„Bedenke was du tust, ahme nach, was du vollziehst."

Gebärden in der Begegnung mit der Heiligen Macht


Seminararbeit, 2008
26 Seiten, Note: sehr gut (1)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Stehen
2.1.1. Vermitteln
2.1.2. Bitten
2.1.3. Dienen
2.1.4. Hören
2.1.5. Bereitschaft
2.1.6. Danken
2.1.7. Ehren
2.1.8. Siegeszeichen
2.2. Orantenhaltung
2.3. Händefalten
2.4. Knien
2.4.1. Anbetung
2.4.2. Demut
2.4.3. Bitten
2.5. Sitzen
2.5.1. Lehren
2.5.2. Hören
2.5.3. Regieren / Richten
2.6. Kniebeuge
2.7. Verneigung
2.8. Prostratio
2.8.1. Begrüßung
2.8.2. Anbetung
2.8.3. Bitten
2.9. Richtung der Augen
2.10. Schlagen an die Brust
2.11. Die Ostung
2.12. Prozessionen, Wallfahrten
2.13. Trauerriten

3. Schlussperspektive

Abbildungen

Abkürzungsverzeichnis

Register der im Text erwähnten Bibelstellen

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Mensch bedient sich, seit er einer übergeordneten Autorität im Gebet begegnet, einer besonderen Körperhaltung.[1] Solche Operationen, die den Körper einbeziehen, helfen dem Betenden, egal ob vor- oder außerchristlich, sich auf die Begegnung mit der heiligen Macht einzustellen.[2] „Niederfallen, Verneigungen usw., all das drückt die Seele aus, und all das wirkt durch das leibliche Tun wieder auf sie zurück.“[3]

Wenn der Bischof bei der Priesterweihe im ausdeutenden Ritus dem Neugeweihten die Schale mit Brot und den Kelch mit Wein und Wasser überreicht, dann fordert er ihn zugleich auf, all sein Tun stets zu bedenken und das nachzuahmen, was er als Priester zukünftig vollzieht.[4] Primär ist damit natürlich die Lebensführung des Priesters gemeint, die sich an Christus auszurichten hat. Doch darf darunter getrost auch die körperliche Ausdrucksform seiner Gebete verstanden werden.

Vielleicht ist diese Arbeit nützlich, den Gehalt der betreffenden Aktionen, die das Gebet des Priesters und eines jeden Gläubigen begleiten, eindeutig, in seiner tiefsten Bedeutung herauszuheben und zu Bewusstsein zu bringen; wir müssen uns die betreffende Gebärde, Körperhaltung oder Handlung in ihrer ganz besonderen Formation, in ihrer Statik und Dynamik und spezifischen Qualität wieder mehr bewusst machen, um sie ganz schön, klar und ausgereift zu vollziehen und zusammenzuführen.[5]

Vorangestellt muss die Begriffsklärung werden: Mit Haltung wird im Allgemeinen „das zeitlich andauernde unveränderte Verharren des Körpers und der Körperteile“[6] bezeichnet.

„Die Geste (von lat. Gerere, gestus) ist vorwiegend – aber nicht ausschließlich – auf Bewegung der Hände und der Arme bezogen“[7], also ein Bewegungsablauf.

Dem sehr nahe kommt im deutschen Sprachgebrauch die Gebärde (vom mittelhochdeutschen gebahren, geberde). Sie soll als Zusammenfassung von Haltung und Geste gelten.[8]

2. Hauptteil

2.1. Stehen

Im emporragenden Körper steckt „Wachsein, Spannung, Aufmerksamkeit, Ehrfurcht vor einem Höheren, Bereitschaft zur Entgegennahme eines Befehls, zur Ausführung eines Dienstes, zum Antritt einer Wanderschaft.“[9] (Abb. 1) Wenn ein Mensch in sich ruht, fest mit beiden Beinen auf dem Boden steht, dann kann ihn so leicht kein Schicksalsschlag knicken oder entwurzeln, er ruht fester in sich als ein Berg.[10]

2.1.1. Vermitteln

Eine klassische Gebetshaltung ist bereits im Alten Testament das Stehen, empfiehlt es sich doch besonders „für den, der zwischen zwei Parteien vermittelt.“[11]

Vom zürnenden Gott berichtet der Psalmist als ihm Moses als Vermittler des sündigen Volkes gegenübertritt: „Da sprach er, dass er sie vertilgen wollte, wenn nicht Mose, sein Auserwählter, vor ihm in dem Riss gestanden hätte, um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden“ (Ps 106, 23[12]).

