Christlichen Ethik in Wirtschaft und Gesetz. Welche Einflüsse hat Sie auf Gesetzgebung und Managementverhalten?


Bachelorarbeit, 2012

87 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung

2 Grundlagen und Definitionen
2.1 Die Christliche Lehre
2.2 Was bedeutet christliche Ethik
2.2.1 Glaube
2.2.2 Liebe und Nächstenliebe
2.2.3 Hoffnung
2.2.4 Der Umgang mit Geld
2.2.5 Wahrheit
2.3 Gesetz
2.4 Management
2.4.1 Leitbild
2.4.2 Unternehmenskultur
2.4.3 Corporate Governance

3 Anwendung des Gesetzgebers
3.1 Juristische Bedeutung des Lebens
3.2 Jaget dem Frieden nach
3.3 Das Kirchenrecht
3.4 Schutz der Sonn- und Feiertage
3.5 Das Präambel im Grundgesetz
3.6 Umwelt- und Naturschutz

4 Anwendung im Management
4.1 Severant Leadership
4.2 Die Übernahme von Verantwortung
4.3 Umweltschutz im Unternehmen
4.4 Organisation
4.5 Nachhaltigkeit

5 Fallbeispiel anhand der Würth Group

6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Die religiöse Ethik beeinflusst das Denken und Handeln der Menschen seit Jahrtausenden. Archäologen gehen auf Grund von diversen archäologischen Funden1 und dem Verhalten der Tiere davon aus, dass bereits Steinzeitmenschen religiösen Ritualen gefolgt sind.2 Dementsprechend ist es nicht weiter verwunderlich, das sich in den Jahrtausenden eine richtig religiöse Kultur entwickelt hat. Bei den Ägyptern, Römern und Griechen entwickelte sich der Glaube an eine Vielzahl von Göttern. Die Bibel berichtet unter anderem darüber, dass Apostel Paulus in Athen auf einen Altar gestoßen ist, der dem unbekannten Gott gewidmet wurde.3 Das deutet daraufhin, dass die Athener große Angst davor hatten, einen Gott zu vergessen. Dementsprechend muss davon ausgegangen werden, dass in jedem Menschen grundsätzlich mindestens ein Gottesbild existiert. Der Psychiater Ernest Harms hat herausgefunden das Kinder, sich Gott innerhalb von drei Stufen vorstellen nämlich in der Märchenstufe, der realistischen Stufe und der individualistischen Stufe. In der letzten Stufe fließen hauptsächlich persönliche Erlebnisse mit ein.4 Aus den Erfahrungen von Mose und den nachfolgenden Generationen bildete sich das Judentum bei dem nur der eine Gott im Glaubensmittelpunkt steht.5 Er gab nach dem biblischen Bericht, Moses die zehn Gebote an die Hand, die für das mosaische Gesetz die Grundlage bildeten.6 Durch dieses Gesetz begann ein sehr intensives, wenn auch sehr strenges Glaubensverständnis, dass vor allem durch die Schriftgelehrten und die Pharisäer geprägt wurde. Im Johannesevangelium ist ein sehr deutliches Beispiel für das Handeln der Schriftgelehrten beschrieben. Sie brachten eine Ehebrecherin zu Jesus, die nach den mosaischen Gesetzen gesteinigt werden sollte, er konnte diese Frau allerdings durch seine Aussage7: “ Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ 8 retten. Bereits an diesem kleinen Beispiel aus der Bibel wird bemerkbar, dass Gesetze und Gebote in der Ethik des Christentums eine zentrale Rolle spielen. Dennoch spielen Güte und Nächstenliebe eine bedeutendere Rolle im Christentum. Jesus hätte auch in den Chor der Ankläger mit einstimmen können, denn hier wurde ein Gesetz gebrochen, er hat ihr jedoch wie es im 11. Vers zu lesen ist vergeben.9

Mose könnte bei näherer Betrachtung als ein Manager im Auftrag Gottes bezeichnet werden. Dabei wollte Mose seine Aufgabe, nicht wirklich übernehmen, da er sich für einen schwachen Redner hielt.10 Schließlich übernahm er zusammen mit Aaron die Aufgabe das jüdische Volk aus Ägypten zu führen.11 Später ist im 2. Buch Mose zu lesen dass ihn sein Schwiegervater darum bat, einige seiner Aufgaben an verschiedene Menschen aus dem Volk zu delegieren.12 Diese Handlungsweise wird heute noch im modernen Personalmanagement eingesetzt.

Ziel und Aufgabe dieser Ausarbeitung ist es herauszufinden, inwieweit die Bereiche Gesetzgebung und Management von der christlichen Ethik beeinflusst werden.

1.2 Vorgehensweise

Zunächst werden in dieser Ausarbeitung, die Grundlagen der christlichen Lehre und Ethik, der Gesetzgebung und des Managements genauer betrachtet.

Anschließend werden die Auswirkungen der christlichen Ethik bei einigen ausgewählten Themen in der Gesetzgebung und des Managements genauer untersucht und analysiert.

Diese Arbeit endet mit einem Fallbeispiel über die Würth Group aus der alltäglichen Praxis und mit anschließenden Schlussfolgerungen.

In dieser Thesis wird der Gottesbegriff nicht genauer definiert, stattdessen werden auf altbekannte Begriffe aus der Bibel zurückgegriffen, um Gott zu beschreiben. Auch das Thema Gottesbeweis wird ausgeklammert. Ferner wird die Beweisbarkeit der Bibel nicht weiter in den Mittelpunkt gestellt. Dabei sollte bedacht werden, dass die Bibel das Leben von teilweise ganz einfachen Männern wie Abraham oder Moses beschreibt, dementsprechend sollten Archäologische Funde die von der Existenz Moses oder Abraham zeugen nur sehr schwer zu finden sein, da ihr Leben nomadisch geprägt war. Daneben werden in der Bibel auch Personen beschrieben, deren Existenz nachweislich gesichert ist. Beispiele sind der Statthalter Marcus Antonius Felix und sein Nachfolger Porcius Festus die beide in der Apostelgeschichte mit einem Kapitel (24 und 25) bedacht wurden.13

Die wichtigste Grundlage der Christlichen Lehre ist der Glaube an Jesus Christus als Gottessohn. Das Leben von Jesus wird im 2. Glaubensartikel der Neuapostolischen Kirche wie folgt zusammengefasst: „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, eingegangen in das Reich des Todes, am dritten Tag auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er wiederkommen.“ 14 Allerdings wurde die reine Lehre von Jesus Christus bereits zurzeit von Apostel Paulus mit philosophischem Gedankengut vermischt.15 Bis heute gibt es zahlreiche theologische und wissenschaftliche Meinungen über Jesus Christus, die mit anderen Theorien oder mystischen Gedankengut vermischt sind. Ein Beispiel hierfür, das Jesus von einer Jungfrau geboren wurde. Dieser Punkt wird unter Bibelgelehrten heiß diskutiert.16 Ebenso wird bei den Zeugen Jehovas angezweifelt, dass Jesus am Kreuz starb, stattdessen wird angenommen, dass er an einem Marterpfahl starb.17 Allein an diesen verschiedenen theologischen Ansätzen, kann festgestellt werden, dass es im Christentum viele auseinander gehende Meinungen über das Leben und Wirken von Jesus Christus gibt. Es würde den Rahmen sprengen, sämtliche theologische Betrachtungsweisen aufzuzeigen. Stattdessen werden allgemeine Grundsätze der christlichen Lehre vorgestellt. Ferner gibt es vor allem im Zusammenhang mit dem Schöpfungsbericht in der Bibel und der Evolutionstheorie, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung.18 Viele Kirchen sehen, die Evolutionstheorie als vereinbar mit dem Glauben an, allerdings gibt sie keine Antworten über den Ursprung des Lebens.19 20 21 Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird dieses Thema nur kurz angesprochen.

Um die Problematik der verschiedenen Glaubensansätze besser verstehen zu können, kann auf folgendes Bild von C. S. Lewis zurückgegriffen werden. Er führt die Leser in eine Eingangshalle, von der aus mehrere Türen den Zugang zu einem persönlichen Zimmer darstellen. Diese Zimmer stellen die verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften dar, die völlig unterschiedlich eingerichtet sind.22 In dieser Eingangshalle, sollte sich niemand wohnlich einrichten.23 Von dieser Eingangshalle aus, wird in dieser Thesis immer wieder ein kleiner Blick durch viele Schlüssellöcher der Türen geworfen, bei dem einige Ideen und Theologische Ansätze näher betrachtet werden. Ebenso wird das Haus in dem sich diese Türen befinden, hin und wieder verlassen, um seine nähere Umgebung und deren Gedankengut zu erkunden.

Bibelstellen, werden wenn nicht anders angegeben, aus folgender Bibelfassung zitiert: Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments nach der deutschen Übersetzung von Dr. Martin Luther, Ausgabe 1912, Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Frankfurt am Main.

