Die Auswirkung von sportlicher Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter


Bachelorarbeit, 2020

40 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Abstract

1 Einleitung
1.1 Aktueller Forschungsstand
1.2 Physiotherapeutische Relevanz
1.3 Forschungsfrage

2 Methodik
2.1 Literaturrecherche
2.2 Methodologische Untersuchung
2.3 Inhaltliche Analyse
2.3.1 Studien Design
2.3.2 Einschlusskriterien
2.3.3 Ausschlusskriterien
2.3.4 Gruppeneigenschaften
2.3.5 Messparameter
2.3.6 Sportarten

3 Ergebnisse

4 Diskussion

5 Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anhang

Zusammenfassung

Einleitung: Das Konzept der sportlichen Spezialisierung im Kindes-und Jugendalter ist ein relativ neues, aber dennoch weit verbreitetes. Aus diesem Grund gibt es aktuell noch wenig Studien über die Folgen zu diesem Thema. Das Ziel dieser Literaturarbeit ist es demnach herauszufinden, wie sich frühe sportliche Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter hin­sichtlich der Verletzungsanfälligkeit auswirkt.

Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden ein Systematic Review inklusive Metaanalyse, sowie fünf Volltextstudien zur Analyse und Gegenüberstellung herangezogen. Alle Studien erhoben Daten über den Grad der sportlichen Spezialisierung und das Auftreten von sportartbezogenen Verletzungen.

Ergebnis: Alle Studien sind sich in ihrem Ergebnis darin einig, dass ein hoher Grad der sportlichen Spezialisierung mit einem erhöhten Risiko mit einer Vielzahl von Verletzungen assoziierbar ist.

Schlussfolgerung: Frühe sportliche Spezialisierung geht mit einer erhöhten Anfälligkeit für Verletzungen einher und sollte somit vermieden werden. Unabhängig von der Sportart sollte das Bestreben herrschen, eine umfassenden und vielfältige Trainingsbetreuung zu imple­mentieren, mit dem Ziel, alle sportmotorischen Fähigkeiten gleichermaßen zu entwickeln und somit eine breite Basis zu schaffen, die Verletzungen vorbeugt und den Grundstein für eine erfolgreiche sportliche Laufbahn bildet. (Strength-of-Recommendation Taxonomy grade: A)

Schlüsselwörter: frühe sportliche Spezialisierung, Verletzungen, Überlastung, Jugendsport, Verletzungshäufigkeit

Abstract

Introduction: The concept of sports specialization in childhood and adolescence is a rela­tively new one, but widespread. For this reason, there are currently few studies on the con­sequences of this topic. The aim of this literature work is therefore to find out how early sport specialization in childhood and adolescence affects the susceptibility to injury.

Method: To answer the research question, a systematic review including a meta-analysis as well as five full-text studies for analysis and comparison were used. All studies collected data on the degree of sport specialization and the occurrence of sport-related injuries.

Results: The results of all studies agree that a high degree of sport specialization is associ­ated with an increased risk of an extensive number of injuries.

Conclusion: Early sport specialization is associated with an increased susceptibility to inju­ries and should therefore be avoided. Regardless of the sport, the aim should be to implement comprehensive and varied training support with the aim of developing all sports-related mo­tor skills equally and, thus, creating a broad basis that prevents injuries and, subsequently, the foundation for a successful athletic career. (Strength-of-Recommendation Taxonomy grade: A)

Keywords: early sport specialization, injuries, overuse, youth sport, injury frequency