2.1.2. Bitten

Die Heilige Schrift lehrt uns auch, dass wir aufrecht vor den Herrn treten dürfen, um ihn zu bitten: Stehend begehrte Hanna ihren Sohn Samuel vom Herrn (vgl. 1 Sam 1, 9 – 20).

2.1.3. Dienen

Sowohl für die Juden wie auch für die Gläubigen des Neuen Bundes ist das Stehen die grundlegende liturgische[13] Haltung. (Abb. 2) König Hiskija befahl den Priestern und Leviten, nicht nachlässig zu sein, sondern vor dem Herrn, der sie dazu erwählt hatte, zu stehen und ihm zu dienen (vgl. 2 Chr 29, 11). Es war also schon im alten Israel Brauch, dass die opfernden Priester in stehender Haltung am Altar dienten.[14] Vom Hohenpriester Simon liest man im Buche Jesus Sirach: „[…] wenn er die Prachtgewänder angelegt und sich mit allem Schmuck bekleidet hatte, wenn er emporstieg zum erhabenen Altar und die Einfassung des heiligen Raumes mit Glanz erfüllte, wenn er die Opferstücke aus der Hand seiner Brüder nahm, während er selbst bei dem aufgeschichteten Holz stand. Rings umgab ihn der Kranz seiner Söhne wie junge Zedern auf dem Libanon. Wie Pappeln am Bach umstanden ihn alle Söhne Aarons in ihrer Pracht, die Feueropfer des Herrn in ihrer Hand vor der ganzen Versammlung Israels […]“ (Jes Sir 50, 11-13).

2.1.4. Hören

Wenn der Herr zu den Israeliten sprach, so hörten sie ihm stehend zu:[15] „So blieb denn das Volk von ferne stehen. Mose aber näherte sich dem Dunkel, wo Gott war“ (Ex 20, 21[16]). Als Esra, das Volk überragend, vor ihren Augen das Buch öffnete, erhob sich das ganze Volk (vgl. Neh 8, 5[17] ; Ex 12, 11).

2.1.5. Bereitschaft

Die Israeliten verzehrten in Ägypten stehend das Pascha bei ihrem hastigen Aufbruch (vgl. Ex 12, 34).[18] Damit wird das Stehen als Ausdruck der Bereitschaft begründet.

2.1.6. Danken

Im neuen Testament sind ebenso zahlreiche Texte von stehenden Gebetshaltungen überliefert. Der Evangelist Lukas berichtet vom Pharisäer, der sich hinstellte, um Gott leise ansprechend zu danken, dass er nicht wie die anderen Menschen, wie die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder ein nahestehender Zöllner sei (vgl. Lk 18, 11).

Die Offenbarung berichtet, dass die Auserwählten im Himmel in weißen Gewändern vor dem Thron standen, um ihre Danksagung darzubringen (vgl. Off 7, 9).

2.1.7. Ehren

Stehen ist in seiner ganz natürlichen und selbstverständlichen Bedeutung weiterhin Ausdruck der Ehrfurcht: Will man jemandem die Ehre erweisen, so erhebt man sich vor ihm.[19] Jesus selbst praktiziert bzw. lehrt uns in der Überlieferung des Markus: „Und wenn ihr steht und betet …“ (Mk 11, 25[20]). So darf die stehende Haltung als Zeichen der Wertschätzung aufgefasst werden: wie man sich vor einem Vorgesetzten zum Zeichen der Ehrerbietung erhebt, so erhebt man sich auch beim Gebet vor Gott und verharrt in dieser Stellung, während man mit ihm spricht.[21]

2.1.8. Siegeszeichen

Das Stehen ist aber mehr als ein bloßes Zeichen der Ehrfurcht. Mit der Auferstehung des Herrn ist es für uns Christen auch zum Siegeszeichen geworden, an dem die Getauften Anteil haben: Es ist somit ein Zeichen der österlichen Existenz der Erlösten. Zugleich drückt das Stehen die freudige Erhebung des menschlichen Herzens zu Gott und die Erwartung der Wiederkunft Christi aus. Als erlöste Menschen stehen wir in Beziehung zum Gott des Lebens.[22]

Schon das Konzil von Nizäa unterstrich im Jahre 325 die Bedeutung des Stehens als liturgische Grundhaltung: In Kanon 20 hielt das Konzil fest, dass die Gläubigen an Sonntagen und in der 50tägigen Osterzeit – als Ausdruck der Auferstehung – stehen und nicht knien durften. Die byzantinische Kirche kennt nach Abschluss der Osterzeit noch heute in der Vesper des Pfingsttages zur Wiedereinführung des knienden Betens den Ritus der Kniebeuge (‚Goniklisia’).[23] Solange sollte man in jener Zeit die österliche Form des Betens einnehmen als Zeichen des Sieges Jesu Christi.[24]

Ein weiterer Beleg für das Stehen als Zeichen des Sieges über das Verderben sei angemerkt: Sich seines Sieges sicher, erhob sich der Herr, den die ängstlichen Jünger wegen des tosendes Sees aufgeweckt hatten, im Boot und drohte den Winden und dem See, bevor völlige Stille eintrat (vgl. Mt 8, 26).

