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Benchmarking. Die Suche nach der "Best Practice"

Title: Benchmarking. Die Suche nach der "Best Practice"

Term Paper , 2020 , 19 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt durch Globalisierung, Digitalisierung sowie der Industrie 4.0, müssen Unternehmen immer flexibler und anpassungsfähiger werden. Unternehmen sind gezwungen den raschen Wandel der Technologien, immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und der Schnelllebigkeit der Gesellschaft standzuhalten. Die fast vollständige Transparenz des Marktes setzt den Standard für maßgeschneiderte Produkte und die Kundenwünsche treten immer weiter in den Vordergrund. Anbieter stehen unter wachsendem Kosten- und Investitionsdruck und parallel sind sie gezwungen ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen, um auf dem Marktplatz der Welt bestehen zu können. Mithilfe von Benchmarking ist es Unternehmen möglich von ihren Konkurrenten zu lernen und eine „Best Practice“ zu entwickeln. Der Blick über den bekannten „Tellerrand“ kann Aufschlüsse darüber geben, wie die Prozesse und Arbeitsschritte optimiert werden können, um ein Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

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Inhaltsverzeichnis

Benchmarking – die Suche nach der „Best Practice“

1 Einleitung

2 Grundlagen des Benchmarkings

2.1 Definition Benchmark

2.2 Definition Benchmarking

2.3 Ziele des Benchmarkings

2.4 Entstehung des Konzept Benchmarking

2.5 Abgrenzung zu anderen Managementkonzepten

2.5.1 Abgrenzung zum Betriebsvergleich

2.5.2 Abgrenzung zur Wettbewerbsanalyse

3 Arten des Benchmarkings

3.1 Benchmarking nach Kriterium des Vergleichsgegenstands

3.1.1 Produktorientiertes Benchmarking

3.1.2 Prozessorientiertes Benchmarking

3.2 Benchmarking nach den Kriterien der Vergleichspartner

3.2.1 Internes Benchmarking

3.2.2 Externes Benchmarking

3.2.2.1 Konkurrenzbezogenes Benchmarking

3.2.2.2 Branchenbezogenes Benchmarking

3.2.2.3 Branchenunabhängiges Benchmarking

4 Benchmarking-Zyklus

4.1 Vorbereitung und Zielsetzung

4.2 Interne Analyse

4.3 Vergleichsphase

4.4 Maßnahmen

4.5 Umsetzung

5 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung

5.1 Kontinuierlicher Prozess

5.2 Mitarbeiter

5.3 Benchmarking-Datenbank

6 Grenzen und Risiken

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Managementinstrument Benchmarking als strategisches Werkzeug zur kontinuierlichen Leistungsverbesserung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch den systematischen Vergleich mit "Best Practice"-Beispielen eigene Leistungslücken identifiziert, Ursachen analysiert und durch innovative, unternehmensspezifische Maßnahmen nachhaltig beseitigt werden können.

  • Grundlagen, Definitionen und Entstehungsgeschichte des Benchmarkings.
  • Differenzierung der verschiedenen Benchmarking-Arten nach Kriterien und Vergleichspartnern.
  • Strukturierung des Benchmarking-Prozesses durch das Fünf-Phasen-Konzept.
  • Erfolgsfaktoren für die Implementierung sowie die kritische Betrachtung von Grenzen und Risiken.

Auszug aus dem Buch

2.4 Entstehung des Konzept Benchmarking

Das Prinzip des Benchmarkings wurde schon vor der eigentlichen Entstehung in ähnlichen Arten durchgeführt. Ein erwähnenswertes Beispiel stellt Henry Ford dar. Branchenübergreifend nutzte er Wissen, womit er die Automobilindustrie revolutionierte. Bei dem Besuch eines Großschlachthofes in Chicago beobachtete der Autopionier die Arbeitsweise der Arbeitnehmer an den „disassembly lines“. Schweine wurden mithilfe einer Einschienenhängebahn an Haken von Mitarbeiter zu Mitarbeiter befördert. Die beobachtete Arbeitsweise des Prozesses konnte Henry Ford auf sein Unternehmen projizieren und in Form von „assembly lines“ umsetzen.