1 Einleitung

Bewegung begleitet uns das ganze Leben und ist für unsere physische und psychische Ent­wicklung von großer Bedeutung. Den ersten Kontakt mit sportlichen Aktivitäten haben die meisten Kinder mit dem Beginn der Schulpflicht. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD, 2012) mit dem Titel „Bildung auf einen Blick 2012“ werden bei Neun- bis Elfjährigen in Österreich rund zehn Prozent der Pflichtstunden für Sport genutzt. Doch werden in eben jenen Altersgruppen meist keine ei­gens dafür ausgebildeten Sportlehrerinnen eingesetzt, sondern Volksschullehrerinnen lei­ten den Sportunterricht. Laut Otmar Weiß (2012), einem Experten vom Zentrum für Sport­wissenschaften und Universitätssport der Universität Wien, führt dies zu keinem sinnvollen und zielgerichteten Sportunterricht. Bei der internationalen "Health Behaviour in School­aged Children-Study" (2009/10) gaben nur 30 Prozent der elfjährigen Mädchen und 40 Pro­zent der gleichaltrigen Buben an, sich über eine Stunde pro Tag so intensiv zu bewegen, dass sie zumindest phasenweise außer Atem kommen (Wiener Zeitung, 2012). Doch gerade in jungen Jahren ist für die Entwicklung ein vielfältiges Bewegungsangebot von großer Bedeu­tung, denn je umfangreicher, stabiler und abwechslungsreicher die Bewegungserfahrungen in den ersten Jahren der Schulzeit sind, umso höher ist die Bewegungssicherheit im Erwach­senenalter (Asmus 1991).

Im Laufe der Entwicklung durchlaufen Kinder verschiedene Lernphasen, in denen eine er­höhte Sensibilität für verschiedenste Lerneindrücke besteht. Diese Phasen werden auch als sog. Sensible Phasen bezeichnet. Vor bzw. nach diesen Phasen kann es mitunter schwieriger sein, dieselben Fähigkeiten zu entwickeln und einen höheren Lernaufwand erfordern. Ver­anschaulicht wird dies durch die folgende Tabelle 1.

Tabelle 1 Sensible Phasen nach Asmus (von Münster-Kistner, 2020)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bereits ab dem zehnten Lebensjahr tritt das Prinzip „Use it or loose it“ („Benutze oder ver­liere es“) in Kraft und unser Hirn wird optimiert, indem Synapsen, die kaum gebraucht wer­den, abgebaut werden. Dies bedeutet, dass das Gehirn sich in seiner Strukturzunehmend an die vorhandenen Aktivitäten und Reize anpasst (Textor 2019). Hier lohnt es sich ebenfalls die Forschung des Psychologen Donald Olding Hebb zu erwähnen, der beim Aufstellen sei­ner Lerntheorie entdeckte, dassje häufiger ein Neuron A gleichzeitig mit Neuron B aktivist, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese auch bei zukünftigen Lernprozessen und Aktivitä­ten aufeinander reagieren und in ihrer Synergie effizienter arbeiten („what fires together, wires together“) (Doidge 2007).

Je vielfältiger und breiter also die Struktur des kindlichen Gehirns durch das Erlernte ist, desto leichter wird es später für den Jugendlichen und Erwachsenen, neue Dinge aus ähnli­chen Bereichen zu erlernen, da bereits Querverbindungen bestehen (Textor 2019). Im sport­lichen Kontext stellen die die sog. Sportmotorischen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnel­ligkeit, Koordination und Rhythmus ein gutes Beispiel dar. Sportliche Betätigung bietet eine Vielzahl an körperlichen Vorteilen wie beispielsweise eine verbesserte Fitness, bessere No­ten sowie ein erhöhtes Selbstvertrauen (DiFiori 2014). Doch besonders im Bereich des Leis­tungssports geht der Fokus immer weiter weg von den körperlichen und geistigen Vorteilen, 5 hin zu erfolgsbezogenen Parametern wie Spielzeit, Treffsicherheit, Stipendien etc. Durch den immer höher werdenden Leistungsdruck und den Bedarf an Nachwuchs kommt es in­folgedessen zu einer immer früheren sportlichen Spezialisierung (Jayanthi et al. 2019). Ein weiterer Grund findet sich in der von Ericsson (1993) postulierten 10.000 Stunden-Regel, welche besagt das es 10.000 Stunden gezieltes Training unter Anleitung eines Trainers be­nötigt, um in einer Tätigkeit Perfektion zu erlangen. Diese Theorie wurde in der Zwischen­zeit widerlegt, da Trainingsumfang alleine in den Augen vieler Experten und neuerer Studien noch lange nicht zur Perfektion führt und von vielen weiteren zum Teil noch unbekannten Faktoren mitbestimmt wird. Doch viele Trainer*innen und Eltern berufen sich in ihrer Trai­ningsmethodik nach wie vor auf das Prinzip von Ericsson. Das heißt, es wird bereits in jun­gen Jahren damit begonnen, sich ausschließlich auf eine Sportart zu konzentrieren und diese in hohem Umfang über das gesamte Jahr hinweg zu trainieren (per Definition von Jayanthi et al. 2019 über mehr als acht Monate im Jahr).