2. Grundlagen und Definitionen

2.1 Die Christliche Lehre

Der christliche Glaube basiert zu einem großen Teil auf den Aussagen der Bibel, diese unterteilt sich in das alte und neue Testament. Im alten Testament wird Gott häufig als Herr bezeichnet . 24 Die Bibel beginnt, mit einer kurzen Beschreibung wie Gott die Welt schuf.25 Schließlich beschreibt die Bibel das Leben vieler Menschen und das Wirken Gottes. Im Mittelpunkt des Glaubens stehen, die Zehn Gebote und das anschließende Mosaische Gesetz.26 Neben den Berichten über Menschen und ihre Erlebnisse mit Gott, sind in der Bibel auch die Psalmen zu finden. Diese stellen eine lyrische Sammlung dar, in der viel über Gottes Allmacht und Güte geschrieben wurde, daneben könnten manche Psalmen sogar als prophetischer Hinweis auf Jesus Christus aufgefasst werden. Ein Beispiel ist der 2. Psalm in dem die Geburt eines besonderen Kindes angekündigt wird.27 Dies setzt sich bei den prophetischen Büchern wie Jesaja fort.28

Ein wichtiger Glaubensaspekt, der sich durch die Bibel zieht, ist der Begriff Sünde. Diese kam nach dem biblischen Verständnis mit dem Handeln von Adam und Eva in die Welt.29 Dieses wurde durch eine Schlange ausgelöst, die den Menschen mit einfachen Mitteln verführt.30 Mit ihr und dem Handeln der ersten Menschen kamen Sünde und Tod in die Welt. Die Schlange ist als Sinnbild der Verführbarkeit des Menschen zum Bösen zu verstehen, das mit aller Macht auf die Menschen zukommt.31 Kurz darauf kam das Verbrechen in die Welt, Kain ermordete seinen Bruder Abel.32 Gott hat ihn verflucht und er musste seine Heimat verlassen.33 Erst mit dem Wirken und dem Opfer von Jesus Christus kam eine Möglichkeit der vollständigen Erlösung von der Last der Sünden in die Welt.34 Für die Erlösung ist der Glaube an die freimachende Wirkung des Opfertodes von Jesus notwendig, ansonsten ist eine Sündenvergebung nicht möglich.35 Weiter ist es wichtig seine Sünden zu erkennen und diese aufrichtig zu bereuen. Dies lässt sich auch als eine Umkehr vom bösen Weg verstehen.36

Das wichtigste Kommunikationsmittel mit Gott ist das Gebet, der Betende verbindet sich für einige Augenblicke mit Gott und offenbart ihm seine Wünsche, Ängste und seinen Dank. Das Böse wird in der Bibel häufig mit Satan verglichen. Das Buch Hiob ist ein Beispiel für das Wirken von Satan. Hiob mied das Böse und galt vor Gott als gottesfürchtiger Mann.37 Im Buch Hiob wird beschrieben, wie Satan mit Gott eine Wette eingeht, deren Inhalt es ist, den Glauben von Hiob zu prüfen.38 Für Hiob beginnt eine Zeit des Leidens, deren Verlauf durch den Willen des Satans bestimmt wird,39 allerdings bleibt Hiob bis zum Schluss an der Hand Gottes und wird mit reichem Segen belohnt.40 Satan tritt auch Jesus Christus entgegen und versucht ihn zu verführen.41

Nach der Auffassung der Bibel ist Jesus als Sohn Gottes zu sehen. Aus dem biblischen Bericht geht sehr wenig über die Kinder- und Jugendzeit von Jesus Christus hervor,42 stattdessen stehen die letzten Lebensjahre und das Wirken von Jesus Christus im Mittelpunkt. Im Johannesevangelium wird Jesus wie folgt beschrieben :“ Denn, das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.“ 43 In diesem Evangelium, sind zahlreiche Zitate von Jesus finden in denen er sich in verschlüsselter Form den Menschen als Gottessohn offenbart.44 Er erzählte den Menschen viele Gleichnisse, die auch in dieser Thesis teilweise aufgegriffen werden. Jesus setzte zwölf Apostel ein, die nach seinem Tode weiterwirken sollten.45 Daneben änderte Jesus das Gottesverständnis im dem er von Gott als Vater sprach. Er entwickelte auch das berühmte „Vater Unser Gebet“ 46 und wurde schließlich vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt.47 Jesus starb am Kreuz mit den Worten: “ Es ist vollbracht.“ 48 Laut Biblischen Bericht überwand Jesus den Tod und ist wieder auferstanden.49 Weiter berichtet die Bibel, dass Jesus entrückt wurde und in den Himmel gefahren ist.50 Im Evangelium nach Bartholomäus, das nicht in der Bibel vorkommt ist berichtet das Jesus während der Zeit seines Todes und seiner Auferstehung, in die Unterwelt die von Satan beherrscht wird ging um bereits verstorbene Seelen wie Adam aus seinem Machtbereich zu befreien.51 Dieses Beispiel zeigt, dass jedem Menschen eine unsterbliche Seele gegeben wurde und bedeutet, dass der Christ an ein Leben nach dem Tod glaubt. Notker Wolf ist der Überzeugung, dass dieser Glaube an den Himmel dem Leben einen Sinn gibt.52

Jesus Christus rief selbst zur Nachfolge auf.53 Um diese umzusetzen kann sich jeder Mensch folgende Frage stellen:“Was würde Jesus an meiner Stelle tun?“ 54 Was hier so lapidar in einer Frage zusammengefasst ist, kann eher als eine Lebensaufgabe verstanden werden. Um diese besser bewältigen zu können muss Jesus als persönlicher Lehrmeister anerkannt werden. Ein großes Problem hierbei ist allerdings, dass dies nicht immer gelingen kann, sondern das sich jeder Christ immer wieder darum bemühen muss in der Nachfolge zu bleiben. Als ein biblisches Beispiel kann Apostel Petrus dienen, über ihn ist berichtet, dass er Jesus aus der Angst vor seiner eigenen Hinrichtung, verleugnet hat.55 Allerdings hat ihn Jesus nicht verstoßen, sondern er hat nochmals darum gebeten ihm nachzufolgen.56 Petrus wurde von ihm als Fels seiner Kirche ernannt.57 Die Nachfolge von Jesus Christus kann sehr unterschiedlich aussehen, als ein modernes Beispiel kann das Leben von Papst Johannes Paul II. genannt werden. Papst Benedikt XVI. beschrieb sein Leben mit den Worten: “Folge mir nach!“ 58 Er meint hiermit dass er sein Leben an der Nachfolge von Jesus Christus ausrichtete. Diese Nachfolge richtet sich nicht an den Maßstäben einer menschlichen Autorität aus, sondern an der Ausrichtung nach dem göttlichen.59

Das Pfingsterleben stellt nach der Himmelfahrt von Jesus Christus ein wichtiges Ereignis in der Christengeschichte dar, da bei diesem Ereignis Dreitausend Menschen zum Christentum übertraten.60 Nach dem Glauben der Christen wirkte, in diesem Augenblick der heilige Geist, der es ermöglichte in vielen Sprachen zu dienen.61 Um die neuen Christen besser betreuen zu können wurde das Amt des Diakons eingeführt.62 Diakon Stephanus wurde kurz darauf wegen seiner Predigten angeklagt63 und später zum Tode verurteilt.64 Ab diesem Zeitpunkt begann die Christenverfolgung. Unter den ersten Verfolgern der Christen befand sich auch Saulus65, der durch die Begegnung mit Jesus Christus zum späteren Apostel Paulus wurde.66 Durch das Wirken der Apostel entstanden weitere Gemeinden wie beispielsweise in Rom.67 Die Apostel hielten den Kontakt zu den Gemeinden und zu ihren aufrecht in dem sie Briefe schrieben. Einige wenige Briefe dieser Art sind in der Bibel hinter der Apostelgeschichte zu finden.

Es entstanden im Laufe der Jahre zahlreiche Evangelien, die uns über das Leben von Jesus Christus berichten.68 Aus dieser Vielzahl entwickelten sich Glaubensinhaltliche Probleme, die dazu führten, dass viele Glaubensauffassungen entstanden sind.69 Schließlich entwickelte sich im 2. Jahrhundert der erste Biblische Kanon, in dem das alte Testament und neue Testament in einem Buch zusammengefasst wurde.70 Dabei ist erkennbar, dass die ersten drei Evangelien sehr ähnlich sind, während das Johannesevangelium Jesus Christus aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.71 In diesem Kanon ist auch die Offenbarung des Johannes enthalten, das über die kommende Zeit der Wiederkunft von Jesus Christus und die Apokalypse berichtet.72 Die anderen Evangelien wurden als Neutestamentliche Apokryphen bezeichnet, dass sich aus dem griechischen Wort „apokryph“ ableitet und soviel wie geheim bedeutet.73 Es gibt auch einige alttestamentliche Apokryphen wie das 3. und 4. Buch Esra, die im Jahr 66 beziehungsweise im Jahr 70 nach Christus entstanden sind.74 Diese geheimen Schriften sind nicht direkt in die christliche Lehre eingeflossen. Der Leser kann aus ihnen allerdings weitere Details über den Glauben erfahren.

