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Risikostrategien. Naturrisiko genetisch modifiziertes Grundnahrungsmittel Mais

Title: Risikostrategien. Naturrisiko genetisch modifiziertes Grundnahrungsmittel Mais

Term Paper , 2020 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Food Technology
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Der Themenschwerpunkt in dieser Ausarbeitung ist die grüne Gentechnik, insbesondere der transgene Maisanbau. Die qualitativen Aussagen lassen sich jedoch ebenso auf andere gentechnische veränderte Pflanzen übertragen.

Das Hauptziel der Arbeit ist die Schaffung einer Wissensbasis zum Anbau von Genmais und die Beantwortung der Leitfrage, ob Genmais ein "riskantes Spiel mit der Natur" ist. Daraus ergeben sich die Teilziele, wie die detaillierte Darstellung der Verteilung von Mais bzgl. dem Anbau, Transport und Verbrauch. Zudem gilt es zu untersuchen, wo transgener Mais gepflanzt wird und wie hoch der Anteil an genetisch modifizierten Maissorten ist.

Die größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Geschäftsprodukt "genetisch modifizierter Mais" und deren Hauptniederlassungen werden aufgezeigt. Daraufhin wird auf Länder eingegangen, die vorrangig Genmaissamen und daraus entstehende Genmaisprodukte als Nahrungsmittel bzw. andere Folgeprodukte erwerben und nutzen, und es werden Auswirkungen auf die Erwerberländer aufgezeigt. Ein weiteres Teilziel ist die Untersuchung von Risikoprüfungen bzw. konkretem Risikomanagement und Monitoring zur Risikovorsorge von gentechnisch modifizierten Maisanbau.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Definition und Begriffsabgrenzung

2.1 Grüne Gentechnik

2.2 Transgener Mais

2.3 Risiko

3 Hauptnahrungsmittel Mais

3.1 Herkunft und weltweite Verbreitung

3.2 Verteilung von Mais

3.3 Anteil und regionale Verteilung von transgenem Mais

4 Verarbeitung und Handel von transgenem Mais

4.1 Hersteller von transgenem Maissaatgut

4.2 Erwerb und Verwendung von Genmaissamen und -produkten

4.3 Auswirkungen vom transgenen Maissamen in den Erzeugerländern

5 Maßnahmen zur Risikovorsorge

5.1 Risikoprüfung

5.2 Risikomonitoring

6 Zusammenfassung und kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die grüne Gentechnik mit einem Fokus auf den Anbau von transgenem Mais. Ziel ist die Schaffung einer Wissensbasis zur Beantwortung der Leitfrage, ob die Verwendung von Genmais als riskantes Spiel mit der Natur zu bewerten ist, wobei insbesondere die globale Verteilung, die Marktkonzentration bei Saatgutherstellern und Aspekte der Risikovorsorge analysiert werden.

  • Grundlagen der grünen Gentechnik und Definition von Risiken
  • Globale Anbau- und Handelsstrukturen von Mais
  • Marktkonzentration und Einfluss multinationaler Saatgutkonzerne
  • Sozio-ökonomische und ökologische Auswirkungen des Genmaisanbaus
  • Risikomanagement und Überwachungsmechanismen (Monitoring)

Auszug aus dem Buch

2.1 Grüne Gentechnik

In erster Linie wird mit dem Begriff der Gentechnik oft ein Eingriff in die DNS von Menschen oder Tieren assoziiert. Beliebte Schlagworte sind Replikation, Transkription und Klonieren. Es ergeben sich jedoch weitere Einsatzmöglichkeiten, wenn man den Fokus der Medizin und Humanforschung umlenkt auf die Landwirtschaft bzw. Züchtung von Kulturpflanzen. Gentechnik ist ein Bereich der Biotechnologie, bei der gezielte Eingriffe in das Erbgut von Organismen vorgenommen und gentechnisch veränderte Organismen erzeugt werden. Es gibt drei unterschiedliche Gruppen innerhalb der Gentechnik. Die rote und die weiße Gentechnik, die sich mit der Medizin und Pharmazie bzw. mit der Erzeugung von Mikroorganismen und Enzymen auseinandersetzen, und die grüne Gentechnik, die sich mit der Veränderung des Erbguts von Pflanzen und spezifische, gentechnische Verfahren beschäftigt.

Fast alle Pflanzen, die wir heute kennen, sind Kulturpflanzen. Eine Kulturpflanze ist eine vom Menschen angebaute, gepflegte und gezüchtete Pflanze, die als Nutzpflanze oder Zierpflanze verwendet wird. Die heutigen Kulturpflanzen sind durch Kreuzungen der jeweils hochwertigsten Früchte entstanden. Landwirte behalten bei jeder Ernte den Samen der besten Pflanze für das nächste Jahr zur Aussaat zurück.

