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Erfolgsfaktoren von Blended-Learning-Lösungen in der betrieblichen Weiterbildung

Am Beispiel der Siemens AG

Titel: Erfolgsfaktoren von Blended-Learning-Lösungen in der betrieblichen Weiterbildung

Diplomarbeit , 2008 , 110 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nele Handwerker (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Diplomarbeit ist es, die Erfolgsfaktoren der Blended-Learning-Maßnahme für Servicetechniker der Computed Tomography der Siemens AG herauszufinden. Die Weiterbildungsmaßnahme besteht seit 2000 als Blended-Learning-Lösung und wurde im Laufe der Jahre mehrmals abgeändert, um die Effizienz und Effektivität weiter zu erhöhen. Als Basis für die ermittelten Erfolgsfaktoren dienten die Ergebnisse der im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Umfrage, die sich an alle bisherigen Teilnehmer der Weiterbildung richtete. Aufbauend auf den Umfrageergebnissen werden Handlungsempfehlungen für zukünftige Optimierungsmöglichkeiten und ein Ausblick auf Entwicklungstrends für den Bereich Blended Learning gegeben.

Die Veranlagung des Menschen nach Wissen muss bestmöglich gefördert und mit den geeigneten Hilfsmitteln unterstützt werden. Die Weiterbildung steht vor neuen Herausforderungen. Die Industriegesellschaft hat sich rasant zu einer Multimedia-, Hightech- und Wissensgesellschaft gewandelt. Lebenslanges Lernen wird zur besten Alternative für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um ihren Marktwert zu erhalten und zu steigern trotz der fortlaufend kürzeren Halbwertszeit von Wissen.
Durch die Entwicklungen des Internet und die dadurch entstandene Multimedialität ist ein neuer Kommunikationskanal hinzugekommen, der für die Weiterbildung neue Perspektiven eröffnet. Anfangs wurde E-Learning als Ersatz von klassischen Lernformen angesehen, doch im Zeitablauf traten die Nachteile dieser Lernart offensichtlich hervor und der Trend entwickelte sich zunehmend in Richtung Blended Learning. Dabei werden die klassischen Lernelemente mit modernen elektronischen Modulen aus dem E-Learning so gemischt, dass sich die Nachteile der beiden Systeme durch die Vorteile des jeweils anderen aufheben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einordnung und Zielsetzung der Arbeit

1.1 Problemstellung und Themenabgrenzung

1.2 Gegenstand und Ziel der Untersuchung

1.3 Methoden der Informationsgewinnung

2 Grundlagen

2.1 Personalentwicklung

2.2 Weiterbildung / Fortbildung

2.3 Lernen

3 Lerntheorien

3.1 Behavioristische (verhaltenstheoretische) Lerntheorien

3.2 Kognitive und soziale Lerntheorien

3.3 Konstruktivistische Lerntheorien

3.4 Gegenüberstellung der pädagogischen Konzepte

4 Präsenzlehre

4.1 Definition

4.2 Lernformen

4.2.1 Handlungsorientiertes Lernen

4.2.2 Individuelles und selbstbestimmtes Lernen

4.2.3 Kooperatives Lernen / Gruppenlernen

5 E-Learning

5.1 Definition

5.2 Historische Entwicklung des E-Learning

5.2.1 1950 – 1980: CAI (Computer Assisted Instruction)

5.2.2 1980 – 1990: CBT (Computer Based Training)

5.2.3 Ab 1990: WBT (Web Based Training)

5.3 E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung

5.4 Computerunterstützte Lernprogramme

5.4.1 Tutorielle Systeme

5.4.2 Intelligente tutorielle Systeme (ITS)

5.4.3 Hypertext und Hypermedia

5.4.4 Simulationssysteme

5.4.5 Übungsprogramme ("Drill-and-Practice")

