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Musik, Religion und Identität

Die Religiosität der Rockkultur

Título: Musik, Religion und Identität

Trabajo de Seminario , 2008 , 29 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mag. Alfons Wrann (Autor)

Teología - Otras
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Wir befinden uns mittlerweile in einer Gesellschaft, in der die berechtigte Chance besteht, dass bereits die Elterngeneration jene Art der Musik rezipiert hat, die als Grundlage der heutigen Jugendkulturen und Musikbewegungen angesehen werden kann; viele Eltern sind sogar Teil der aktuellen Richtungen. Dennoch wurden die Generationskonflikte niemals wirklich überwunden, was wahrscheinlich einfach im ureigensten Wesen der Generationen liegt. Auch wenn Erwachsene der Jugend hinsichtlich deren Musikgeschmacks größtes Verständnis schenken, werden die sogenannten Jugendbewegungen sich immer in gewisser Art und Weise als Opposition betrachten.
Das Ziel dieser Arbeit ist es jedoch keineswegs diese Generationenkonflikte zu beleuchten; vielmehr versuche ich zu analysieren, inwiefern Musik die Identität von Jugendlichen und ihren (Sub-)Kulturen beeinflusst oder gar bildet und welche Rolle das religiöse Element hierbei auch heute noch, in einer postmodernen(?), säkularen Gesellschaft spielt. Bei diesen Betrachtungen wird der Generationskonflikt auf die eine oder andere Weise automatisch zur Sprache kommen müssen, da es gerade die Identitäten sind, die uns auch voneinander abgrenzen. Beschäftigen werde ich mich vorwiegend mit Facetten der Rockmusik, auch weil ich denke, dass sie speziell in Bezug auf das Thema Christentum überaus interessante und kontroverse Aspekte liefert. Es wird jedoch klar werden, dass die grundlegenden Mechanismen auch für andere Bewegungen der Populärkultur gelten. Betrachtet man kulturelle Identität, dann beobachtet man die Gemeinsamkeiten von Individuen oder Gruppen innerhalb eines größeren gesellschaftlichen bzw. kulturellen Kollektivs. Wenn man von kultureller Identität spricht, so muss jedoch auch die Differenz zum „Anderen“ mitgedacht werden, denn, wie Stuart Hall bemerkt, „[n]ur wenn es einen Anderen gibt, kannst du wissen, wer du bist“ . Aus diesem Grund werde ich im Folgenden versuchen, der Frage nach der Identität und der Differenz in unserer Gesellschaft auf den Grund zu gehen. Wenn man von postmoderner oder von spätmoderner Gesellschaft spricht, dann nimmt man bereits eine Unterscheidung vor. Auf die detaillierte Genealogie des Begriffs „Postmoderne“ möchte ich hier nicht eingehen – immerhin bezeichnet der Begriff (zuerst ausschließlich adjektivisch gebraucht) seit etwa 1870 verschiedene Aspekte der Überwindung dessen, was jeweils als „modern“ empfunden wurde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kulturelle Identität in der post- bzw. spätmodernen Gesellschaft

1.1 Zu den Begriffen „Postmoderne“ und „Spätmoderne“

1.2 Postmoderne Identitätskonzepte nach Stuart Hall

1.2.1 Dezentrierungen der Identität

1.2.2 Identität und Differenz

2. Musik und Identität

2.1 Musikalische Identität als sozialer und ästhetischer Prozess

2.2 Pop-/Rockmusik als kollektive Erfahrung

3. Religiöse Überhöhung in der Musik der Jugendkulturen

3.1 Die 68er-Bewegung

3.2 Die Hippiebewegung

3.3 Die Mods

3.4 Progressive-Rock

3.5 (Heavy) Metal

Schluss

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit analysiert, wie Musik die Identität von Jugendlichen und ihre Subkulturen prägt und welche Rolle religiöse Elemente in einer postmodernen, säkularen Gesellschaft dabei spielen. Der Fokus liegt dabei auf der Rockmusik, da diese besonders kontroverse Aspekte im Bezug auf das Christentum und kollektive Identitätsbildungsprozesse bietet.