1.1 Aktueller Forschungsstand

Da das Konzept der sportlichen Spezialisierung im Kindesalter noch ein relativ neues ist, gibt es bis jetzt noch wenig Studien über die Langzeitfolgen dieser. Denn eine frühe Spezi­alisierung auf eine Sportart und die dafür notwendigen sportmotorischen Fähigkeiten geht unweigerlich mit einem Versäumnis in mindestens einem der anderen Bereiche einher. Das am häufigsten genutzte Assessment, um Aufschluss über den Grad der sportlichen Speziali­sierung zu erhalten, ist die „3-Point Jayanthi scale“( Jayanthi et al. 2015), welche in Tabelle 2 dargestellt ist, doch abgesehen davon gibt es im Spitzensport keinen gemeinsamen Kon­sens ab wann Sportlerinnen als spezialisiert gelten. Eine Studie von Rugg et al. (2017) lässt bereits erste Trends erkennen; so hat sich in den USA die Teilnahme an Schulsportveran­staltungen in den Jahren von 1995 bis 2015 von sechs Millionen auf knapp acht Millionen gesteigert. Doch lässt sich damit einhergehend auch ein Anstieg der Verletzungsrate durch Sportverletzungen bei fünf-bis 18-Jährigen beobachten. Am Beispiel der operativ versorg­ten, vorderen Kreuzbandrisse beträgt der Anstieg mehr als fünf Prozent (Rugg et al. 2017).

Tabelle 2 3-Point-Jayanthi Scale (von Münster-Kistner, 2020)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Physiotherapeutische Relevanz

Krutsch et al. (2019) fanden in einer Studie mit professionellen Fußballspielern heraus, dass nach einem Riss des vorderen Kreuzbandes knapp 45% aller Fußballspieler ihre Karriere innerhalb von drei Jahren nach abgeschlossener Reha beendeten, da sie nicht mehr an ihr vorangegangenes Leistungsniveau anschließen konnten oder es zu einer Reruptur kam. Be­zogen auf den Leistungssport hebt dies die Wichtigkeit von präventiven Maßnahmen hervor, mit welchen bereits im Kindesalter, im Sinne einer vielfältigen sportmotorischen Basis, be­gonnen werden sollte. Doch nicht nur akute Verletzungen, sondern auch Verletzungen, die durch Überbelastung entstehen, können, je nach Schweregrad, zu einer langen Unterbre­chung der sportlichen Kariere führen und diese im schlimmsten Falle sogar beenden. So kamen Bell et al. (2018a) in einer sportartenübergreifenden Meta-Analyse zu dem Schluss, dass ein hoher Grad der Spezialisierung bei unter 18-Jährigen mit einem erhöhten Risiko für muskoloskeletale Überlastungsverletzungen assoziiert ist. Viele dieser Verletzungen ließen sich demzufolge vorbeugen, wenn im Kindes- und Jugendalter das sportliche Training viel­fältiger gestaltet werden würde. Da Physiotherapeutinnen sowohl im Mannschaftssport als auch in Einzelsportarten häufig als beispielsweise Athletiktrainerinnen tätig sind oder an­dere beratenden Positionen innehaben, ließe sich hier über die Trainingsgestaltung sehr gut ansetzen.