5.5 Die Vor- und Nachteile des E-Learning

6 Vergleich: E-Learning und konventionelle Lernformen

6.1 Lernmodule als Präsenz und E-Learning Variante

6.2 Kostenvergleich

6.3 Didaktik

6.4 Effektivität

6.5 Problemfelder und Grenzen

7 Blended Learning

7.1 Definition

7.2 Vor- und Nachteile von Blended Learning Lösungen

7.3 Mögliche Komponenten

7.4 Methodik und Didaktik

7.5 Gestaltung von Blended Learning Angeboten

7.6 Anforderungen an die Lernenden

7.7 Spektrum Blended Learning

7.7.1 Lernen synchron / asynchron

7.7.2 Lernen individuell / kollaborativ

7.8 Blended Learning Beispiel der Siemens AG

7.8.1 Welche Faktoren führen bei der Blended Learning Maßnahme von Siemens zum Erfolg?

7.8.2 Aufbau und Hintergrund der Blended Learning Lösung

7.8.3 Untersuchung zu den Erfolgsfaktoren der Blended Learning Lösung

7.8.4 Statistische Daten über die Teilnehmer

7.8.5 Ziel der Untersuchung und Nutzungsabsichten

7.8.6 Ergebnisse der Umfrage

7.9 Erfolgsfaktoren der Blended Learning Lösung

7.9.1 Die Rolle des Trainers

7.9.2 Die Bedeutung des Workshops

7.9.3 Die Flexibilität des E-Learning

7.9.4 Kognitivismus als Grundlage der Erfolgsfaktoren

7.9.5 Optimierungsmöglichkeiten / Handlungsempfehlungen

8 Schlussbetrachtung

9 Ausblick

10 Fragenkatalog zur Umfrage

11 Glossar

12 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit analysiert die Erfolgsfaktoren von Blended Learning-Maßnahmen in der betrieblichen Weiterbildung, konkret am Beispiel der Service-Techniker für Computed Tomography der Siemens AG. Ziel ist es, zu untersuchen, wie die Kombination aus E-Learning und Präsenzphasen den Lernerfolg sichert, wie das Konzept mit etablierten Lerntheorien harmoniert und welche Optimierungspotenziale durch Web 2.0-Anwendungen bestehen.

  • Grundlagen der Personalentwicklung und Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Vergleich zwischen klassischer Präsenzlehre und modernen E-Learning-Formaten
  • Analyse der Blended Learning Strategie der Siemens AG
  • Auswertung einer quantitativen Umfrage unter 537 Servicetechnikern
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Weiterbildungsprogramms

Auszug aus dem Buch

8.8.3 Aufbau und Hintergrund der Blended Learning Lösung

Seit dem Jahr 2000 benutzt die Computed Tomography der Siemens AG ein umfassendes Blended Learning Programm, um ihre Servicetechniker weiterzubilden. In der Schulungsmaßnahme werden drei verschiedene Systeme behandelt – Somatom Emotion (inkl. Somatom Spirit), Somatom Sensation und Somatom Definition. Die Lernenden belegen den für sie relevanten Kurs zum System. Im Laufe der vergangenen acht Jahre haben weltweit rund 1500 Techniker die Weiterbildung zu einer der Baureihen erfolgreich absolviert. Die Blended Learning Lösung wurde in den acht Jahren ihres Bestehens mehrmals abgeändert, um die Lerneffizienz zu steigern.

Bevor die Weiterbildung systemspezifisch stattfindet, muss jeder Servicetechniker einen Grundlagenkurs, den so genannten „CT Basics“ in Form eines CBT oder WBT belegen. Das Vorstudienmaterial behandelt die Bedeutung, Anwendung, Geschichte und konkurrierende Bildgebungsverfahren der CT. Nach jedem Kapitel des E-Learning Moduls folgen drei bis fünf Fragen, die das neu erlernte Wissen überprüfen.

Der anschließende Kurs bezieht sich konkret auf eine der drei Baureihen (Emotion / Sensation / Definition) und kann wiederum als CBT oder WBT genutzt werden. Er gilt als Zugangsvoraussetzung für die 2-wöchige Präsenzveranstaltung (Classroom-Training), die zum adäquaten System gehört. Der Workshop bearbeitet die Themen Montage, Wartung, Bedienung und allgemeine Verständigung des Systems (Scanner, Workstation, Server).