2.2 Was ist christliche Ethik?

„Der Herr hat dir kundgetan, o Mensch was gut ist; und was der Herr von dir als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?“ 75

Dieser Bibelvers steht symbolisch für die Einflüsse der christlichen Ethik auf das persönliche und das gesellschaftliche Leben. Besonders ins Auge fällt hier vor allem das der Mensch Recht üben soll. Das bedeutet, er soll sich aufrichtig und ehrlich gegenüber seinen Mitmenschen verhalten. Die Güte hingegen verlangt, dass ein Mensch Nachsicht üben kann und dies auch tun soll. Der Begriff Demut bedarf einer etwas genaueren Definition. Die Zeugen Jehovas definieren die Demut so, dass ein Mensch der demütig ist, nicht stolz oder arrogant ist, sondern davon ausgeht, dass ihm dieser Mensch etwas voraushat, dementsprechend ist er auch bereit eine niedrige Aufgabe für diesen Menschen zu übernehmen.76

Zwar wurden anhand dieses Bibelverses bereits einige wenige Inhalte der christlichen Ethik vorgestellt, allerdings sollten die Grundlagen der christlichen Ethik genauer betrachtet werden. Sie ist ein System von Werturteilen, in dem Handlungen und Verhaltensweisen, als gut oder schlecht angesehen werden.77 Das bedeutet, dass in der Bibel manche Verhaltensweisen angesprochen werden, die von Gott nicht als gut angesehen werden. Im Alten Testament wurde ein Mord mit einem anderen Mord gesühnt.78 Um die Menschen zu schützen, die beispielsweise einen Menschen bei einem Unfall getötet haben, hat Gott drei Freistädte errichten lassen, in diesen Freistädten waren diese Menschen vor ihrer Ermordung sicher.79 Hieraus lässt sich ableiten, dass Gott das Leben eines Menschen als wichtigstes Gut wahrnimmt. Allerdings gibt es im Mosaischen Gesetz einige heftige Strafen wie z.B. beim bereits angesprochenen Ehebruch bei dem der Tod gefordert wird.80 Jesus hat aber die Ehebrecherin, aus dem Beispiel von Kapitel 1.1 gerettet, dementsprechend ist das Mosaische Gesetz in vielen Punkten nicht für die christliche Ethik relevant, stattdessen verweist Jesus auf das Gebot der Nächstenliebe.81 Apostel Paulus fragt im Galaterbrief nach dem Sinn und Zweck des Mosaischen Gesetzes.82 Er versteht dieses Gesetz als Zwischenlösung und Zuchtmeister bis zum Beginn des Glaubens an Jesus Christus.83 Hier unterstreicht Paulus anhand dieser telelogischen Fragestellung, dass der Glaube an Gott und Jesus das wichtigste Element der christlichen Ethik ist.

Aus der Geschichte von Adam und Eva geht hervor, dass es im Garten Eden, einen Baum der Erkenntnis des Guten und Schlechten 84 gab. Gott verbot ihnen von seinen Früchten zu essen.85 Hieraus kann entnommen werden, dass der Mensch von Anbeginn seiner Existenz einen freien Willen erhalten hat. Durch den Verzehr dieser Frucht zahlte er den Preis des Todes. Des Weiteren kann davon ausgegangen werden, dass der Menschen durch den Verzehr der Früchte ein Gewissen erhalten hat. Bei genauerer Betrachtung der Situation im Paradies kann angenommen werden, dass Adam und Eva glücklich und zufrieden ihr Leben bis zum heutigen Tag genießen könnten. Allerdings musste auch Philosoph Arthur Schoppenhauer feststellen, dass der Freie Wille beeinflusst werden kann. Er hat das wie folgt formuliert:“Denn alles Streben entspringt aus Mangel, aus Unzufriedenheit mit seinem Zustande, ist also Leiden, solange es nicht befriedigt ist. Keine Befriedigung aber ist dauernd, vielmehr ist sie stets nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens. Das Streben sehen wir uberall vielfach gehemmt, uberall kampfend. Solange also immer als Leiden: kein letztes Ziel des Strebens, also kein Mas und Ziel des Leidens.“86 Im Fall von Adam und Eva war es die Schlange, die einen Mangel hervorgerufen hat, den beide bisher nicht einmal gekannt haben. Dementsprechend lässt sich diese Verführungskraft der Schlange mit einem bekannten Marketingkonzept vergleichen. Werbung wird häufig nach dem AIDA- Modell entwickelt. Dieses Modell leitet sich aus den Worten Attention (Aufmerksamkeit erzielen), Interest (Interesse wecken), Desire (Wünsche entfachen) und Action (zu einer gewissen Handlung verleiten) ab.87 Nach keinem anderen Konzept ging die Schlange in der Bibel vor und hatte Erfolg.

Zu einem freien Willen gehört auch die Tatsache, dass der Mensch für sein Leben Verantwortung übernehmen muss. Der Begriff Verantwortung lässt sich anhand von zwei Beispielen aus der Bibel erklären. Als erstes wäre Pontius Pilatus zu nennen, der die Verantwortung über das Leben von Jesus in die Hände des Volkes legte und dann jede weitere Verantwortung abgelehnt hat88 zu nennen. Zweitens ist auch König David zu nennen, der für einen folgenschweren Fehler nämlich für einen Ehebruch mit Todesfolge, die Verantwortung übernommen hat.89 Verantwortung lässt sich auch weniger dramatisch darstellen, da in diesem Begriff das Wort Antwort enthalten ist. Das bedeutet, der Mensch muss auf Fragen Antworten finden. Daneben gilt es für jeden Menschen, für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen und sich selbst einmal die Frage zu stellen ob sein Leben einen Sinn hat oder nicht. Dementsprechend müssen die Menschen auch Verantwortung gegenüber ihren Vorsätzen und Zielen tragen. Wenn die Vorsätze einmal viel zu groß sind, kann die Frage gestellt werden, ob nicht kleinere Teilschritte verwirklicht werden sollen.90 Verantwortung übernehmen, bedeutet auch über gewisse Dinge nachzudenken. Rudolf Steiner hat in einem seiner Vorträge folgende Geschichte erzählt. Sein Studienkollege hatte eine tolle Idee und wollte mit dieser zu Professor Radinger, der damals an einer Hochschule für Maschinenbau unterrichtet hat. Allerdings hat er diesen nicht angetroffen, als Rudolf Steiner mit ihm über seine Idee gesprochen hat, musste er erkennen dass sie nicht umsetzbar war.91 Diese Geschichte zeigt, dass jemand auch mal in der Verantwortung stehen kann unrealistische Gedanken aufzugeben und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Gedanken, die realistisch sind und gutes bewirken könnten sollten hingegen umgesetzt werden.

Ferner hat der Mensch eine Verantwortung über die Schöpfung erhalten. Er soll die Umwelt schützen und dafür sorgen, dass die Umwelt geschützt und nicht ausgebeutet wird.92 Benediktiner Mönche versuchen mit ihrer Umwelt eine Beziehung aufzubauen, in der sich jeder Mönch mit der Natur verbindet.93 Aus dem Bibelwort 1. Mose 1,28 lässt sich ableiten, dass Menschen sich als Verwalter über Tiere sehen müssen, die später über ihre Aufgabe Rechenschaft ablegen müssen.94 Das bedeutet im Gegenschluss, dass in der christlichen Ethik der Natur- und Tierschutz einen hohen Stellenwert besitzt.

Einige weitere Themen werden nun etwas ausführlicher in den folgenden Unterkapiteln behandelt, da sie elementare Grundsagen der christlichen Ethik darstellen.

2.2.1 Glaube

In § 242 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist folgendes zu lesen: “ Der Schuldner ist verpflichtet, die Leistung so zu bewirken, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern. “ 95 Der Begriff Treue bedeutet so viel wie Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit.96 Glauben bedeutet hier so viel wie Vertrauen, gemeinsam stellen sie sozialethischen Wertvorstellungen im Bezug auf das Recht dar.97 Dieser Paragraf ist als Generalklausel zu verstehen.98 Des Weiteren gibt es in § 932 des Bürgerlichen Gesetzbuches auch den gutgläubigen Erwerb.99 Nach diesem Gesetz kann jemand eine bewegliche Sache von einer anderen Person erwerben, ob wohl diese nicht der wahre Eigentümer der Sache ist.100 Vorraussetzung ist das der Käufer in dem guten Glauben war, dass der Verkäufer der wahre Eigentümer der Sache war.101 Allein aus diesen wenigen gesetzlichen Beispielen geht hervor, dass der Glaube grundsätzlich im deutschen Rechtssystem eine große Rolle spielt.

Ein Definitionsversuch dieses Wortes Glaubens ist im Hebrärerbrief Kapitel 11 zu finden:“Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.“ 102 Folglich spielt das Urvertrauen zu Gott eine bedeutsame Rolle. Dr. med. Eckart von Hirschhausen äußert den Wunsch, dass Gott den Glauben an die Menschheit nicht verloren hat, obwohl viele Menschen nicht mehr an ihn glauben.103 Dem ist zu entnehmen, das die Menschen, dieses Urvertrauen zu Gott verloren haben, beziehungsweise davon ausgehen, dass er nicht existiert. Wie bereits in Kapitel 1.1 festgestellt, ist ein Gottesbild in jedem Menschen vorhanden. Stuart Wilde bezeichnet diese innere Einstellung als ungeheuere Urkraft, die durch die eigenen Gedanken aktiviert werden kann.104 Diese Urkraft bezeichnet er als „UniversalerGeist“ oder „Christusbewusstsein“™105 Diese Urkraft kann auch viel einfacher als Glauben und Vertrauen in Gott bezeichnet werden. Jetzt stellt sich die Frage warum die Menschen dieses Urvertrauen überhaupt verlieren können. Rudolf Steiner hat über die Einführung der Sozialisierung gesagt, dass sie einer Kurpfuscherei gleichen würde, wenn ihre Inhalte nicht in die Herzen und Seelen als instinktive Erkenntnis einzieht.106 Genauso verhält es sich mit dem Glauben, wenn er nicht gelebt wird, stirbt er langsam aber sicher ab.