Das Ziel dieser Literaturarbeit ist es demnach herauszufinden, wie sich frühe sportliche Spe­zialisierung im Kindes- und Jugendalter hinsichtlich der Verletzungsanfälligkeit auswirkt und ob bezüglich dieser Unterschiede im Vergleich zu Multisportlerinnen bestehen.

1.3 Forschungsfrage

„Beeinflusst eine frühe Spezialisierung auf eine einzige Sportart im Kindes- und Jugendalter in der weiteren sportlichen Laufbahn die Verletzungshäufigkeit?“

Tabelle 3 PICO T-Kriterien (von Münster-Kistner, 2020)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hypothese:

H1: Frühes Spezialisieren auf eine einzige Sportart im Kindes- und Jugendalter erhöht in der weiteren sportlichen Laufbahn die Verletzungshäufigkeit.

H0: Frühes Spezialisieren auf eine einzige Sportart im Kindes- und Jugendalter erhöht in der weiteren Sportlichen Laufbahn die Verletzungshäufigkeit nicht.

2 Methodik

In diesem Kapitel werden die Dokumentation der Literaturrecherche und die methodologi­sche Analyse inklusive der Bewertung der ausgewählten Studien anhand des STROBE­Statements und des AMSTAR-kompakt Tools beschrieben. Weiters folgt die inhaltliche Analyse der Studien.

2.1 Literaturrecherche

Die Literaturrecherche wurde im Zeitraum vom 11. November bis 21. November 2019 mit den Online-Datenbanken PubMed.com und Researchgate.net durchgeführt. Es wurden die Suchwörter „youth“, „sport“, „specialization“, „injury“, „pediatric“, „overuse“, „athlete“ in allen Kombinationen verwendet. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht Details zur ge­fundenen Literatur.

Tabelle 4 Literaturrecherche in PubMed - 11. November (von Münster-Kistner, 2019)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5 Literaturrecherche in PubMed - 11. November (von Münster-Kistner, 2019)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6 Literaturrecherche in PubMed - 13. November (von Münster-Kistner, 2019)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 7 Literaturrecherche - 16. November (von Münster-Kistner, 2019)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8 Literaturrecherche in Researchgate - 21. November (von Münster-Kistner, 2019)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Studie von Bell et al. (2018b) war nicht kostenfrei als Volltext verfügbar, jedoch ge­währte der Autor mir nach der Kontaktaufnahme Zugang zu diesem und sendete weitere Studien, die online nicht als Volltext verfügbar waren. Aus dem zugesendeten Material wurde eine weitere Studie ausgewählt.

2.2 Methodologische Untersuchung

Nach abgeschlossener Literaturrecherche konnten eine Systematic Review inklusive Meta Analyse sowie fünf Volltextstudien zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden. Dabei handelt es sich um ein Systematic Review inklusive Meta Analyse von Bell et al. (2018a) und die Studien von Bell et al. (2018b), Confino et al. (2019), Field et. al. (2019), Moseid et al. (2019) und Rauh et al. (2018). Aufgrund des Datums der Veröffentli­chung konnten Überschneidungen zwischen den Studien und dem Systematic Review aus­geschlossen werden, woraus sich eine hervorragende Aktualität ergibt.

