungs- und Verschlüsselungsverfahren inklusive eines Sicherheitsrankings.
5 Chancen des Online-Bankings: Analyse zukünftiger Trends wie Instant Payments und Bewertung vergangener sowie aktueller Mobile-Payment-Lösungen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über die Entwicklung des Online-Bankings in Deutschland und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen.
Schlüsselwörter
Online-Banking, Bargeld, Sicherheit, Phishing, PIN-Verfahren, TAN-Verfahren, HBCI, Verschlüsselung, Instant Payments, Mobile-Payment, Datensicherheit, Authentifizierung, Zahlungsverkehr, Betrugsprävention, Bankwesen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Status Quo, den Sicherheitsmechanismen und den Zukunftsperspektiven des Online-Bankings in Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Sicherheitsanalyse von Banking-Verfahren, der ökonomischen Bewertung von Zahlungsmethoden und der Untersuchung von Betrugsrisiken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Sicherheit und Effizienz digitaler Finanztransaktionen zu beleuchten und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Vorbehalte gegenüber Online-Banking abgebaut werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine literaturbasierte Analyse und Datenauswertung bestehender Statistiken zur Nutzung und Sicherheit von Online-Banking durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Risiken, eine technische Evaluation der Sicherheitsstandards (PIN/TAN, HBCI) und eine Betrachtung neuer Zahlungsformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Online-Banking, Sicherheit, Sicherheitsverfahren wie HBCI und TAN, Betrugsrisiken sowie digitale Zahlungsströme.
Was unterscheidet das iTAN-Verfahren von der einfachen TAN-Liste?
Beim iTAN-Verfahren wird eine spezifische, indizierte TAN abgefragt, was die Sicherheit gegenüber der generischen TAN-Liste erhöht, da Angriffe erschwert werden.
Wie unterscheidet sich die Haftung bei grober Fahrlässigkeit?
Sollte eine TAN beispielsweise während eines Telefonats an Dritte weitergegeben werden, liegt grobe Fahrlässigkeit vor, womit die Bank in der Regel von der Haftung befreit ist.
Warum sind HBCI-Verfahren als sicherer eingestuft als PIN/TAN-Verfahren?
HBCI nutzt signaturbasierte Verschlüsselungen und digitale Schlüssel, die eine eindeutige Zuordnung ermöglichen, während PIN/TAN-Verfahren auf einem Passwort-basierten Zugang basieren.
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- Anonym (Author), 2018, Onlinebanking. Eine kurze Darstellung der Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/921996