2.2. Orantenhaltung

Den Gebetsgestus mit ausgebreiteten und erhobenen Händen finden wir identisch bei Naturvölkern und den Kulturnationen. So wie bei Griechen, Römern und Juden wurde er auch von den Christen übernommen.[25] Aus Malereien der römischen Katakomben ist die Gestalt der Orante, jene weibliche Figur, die mit ausgebreiteten Händen stehend betet, bekannt.[26] „Nach neueren Erkenntnissen stellt die Orante normalerweise nicht die betende Kirche dar, sondern die in die himmlische Herrlichkeit eingegangene Seele, die nun anbetend vor dem Angesicht Gottes steht. […] Hier wird nicht die irdische Liturgie, die Liturgie der Pilgerschaft dargestellt, sondern das Beten in der Verherrlichung.“[27] Jedenfalls ist der Orantengestus „Ausdruck des Sich-Öffnens und der Hingabe an Gott. Auch die Errettung aus höchster Not, aufgrund des festen, von Zweifeln freien Glaubens scheint in der Gebärde ausgedrückt“.[28]

Die zum Himmel erhobenen, empfangsbereit geöffneten Hände, jene Geste, die in allen Religionen verbreitet ist, können als eine allgemeinmenschliche Gebetshaltung gelten, in der der Mensch gleichsam den Himmel als Wohnsitz Gottes berührt, wenn er um seine Gnadengaben bittet.[29] (Abb. 3) König Salomo trat so vor den Herrn und bat um Nachkommen für das Volk Israel (vgl. 1 Kön 8, 22. 38. 54).

„Wie Mose seine Hände zum Himmel erheben musste, um den Sieg Israels zu ermöglichen und dabei von Aaron und Hur unterstützt wurde (vgl. Ex 17, 12), so unterstützten [Diakon und Subdiakon, nach den atl. Mitgliedern des Stammes Levi] Leviten[30] [genannt,] die Orantenhaltung des Papstes.“[31]

Der Aspekt des Bittgebetes mit den zu Gott erhobenen Händen soll weiters anhand einiger Psalmen beleuchtet werden:

„Höre mein lautes Flehen, wenn ich zu dir schreie, wenn ich die Hände zu deinem Allerheiligsten erhebe“ (Ps 28, 2). Betend erhebt der Flehende seine Hände, was ursprünglich als eine Gebärde des Schutzflehenden war, die dann überall als Geste des Betenden bekannt ist. Denken wir an das hilflose Kind, das schreiend die Arme nach seiner Mutter ausstreckt. Der Beter sucht Gott, er verlangt nach der Gegenwart Jahwes, wenn er am Tag seiner Not den Herrn sucht; unablässig des Nachts seine Hände erhebt, da sich seine Seele nicht trösten lässt (vgl. Ps 77, 3; 88, 10). Die ausgestreckten Arme charakterisieren das schmachtende, verlangende und dürstende Innere des Menschen: Wie das dürre Land nach Wasser verlangt, so sehnt sich der Beter nach Jahwes Hilfe (vgl. Ps 143, 6).

Anbetung und Lob bringt David dem Jahwe mit erhobenen Händen in der Wüste entgegen (vgl. Ps 63, 5).

Die Christen haben an diesem Gestus festgehalten. Im ersten Brief an Timotheus äußert der Autor den Wunsch, „dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit“ (1 Tim 2, 8).

Die Orantenhaltung hat sich zwischenzeitlich zu einer dem Priester in der liturgischen Feier vorbehaltenen Gebetshaltung entwickelt. Tertullian und Cyprian brachten das Ausbreiten der Hände in Bezug zum gekreuzigten Christus und erklärten damit die Orantenhaltung des Priesters am Altar in ihren Messerklärungen.[32] Bei neuen geistlichen Bewegungen lassen sich diese uralten Gebetsgebärden ebenfalls wieder entdecken. Damit beginnen vor allem die häufig jungen Menschen, das leibliche Beten wieder zu nutzen.

[...]


[1] Vgl. Eisenhofer, Dr. Ludwig (Hg.): Handbuch der katholischen Liturgik. Bd. I. S. 251.