Die Studien konnten aufgrund ihres Designs nicht, wie in der Regel üblich, mittels der PEDro Scale bewertet werden, da diese für Beobachtungsstudien nicht die passenden Krite­rien aufweist. Zur Bewertung wurde stattdessen das „Strengthening the Reporting of Obser­vational Studies in Epidemiology (STROBE-)Statement“ (Elb et al. 2008) herangezogen. STROBE stellt eine Leitlinie dar, die 22 Überprüfungskriterien über die Berichterstattung von Beobachtungsstudien umfasst, und eignet sich somit besser für die Fragestellung dieser Arbeit und das daraus resultierende Studiendesign. Ein definiertes Ziel des STROBE­Statement ist es, die Glaubwürdigkeit der epidemiologischen Forschung sicherzustellen in dem Studiendesign, Durchführung und Auswertung auch für Dritte transparent beurteilbar sind und somit Stärken und Schwächen klar erkennbar werden. Die Autoren des STROBE­Statements geben als Limitierung an, dass mit dem STROBE-Statement zwar die Qualität der Berichterstattung bewertet werden kann, nicht aber die Forschung an sich (Elb et al. 2008)

Die sechs gewählten Volltextstudien wurden selbstständig nach bestem Wissen und Gewis­sen mithilfe des STROBE-Statements beurteilt. Darüber hinaus wurde der Level of Evidence bestimmt, veranschaulicht wird dies durch die untenstehenden Tabellen (Tabelle 9). Der Le­vel of Evidence wird ebenfalls durch die untenstehende Tabelle veranschaulicht. Im Anhang befindet sich weiters Tabelle 11 und 12, welche die einzelnen Punkte des STROBE­Statements auflisten.

Tabelle 9 Level of Evidence (von Münster-Kistner, 2020)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die gewählten Studien weisen durchwegs einen hohen STROBE Score mit 20 - 21 von 22 möglichen erfüllten Kriterien auf. Keine der gewählten Studien erfüllt Kriterium 22, welches Aufschluss über die Finanzierung der Studien gibt. Zwar geben alle Studien an, dass ein Interessenskonflikt der Autoren ausgeschlossen werden kann und mit welchen Instituten für die Erstellung der Studie zusammengearbeitet wurde, Finanzierungsquellen lassen sich je­doch nicht eindeutig nachvollziehen. Der Level of Evidence ergibt sich aus dem Design der Studien.

Die in die Arbeit eingeschlossene Systemische Übersichtsarbeit von Bell et all (2018a), in der auch eine Metaanalyse durchgeführt worden ist, wurde mithilfe des AMSTAR kompakt Tools bewertet (Shea et al. 2007).

Tabelle 10 AMSTAR kompakt Tool Kriterien (von Münster-Kistner, 2020)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Systematic Review von Bell et al. (2018) erfüllt alle elf AMSTAR kompakt Kriterien und ist somit von sehr guter Qualität.

2.3 Inhaltliche Analyse

Das allgemeine Ziel aller Studien war es, herauszufinden, wie sich eine frühe sportliche Spe­zialisierung im Sport auf die Verletzungshäufigkeit auswirkt. Abhängig von der Studie wur­den weiter Outcome Kriterien wie Menstruationsanomalien und Krankheitsrisiko erfasst.

2.3.1 Studien Design

Bell et al. (2018a) führte ein Systematic Review mit Metanalyse durch. Fünf Studien, die alle Einschlusskriterien erfüllten, wurden analysiert. Eine davon war eine prospektive vier weitere waren retrospektive Studien. Die Studie von Bell et al. (2018b) wurde ebenfalls als prospektive Studie durchgeführt. Die Probandinnen wurden mittels Fragebogen inklusive eines follow-up Fragebogens beim Erfüllen vordefinierter Kriterien, in Zusammenarbeit mit ihren Eltern über ihre Verletzungen der letzten 12 Monate befragt, um eine Erinnerungsver­zerrung auszuschließen. Confino et al. (2019) erhob die Daten retrospektiv auf Grundlage der Maj or- (MLB) und Minor League Baseball (MiLB) Datenbanken sowie der High School Datenbanken. Field et al. (2019) sammelten prospektive Daten, wobei die Probandinnen unter Mithilfe der Eltern über einen Zeitraum von sieben Jahren einmal j ährlich mittels Fra­gebogen befragt wurden. Die Untersuchung von Moseid et al. (2019) fand ebenfalls in einem prospektiven Stil statt. Die Athletinnen und Trainerinnen füllten über 26 Wochen einen vorgefertigten Fragebogen aus und führten Trainingstagebuch. Rauh et al. (2018) erfasste prospektiv über zwei Jahre Daten der Probandinnen, diese füllten einen „daily injury report“ aus. Außerdem wurde mit den Trainerinnen zusammengearbeitet welche zuvor eine Schu­lung zur Datenerhebung erhielten und sich zweimal monatlich mit dem Team der Studie trafen.

