Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Funktionsweise des Investitionsmanagements aufzuzeigen. Zu Beginn werden die Grundlagen der Arbeit dargelegt, in welchen die Definitionen von Investition und Investitionsmanagement erläutert werden. In diesem Zusammenhang wird im dritten Kapitel der Ablauf des Investitionsmanagements aufgezeigt.
Investitionen sind beträchtliche Entscheidungen eines Unternehmens, welche zu positiven als auch zu negativen Ergebnissen führen können. Das Investieren benötigt beträchtliche Summen und geht mit längerfristig laufenden Kapitalbindungen einher. Gewöhnlich haben Investitionen auch Effekte auf andere Bereiche des Unternehmens. Eine Investition ist eine immense Entscheidung der Unternehmensführung, weshalb das Investitionsmanagement für mehr Transparenz und eine detaillierte Auswahl sorgen soll, um das Investitionsrisiko zu minimieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen der Arbeit
2.1 Definition Investition
2.2 Definition Investitionsmanagement
3. Kernelemente des Investitionsmanagements
3.1 Investitionsplanung
3.2 Investitionsrechnung
3.3 Investitionsentscheidung
3.4 Investitionscontrolling
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenbereiche
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise des Investitionsmanagements zu geben, die theoretischen Grundlagen zu definieren und den strukturierten Ablauf von der Planung bis zum Controlling darzulegen.
- Grundbegriffe und Definitionen von Investition und Investitionsmanagement
- Prozessschritte der Investitionsplanung
- Methodik der Investitionsrechnung (statische vs. dynamische Verfahren)
- Kriterien und Arten der Investitionsentscheidung
- Funktionen und Aufgaben des Investitionscontrollings
Auszug aus dem Buch
3.1 Investitionsplanung
Die Investitionsplanung ist das erste Kernelement des Investitionsmanagements und dient zur Planung, demzufolge der gedanklichen Vorwegnahme sowie der aktiven Gestaltung von Investitionsprojekten in Form von Analyse, Bewertung und der dann folgenden Umsetzung. Das Resultat der Planung ist das Investitionsprogramm. Der Investitionsplanungsprozess kann in Etappen aufgegliedert werden.
Der Investitionsplanungsprozess hat seine Anfänge bei den Zielen, denn diese gelten als Orientierung, welches der vorhanden Investitionsprojekte passender bei der Zielerreichung ist. Ziele können Rentabilität, Liquidität, Unabhängigkeit sowie Sicherheit sein.
Die zweite Etappe der Investitionsplanung ist die Anregungsphase. Anregungen für eine Investition kommen von unternehmensintern sowie von extern. Interne Investitionsanregungen kommen von Unternehmensbereichen wie der Fertigung mit essenziellen Vorschlägen für die Produktionsverbesserung, aber auch Abteilungen wie Vertrieb, Marketing, Verkauf sowie Forschung und Entwicklung können Empfehlungen aussprechen. Darüber hinaus bringt auch das Controlling Vorschläge, denn dort werden alle elementaren Kennzahlen der Abteilungen sowie verbesserungsbedürftige Prozesse aufgezeigt. Zugleich können Kunden, Lieferanten oder selbst die Konkurrenz externe Investitionsanregungen sein.
Die dritte Phase ist die Informationssammlung, hierbei werden alle Verbesserungsvorschläge festgehalten und beurteilt.
Es folgt die Informationsbewertung der gesammelten Vorschläge. Die erfassten Möglichkeiten werden mittels rechtlicher, wirtschaftlicher, technischer und weiterer Aspekte bewertet. Der wirtschaftliche Aspekt der Investitionen wird mit der später erläuterten Investitionsrechnung anhand der vordefinierten Ziele untersucht. Jedoch gibt es qualitative als auch quantitative Ziele. Die Investitionsrechnung kann nur für quantitative Ziele wie Rentabilität, Liquidität, Sicherheit und Shareholder Value genutzt werden. Ein zu bewertendes qualitatives Ziel ist beispielsweise die Unabhängigkeit der Investition.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Investitionsentscheidungen und Darlegung des Aufbaus der Arbeit.
2. Grundlagen der Arbeit: Erläuterung der Begrifflichkeiten "Investition" und "Investitionsmanagement" zur Schaffung einer theoretischen Basis.
3. Kernelemente des Investitionsmanagements: Detaillierte Analyse der vier zentralen Phasen des Managementprozesses von der Planung bis zum Controlling.
5. Schlussbetrachtung: Fazit zur Bedeutung systematischer Investitionsentscheidungen für die Wettbewerbsposition eines Unternehmens.
Schlüsselwörter
Investitionsmanagement, Investitionsplanung, Investitionsrechnung, Investitionsentscheidung, Investitionscontrolling, Sachinvestition, Finanzinvestition, statische Verfahren, dynamische Verfahren, Liquidität, Rentabilität, Unternehmenserfolg, Kapitalbindung, Investitionsrisiko, Investitionsprogramm.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die wesentlichen Kernprozesse des Investitionsmanagements innerhalb von Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Definitionen von Investitionen, die Phasen der Investitionsplanung, die verschiedenen Rechnungsverfahren, die Entscheidungsfindung sowie die Aufgaben des Controllings.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Funktionsweise des Investitionsmanagements strukturiert aufzuzeigen und den Ablauf von der ersten Anregung bis zur Erfolgskontrolle verständlich darzulegen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, um Definitionen und Prozessschritte aufzuarbeiten sowie statistische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung gegenüberzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert das Investitionsmanagement in vier Kernelemente: Planung, Investitionsrechnung, Entscheidungsfindung und Controlling.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Investitionsmanagement, Investitionsrechnung, Rentabilität, Kapitalbindung, Investitionsplanung und Investitionsentscheidung.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Investitionsarten?
Die Arbeit unterteilt Investitionen in Sachinvestitionen, Finanzinvestitionen und immaterielle Investitionen, basierend auf ihrer jeweiligen Zweckbestimmung im Unternehmen.
Welche Bedeutung kommt dem Investitionscontrolling zu?
Das Controlling fungiert als letzte Phase, um die Planung zu überwachen, Zielabweichungen frühzeitig zu erkennen und die Wirtschaftlichkeit laufender Investitionen sicherzustellen.
- Arbeit zitieren
- Lena Schimmer (Autor:in), 2020, Die Funktionsweisen des Investitionsmanagements. Definition und Ablauf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923866