[2] Vgl. Josuttis, Manfred (Hg.): Der Weg in das Leben: eine Einführung in den Gottesdienst auf verhaltens-wissenschaftlicher Grundlage. S. 97.

[3] Kunzler, Michael (Hg.): Leben in Christus. S. 181.

[4] Vgl. Liturgische Institute Salzburg, Trier, Zürich (Hg.): Pontifikale I. Die Weihe der Priester, S. 94 Ziff. 38.

[5] Vgl. Guardini, Romano (Hg.): Liturgische Bildung. S. 33.

[6] Sequeira, A. Ronald: Beitr.: „Gottesdienst als menschliche Ausdruckshandlung.“ in: Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft. Teil 3: Gestalt des Gottesdienstes. S. 28.

[7] Ebd. S. 29.

[8] Vgl. ebd.

[9] Forstner OSB, Dorothea, (Hg.): Die Welt der christlichen Symbole. S.26.

[10] Vgl. Kasper, Peter Paul (Hg.): Geheiligte Zeichen. S. 58-59.

[11] Eisenhofer: Liturgik. S. 252.

[12] I. d. F.: ELO.

[13] Das Wort leitourgei/n (mit den Wörtern des gleichen Stammes) bez. im Profangriechischen die Tätigkeit in einem öff. Amt, auch die Wahrnehmung öff. Aufgaben, darunter fallweise auch die Ausrichtung kult. Spiele u. Feste. Die LXX übernimmt das Wort für den Kultdienst der levit. Priesterschaft am Jerusalemer Tempel. Deshalb kommt L. im NT relativ selten vor.“

Häussling, Angelus A.: Art.: Liturgie. I. Begriff. in: LThKSonderausgabe 2006 Bd. 6. S. 969.

[14] Vgl. Martimort, Aimé-Georges (Hg.) u.a.: Handbuch der Liturgiewissenschaft. Bd. I. S.169.

[15] Vgl Martimort: Liturgiewissenschaft. S.169.

[16] I. d. F.: ELB.

[17] I. d. F.: ELB.

[18] Vgl. Martimort: Liturgiewissenschaft. S.169.

[19] Vgl. Martimort: Liturgiewissenschaft. S.169.

[20] I. d. F.: ELB.

[21] Vgl. Eisenhofer: Liturgik. S. 251.

[22] Vgl. Kunzler: Leben in Christus. S. 185.

[23] Ebd.

[24] Vgl. Ratzinger, Joseph / Benedikt XVI. (Hg.): Der Geist der Liturgie. Eine Einführung. S. 167.

[25] Vgl. Eisenhofer: Liturgik. S. 264.

[26] Vgl. Forstner: Symbole. S.27.

[27] Ratzinger: Der Geist der Liturgie. S. 168.

[28] Bühl, Gudrun: Art.: Orans, Orante, Oranten. in: LThKSonderausgabe 2006 Bd. 7. S. 1084.

[29] Vgl. Kunzler, Michael (Hg.): Die Liturgie der Kirche. S. 169.

[30] Vgl. Adam, Adolf: Art.: Levitenamt. in: LThKSonderausgabe 2006 Bd. 6. S. 867.

[31] Kunzler: Leben in Christus. S. 186.

Vgl. Erklärung von Papst Innozenz III.: De sacro altaris mysterio. II, 28: De extensione manuum sacerdotis in missa – PL 217, 815 B; Zitiert in: Eisenhofer: Liturgik. S. 267, Fußnote 18.

[32] Vgl. Kunzler: Liturgie der Kirche. S. 169.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
„Bedenke was du tust, ahme nach, was du vollziehst."
Untertitel
Gebärden in der Begegnung mit der Heiligen Macht
Hochschule
Hochschule Heiligenkreuz  (Institut für Biblische Wissenschaften)
Veranstaltung
Seminar
Note
sehr gut (1)
Autor
Jahr
2008
Seiten
26
Katalognummer
V92441
ISBN (eBook)
9783638061575
ISBN (Buch)
9783638950732
Dateigröße
1688 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Seminararbeit ist auch unter Liturgiewissenschaftlichen Aspekten zu empfehlen!
Schlagworte
Seminar, Gebärden, Heilig, Macht, Liturgie, Stehen, Bitten, Dienen, Danken, Ehren, Sieg, Hände, Knien, Anbetung, Demut, Sitzen, Lehren, Hören, Regieren, Richten, Kniebeuge, Verneigung, Begrüßung, Osten, Prozession, Trauer
Arbeit zitieren
Christian Kalis (Autor), 2008, „Bedenke was du tust, ahme nach, was du vollziehst.", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92441

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