Mit einem gelebten Glauben entwickelt sich ein gewisser Glaubenseifer. Bei Betrachtung der Apostelgeschichte, wird deutlich, welche Belastungen die ersten Christen durchstehen mussten, einige wurden getötet und Apostel Petrus verbrachte einige Zeit im Gefängnis,107 auch Paulus wurde angeklagt und musste einen Mordanschlag überstehen.108 Ohne Zweifel kommt dieser Glaubenseifer nicht immer mit einem galanten Tonfall oder einer perfekten Rede zum Ausdruck, sondern vielmehr mit ganz einfachen Worten oder Gesten. Über den neuapostolischen Stammapostel Friedrich Krebs ist beispielsweise berichtet, wie er fünf Diakone ohne großes Zögern in eine andere Gegend schickte um dort neue Gemeinden aufzubauen, sie gaben das bisherige Leben auf und begannen sofort mit ihrer Aufgabe.109 Dieser Glaubenseifer erfordert einen hohen Grad an Gehorsamkeit. Als anknüpfendes Beispiel für den Glaubenseifer kann auch die oberflächliche Betrachtung des Lebens des damaligen Stammapostels Friedrich Krebs dienen. Der damalige Stammapostel Friedrich Krebs gehörte zu den unermüdlichen Arbeitern der Neuapostolischen Kirche, der am 27. Mai 1881 zum Apostel gesetzt wurde110 und als Vorangänger angesehen wurde.111 Sein Motto lautete :“ Vorwärts in Jesu Namen!“ 112 Anhand dieses Beispiels wird nachvollziehbar, was mit Glaubenseifer gemeint ist. Gefährlich ist Glaubenseifer allerdings wenn er sich zum Fanatismus weiterentwickelt. Fanatismus äußert sich in dem Religion mit Gewalt ausgeführt wird. Beispiele hierfür sind Selbstmordattentäter, die Heiligen Kreuzzüge und die Verfolgung von Minderheiten aus dem Glauben heraus.113

Glaube bedeutet auch zu begreifen, dass jeder Mensch das Ebenbild Gottes ist.114 Richard Dawkins hingegen behauptet dass der menschliche Körper nur ein kurzlebiger Behälter ist, die aus einer Kombination von verschiedenen Genen besteht.115 Der Gedanke von Richard Dawkins hinterlässt folgende Fragen. Warum kann jeder Mensch denken, wenn er nur ein Behälter von Genen ist? Warum versucht er teilweise seinen Kopf mit Drogen zu betäuben? Und warum stellt er die Frage nach dem Sinn seiner Existenz? Wenn der Mensch nur aus Materie bestehen würde, müssten diese und weitere Fragen überhaupt nicht gestellt werden. Der Mensch würde nur funktionieren und anschließend ohne jemals gedacht zu haben, sterben. Dementsprechend ist diese Auffassung ungenügend, stattdessen kann davon ausgegangen werden, dass der Mensch eine Seele, einen Geist und einen Körper hat.116 Der deutsche Historiker Leopold Ranke hat über die Menschen folgendes gesagt: “Jeder Mensch ist ein anderer Gedanke Gottes.“ 117 Die Katharer hingegen glaubten, dass die Seele rein ist, während der Körper selbst als verdorben angesehen wurde.118 Da der Mensch über einen freien Willen verfügt, wird er selbst entscheiden müssen, für welche Gedankenrichtung er sich bei dieser Frage entscheidet.

Ein lebendiger Glaube ist für den Menschen fühlbar und verschafft auch Glaubenserlebnisse und lässt auch an große und kleine Wunder glauben. Als Beispiel für ein Glaubenserlebnis kann folgende Begebenheit dienen. Der tiefgläubige Mario Borgogno hat einmal geträumt, dass seine Schwester eine kleine Tochter zur Welt bringt, die einmal Annamaria heißen würde, sie wurde später am 13.5.1957 geboren und auf diesen Namen getauft.119 Jesus prägte auch den Satz :“ Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden!“ 120 Das deutet daraufhin, dass sich nur durch den Glauben, Wunder ereignen können. Als Wunder können auch die zahlreichen Nahtoderfahrungen bezeichnet werden, von denen in der NDERF-Studie um die 1.000 Erfahrungen gesammelt wurden.121 Über diese Erfahrungen berichten viele unter anderen über eine Begegnung mit Gott und erhielten Vergebung für ihre Taten.122 Bei dieser Studie hielten 95 % aller Befragten diese Erfahrung für eindeutig real, die restlichen 5 % hielten diese Erfahrung für wahrscheinlich real, keiner aber antwortete mit eindeutig nicht real.123

Aus § 242 BGB geht hervor, dass Treue fest mit Glauben verbunden ist.124 Der Begriff Treu und Glauben wird allerdings bereits in Jesaja 33 Vers 8 gebraucht, da sich Menschen in einer zerstörten Stadt vor einem Zerstörer verstecken, der sich nicht an Treu und Glauben hält.125 In der Apostelgeschichte Kapitel 14 Vers 22 ist zu lesen, dass die Seelen der Jünger ermahnt wurden im Glauben zu bleiben, obwohl viele Trübsale aufkommen werden.126 Trübsal entsteht immer dann wenn das Schicksal ein Leben so sehr verändert, dass es sich verschlechtert. Beispiele sind Arbeitslosigkeit, schwere Krankheiten, der Verlust eines geliebten Menschen, Folter oder Mobbing. Manchmal entstehen Trübsale durch selbst gemachte Sorgen und Probleme. Trotzdem wird in dem Bibelvers darum gebeten im Glauben bleiben. Treue heißt also auch bei Problemen wie sie vorhin angeführt wurden, im Glauben zu bleiben. Als Hilfestellung können Christen im Gebet jederzeit mit ihrem Gott über ihre Ängste reden.127 Sie können ihn auch darum bitten, die Prüfungen des Lebens mit seiner Hilfe zu überstehen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Wichtig für einen lebendigen Glauben ist das bereits angesprochene Gebet. Dieses Gebet kommt aus tiefsten Herzen und darf nicht oberflächlich oder arrogant sein. Ein abschließendes Beispiel für die Wirkung des Gebets liefert Jesus Christus mit dem Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner. Zwei Männer besuchten einst den Tempel in Jerusalem, während der Zöllner tief im Gebet versunken ist, wird er vom Pharisäer weggestoßen und beleidigt, schließlich wirft der Pharisäer einige Groschen in die Tempelkasse und bedankt sich bei Gott lautstark dass er nicht so ist, wie andere. Der Zöllner bittet Gott, darum ihm gnädig zu sein, während der Zöllner würdig nach Hause ging, war das Gebet des Pharisäers wirkungslos.128 Dieses Gleichnis wurde in der Bibel in Bildern, etwas drastischer und effektiver beschrieben, als in der Bibel, da in ihr nur zu lesen wie der Pharisäer Eigenlob angewendet hat.129 Aus der Darstellung in der Bibel in Bildern kann das Verhalten des Pharisäers aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Er handelt zumindest in diesem Augenblick nicht in der Nächstenliebe und versucht, sich als etwas ganz besonderes zu präsentieren, während der Zöllner nichts weiter macht, als zu beten.

2.2.2 Liebe und Nächstenliebe

Um die Nächstenliebe besser verstehen zu können, sollte zuerst das Thema Liebe betrachtet werden. Das Wort Liebe wird sehr häufig im allgemeinen Sprachgebrauch sehr häufig verwendet.130 Sie wird immer wieder als etwas Zauberhaftes und etwas dauerhaft Ekstatisches dargestellt, dabei wird der Alltag in einer Beziehung komplett vergessen.131 Die Liebe lässt sich anhand dieser Aussage höchstens als eine Grundeinstellung verstehen, die einen Menschen mit etwas verbindet. Das Hohelied der Liebe, dass im 1. Korintherbrief zu finden ist, bringt zum Ausdruck, dass die Liebe der Grund sein sollte mit der ein Mensch eine Sache beginnt, ansonsten sind die Ergebnisse hieraus nutzlos.132 Glaube, Liebe und Hoffnung gehören laut der Auffassung dieses Liedes fest zusammen.133 Wer auf etwas hofft, der muss auch daran glauben dass es eintritt. Macht er dies ohne Liebe kann er sich die Hoffnung und den Glauben sparen.

Liebe mit Gewohnheit zu verwechseln, dass ist ein falscher Rückschluss, wenn sich ein Mensch an jemanden oder an etwas gewöhnt hat, muss das noch lange keine Liebe sein. Ein Beispiel hierfür ist der Coolidge-Effekt, der nach dem amerikanischen Präsidenten Calvin Coolidge benannt wurde. Bei diesem Effekt vollzieht ein Hahn mit seinen Hennen bis zu zwölf Mal am Tag den Paarungsakt.134 Der Hahn und seine Hennen, handeln nicht aus reiner purer Liebe sondern viel mehr aus reiner Gewohnheit. Bei den Menschen hingegen ist so, dass sie immer die Möglichkeit haben ihre Gewohnheiten zu erkennen und diese zu ändern.

Dem Einsiedler Richard Rolle aus dem 14. Jahrhundert wird folgender Satz zugeschrieben :'' Eine alte Frau kann über die Liebe Gottes mehr wissen ... als Euer Theologe mit seinen nutzlosen Studien.“ 135 Anhand dieser Aussage, kann festgestellt werden, dass Richard Rolle einem studierten Theologen nicht viel zugetraut hat. Ein Grund für diese Aussage könnte sein, dass er sagen wollte, das die damaligen Theologen ihr Leben nicht ausgelebt haben, sondern sich hinter Klostermauern hauptsächlichen ihren Schriftstudien und ihren alltäglichen Aufgaben gewidmet haben, während das Leben einer alten Frau erfüllt von den verschiedensten Erlebnissen wurde. Ferner drückt er damit aus, dass die Liebe zu Gott oder die Liebe Gottes erlebt werden muss, um sie fühlen zu können.