Anfangs war der Systemkurs nicht unterteilt in ein E-Learning Modul und eine Präsenzveranstaltung, sondern bestand aus einem langen Präsenzseminar, in dem Theorie und Praxis zur Baureihe behandelt wurden. Die Möglichkeiten elektronischen Lernens führten Ende der 90er Jahre zu einer Aufteilung der Inhalte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einordnung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Relevanz lebenslangen Lernens sowie Vorstellung der Zielsetzung und methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

2 Grundlagen: Definition und Einordnung von Begriffen wie Personalentwicklung, Weiterbildung und Lernen im unternehmerischen Kontext.

3 Lerntheorien: Detaillierte Betrachtung behavioristischer, kognitiver und konstruktivistischer Theorien als Basis für moderne Lernkonzepte.

4 Präsenzlehre: Untersuchung klassischer Unterrichtsformen wie Workshops und deren Eignung für handlungsorientiertes und kooperatives Lernen.

5 E-Learning: Analyse der historischen Entwicklung, Definitionen und verschiedenen Formen computerunterstützter Lernprogramme.

6 Vergleich: E-Learning und konventionelle Lernformen: Gegenüberstellung von technologischen und didaktischen Aspekten der beiden Lernwelten.

7 Blended Learning: Zentrale Analyse des gemischten Lernens, seiner Komponenten, Erfolgsfaktoren und konkrete Fallbetrachtung bei der Siemens AG.

8 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit von Blended Learning und Fazit der Untersuchung.

9 Ausblick: Diskussion zukünftiger Entwicklungstrends im Bereich des Lernens, insbesondere unter Berücksichtigung von mobilen Anwendungen und Web 2.0.

Schlüsselwörter

Blended Learning, Betriebliche Weiterbildung, Siemens AG, E-Learning, Präsenzlehre, Lerntheorien, Wissensmanagement, Kognitivismus, Web 2.0, Weiterbildungskonzept, Servicetechniker, Kompetenzentwicklung, Erfolgsfaktoren, Didaktik, Online-Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Erfolgsfaktoren in Blended Learning-Weiterbildungskonzepten für Servicetechniker, illustriert am konkreten Beispiel der Siemens AG.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die lerntheoretischen Grundlagen, den Vergleich zwischen E-Learning und Präsenzlehre sowie die praktische Implementierung von Blended Learning in einem global agierenden Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die den Teilnehmern der Weiterbildung bei Siemens den bestmöglichen Lernerfolg sichern und das Programm effizienter gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine quantitative, E-Mail-basierte Befragung von weltweit tätigen Servicetechnikern, um deren Akzeptanz und Lernerfahrungen empirisch zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich intensiv der Definition und methodischen Gestaltung von Blended Learning, der Analyse der Siemens-spezifischen Lösung und der Auswertung der erhobenen Umfragedaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blended Learning, betriebliche Weiterbildung, Kognitivismus, Wissensmanagement und Web 2.0 charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Workshop vom E-Learning bei der Siemens AG?

Während der Workshop als geschützte Umgebung für praktisches Handeln am CT-Scanner und Erfahrungsaustausch dient, übernimmt das E-Learning (WBT/CBT) die theoretische Wissensvermittlung und bietet Flexibilität in der zeitlichen und räumlichen Gestaltung.

Welche Rolle spielen Web 2.0-Anwendungen für die Zukunft des Programms?

Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Blogs und Newsgroups werden als notwendige Optimierung vorgeschlagen, um den Wunsch der Lernenden nach mehr Aktualität, Interaktion und kollektivem Wissensaustausch zu erfüllen.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfolgsfaktoren von Blended-Learning-Lösungen in der betrieblichen Weiterbildung
Untertitel
Am Beispiel der Siemens AG
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)  (Fachbereich Medien)
Veranstaltung
Diplomarbeit
Note
1,0
Autor
Nele Handwerker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
110
Katalognummer
V923998
ISBN (eBook)
9783346248084
ISBN (Buch)
9783346248091
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Learning Blended Learning Weiterbildung betriebliche Weiterbildung Erfolgsfaktoren Siemens AG Umfrage Entwicklungstrends Personalentwicklung Lerntheorien Konstruktivismus Präsenzlehre synchrones lernen asynchrones lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nele Handwerker (Autor:in), 2008, Erfolgsfaktoren von Blended-Learning-Lösungen in der betrieblichen Weiterbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923998
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