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Die Gründung der Kalmarer Union unter besonderer Berücksichtigung Schwedens

Titre: Die Gründung der Kalmarer Union unter besonderer Berücksichtigung Schwedens

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christoph Wowtscherk (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Am Ende des 14. Jahrhunderts entstand im Norden Europas ein Zusammenschluss der drei großen Reiche Dänemark, Schweden und Norwegen. Diese Vereinigung ist als Kalmarer Union in die Geschichte eingegangen.
Bei der Betrachtung dieser Geschichte stellen sich mehrere Fragen: Wie weit wurden die Mitgliedsstaaten institutionell miteinander verwoben? Wie stark war die Krone im Verhältnis zum Adel?
Für die Beantwortung dieser Fragen soll zunächst kurz der Weg zur Union beschrieben werden. Am Ende dieser Entwicklung und am Beginn der Union stehen zwei Dokumente: der Krönungs- sowie der Unionsbrief. Sie stellen konkurrierende Herrschaftsansichten dar, die später einzuführen sind: das regimen regale und regimen politicum. Somit sind die beiden Briefe immens wichtig für die Beantwortung unserer Fragen.
Im Anschluss an die Interpretation beider Briefe soll ein Blick auf die Herrschaftsausübung von Königin Margarethe und König Erik erfolgen. Dabei soll ihre Politik am Beispiel Schwedens geprüft werden.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt also auf innenpolitische Vorgänge. Die Außenpolitik der Herrscher bleibt weitestgehend unbeachtet, soweit sie nicht für die Beantwortung der Fragen zwingend notwendig sind.
Eingeführt hat die oben genannten Begriffe zur Herrschaftsauffassung Erik Lönnroth. Und auch Vivian Etting sowie Jens E. Olesen haben wichtige Beiträge zur Erforschung der Kalmarer Union verfasst. Die Politik seines Vorgängers auf dem schwedischen Thron, Magnus Eriksson, sowie dynastische Gründe führten 1363 zur Inthronisierung Albrechts III. von Mecklenburg. Allerdings leisteten Magnus und sein Sohn Håkon, König von Norwegen und nach der Absetzung seines Vaters seit 1362 König von Schweden (dabei ließ er Magnus in Schweden mitregieren), noch einen einjährigen Widerstand. Letztendlich konnte aber Magnus gefangen genommen werden und Håkon musste sich nach Norwegen zurückziehen. Dennoch war das Bestreben der Folkunger nach dem schwedischen Thron ungebrochen: 1371 versuchte Håkon erneut in Schweden einzudringen, wurde aber von einem Heer der Aristokratie geschlagen. Dieser Sieg stärkte wiederum die Position des Adels gegenüber Albrecht III.
So zeigte sich schon zu Beginn von Albrechts Regentschaft, wessen Interessen er zu wahren hatte: die der Aristokratie, denn auf dieser Schicht beruhte seine Herrschaft.

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Résumé des informations

Titre
Die Gründung der Kalmarer Union unter besonderer Berücksichtigung Schwedens
Université
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Historisches Institut)
Cours
Nordeuropa im Hoch- und Spätmittelalter
Note
1,7
Auteur
Christoph Wowtscherk (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V92217
ISBN (ebook)
9783638060639
Langue
allemand
mots-clé
Gründung Kalmarer Union Berücksichtigung Schwedens Nordeuropa Hoch- Spätmittelalter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Wowtscherk (Auteur), 2006, Die Gründung der Kalmarer Union unter besonderer Berücksichtigung Schwedens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92217
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Extrait de  17  pages
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