Sex und Zärtlichkeit, die häufig mit dem Thema Liebe verbunden sind, galten damaliger Zeit als Tabuthema. Ironischerweise gibt es zahlreiche Schriften von vielen Kirchenmännern aus dem Mittelalter, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.136 Aus diesen kann erfahren werden, dass es für die Kirchenmänner als Gesetz angesehen wurde, das sich Ehepaare der sexuellen Lust am Sonntag und Feiertagen enthalten müssen, ansonsten müssten diese mit dem Schlimmsten wie kranke Kinder oder Todgeburten rechnen.137 Papst Benedikt XVI. hingegen spricht davon, dass dieses Thema angeblich in der Gesellschaft durch das Wirken des Christentums vergällt wurde.138 Er hat für die heutige Zeit das Empfinden, dass Liebe und Sex fest zusammen gehören.139 Zwischen dieser Entwicklung und den Texten aus dem Mittelalter liegen mehrere Jahrhunderte, in denen sich die Menschheit aufgrund seiner Geschichte philosophisch und kulturell weiterentwickelt hat. Allerdings sind Hass und Gewalt immer noch nicht untergegangen, wie es ein kurzer Blick in die Medien täglich verrät.

Bereits im 3. Mose Vers 18 wird erstmals von der Nächstenliebe gesprochen :“ Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der Herr.“ 140 Jesus wurde nach dem vornehmsten aller Gebote gefragt und er stellte dieses Gebot wie folgt in den Mittelpunkt:“Höre, Israel, der Herr, unser Gott ist ein einiger Gott; und du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich:“ Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 141 In diesem Zusammenhang kann das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter betrachtet werden. Im Vorfeld zu diesem Gleichnis wurde Jesus die Frage gestellt: “Wer ist denn mein Nächster?“ 142 er antwortete ihm mit dieser Geschichte. Ein Mann wurde von Mördern überfallen und ausgezogen liegengelassen, zwei Männer gingen an ihnen vorbei ohne sich um diesen zu kümmern. Der dritte Mann war ein Samariter und brachte ihn in Sicherheit und sorgte finanziell für seine Medizinische Versorgung.143 Würde sich diese Geschichte heute ereignen, hätten sich die ersten beiden Männer nach § 323 c Strafgesetzbuch wegen Unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht.144 Abtprimas Notker Wolf definiert, die Nächstenliebe als eine Art Weltrettung, hierbei geht es eher um die kleine Welt, die einen umgibt.145 Das bedeutet, dass sich ein Mensch um die Menschen kümmern muss, die in seiner Nähe leben und die gerade mit ihm in irgendeiner Art und Weise Kontakt haben. Bei Betrachtung der Geschichte des Christentums fällt auf, dass die Nächstenliebe nicht immer praktiziert wurde. Im Mittelalter wurden vom Papst mehrere „Ketzerjäger (Inquisitoren)“ eingesetzt um die Lehren der Kirche zu schützen.146 Das erste bekannte Opfer der Inquisitoren war ein Bauer namens Leutard, der von einem Bienenschwarm geträumt hat, der ihm befohlen haben das Kruzifix in einer Kirche zu zerstören.147 Der Inquisition ging es vielmehr um Machterhaltung und darum die Feinde der Kirche zu vernichten oder zu spalten. Aus der Bergpredigt von Jesus Christus kann aber etwas ganz anderes entnommen werden. Er fordert, dass jemand seine Feinde lieben soll und nicht dem aufkeimenden Zorn siegen lassen soll.148 Dementsprechend müssen sich Menschen mit denen, die ihnen etwas Böses getan haben versöhnen und den Hass überwinden. Hierbei handelt es sich um eine schwierige Aufgabe, wenn bedacht wird, dass Menschen seelische oder körperliche Wunden durch die Taten eines anderen Menschen erlitten haben, die bis heute nicht so richtig verheilt sind. Dementsprechend müssen auch die Nachfahren der Opfer von religiöser Gewalt wie der so genannten „Heiligen Inquisition“, sich in Vergebung üben. Die Vergebung ist dementsprechend auch ein Akt der Nächstenliebe.

Häufig begegnete Jesus Menschen, die in der Gesellschaft nicht viel gegolten haben,149 oder Aussätzigen deren ansteckende Krankheit sie isolierte150 und half ihnen. Das bedeutet, dass Christen auch die Menschen in ihre Mitte aufnehmen sollen, die von anderen gemieden werden.

2.2.3 Hoffnung

Das Wort Hoffnung leitet sich aus dem griechischen Begriff ab, was eigentlich nur soviel wie eine Zukunftserwartung darstellt.151 Aus diesem Wort lässt sich nicht unbedingt eine positive Erwartung an die Zukunft ableiten, da es wertneutral ist. Die Stoiker sprachen erstmals über eine „peripatetische Hoffnung“. 152 Diese Hoffnungsdefinition wurde von den Peripatetikern abgeleitet, die alles opportunistisch betrachtet haben.153 In Verbindung mit dem Begriff Hoffnung steht sie für eine positive Entwicklung in der Zukunft. Aus dem alltäglichen Sprachgebrauch, verschwand der Zusatz peripatetisch im Zusammenhang mit der Hoffnung, stattdessen wird Hoffnung nur noch mit einer positiven Erwartungshaltung gleichgesetzt.

Der Schauspieler und Dichter Heinz Erhardt, hat am Weihnachtsabend des Jahres 1944 an der Front154 folgendes Gedicht verfasst:“Die Berge, die Meere, den Geist und das Leben hat uns Gott zum Geschenk gemacht; doch uns auch den Frieden, den zu geben, hat er fertiggebracht! Wir tasten und irren, vergehen und werden, wir kämpfen mal so und so... Vielleicht gibt’s doch richtigen Frieden auf Erden? Vielleicht gerade jetzt? - - Aber wo?...“ 155 Beim lesen dieser Worte ist die Grausamkeit des Krieges fühlbar. Dennoch gibt Heinz Erhardt die Hoffnung auf Frieden in diesem Gedicht nicht auf, er hofft das während dieses Weihnachtsabends irgendwo auf der Welt der richtige Frieden existiert und das Weihnachtsfest würdig gefeiert werden kann. Hieraus kann entnommen werden, dass Hoffnung eine Kraft ist, die viele befähigt in unwirklichen Situationen wie in einem Krieg zu überleben. Eine völlig falsche Idee wäre es jetzt mit dieser Erkenntnis zu sagen, Hoffnung gehört nicht in den Alltag, sondern sollte nur bei Notsituationen eingesetzt werden. In der Schweiz wurde eine Hoffnungsstudie durchgeführt, bei dem unter anderem gefragt wurde, wie wichtig es den Befragten ist Hoffnung zu haben. Hierbei kam es zu folgendem Ergebnis.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: http://www.hoffnung2010.ch/mm/forschungsbericht hoffnung 2010 - alle kapitel.pdf, S. 10

Diese empirische Untersuchung aus der Schweiz zeigt auf, dass Hoffnung, auch in den Alltag gehört über 80 % der Befragten haben der Hoffnung eine sehr große Bedeutung zugemessen. Bei der Frage, bei wem die Aufgabe liegt Hoffnung zu verbreiten, haben 42 % der Befragten geantwortet, dass dies eigenverantwortlich getan werden muss.156 Unter den weiteren Antworten wurden auch Gott und der Vorgesetzte genannt.157

In den Klageliedern des Jeremia wird Hoffnung wie folgt definiert: “ Der ist Herr mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und der Seele, die nach ihm fragt. Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen.“ 158 Aus den ersten Worten geht bei reiner grammatikalischer Auslegung hervor, dass er sich eigenverantwortlich für die Hoffnung auf den Herrn entschieden hat. Daneben müssen Hoffnung mit Beharrlichkeit und Geduld verbunden werden. Joseph wurde wegen einer niemals stattgefundenen Vergewaltigung eingesperrt, im Gefängnis legte er einem Mundschenk seinen Traum aus und bat ihn, sobald er mit dem Pharao sprechen kann für ihn zu bitten.159 Allerdings hat er diesen Wunsch vergessen und so saß Joseph für zwei weitere Jahre im Gefängnis, erst als den Pharao ein Traum plagte, durfte er das Gefängnis verlassen und ihm nach der Auslegung des Traumes als Verwalter dienen.160 Der biblische Bericht gibt wieder, dass der das er während der Zeit im Gefängnis in eine besondere Stellung gehoben wurde.161 Trotz dieser Position, darf das Gefängnis nicht als einfache Angelegenheit verstanden werden. Dieser Ort ist viel mehr düster, da die Gefangenen auf ihr weiteres Schicksal gewartet haben. Eine solche Situation erfordert durchaus Beharrlichkeit und Geduld. Beharrlichkeit bedeutet, sich an einem Ziel auszurichten und dieses mit einem unbeirrbaren Siegesglauben zu verfolgen.162 Hieraus kann gefolgert werden, dass der Mensch ein Ziel vor Augen haben muss um dieses beharrlich verfolgen zu können. Dieter Bohlen empfiehlt für den Erfolg bei einer Sache, Opfer zu bringen, was Verzicht auf einige Annehmlichkeiten wie Fußballspielen oder auf eine Party sein kann.163 Erfolg ist für ihn wie Schokolade, außen ist das Süße und innen befindet sich der Schweiß.164 Das bedeutet, wer beharrlich seine Ziele verfolgt, wird einmal den Erfolg für eine Sache ernten, allerdings kostet dieser viel Schweiß und Tränen. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu, auch Apostel Paulus beschreibt diese Erkenntnis mit folgenden Worten :“ Ein jeglicher aber, der da kämpft, enthält sich alles Dinges; jene also, daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche.“ 165 Dieser Bibelvers bestätigt, dass jemand der beharrlich seine Ziele verfolgt, auch Opfer und Verzicht auf Annehmlichkeiten oder Güter bringen muss um seine Ziele zu verwirklichen.