Das Versorgungsrisiko mit Nahrung ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Die grüne Gentechnik, auch Agrogentechnik genannt, beinhaltet das Anwenden genetischer Verfahren auf Pflanzen. Genetisch veränderte Organismen, die wiederum in die Pflanzen-DNS eingearbeitet werden, sind das Ergebnis. Daraus ergeben sich transgene Pflanzen, wie Reis, Mais, Soja, Raps und Baumwolle. Transformation nennt man den Vorgang fremde Gene in das Erbgut eines Organismus einzubringen. Herbei werden Gene, d.h. DNS-Abschnitte, in einen Wirtsorganismus übertragen. Die Gene werden aus Spenderorganismen wie bspw. Bakterien und Pflanzen isoliert. Man erhält eine gentechnisch veränderte Zelle, die sich dann weiter teilt, wenn die Transformation erfolgreich verläuft. Beim vertikalen Gentransfer ist die Weitergabe von Erbmaterial auf die Nachkommen der gleichen Art beschränkt. Beim horizontalen Gentransfer kann das genetische Material an andere, auch nicht verwandte, Arten übertragen werden. Dass Gene über die Artgrenzen hinweg übertragen werden ist äußerst selten und erfolgt nicht geplant.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung und die Rolle der grünen Gentechnik als potenzielle Lösung zur Ertragssteigerung.

2 Definition und Begriffsabgrenzung: Dieses Kapitel erläutert die fachlichen Grundlagen der grünen Gentechnik, den Begriff des transgenen Mais und definiert den wissenschaftlichen sowie betriebswirtschaftlichen Risikobegriff.

3 Hauptnahrungsmittel Mais: Hier erfolgt eine detaillierte Betrachtung der weltweiten Herkunft, Verbreitung und der Anbauverhältnisse von Mais sowie des spezifischen Anteils an transgenen Sorten.

4 Verarbeitung und Handel von transgenem Mais: Das Kapitel analysiert die Marktmacht der führenden Saatgutkonzerne, den internationalen Handel mit Genmais-Produkten und deren Auswirkungen auf die Erzeugerländer.

5 Maßnahmen zur Risikovorsorge: Hier werden die regulatorischen Rahmenbedingungen, Prüfverfahren für Zulassungen sowie Instrumente des Risikomonitorings zur Überwachung genveränderter Organismen untersucht.

6 Zusammenfassung und kritische Reflexion: Der abschließende Teil bewertet die Ergebnisse der Arbeit kritisch und diskutiert die ethischen sowie ökologischen Herausforderungen im Kontext der grünen Gentechnik.

Schlüsselwörter

Grüne Gentechnik, Transgener Mais, Biotechnologie, Risikomanagement, Welternährung, Saatgutkonzerne, Risikoprüfung, Agrogentechnik, Genmaisanbau, Nahrungssicherheit, Gentechnisch veränderte Organismen, Nachhaltigkeit, Sortenvielfalt, Lebensmittelproduktion, Monitoring

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung der grünen Gentechnik in der Landwirtschaft, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen und Strategien rund um den Anbau von genetisch modifiziertem Mais liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Gentechnik-Begriffen, die weltweite Verbreitung von Mais, die Marktkonzentration von Saatgutherstellern und die gesetzlichen sowie ökologischen Aspekte der Risikovorsorge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Erstellung einer Wissensbasis über den Anbau von Genmais, um die Leitfrage zu beantworten, ob es sich dabei um ein „riskantes Spiel mit der Natur“ handelt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Fachdaten sowie statistischen Erhebungen zu Erntemengen, Anbauflächen und globalen Marktentwicklungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Maisanbaustrukturen, die Analyse der ökonomischen Machtverhältnisse bei den Saatgutherstellern und eine detaillierte Untersuchung der Risikoprüfung sowie des Monitorings von GVO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören grüne Gentechnik, transgener Mais, Risikomanagement, globale Marktkonzentration, Ernährungssicherung und ökologische Auswirkungen.

Warum spielt die Marktmacht der Saatgutkonzerne eine so wichtige Rolle?

Die Autorin hebt hervor, dass die Konzentration von Saatgut in der Hand weniger Unternehmen ein erhebliches Machtinstrument darstellt, welches soziale und ökologische Faktoren zugunsten von Profitmaximierung beeinflussen kann.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin in Bezug auf die Risikovorsorge?

Aufgrund der unzureichenden Langzeiterfahrungen und der Unumkehrbarkeit einer Ausbreitung transgener Pflanzen auf Feldern spricht sich die Autorin dringend für eine vorsichtige Strategie und weitere fundierte Studien aus.

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Details

Title
Risikostrategien. Naturrisiko genetisch modifiziertes Grundnahrungsmittel Mais
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
32
Catalog Number
V922711
ISBN (eBook)
9783346248022
ISBN (Book)
9783346248039
Language
German
Tags
risikostrategien naturrisiko grundnahrungsmittel mais
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Risikostrategien. Naturrisiko genetisch modifiziertes Grundnahrungsmittel Mais, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922711
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