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Untersuchung des mathematischen Bereichs Raum und Form in Hinblick auf die frühe mathematische Denkentwicklung

Title: Untersuchung des mathematischen Bereichs Raum und Form in Hinblick auf die frühe mathematische Denkentwicklung

Seminar Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Die nachfolgende Seminararbeit soll sich vorrangig mit dem mathematischen Bereich Raum und Form beschäftigen. Die Arbeit ist empirisch angelegt und möchte die frühen mathematischen Denkentwicklungslinien der Kinder aufzeigen. Die eigene spätere Praxis im Lehrberuf hat uns hinsichtlich der Abfassung der Arbeit motiviert. Hier stellt sich besonders die Frage, auf welche Kenntnisse und Entwicklungen die Lehrkraft in welchen Altersstufen zurückgreifen kann.

Wichtig ist hierbei aber auch zu bedenken, dass das individuelle Vorwissen der Kinder immer berücksichtigt werden muss. Gewisse Einteilungen in Entwicklungsstufen können hilfreich sein, jedoch soll im Laufe der Arbeit herausgefunden werden, ob
diese eine allgemeine Gültigkeit besitzen. Daraus schließen sich für uns folgende Fragen in Bezug auf den mathematischen Bereich Raum und Form an: Wie verläuft die frühe mathematische Denkentwicklung in diesem Bereich und gibt es eventuelle Unterschiede in der Entwicklung? Woran können solche Unterschiede festgemacht und erklärt werden? Wie können die vorhandenen Kompetenzen der Kinder gefordert und gefördert werden und wie können die Kompetenzen herausgefunden werden? Diese Fragen sollen im Folgenden beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Hessisches Kerncurriculum

2.2 Entwicklungslinien

2.3 Vorstellung der Studie

2.3.1 Einführung

2.3.2 Theoretischer Hintergrund

2.3.3 Empirischer Hintergrund

2.3.4 Empirische Studie

3 Standortbestimmung

4 Interaktionsanalyse

4.1 Theoretischer Hintergrund

4.2 Spezifische Merkmale der Interaktionsanalyse

5. Empirie

5.3 Einführung

5.1 Transkript

5.2 Analyse und Erkenntnisse des Transkripts

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die frühe mathematische Denkentwicklung von Kindern im Bereich Raum und Form. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Kinder geometrische Aufgaben lösen, welche Unterschiede sich in ihrer Entwicklung zeigen und inwieweit unterschiedliche didaktische Systeme in Deutschland und England einen Einfluss auf diese Kompetenzen haben.

  • Frühe mathematische Denkentwicklung im Bereich Raum und Form
  • Vergleich didaktischer Ansätze zwischen Deutschland und England
  • Analyse geometrischer Kompetenzen bei vier- bis sechsjährigen Kindern
  • Methodik der Interaktionsanalyse zur Rekonstruktion von Lernprozessen
  • Bedeutung individueller Förderung und verschiedener Entwicklungsniveaus

Auszug aus dem Buch

5.3 Einführung

Im Folgenden wird eine Sequenz aus dem vorliegenden bzw. folgenden Transkript anhand der Interaktionsanalyse gedeutet. Es handelt sich hierbei um eine Spiel- und Erkundungssituation, bei welchem zwei Schüler mithilfe von Magformers versuchen, verschiedene geometrische Formen darzustellen. Gemeinsam mit einer Begleitperson (im nachfolgenden Le genannt) betrachten die Kinder die Schaumstoffkörper, welche als Vorlage für die Magformers dienen sollen. Anschließend bauen sie mit Hilfe der Magformers die Schaumstoffkörper nach. Dabei fällt auf, dass einer der beiden Schüler (im nachfolgenden S1 genannt) ein Würfel baut und es „Käfig“ (Zeile 0036) nennt. Währenddessen versucht das andere Kind (im nachfolgenden S2 genannt) eine Pyramide anhand des bereits von der begleitenden Person vorgelegten Pyramidennetzes nachzubauen. Demnach baut S2 die vorgegebene Pyramide mittels Magformers nach. In dem ausgewählten Abschnitt, welcher sich zwischen den Zeilen 35 bis 43 befindet, handelt es sich um eine Vertiefungsfrage der begleitenden Person. Dabei geht es um eine Transferaufgabe, in der die Schüler aus einer quadratischen Pyramide eine sechseckige Pyramide erstellen sollen. Dieser Abschnitt wurde bewusst selektiert, da es sich bei der Fragestellung um einen Körper handelt, der nicht als Schaumstoffvorlage vorliegt bzw. den die Kinder nicht anhand eines Prototyps nachbauen können. Dementsprechend wirkt es auf die Schüler herausfordernd und regt sie zur kognitiven Aktivierung an. Genauso kann Le die Kreativität und das mathematische Denkverständnis der Kinder testen, indem sie auf die Lösungsansätze der Kinder achtet. Zu Beginn des Abschnitts fragt Le die Kinder, wie viele Magformers benötigt werden, wenn man den Grundboden der Pyramide statt aus einem Quadrat aus einem Sechseck erstellt. Daraufhin versucht S1 alle vorhandenen gleichseitigen Dreiecke zu einem Sechseck zusammen zu legen. Allerdings fehlen ihm zwei Dreiecke, sodass er das Sechseck nicht vervollständigen kann. Daraufhin gibt es von Le keine Reaktion. Anschließend baut S2 ein unregelmäßiges Sechseck zusammen, indem er ein Quadrat mit zwei gleichseitigen Dreiecken verbindet. Währenddessen klappt S1 die aneinander gelegten vier Dreiecke so zusammen, dass er eine kleine quadratische Pyramide ohne Boden erhält. Hiernach antwortet Le mit „okay“ (Zeile 43) und äußert sich nicht weiter dazu.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Seminararbeit befasst sich mit dem mathematischen Bereich Raum und Form und führt in die empirische Fragestellung der kindlichen Denkentwicklung ein.