Die ins Systematic review von Bell et al. (2018a) eingeschlossenen Studien erstreckten sich über eine Untersuchungsdauer von 12 bis 36 Monaten. Bell et al. (2018b) erfasste ebenfalls Daten der vergangenen 12 Monate. Die Untersuchung von Confino et al. (2019) erstreckte sich über die Jahre 2008 bis 2016. Field et al. (2019) erhob Daten von 1996 bis 2005. Moseid et al. (2019) erhob über sechs Monate Daten der Probandinnen. Die Studie von Rauh et al. (2018) erstreckte sich über einen Zeitraum von 12 Monaten.

2.3.2 Einschlusskriterien

Die Einschlusskriterien für Studien in das Systematic Review von Bell et al. (2018) umfass­ten den Focus auf Überlastungsverletzungen, des Weiteren mussten sie einem Peer-Review unterzogen worden sein, in Englisch verfasst und im Jahr 2000 oder später publiziert worden sein. Die Proband*innen durften nicht älter als 18 Jahre alt sein und es wurde nur originäre Forschung verwendet. Bell et al. (2018b) schlossen Proband*innen in ihre Studie ein, die zwischen 12 und 18 Jahren alt waren, in den vergangenen 12 Monaten in einem Fußballver­ein aktiv waren und den Fragebogen inklusive Follow Up vollständig ausgefüllt hatten. Con­fino et al. (2019) schlossen in die Datenerhebung Baseballspieler ein, die in den Jahren 2008 bis 2016 in den ersten beiden Runden des MLB Drafts1 ausgewählt wurden, um in der Profi­Liga zu spielen und dort mindestens ein Spiel absolvierten. Die Einschlusskriterien für Field et al. (2019) umfassten ein Alter zwischen neun und vierzehn Jahren und die Mütter mussten zuvor an der Nurses‘ Health Study II teilgenommen haben. Moseid et al. (2019) schlossen Proband*innen in die Studie ein, die sich zum Zeitpunkt der Erhebung im ersten Jahrgang an einer von drei ausgewählten Elite Sportakademien befanden, die für die Aufnahme bereits sehr gute Kompetenzen im jeweiligen Sport voraussetzen. Rauh et al. (2018) inkludierten Probandinnen, die eine von sechs ausgewählten High Schools besuchten, zwischen 13 und 18 Jahren alt waren und an Wettkämpfen im Langdistanzlaufen teilnahmen. Des Weiteren musste ihre Periode bereits eingesetzt haben.

2.3.3 Ausschlusskriterien

Als Ausschlusskriterien für Studien wurden für das Systematic Review von Bell et al. (2018a) folgende Punkte definiert. Studien wurden ausgeschlossen, wenn sie sich nicht ex­plizit auf Überlastungserscheinungen bezogen oder kein direkter Vergleich zwischen spezi­alisierten und nicht spezialisierten Athlet*innen gemacht wurde. Studien, in denen die Pro­bandinnen älter als 18 Jahre waren, wurden ebenfalls ausgeschlossen sowie Studien bei denen es keinen Zugang zum Volltext und den originalen Datensätzen gab. Bell et al. (2018b) definierten als Ausschlusskriterium die Nichterfüllung der Einschlusskriterien. Confino et al. (2019) definierten als Ausschlusskriterium ebenfalls die Nichterfüllung der Einschlusskriterien, sowie das Fehlen von genügend Daten in den Online-Datenbanken der MLB. Als Ausschlusskriterien wurden bei Field et al. (2019) die folgenden Punkte definiert.

