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Exegese und evangelistische Predigt über die Fußwaschung (Joh 13)

Title: Exegese und evangelistische Predigt über die Fußwaschung (Joh 13)

Exegesis , 2008 , 34 Pages

Autor:in: Dirk Fuisting (Author)

Theology - Practical Theology
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Diese Arbeit im Rahmen des Masterstudiengangs ist in drei Haupteile gegliedert: 1. eine ausführliche Exegese auf der Basis des griechischen Textes der Fußwaschung, 2. eine Darstellung des Hörerkreises (Unterhaltungsmilieu) und der Predigtsituation (Karwoche, evangelische Kirche) und 3. die Predigt.

Die Geschichte, wie Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht (Joh 13,1-20), ist „die Geschichte der vollendeten Liebe“. Nur wenige Texte der Bibel zeigen die Erniedrigung, der sich Jesus Christus selbst unterworfen hat, deutlicher. Dies macht diese Geschichte so eindrücklich.

Diese Geschichte als evangelistische Predigt für eine Zielgruppe von Nichtchristen zu vermitteln, bringt aber gewisse Schwierigkeiten mit sich. Ein Problem besteht darin, dass sich der Skopus des Textes an Christen wendet. Desweiteren enthält der Text so manche Formulierung, die für Menschen, die nicht christlich sozialisiert sind, unverständlich oder gar anstößig sind. Die Bedingungen, aus diesem Text eine evangelistische Predigt zu formulieren, sind also alles andere als ideal. Dass es aber dennoch gelingen kann, soll diese Arbeit zeigen.

Das Thema der Evangelisationspredigt ist in der wissenschaftlichen Theologie ein umstrittenes Thema. Manche verschweigen das Thema gänzlich. So sucht man es z. B. vergeblich in Rösslers Kapitel zur Homiletik in seinem „Grundriß der Praktischen Theologie“. Winter gesteht demgegenüber der missionarischen Verkündigung jedoch einen wichtigen Raum im Gemeindeleben zu, was er mit dem deutlichen Satz „Ohne das missionarische Zeugnis ist eine Kirche keine lebendige Kirche“ am klarsten zum Ausdruck bringt. Im „Handbuch der Praktischen Theologie“ von Bloth u.a. werden dem Thema der Evangelisation sogar zwei Kapitel gewidmet. Diese drei exemplarischen Beispiele sollen genügen, um zu zeigen, welchen unterschiedlichen Stellenwert der Evangelisationspredigt innerhalb der Praktischen Theologie zugemessen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Exegese zu Joh 13,1-20

1.1 Der Text

1.1.1 Gliederung

1.1.2 Erläuterungen zur Gliederung

1.2 Einzelexegese

1.3 Joh 13 im Kontext

1.3.1 Joh 13 im Kontext des Johannes-Evangeliums

1.3.2 Joh 13 im Kontext der Evangelien

2. Die Textvermittlung

2.1 Hörerkreis und Predigtsituation

2.2 Probleme der Vermittlung des Textes

2.3 Evangelistische Predigt über die Fußwaschung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die biblische Erzählung der Fußwaschung (Joh 13,1-20) für eine evangelistische Predigt vor kirchenfernen Zuhörern in einer modernen Großstadtgemeinde zugänglich zu machen und inhaltlich aufzubereiten.

  • Exegetische Fundierung des Textabschnittes Joh 13,1-20
  • Analyse soziologischer Gegebenheiten des Zielpublikums (Unterhaltungsmilieu)
  • Homiletische Herausforderungen bei der Vermittlung alttestamentlicher und neutestamentlicher Begriffe
  • Christologisch-soteriologische Zuspitzung der Evangeliumsbotschaft

Auszug aus dem Buch

2.3 Evangelistische Predigt über die Fußwaschung

Liebe Zuhörer, ich lade Sie herzlich ein, mit mir eine Zeitreise zu machen. Gehen wir in Gedanken etwa 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit. Wir befinden uns in Israel, genauer gesagt, in Jerusalem. Jesus war drei Jahre lang mit seinen Jüngern durch die Gegend gezogen und hat allen Menschen verkündigt, dass mit ihm nun eine gute, neue Zeit anbrechen wird.