2 Theorie: Dieses Kapitel erläutert das hessische Kerncurriculum, die Entwicklungslinien kindlicher Geometrie-Kenntnisse sowie den theoretischen und empirischen Hintergrund relevanter Studien.

3 Standortbestimmung: Hier wird der Fokus der Betrachtung auf die Einordnung von Kindern in verschiedene Entwicklungsstufen und die Sinnhaftigkeit einer solchen Kategorisierung gelegt.

4 Interaktionsanalyse: Es wird die wissenschaftliche Methode der Interaktionsanalyse vorgestellt, die als Grundlage für die Untersuchung von Unterrichtsgesprächen dient.

5. Empirie: Dieser Teil präsentiert ein Transkript einer Spielsituation, analysiert die Lösungsansätze der Kinder bei der Konstruktion geometrischer Körper und wertet die Interaktion mit der Begleitperson aus.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die Bedeutung individueller Förderung gegenüber starren Entwicklungsmodellen diskutiert.

Schlüsselwörter

Raum und Form, Geometrie, mathematische Denkentwicklung, Primarstufe, Interaktionsanalyse, Magformers, kindliche Konzepte, Konstruktion, empirische Studie, Didaktik, Entwicklungsstufen, Lernprozesse, Konstruktivismus, Grundschule, Vorstellungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen Denkentwicklung von Kindern im Grundschul- und Kindergartenalter im Bereich Raum und Form.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die geometrische Kompetenzentwicklung, den Vergleich didaktischer Bildungssysteme in Deutschland und England sowie die Analyse kindlicher Konstruktionsprozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kinder geometrische Figuren verstehen, wie sie diese mit verschiedenen Materialien wie Magformers umsetzen und ob eine Einordnung in hierarchische Entwicklungsmodelle sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Interaktionsanalyse, um Aushandlungsprozesse und die thematische Entwicklung in Unterrichtsgesprächen zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Kerncurriculum, Entwicklungslinien) mit einer empirischen Studie verknüpft, welche die geometrische Herangehensweise von Kindern anhand eines Transkripts untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Raum und Form, Geometrie, mathematische Denkentwicklung, Interaktionsanalyse, Konstruktion und didaktische Systeme.

Warum wurde der Abschnitt zwischen den Zeilen 35 und 43 besonders für die Analyse ausgewählt?

Dieser Abschnitt wurde gewählt, weil er eine herausfordernde Transferaufgabe enthält, bei der die Kinder eine sechseckige Pyramide ohne fertige Vorlage konstruieren müssen, was kognitive Aktivierung sichtbar macht.

Welche Rolle spielt die Begleitperson ("Le") in der analysierten Transkript-Sequenz?

Die Begleitperson stellt eine Transferfrage, gibt aber während des Konstruktionsversuchs der Kinder keine direkte Rückmeldung oder Hilfestellung, was zu einer interessanten Interaktionsdynamik führt.

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Details

Title
Untersuchung des mathematischen Bereichs Raum und Form in Hinblick auf die frühe mathematische Denkentwicklung
College
University of Frankfurt (Main)  (Universität)
Course
Fachbereich: Mathematik
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V923320
ISBN (eBook)
9783346251046
ISBN (Book)
9783346251053
Language
German
Tags
Raum und Form Transkript Interaktionsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Untersuchung des mathematischen Bereichs Raum und Form in Hinblick auf die frühe mathematische Denkentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923320
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