Proband*innen, bei denen keine vollständig ausgefüllten Fragebögen vorhanden waren oder die zur Verfügung gestellten Informationen als nicht plausibel klassifiziert wurden, wie bei­spielsweise abnorme, nicht dem Alter entsprechende Trainingszeiten. Bei Moseid et al. (2019) wurden Proband*innen, die der Teilnahme an der Studie zugestimmt hatten, nur auf­grund mangelnder Zusammenarbeit mit den Trainer*innen und den Verantwortlichen der Studie, welche die Interviews führten, ausgeschlossen. Rauh et al. (2018) definierten als Ausschlusskriterium ebenfalls die Nichterfüllung der Einschlusskriterien sowie mangelhafte Dichte der erhobenen Daten aufgrund mangelnder Compliance.

2.3.4 Gruppeneigenschaften

Bell et al. (2018a) schlossen in ihr Systematic Review Studien ein, an denen sowohl Mäd­chen und Jungen teilnahmen; Bell et al. (2018b) schlossen in ihre Studie ebenfalls beide Geschlechter ein. Confino et al. (2019) untersuchten ausschließlich Jungen, wohingegen Field et al. (2019) wie auch Moseid et al. (2019) beide Geschlechter untersuchten. Rauh et al. (2018) schloss aufgrund der Fragestellung nur Mädchen ein.

Das Alter der Teilnehmerinnen im Systematic Review von Bell et al. (2018a) reichte von zehn bis maximal 18 Jahre, die Probandinnen in der Untersuchung von Bell et al. (2018b) waren jüngstens 12 und ältestens 18 Jahre alt. Die Baseline Data von Confino et al. (2019) gibt an, dass die Probandinnen zum Zeitpunkt der Datenerhebung im Schnitt 19 Jahre alt waren und die Daten rückwirkend bis zum Beginn der High School, also dem 14 Lebensjahr, erhoben wurden. Field et al. (2019) sammelte Daten von Neun-bis 14-Jährigen. In der Studie von Moseid et al. (2019) wurden 15- bis 16-Jährige befragt. Rauh et al. (2018) schloss Pro­bandinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren ein.

Bell et al. (2018a) untersuchten in den in das Systematic Review eingeschlossenen Studien die Ergebnisse von insgesamt 5617 Probandinnen, davon waren 3082 weiblich, 2535 männ­lich. Bei Bell et al. (2019b) wurden insgesamt 761 Probandinnen untersucht, 431 weibliche und 330 männliche. Confino et al. (2019) untersuchten 746, ausschließlich männliche Pro­banden. Field et al. (2019) erfassten die Daten von 10 138 Probandinnen, aufgeteilt auf 5706 weibliche und 4307 männliche. Moseid et al. (2019) schlossen 259 Probandinnen in seine Studie ein, die Geschlechterverteilung konnte nicht nachvollzogen werden. Rauh et al. (2018) untersuchten 126 Probandinnen.