Solche Menschen gibt es ja immer wieder, die behaupten, mit ihnen würde eine gute neue Zeit anbrechen. Adolf Hitler war so einer, oder auch Lenin und Mao Tsetung. Auch hören wir in den Medien immer mal wieder von Sektenführern, wie in den vergangenen Tagen in Texas (Spiegel-online 7.4.2008), die eine glückliche Zeit all denen versprechen, die sich ihnen anschließen. Am Anfang haben diese Führer tatsächlich manchmal gute Lebensbedingungen geschaffen. Aber auf Dauer gesehen endete es immer in einer Katastrophe, so dass die Menschen es oft bitter bereuten, den Führern nachgefolgt zu sein.

Bei Jesus aber war es anders. Er hatte auch versprochen, dass mit ihm eine gute neue Zeit anbrechen wird. Und jetzt, 2000 Jahre später, folgen ihm immer noch Millionen von Menschen, weil sie erkannt haben: mit Jesus beginnt tatsächlich eine gute Zeit. Das ist nicht nur ein Strohfeuer, das hell auflodert, dann aber schnell wieder ausgeht, sondern wenn Jesus in das Leben tritt, dann verändert er mein Leben dauerhaft.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert der Evangelisationspredigt in der Praktischen Theologie und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der Exegese hin zur praktischen Vermittlung.

1. Exegese zu Joh 13,1-20: Dieser Teil bietet eine detaillierte textkritische und exegetische Analyse der Verse 1 bis 20 unter Berücksichtigung des griechischen Urtextes und theologischer Fachliteratur.

2. Die Textvermittlung: Dieses Kapitel widmet sich der praktischen Anwendung, analysiert den spezifischen Hörerkreis und die Predigtsituation und bietet eine konkrete evangelistische Predigt über den Text der Fußwaschung an.

Schlüsselwörter

Fußwaschung, Johannes-Evangelium, Exegese, Evangelisationspredigt, Homiletik, Jesus Christus, Gemeinschaft, Erlösung, Sklavendienst, Liebe Gottes, Bibel, Verkündigung, Dienst, Passahfest, Glaube

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die biblische Erzählung der Fußwaschung (Joh 13) als evangelistische Predigt für Menschen aufbereitet werden kann, die kaum kirchliche Vorbildung besitzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die exegetische Arbeit am johanneischen Text, die Analyse der Predigtsituation und die homiletische Übertragung in eine moderne, verständliche Sprache für das Unterhaltungsmilieu.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die christliche Botschaft der Liebe Jesu durch die Fußwaschung als zentrales Handeln Gottes erfahrbar zu machen, ohne in moralistische Schemata zu verfallen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die historisch-kritische Exegese sowie homiletische Entwürfe, um die Brücke zwischen dem antiken Textbefund und der modernen Kommunikationssituation zu schlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Einzelexegese der Verse 1-20 sowie eine Reflexion über die Vermittlung dieser komplexen Inhalte an ein kirchenfernes Publikum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Fußwaschung, Evangelisationspredigt, Exegese, Soteriologie, Dienst und christologische Zuspitzung.

Warum wird der Begriff des „Herrn“ im Text besonders problematisiert?

Der Autor argumentiert, dass der Titel „Herr“ für entkirchlichte Zuhörer inhaltlich entleert ist und keine emotionale oder geistliche Tiefe mehr besitzt, weshalb er in der Predigt neu gefüllt werden muss.

Welchen Stellenwert nimmt die „freie Nacherzählung“ ein?

Aufgrund des komplizierten Satzbaus und der für Laien schwer zugänglichen Begriffe plädiert der Autor für eine freie Nacherzählung statt des bloßen Vorlesens, um das Predigtziel nicht zu gefährden.

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Details

Title
Exegese und evangelistische Predigt über die Fußwaschung (Joh 13)
Author
Dirk Fuisting (Author)
Publication Year
2008
Pages
34
Catalog Number
V92331
ISBN (eBook)
9783668055414
ISBN (Book)
9783668055421
Language
German
Tags
Exegese Predigt Fußwaschung Johannesevangelium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Fuisting (Author), 2008, Exegese und evangelistische Predigt über die Fußwaschung (Joh 13), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92331
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