Die Hoffnung ist neben der Beharrlichkeit auch fest mit der Geduld verbunden. Im Römerbrief ist die Geduld wie folgt definiert: “Geduld aber bringt Erfahrung; Erfahrung aber bringt Hoffnung; Hoffnung aber läßt nicht zu Schanden werden.“ 166 Durch Erfahrungen, werden Menschen bewusst oder unbewusst verändert. Dieser lebenslange Prozess gleicht dem Schleifen und Polieren eines Diamanten. Ein unbearbeiteter Diamant erhält erst durch das Schneiden, Schleifen und Polieren des Steins seinen Glanz und wird somit auch für Laien zu etwas ganz besonderen.167 Ebenso ist es mit einem sehr erfahrenen Menschen, allerdings musste er auch einige schmerzvolle Erlebnisse hinnehmen um diese Erfahrung zu sammeln. Das bedeutet beispielsweise das erfahrene Handelsvertreter, die täglich durch die Gegend fahren um etwas zu verkaufen, auch mal die Erfahrung machen müssen hinausgeworfen zu werden. In der Betriebswirtschaftslehre und im Controlling, wird häufig auch von einer Erfahrungskurve gesprochen. Diese wurde von Henderson in den 1930er Jahren entwickelt und besagt, dass mit jeder Verdopplung der Produktionsmenge, die Stückkosten um einen konstanten Prozentsatz herabsinken.168 Einen großen Anteil dieser Entwicklung lässt sich auf den Lerneffekt zurückführen, den die Mitarbeiter mit der Arbeit an der Produktion gewinnen.169 Dieser Lerneffekt ist darauf zurückzuführen, dass Fehler die bei der Produktion aufgetreten sein könnten, beseitigt wurden. Allerdings müssen aus diesen Fehlern, ein passender Rückschluss und ein verändertes Verhalten hervorgehen. Hoffnung und Erfahrungen gehören fest zusammen, da Erfahrungen auch neue Ideen fördern, die sich mit alten Ideen verknüpfen lassen. Aus der Erfahrung von vielen Menschen entstanden auch die Geisteswissenschaften und Lehrberufe. Diese benötigen eine fortlaufende Entwicklung und sind niemals vollkommen erforscht, dementsprechend ist auch alles was von Menschenhand geschaffen wurde unvollkommen.170 Erfahrung entsteht auch durch Beobachtung der Vorgänge in der Welt, die in das Bewusstsein aufgenommen werden.171 Das bedeutet, die Menschen müssen von einander lernen.

Die Christen hoffen darauf, dass sie entweder nach ihrem Tode in den Himmel kommen172 oder am Tag der ersten Auferstehung von Jesus Christus mitgenommen zu werden, wenn sie noch leben.173 Diese Hoffnung ist keine Weltflucht, sondern viel mehr eine urchristliche Glaubenshoffnung.174 Sie beinhaltet auch das der Mensch mit beiden Beinen im Leben stehen muss. Der buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh empfiehlt beispielsweise achtsam mit jedem Augenblick des Lebens umzugehen, er spricht sogar davon, achtsam mit jedem Atemzug umzugehen, denn dann sind die Menschen nach seiner Meinung bereits im hier und jetzt im Himmel.175

2.2.4 Der Umgang mit Geld

Die Volkswirtschaftslehre definiert Geld als Gut, das direkt oder indirekt Bedürfnisse befriedigt.176 Dementsprechend kann Geld als Tauschmittel für ein anderes Gut verwendet werden. Die Wirkung des Geldes kann an folgendem Modell etwas genauer erklärt werden. In einem Steinzeitdorf lebten neben vielen Jägern, Sammlern und den Dorfweisen auch drei Männer die folgende Aufgaben übernommen haben, der erste war Handwerker und hat Räder, Waffen und Werkzeuge gebaut, der zweite hat Getreide angebaut und der dritte hat Erfindungen für die Dorfweisen entwickelt. Auf Grund seiner Tätigkeit benötigte der dritte ständig Güter von den ersten beiden Handwerkern, während die anderen beiden von ihm vorerst nichts benötigt haben. Der erste Handwerker benötigte nur Getreide vom zweiten Mann, während dieser hin und wieder ein Rad für seine Karren benötigt hat. Während die ersten beiden mit einander tauschen können, hatte der dritte für sie nichts im Angebot. Daraufhin dritte bot er stundenweise seine Arbeitskraft an.177 In diesem Modell war das Zahlungsmittel die Arbeitszeit. Mit Geld das einen gewissen Wert besäße, hätte er nicht für die anderen beiden arbeiten müssen. Dieser Wert muss aber von anderen als Gegenwert anerkannt werden. Wenn es nach Karl Marx ginge, müsste Geld die Welt regieren, die heutige Praxis folgt dieser Auffassung und setzt Geld mit einem Wert gleich.178

Um den Umgang mit Geld etwas besser beschreiben zu können, sollte das moderne Märchen „Des Hexers haariges Herz“ betrachtet werden. Ein schöner, reicher und begabter Hexer begann damit die Liebe aus seinem Leben zu verbannen, in dem er sein Herz aus seinem Körper zauberte und es in ein Verließ schloss. Auf Grund von Spott beschließt er schließlich eine reiche und talentierte Hexe zu heiraten. Sein Werben scheint nutzlos zu sein und so zeigt er ihr sein haariges Herz, worauf sie ihn bittet das Herz wieder in sich aufzunehmen, doch die Gier dieses Herzens nach Liebe lässt beide sterben.179 Bei kurzer Betrachtung dieses Märchens fällt auf, dass der Hexer sein Geld und seine Macht nicht dafür verwendet hat glücklich zu werden, sondern nur dazu um mit seiner Macht und seinem Vermögen ein einsames Leben zu führen. Bereits im apokryphen Buch Jesus Sirach wird davon gesprochen, dass jemand der sich nach dem Reichtum verzehrt, nicht schlafen kann und immer wieder aufwachen wird.180 Er spricht auch davon, dass durch die Gier nach Geld viele Unglücke geschehen werden, die dem Menschen auch verderben können, obwohl der Wert des Geldes vergänglich ist.181 Dr. Eckhart von Hirschhausen, sagt dass Geld glücklich macht, wenn die Grundversorgung gesichert ist, mehr Geld bringt aber nicht mehr Zufriedenheit.182 Er beschreibt damit eigentlich nur den Grenznutzen, der sich wie folgt definieren lässt. Jedes weitere Gut das konsumiert wird, bringt einen kleiner werdenden zusätzlichen Nutzen mit sich.183 Interessanterweise hat diesen Grenznutzen auch Jesus Sirach festgestellt und verlangt, dass ein Mensch nicht zu viel essen soll, da er ansonsten Grimmen und Bauchweh haben wird.184 Wer zu viel zu isst, der muss mit den beschriebenen Problemen leben. Genauso verhält es sich mit der Ansammlung des Geldes, zuviel Geld führt auch zu großen Problemen.

Der alte Tobias gibt seinem gleichnamigen Sohn in seinen letzten Stunden unter anderem folgenden Ratschlag :“ Wer dir arbeitet, dem gib alsbald seinen Lohn, und behalte niemanden seinen verdienten Lohn vor.“ 185 Juristisch ist dieser Ratschlag mit den Grundzügen des Dienstvertrages aus § 611 BGB vergleichbar, bei dem ein Arbeiter für einen versprochenen Dienst eine vereinbarte Vergütung erhalten muss.186 Ferner ist dieser Wunsch auch mit dem Werksvertrag aus § 631 BGB gleichzusetzen, bei dem ein Unternehmer ein versprochenes Werk für den Auftraggeber ausführt und eine vereinbarte Vergütung für dieses erhält.187 Bei der genaueren Analyse des Ratschlags des alten Tobias fällt auf, dass er von einem verdienten Lohn spricht. Demzufolge favorisiert er eine faire Bezahlung. Rudolf Steiner beschreibt in einem seiner Vorträge, das eherne Lohngesetz von Lassalle, bei dem ein Arbeiter soviel verdienen muss, dass es für ihn zu einem normalen Leben reicht, mehr würde nach diesem Gesetz keiner für seine Mitarbeiter bezahlen wollen.188 Allerdings wurde dieses Modell bereits während der 1860er bis 1870er Jahre nicht in die Realität umgesetzt, stattdessen wurden Löhne konstant in Minimallohnbereichen ausgezahlt, die zugleich das Maximum dargestellt haben.189 Bei dieser Erkenntnis kann kurz auf die aktuelle Mindestlohn-Diskussion verwiesen werden. Die Grundproblematik ist nicht wirklich neu, seit dem Jahr 2000 ist der Anteil der Niedriglohnempfänger stark gestiegen und lag deutlich über den EU-Durchschnitt.190 Gründe hierfür sind hohe Arbeitslosenzahlen, das geringe Wachstum der letzten Jahre und der Anstieg der Teilzeitarbeitsplätze.191 Bei dieser Situation, muss bedacht werden dass geringe Löhne dazu führen, dass weniger Geld in neue Anschaffungen investiert werden können. Das Geld kann nur als Grundlage für die Lebenshaltung eingesetzt werden. Daneben müssen vielleicht weitere Nebenjobs angenommen werden um das Überleben abzusichern. Eine faire Bezahlung wie sie von Tobias verlangt wird, stellt ein Niedriglohn nicht dar, somit sollten sich Arbeitgeber die Frage stellen, ob die Mitarbeiter von dem ausgezahlten Gehalt oder Lohn überleben und etwas für schlechte Zeiten zurücklegen können.

[...]


