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Wochenplan Ausarbeitung für den Schulunterricht. Eine kritische Betrachtung

Title: Wochenplan Ausarbeitung für den Schulunterricht. Eine kritische Betrachtung

Essay , 2019 , 8 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Class Preparation General
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In dieser Arbeit soll die Wochenplanarbeit des Unterrichts als Hilfsmittel für einen selbständigeren und aktiveren Unterricht der Schüler betrachtet werden.

Dafür wird zunächst konkretisiert was Wochenplanunterricht bedeutet und welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten mit dem Plan erfüllt werden müssen. Es folgt eine kritische Betrachtung von Wochenplanarbeit unter Berücksichtigung einer Studie von Huf (2008). Schließlich wird das Konzept von Kompetenzrastern vorgestellt und in Beziehung zum Wochenplan gebracht. Ein Fazit, in welchem herausgearbeitet wird, inwieweit der Wochenplanunterricht und die Kompetenzraster sinnvoll sind, rundet diese Arbeit ab.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wochenplanunterricht

3. Voraussetzungen für Wochenplanunterricht

4. Grenzen des Wochenplanunterrichts

5. Kompetenzraster

6. Arbeit mit Kompetenzrastern

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Wochenplanarbeit als Hilfsmittel zur Förderung selbstständigen Lernens im Schulunterricht, setzt dieses kritisch ins Verhältnis zu einer Studie von Huf (2008) und evaluiert abschließend den Einsatz von Kompetenzrastern als mögliche Weiterentwicklung für einen schülerzentrierten Unterricht.

  • Methodische Grundlagen der Wochenplanarbeit
  • Anforderungen an die Lernumgebung und soziale Struktur
  • Kritische Analyse von Zeitdruck und Leistungsvergleich
  • Konzeption und Einsatz von Kompetenzrastern
  • Vergleich von Wochenplan und Kompetenzorientierung

Auszug aus dem Buch

4. Grenzen des Wochenplanunterrichts

Da der Wochenplan das zu schaffende Pensum für einen gewissen Zeitraum vorgibt, eröffnet er den Schülern gleichzeitig auch die Möglichkeit über den Wochenplan hinausgehende Tätigkeiten zurückzuweisen. Der Wochenplan wird zum exklusiven Repräsentanten schulischer Leistungsanforderungen, welcher ein „Mehr“ an Leistung als ungerechtfertigte Zumutung von Mehrarbeit erscheinen lässt. (vgl. Huf 2008, S. 115)

Insgesamt unterscheidet sich die Einsatzbereitschaft von Schülern aber sehr stark voneinander. So gibt es sicher Schüler, die gerne zusätzliche Aufgaben bearbeiten, weil sie Spaß daran haben. Aber die langsameren oder weniger einsatzbereiten Schüler entdecken dann Schleichwege und Ausweichmöglichkeiten aus der Bearbeitung einiger Aufgaben im Wochenplan. Um die Motivation der Schüler zu gewährleisten, werben die Lehrkräfte oftmals damit, dass die Schüler lediglich versuchen sollen, den Plan komplett zu schaffen; es sei aber nicht schlimm, wenn sie dies nicht tun. (vgl. ebd., S. 116) Somit kann es schnell zu einer Vermeidung der Auseinandersetzung mit problemhaltigen, anspruchsvollen und zeitaufwändigen Lerngegenständen kommen. Ebenso können Leseaufgaben auch ohne das Lesen abgehakt werden, da diese ja nicht kontrolliert werden können. (vgl. ebd., S. 119) Die Schüler, die den Plan auf jeden Fall vollständig durcharbeiten wollen, setzen ihren Fokus meist auf die Schnelligkeit in der Bearbeitung. Dadurch lernen sie vor allem ihre Arbeit zweckrational zu organisieren und die Lernzeit zeitbewusst und zeitsparend zu nutzen. Sie lernen dabei aber nicht, wie man sein Lernen selbstbestimmt und selbstverantwortlich gestaltet. (vgl. ebd., S. 122)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Ziel ein, die Wochenplanarbeit als Instrument für einen selbstständigen Unterricht zu bewerten und mit dem Konzept der Kompetenzraster zu verknüpfen.