Dennoch liegt der Ursprung des Benchmarkings als Managementkonzepts bei dem Kopierhersteller Xerox. Ende der Siebzigerjahre befand sich der Hersteller in einer wirtschaftlichen Krise, denn seinem japanischen Konkurrenten Canon war es gelungen, zu einem deutlich niedrigeren Preis vergleichbare Produkte zu vertreiben. Durch diesen Kosten- und Qualitätsdruck verlor das Unternehmen einen erheblichen Marktanteil. Infolgedessen analysierte Xerox seine Produkte, jedoch konnte kein eindeutiges Resultat zur Klärung erzielt werden. Eine schwerwiegende Leistungslücke wurde daraufhin in dem logistischen Prozessablauf entdeckt. Durch einen Vergleich mit dem Sportartikelversandhaus L.L. Bean, welches einen deutlich effizienteren Lagerungsprozess pflegte, konnte Xerox seine Produktivität erheblich steigern. 1981 etablierte der Betrieb dieses Vorgehen unter dem Begriff „Benchmarking“ unternehmensweit ein. Seit knapp 40 Jahren ist das Konzept in den USA sehr bekannt. Ebenfalls wird es seit Beginn 1990 in Europa angewandt und führt bei einer Vielzahl von Unternehmen zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz von Benchmarking vor dem Hintergrund zunehmender Markttransparenz, Globalisierung und technologischem Wandel zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen.

2 Grundlagen des Benchmarkings: Dieses Kapitel definiert Benchmark und Benchmarking, erläutert die Ziele des Prozesses und grenzt ihn von anderen Managementkonzepten wie dem Betriebsvergleich und der Wettbewerbsanalyse ab.

3 Arten des Benchmarkings: Hier erfolgt eine Kategorisierung nach dem Vergleichsgegenstand (produkt- oder prozessorientiert) sowie nach den Vergleichspartnern (internes, konkurrenz-, branchen- oder branchenunabhängiges Benchmarking).

4 Benchmarking-Zyklus: Das Kapitel beschreibt den prozessualen Ablauf, insbesondere das weit verbreitete Fünf-Phasen-Konzept, das von der Vorbereitung über die Analyse und den Vergleich bis zur Umsetzung reicht.

5 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung: Es werden zentrale Erfolgsfaktoren thematisiert, darunter die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Prozesses, die Einbindung und Qualifikation der Mitarbeiter sowie der Aufbau einer internen Benchmarking-Datenbank.

6 Grenzen und Risiken: Dieses Kapitel adressiert Herausforderungen wie mangelnde Erfahrung, unklare Zieldefinitionen und das Risiko von Fehlinterpretationen bei der Anwendung der Methode.

7 Fazit: Das Fazit fasst Benchmarking als nachhaltiges Managementtool zusammen, das durch Innovation statt Imitation die Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Strategisches Management, Leistungssteigerung, Vergleichsanalyse, Innovationspotenzial, Unternehmensführung, Prozessanalyse, Markttransparenz, Qualitätsmanagement, Benchmarking-Zyklus, Effizienzsteigerung, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Benchmarking als methodisches Managementinstrument, das Unternehmen dabei unterstützt, durch systematische Vergleiche mit Branchenführern oder anderen Organisationen die eigenen Leistungen zu messen und zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit deckt die Definitionen und Ziele, verschiedene Kategorisierungsarten des Benchmarkings, den systematischen Prozesszyklus sowie die Voraussetzungen und Risiken bei der Implementierung ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Benchmarking "Best Practice"-Beispiele adaptieren können, um ihre Wettbewerbsposition durch kontinuierliche Prozessoptimierung nachhaltig zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Modelle, wie beispielsweise dem Fünf-Phasen-Konzept, um den Benchmarking-Prozess strukturiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Differenzierung der verschiedenen Benchmarking-Arten, die detaillierte Darstellung des Prozesszyklus sowie die praktischen Voraussetzungen und potenziellen Gefahren der Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Innovationspotenzial und Leistungssteigerung geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen internem und externem Benchmarking so wichtig?

Die Unterscheidung hilft Unternehmen bei der Wahl der passenden Strategie: Während internes Benchmarking den Austausch innerhalb des Konzerns erleichtert, bietet externes Benchmarking, insbesondere branchenunabhängiges, ein deutlich höheres Innovationspotenzial durch den Blick über den eigenen Tellerrand.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Implementierung von Benchmarking?

Mitarbeiter sind ein kritischer Erfolgsfaktor, da der Prozess in gewohnte Arbeitsweisen eingreift. Um Akzeptanz zu schaffen und die Motivation für Ideenfindung zu erhöhen, sind Kommunikation und kontinuierliche Weiterbildung essenziell.

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Details

Title
Benchmarking. Die Suche nach der "Best Practice"
College
University of Applied Sciences Mainz
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V923038
ISBN (eBook)
9783346328014
ISBN (Book)
9783346328021
Language
German
Tags
Benchmarking
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Benchmarking. Die Suche nach der "Best Practice", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923038
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