1 vgl. Eilenmann, H. (2008): Muttergöttin und Schamanen - Die Entwicklung der Religion von der Altsteinzeit bis zu frühen Königreichen, Books on Demand GmbH, Norderstedt, S. 5

2 vgl. ebenda, S. 7

3 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 17 Vers 22

4 vgl. Harms, E. (1944): The Development of Religious Experience in Children, in: American Journal of Sociology, Vol. 50 (September 1944), S. 112 - 122

5 vgl. Die Bibel, 2. Mose Kapitel 3 Vers 6 - 14

6 vgl. Die Bibel, 2. Mose Kapitel 20 Vers 1 - 17 i.V.m. 2 Mose 21 ff

7 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 8 Vers 1 - 7

8 Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 8 Vers 7

9 vgl. ebenda Vers 11

10 vgl. Die Bibel, 2. Mose Kapitel 4 Vers 10

11 vgl. ebenda Vers 28

12 vgl. ebenda Kapitel 18 Vers 17 - 26

13 vgl. Bringmann Klaus (2005): Geschichte der Juden im Altertum. Vom babylonischen Exil bis zur arabischen Eroberung, S. 238 - 245

14 http://www.nak.org/fileadmin/download/pdf/Glaubensartikel/Erlaeuterungen GA d.pdf abgerufen am 25. Februar 2012

15 vgl. Die Bibel, Kolosserbrief Kapitel 2 Vers 8

16 vgl. Browne, S. (2007), 1. Auflage, Das mystische Leben von Jesus, Wilhelm Goldmann Verlag, München, S.19

17 vgl. http://www.watchtower.org/x/200604a/article 01.htm abgerufen am 26. Februar 2012

18 vgl. http://www.werner-gitt.de/down deu/Wer ist der Schoepfer.pdf abgerufen am 26. Februar 2012

19 vgl. http://www.stjosef.at/dokumente/evo laun.htm abgerufen am 26. Februar 2012

20 vgl. http://www.ekd.de/download/karl ernst nipkow.pdf abgerufen am 26. Februar 2012

21 vgl. http://www.nak.org/uploads/glossary/verlautbarung-evolutionstheorie-de 02.pdf abgerufen am 26. Februar 2012

22 vgl. Lewis, C. S., (1955/2009), 20. Auflage, Pardon, ich bin Christ, Brunnen Verlag, Basel, S.15 + 16

23 vgl. ebenda

24 vgl. Die Bibel, 2. Samuel Kapitel 22 Vers 2

25 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 1 Vers 1

26 vgl. Die Bibel, 2. Mose Kapitel 20 Vers 1 - 17 i.V.m. 2 Mose 21 ff

27 vgl. Die Bibel, Die Psalter 1. Buch, 2. Psalm Vers 7 - 12

28 vgl. Die Bibel, Jesaja Kapitel 62 Vers 12 als ein Beispiel von vielen

29 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 3 Vers 6

30 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 3 Vers 1 - 5

31 vgl. Schwaiger, G. (2007) , 4. Auflage: Teufelsglaube und Hexenprozesse, Nikol, S. 14

32 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 4 Vers 8

33 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 4 Vers 11 - 16

34 vgl. Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 26 Vers 28

35 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 8 Vers 21 - 36

36 vgl. Die Bibel, Der Prophet Jona Kapitel 3 Vers 8

37 vgl. Die Bibel, Das Buch Hiob Kapitel 1 Vers 8

38 vgl. Die Bibel, Das Buch Hiob Kapitel 2 Vers 6

39 vgl. ebenda

40 vgl. Die Bibel, Das Buch Hiob Kapitel 42

41 vgl. Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 4 Vers 3 - 11

42 vgl. Die Bibel, Lukasevangelium Kapitel 2 und Matthäusevangelium Kapitel 1 und 2

43 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 17

44 vgl. http://www.christliche-autoren.de/ichbin.html abgerufen am 26.Februar 2012

45 vgl. Die Bibel, Markusevangelium Kapitel 3 Vers 14 - 20

46 vgl. Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 6 Vers 9 - 13

47 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 19

48 Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 19 Vers 30

49 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 20 Vers 11

50 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 1

51 vgl. http://www.rene-finn.de/Referate/bartholomaus.html abgerufen am 27.Februar 2012

52 vgl. Wolf, N. (2010), Originalausgabe, Alles Gute kommt von Oben - Kleine Wahrheiten für zwischendurch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 72

53 vgl. Lukasevangelium 9 Vers 23

54 Grün, A. (2011), 2. Auflage, Was soll ich tun? - Antworten auf Fragen die das Leben stellt, Herder Verlag GmbH, Freiburg im Breisgau , S. 183

55 vgl. Die Bibel, Lukasevangelium Kapitel 22 Vers 34 i.V.m. Vers 56 - 62

56 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 21 Vers 22

57 vgl. Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 16 Vers 17 - 19

58 Hesemann, M. (2005): Papst Johannes Paul II - Der Große, Tosa Verlagsgesellschaft, S. 6

59 vgl. http://www.nak.org/fileadmin/download/pdf/stellungnahme-heil-exklusivitaet-de-240106.pdf, S. 6 Punkt 4.7 abgerufen am 29.Februar 2012

60 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 2

61 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 2 Vers 3 + 4

62 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 5 Vers 4 und 5

63 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 6 Vers 11 - 15

64 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 7

65 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 8 Vers 1

66 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 9 Vers 1 - 20

67 vgl. Lenzenweger, J., Stockmeier P., Amon K., Zinnhobler R. (1990), 1. Auflage, Geschichte der katholischen Kirche, Ein Grundkurs, Styria, Graz/Wien/Köln, S. 33

68 vgl. ebenda, S. 45

69 vgl. ebenda, S. 46

70 vgl. Ceming, K., Werlitz J. (2004), Die Verbotenen Evangelien, Matrix Verlag, Wiesbaden, S. 29

71 vgl. ebenda, S. 14

72 vgl. Die Bibel, Offenbarung des Johannes Kapitel 20 + 21

73 vgl. Ceming, K., Werlitz J. (2004), Die Verbotenen Evangelien, Matrix Verlag, Wiesbaden, S. 51

74 vgl. Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments nach Übersetzung von Dr. Martin Luther, Ausgabe 1912, Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main, S. 1532

75 Die Bibel, Micha Kapitel 6 Vers 8

76 vgl. Templeton Ramon (Januar 2012): Der Wachtturm, Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, Selters/ Taunus, S. 9

77 vgl. Streminger, G. (1999): Eine Kritik der christlichen Ethik aus: Aufklärung und Kritik 1/1999 S. 3

78 vgl. Die Bibel, 5. Buch Mose Kapitel 19 Vers 5 + 6

79 vgl. Die Bibel, 5. Buch Mose Kapitel 19 Vers 1 - 10

80 vgl. Die Bibel, 5. Buch Mose Kapitel 22 Vers 22

81 vgl. Die Bibel, Markusevangelium Kapitel 12. Vers 28 - 31

82 vgl. Die Bibel, Der Brief des Paulus an die Galater Kapitel 3 Vers 19

83 vgl. Die Bibel, Der Brief des Paulus an die Galater Kapitel 3 Vers 24 - 25

84 Die Bibel, 1. Buch Mose Kapitel 2 Vers 17

85 vgl. ebenda

86 Schopenhauer, A.: Die Welt als Wille und Vorstellung, Erster Band, Köln 1997, § 56

87 vgl. Scheuch, F. (2004), 2. Auflage, Marketing leicht gemacht: Warum gibt es keine Schnitzel bei McDonald’s? Wirtschaftsverlag Karl Überreuter, Frankfurt/Wien, S. 288

88 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium, Kapitel 19 Vers 6

89 vgl. Die Bibel, 2. Buch Samuel, Kapitel 11 + 12

90 Grün, A. (2011), 2. Auflage, Was soll ich tun? - Antworten auf Fragen die das Leben stellt, Herder Verlag GmbH, Freiburg im Breisgau , S. 106

91 Steiner, R. (1909/1993), 15. Auflage, Praktische Ausbildung des Denkens, Rudolf Steiner Nachlass­ Verwaltung, Dornau, S. 9

92 vgl. Grün A., Zeitz J. (2011), 3. Auflage, Gott, Geld und Gewissen - Mönch und Manager im Gespräch, Vier- Türme-Verlag, Münsterschwarzbach, S. 33

93 vgl. ebenda, S. 35

94 vgl. Gitt W., Vanheiden K-H. (2000), 12. Auflage: Wenn Tiere reden könnten, Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, S. 8 + 9

95 Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Auflage 2010, Beck-Texte im dtv ,§ 242 BGB, S. 45

96 vgl. Palandt (2006), 65. Auflage, Bürgerliches Gesetzbuch, Verlag C.H. Beck, München, § 242, S.241, Randnummer 3

97 vgl. ebenda

98 vgl. Brox, H., Walker, W. (2007), 31. Auflage, Allgemeiner Teil des BGB, Cal Heymanns Verlag, S. 27, Randnummer 33

99 vgl. Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Auflage 2010, Beck-Texte im dtv, § 932 BGB, S. 235

100 vgl. Palandt (2006), 65. Auflage, Bürgerliches Gesetzbuch, Verlag C.H. Beck, München, § 932, S. 1427, Randnummer 1

101 vgl. ebenda

102 Die Bibel, Hebrärerbrief, Kapitel 11 Vers 1

103 vgl. von Hirschhausen, E., (2011), 3. Auflage, Glück kommt selten allein., Rowohlt Taschenbuch Verlag, S.