2. Wochenplanunterricht: Dieses Kapitel definiert den Wochenplanunterricht als Setting des geöffneten Unterrichts, in dem Schüler einen strukturierten Arbeitsplan eigenverantwortlich abarbeiten.

3. Voraussetzungen für Wochenplanunterricht: Hier werden notwendige räumliche Gegebenheiten und soziale Vereinbarungen dargelegt, die für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich sind.

4. Grenzen des Wochenplanunterrichts: Das Kapitel beleuchtet die Problematik von Zeitdruck, Motivationsschwierigkeiten und das Entstehen von Vermeidungsstrategien bei Schülern.

5. Kompetenzraster: Es wird erläutert, wie Kompetenzraster den individuellen Leistungsstand definieren und als Orientierungsrahmen für Schüler dienen können.

6. Arbeit mit Kompetenzrastern: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Arbeit in Eigenregie und wie farbige Kennzeichnungen zur Erstellung eines individuellen Kompetenzprofils beitragen.

7. Fazit: Das Fazit bewertet Kompetenzraster als ein überlegenes Konzept, da der Fokus stärker auf dem individuellen Lernprozess als auf dem reinen Abarbeiten von Aufgaben liegt.

Schlüsselwörter

Wochenplanunterricht, Selbstständiges Lernen, Kompetenzraster, Binnendifferenzierung, Offener Unterricht, Sozialformen, Leistungsbeurteilung, Eigenverantwortung, Lernprozesse, Schulpädagogik, Motivation, Zeitmanagement, Individuelles Kompetenzprofil, Selbstwirksamkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Wochenplänen im Unterricht und der Frage, wie diese Methode die Selbstständigkeit der Schüler fördert, während gleichzeitig die Grenzen dieses Ansatzes kritisch analysiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Organisation von Wochenplanunterricht, den benötigten Rahmenbedingungen im Klassenraum sowie dem erweiterten Konzept der Kompetenzraster als Instrument zur Lernbegleitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wochenplanarbeit als Hilfsmittel für einen aktiveren Unterricht zu bewerten und herauszuarbeiten, inwieweit Kompetenzraster eine sinnvollere Alternative oder Ergänzung zur klassischen Wochenplanarbeit darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die kritische Auseinandersetzung mit empirischen Ergebnissen, insbesondere der Studie von Christina Huf aus dem Jahr 2008.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Definitionen und Voraussetzungen der Wochenplanarbeit, eine kritische Diskussion der Grenzen dieses Modells sowie die Einführung und Erläuterung der Arbeit mit Kompetenzrastern.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wochenplanunterricht, Selbststeuerung, Kompetenzraster, Differenzierung, Lernmotivation und eigenverantwortliches Lernen.

Warum führt Wochenplanarbeit laut dieser Arbeit oft zu Stress bei Schülern?

Laut der zitierten Studie von Huf fokussieren sich viele Schüler bei Wochenplänen zu stark auf Zeitfaktoren und den gegenseitigen Leistungsvergleich, was bei langsameren Kindern zu Überforderung führen kann.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Kompetenzrastern vom klassischen Wochenplan?

Im Gegensatz zum Wochenplan, bei dem oft eine Frist für alle Schüler gilt, ermöglichen Kompetenzraster ein individuelles Arbeitstempo ohne direkten Vergleichsdruck, da jeder Schüler an seinem eigenen Kompetenzprofil arbeitet.

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Details

Title
Wochenplan Ausarbeitung für den Schulunterricht. Eine kritische Betrachtung
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
8
Catalog Number
V924588
ISBN (eBook)
9783346247797
Language
German
Tags
wochenplan ausarbeitung schulunterricht eine betrachtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Wochenplan Ausarbeitung für den Schulunterricht. Eine kritische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924588
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