  • Kulturelle Identitätskonzepte in der Spätmoderne
  • Die Funktion von Musik als identitätsstiftender, sozialer Prozess
  • Religiöse Symbolik und Überhöhung in Jugendkulturen
  • Vergleich verschiedener Rock-Subgenres wie Hippiebewegung, Progressive-Rock und Metal
  • Popmusik als Form der kollektiven Erfahrung

Auszug aus dem Buch

1. Kulturelle Identität in der post- bzw. spätmodernen Gesellschaft

Betrachtet man kulturelle Identität, dann beobachtet man die Gemeinsamkeiten von Individuen oder Gruppen innerhalb eines größeren gesellschaftlichen bzw. kulturellen Kollektivs. Wenn man von kultureller Identität spricht, so muss jedoch auch die Differenz zum „Anderen“ mitgedacht werden, denn, wie Stuart Hall bemerkt, „[n]ur wenn es einen Anderen gibt, kannst du wissen, wer du bist“¹. Aus diesem Grund werde ich im Folgenden versuchen, der Frage nach der Identität und der Differenz in unserer Gesellschaft auf den Grund zu gehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Generationskonflikts ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Musik bei der Identitätsbildung Jugendlicher und deren religiöse Dimension zu untersuchen.

1. Kulturelle Identität in der post- bzw. spätmodernen Gesellschaft: Hier werden theoretische Grundlagen zu Identitätskonzepten im Kontext von Postmoderne und Spätmoderne dargelegt, wobei insbesondere die Theorien von Stuart Hall zur Dezentrierung der Identität im Vordergrund stehen.

2. Musik und Identität: In diesem Kapitel wird das Wechselspiel zwischen Musik und Identität beleuchtet, wobei Musik als elementare Ausdrucksform und sozialer Prozess für Individuen und Gruppen definiert wird.

3. Religiöse Überhöhung in der Musik der Jugendkulturen: Dieser Hauptteil analysiert, wie verschiedene Jugendkulturen wie 68er, Hippies, Mods, Progressive-Rock und Metal religiöse oder quasireligiöse Symbole zur Identitätsstiftung und Abgrenzung nutzen.

Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Musik eine zentrale Rolle in der gesellschaftlichen Orientierung Jugendlicher einnimmt und die Postmoderne in ihrer Stilvielfalt und Religiosität in diesem Bereich besonders stark zum Ausdruck kommt.

Schlüsselwörter

Musik, Identität, Jugendkultur, Postmoderne, Spätmoderne, Rockmusik, Popmusik, Religion, Identitätsbildung, Subkultur, Christentum, Sozialisation, Globalisierung, Differenz, Symbole.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen Rockmusik und der Identitätsbildung von Jugendlichen sowie die Rolle religiöser Elemente innerhalb dieser popkulturellen Bewegungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind kulturelle Identität in der Spätmoderne, die soziologische Funktion von Musik sowie die religiöse Überhöhung in Jugendkulturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Musik die Identität von Jugendlichen und deren Subkulturen bildet und welche Bedeutung das religiöse Element in einer säkularen Gesellschaft für diese Prozesse hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse soziologischer und kulturwissenschaftlicher Ansätze, um die identitätsstiftende Wirkung von populärer Musik zu deuten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Betrachtung verschiedener Jugendkulturen wie der 68er-Bewegung, der Hippiekultur, den Mods, dem Progressive-Rock und dem Metal hinsichtlich ihrer religiösen Bezüge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Identität, Musik, Jugendkultur, Religion, Postmoderne und Sozialisation.

Wie unterscheidet sich der "nirvanische" vom "adventischen" Typus nach Bernd Schwarze?

Der adventische Typus drängt mit kreativer Kraft in die Welt, während der nirvanische Typus eine Flucht aus der Welt zur Zerstreuung und Harmoniesuche darstellt.

Welche Rolle spielt das Christentum im Kontext der Metal-Szene?

Das Christentum dient im Metal sowohl als provokativer Gegenpol für satanistische Ästhetiken als auch als Grundlage für explizit christliche Strömungen wie den White Metal.

Warum wird Woodstock als Beispiel für "quasireligiöse Strukturen" angeführt?

Woodstock wird als Auslöser der modernen Festival-Szene gesehen, die durch ihre gemeinschaftliche Erfahrung und Riten quasireligiöse Züge annimmt.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Musik, Religion und Identität
Subtítulo
Die Religiosität der Rockkultur
Universidad
University of Graz  (Religionswissenschaften)
Curso
Religion und Religiosität in Kunst und Medien. In Religion We Trust!? Medien, Kunst und Religion in einer postreligiös und postsäkular verfassten Gesellschaft
Calificación
1,0
Autor
Mag. Alfons Wrann (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
29
No. de catálogo
V92281
ISBN (Ebook)
9783638060981
ISBN (Libro)
9783638950596
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musik Religion Identität Religion Religiosität Kunst Medien Religion Trust Medien Kunst Religion Gesellschaft Religionswissenschaften Kultur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Alfons Wrann (Autor), 2008, Musik, Religion und Identität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92281
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