104 vgl. Wilde, S. (1996/2005), Wunder eine Anleitung in sieben Schritten, Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München S. 13

105 vgl. ebenda, S. 13

106 vgl. Steiner R., (1920), Die Kernpunkte der sozialen Frage, Der kommende Tag, Stuttgart Verlag, S. 43

107 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 12 Vers 1 - 6

108 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 23 Vers 12 - 16

109 vgl. Fehr, R. (2010), 1. Auflage, Betrachtung eines Ruheständlers, Books on Demand, Norderstedt, S. 95 + 96

110 vgl. Scheibler, S. (1997), Friedrich Krebs, Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main, S. 53

111 vgl. ebenda, S. 88

112 ebenda, S. 53

113 vgl. Dawkins, R. (2006), 5. Auflage, Der Gotteswahn, Ullstein, Berlin, S. 12

114 vgl. Die Bibel, 1. Buch Mose, Kapitel 1 Vers 27

115 vgl. Dawkins, R. (2007), 4. Auflage, Das egoistische Gen, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, S. 69

116 vgl. Gitt, W. (2003), 2. Auflage, Faszination Mensch, Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, S. 94

117 vgl. ebenda, S. 100

118 vgl. Cox, S. (2006), 3. Auflage, Sakrileg entschlüsselt - Dan Browns Besteller von A bis Z, Wilhelm Heine Verlag, München, S. 104

119 vgl. Haller, K. (1992), Gott selber sieht da lächelnd zu - Aus dem Leben des Mario Borgogno, Eugen Salzer Verlag, Heilbronn, S. 163 - 165

120 Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 7 Vers 50

121 vgl. Long, J., Perry, P. (2010), 1. Auflage, Beweise für ein Leben nach dem Tod - Die umfassende Dokumentation von Nahtoderfahrungen aus der ganzen Welt, Goldmann Arkana, München, S. 11

122 vgl. ebenda, S. 12

123 vgl. ebenda, S. 10

124 vgl. Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Auflage 2010, Beck-Texte im dtv, § 242 BGB, S. 45

125 vgl. Die Bibel, Jesaja, Kapitel 33 Vers 8

126 vgl. Die Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 14 Vers 22

127 Grün, A. (2011), 2. Auflage, Was soll ich tun? - Antworten auf Fragen die das Leben stellt, Herder Verlag GmbH, Freiburg im Breisgau , S. 205

128 vgl. Wölk, E., Die Bibel in Bildern mit 162 Darstellungen nach Holzschnitten von Julius Carolsfeld, Verlag Friedrich Bischoff, S. 280

129 vgl. Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 18 Vers 9 - 14

130 vgl. Benedikt XVI. (2006), 1.Auflage. Gott ist die Liebe Die Enzyklika >>Deus caritas est<<, Herder Verlag, S. 13

131 Vgl. Grün, A. (2011), 2. Auflage, Was soll ich tun? - Antworten auf Fragen die das Leben stellt, Herder Verlag GmbH, Freiburg im Breisgau , S. 115

132 vgl. Die Bibel, 1. Korintherbrief Kapitel 13 Vers 1 - 13

133 vgl. Die Bibel, ebenda Vers 13

134 vgl. von Hirschhausen, E., (2011), 3. Auflage, Glück kommt selten allein..., Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 107 + 108

135 Vantrease, B. (2009), 1. Auflage, Die Schriftenhändlerin, Random House GmbH, München, S. 70

136 vgl. Pilawa, J. (2008), 1. Auflage, Pilawas Mittelalter, Kiepenheuer & Witsch, Köln, S. 199

137 vgl. ebenda, S. 200 + 201

138 vgl. Benedikt XVI. (2006), 1.Auflage. Gott ist die Liebe Die Enzyklika >>Deus caritas est<<, Herder Verlag, S.

139 vgl. ebenda, S. 18

140 Die Bibel, 3. Buch Mose Kapitel 19 Vers 18

141 Die Bibel, Markusevangelium Kapitel 12 Vers 29 - 31

142 Die Bibel, Lukasevangelium Kapitel 10 Vers 29

143 vgl. Die Bibel, Lukasevangelium Kapitel 10 Vers 30 - 37

144 vgl. Strafrecht (2010), 19. Auflage, Nomos, § 323 c StGB, S. 121

145 vgl. Wolf, N. (2010), Originalausgabe, Alles Gute kommt von Oben - Kleine Wahrheiten für zwischendurch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 54

146 vgl. Pilawa, J. (2008), 1. Auflage, Pilawas Mittelalter, Kiepenheuer & Witsch, Köln, S. 242

147 vgl. ebenda

148 vgl. Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 5 Vers 44 - 45

149 vgl. Die Bibel, Johannesevangelium Kapitel 4 Vers 7 - 19

150 vgl. Die Bibel, Markusevangelium Kapitel 1 Vers 40 - 45

151 vgl. http://www.friedrich-kuemmel.de/doc/Hoffnung.pdf abgerufen am 17. März 2012

152 vgl. Guckes, B. (2004), Zur Ethik der älteren Stoa, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, S. 30

153 ebenda

154 vgl. Erhardt H, Das große Heinz Erhardt Buch, Bertelsmann Club, Fackelträger Verlag, EGB Verlags GmbH, S. 307

155 ebenda, S. 308

156 vgl. http://www.hoffnung2010.ch/mm/forschungsbericht hoffnung 2010 - alle kapitel.pdf, S. 10 abgerufen am 17. März 2012

157 vgl. ebenda, abgerufen am 17. März 2012

158 vgl. Die Bibel, Die Klagelieder Jeremia's Kapitel 3 Vers 24 - 26

159 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 39 + 40

160 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 41

161 vgl. Die Bibel, 1. Mose Kapitel 39 Vers 21 - 23

162 vgl. Schmidt K.O. (1991), Bejahung des Lebens >>Leben im Licht<< ,Reichl Verlag Der Leuchter, St. Goar, S. 12 + 13

163 vgl. Bohlen D., Kessler K. (2003), 5. Taschenbuchauflage, Nichts als die Wahrheit, Wilhelm Heyne Verlag, München, S. 302

164 vgl. ebenda

165 Die Bibel, Der erste Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 9 Vers 25

166 Die Bibel, Der Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 5 Vers 4+5

167 vgl. Liebrich, S. (2010), Gold und Diamanten, Carl Hanser Verlag, München, S. 153

168 vgl. Horvat, P. (1998), 7. Auflage, Controlling, Franz Vahlen Verlag, München, S. 518

169 vgl. ebenda, S. 519

170 vgl. Steiner, R. (2000), 3.Auflage, Die soziale Grundforderung unserer Zeit In geänderter Zeitlage, Rudolf Steiner Verlag, Dornach, S. 94

171 vgl. Steiner, R. (1909/1993), 15. Auflage, Praktische Ausbildung des Denkens, Rudolf Steiner Nachlass­Verwaltung, Dornau, S. 14

172 vgl. Lewis, C. S., (1955/2009), 20. Auflage, Pardon, ich bin Christ, Brunnen Verlag, Basel, S.123

173 vgl. Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 20 Vers 6

174 vgl. Lewis, C. S., (1955/2009), 20. Auflage, Pardon, ich bin Christ, Brunnen Verlag, Basel, S.123

175 vgl. Grün, A., Kleines Buch vom inneren Einklang, Herder Verlag, Freiburg, Basel, Wien, S.71

176 vgl. Hennis, M. (2003), 5. Auflage, Allgemeine Volkswirtschaftslehre für Betriebswirte Band 3, Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH, Berlin, S. 21

177 vgl. ebenda, S. 23, obiges Modell wurde in Anlehnung dieses Modell selbst entwickelt.

178 vgl. Grün A., Zeitz J. (2011), 3. Auflage, Gott, Geld und Gewissen - Mönch und Manager im Gespräch, Vier- Türme-Verlag, Münsterschwarzbach, S. 33

179 vgl. Rowling, J.K. (2008), 1. Auflage, Die Märchen von Beedle dem Barden, Carlsen Verlag, Hamburg, S. 45 - 53

180 vgl. Die Bibel, Das Buch Jesus Sirach, Kapitel 31 Vers 1+2

181 vgl. Die Bibel, ebenda Vers 6 + 5

182 vgl. von Hirschhausen, E., (2011), 3. Auflage, Glück kommt selten allein..., Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 277

183 vgl. Beck, B. (2008), 5. Auflage, Volkswirtschaftslehre verstehen, vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 32

184 vgl. Die Bibel, Das Buch Jesus Sirach, Kapitel 31 Vers 19 + 24

185 vgl. Die Bibel, Das Buch Tobias, Kapitel 4 Vers 15

186 vgl. Bürgerliches Gesetzbuch, 66. Auflage 2010, Beck-Texte im dtv, § 611 BGB, S. 155

187 vgl. ebenda, § 631 BGB, S. 161

188 vgl. Steiner, R. (1973), 2.Auflage, Nationalökonomisches Seminar, Rudolf Steiner Verlag, Dornach, S. 10

189 vgl. ebenda, S. 11

190 vgl. http://www.iatge.de/aktuell/veroeff/2006/bosch02.pdf, S. 4

191 vgl. ebenda, S. 4

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten

Details

Titel
Christlichen Ethik in Wirtschaft und Gesetz. Welche Einflüsse hat Sie auf Gesetzgebung und Managementverhalten?
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Geislingen
Note
1,3
Jahr
2012
Seiten
87
Katalognummer
V922180
ISBN (eBook)
9783346244277
ISBN (Buch)
9783346244284
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Christliche Ethik, Recht
Arbeit zitieren
Anonym, 2012, Christlichen Ethik in Wirtschaft und Gesetz. Welche Einflüsse hat Sie auf Gesetzgebung und Managementverhalten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922180

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