2.3.5 Messparameter

Bell et al. (2018a) konzentrierten sich in ihrem Systematic Review ausschließlich auf Über­lastungsverletzungen. In den einzelnen eingeschlossenen Studien wurden Überlastungsver­letzungen des Knies, patellofemoraler Knieschmerz, allgemeine Überlastungsverletzungen und alle Überlastungsverletzungen der unteren Extremität als Outcome gewählt. Bell et al. (2018b) schlossen alle Verletzungen in ihre Studie ein und separierten in weiterer Folge mittels Follow Up. Besonders hervorgehoben wird hier das Outcome bezüglich Knieverlet­zungen, wobei diese in allgemeine und Fußballsspezifische sowie akute und Überlastungs­verletzungen untergliedert werden. In der Studie von Confino et al. (2019) wurden das Ri­siko für Verletzungen der gesamten oberen Extremitäten und die Wiederverletzungsrate un­tersucht, dies umfasste unter anderem Impingent Syndrome, Bänderrisse im Ellenbogen und Sehnenentzündungen. Ein gesonderter Punkt waren Zerrungen der Bauch- und Rückenmus­kulatur sowie Hamstring Verletzungen. Außerdem wurde die Anzahl der Spieltage in der MLB erhoben. Field et al. (2019) schlossen alle sportartbezogenen Verletzungen mit ein und untersuchten des Weitern den Zusammenhang zur gesamten Aktivitätszeit. Ein besonderes Fokus lag hierbei auf Stressfrakturen, Sehnenentzündungen, Osteochondritis Dissecans, os- teochondrale Deffekte, patellofemorale Schmerzen und Risse des vorderen Kreuzbandes (VKB). Moseid et al. (2019) bezogen alle sportartbezogenen Verletzungen mit ein und er­hoben außerdem das Krankheitsrisiko. Hier wurde zwischen akuten Verletzungen und Über­lastungsverletzungen unterschieden, und es folgte eine Evaluation des Krankheitsgrundes und anderer gesundheitlicher Probleme, auch psychischer Natur. Rauh et al. (2018) sammel­ten ebenfalls Daten zu allen sportartbezogenen Verletzungen und zusätzlich den Menstrua­tionsstatus. Auch hier wurde zwischen akuten Verletzungen und Überlastungsverletzungen unterschieden. Ein weiteres Augenmerk lag auf Verletzungen des unteren Rückens sowie der Hüfte und des Beckens. Des Weiteren wurde in leichte, mittlere und schwere Verletzun­gen untergliedert und die Wiederverletzungsrate desselben Körperteils erhoben.

In das Systematic Review von Bell et al. (2018a) wurde der Grad der sportlichen Speziali­sierung in den eingeschlossenen Studien entweder mittel Selbstreport, über die Anzahl und die Dauer der ausgeübten Sportarten, oder mittels der 3 -Point-Jayanthi Skala (Jayanthi et al. 2015) ermittelt. Bell et al. (2018b) nutzten ebenfalls die bereits erwähnte 3 Punkte Skala (Jayanthi et al. 2015). Confino et al. (2019) klassifizierten Sportler als spezialisiert, wenn diese in der der High School, abgesehen von Baseball, keine weiter Sportart betrieben. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung von Field et al. (2019) ab dem Jahr 1996 gab es die vordefi­nierte Fragestellung der 3-Point-Jayanthi Skala (Jayanthi et al. 2015) noch nicht, doch geht aus dem Fragebogen, mit welchem sie den Grad der sportlichen Spezialisierung erhoben, hervor, dass die Fragestellung sich größtenteils ähnelte und somit vergleichbar ist. Die Pro­bandinnen galten als spezialisiert, wenn sie eine Sportart über den gesamten Schulzeitraum des Jahres (8 Monate) ausübten und in den Jahren zuvor an keinen anderen Schulsportarten teilgenommen hatten. Außerdem wurden zur Beurteilung die gesamte Trainingszeit und die Trainingszeit der sportlichen Teilbereiche erfasst. Moseid et al. (2019) definierten den Grad der sportlichen Spezialisierung ebenfalls mit einem Fragebogen, der mit der 3-Point-Jayanthi Skala (Jayanthi et al. 2015) vergleichbar ist. Sie fragten ab, in welchem Alter die Pro­bandinnen eine Sportart als wichtiger als eine andere definierten. Wobei jünger als zwölf als frühe und älter als zwölf als späte Spezialisierung gewertet wurde. Weiters erhoben sie welche Sportarten die Probandinnen in den vergangenen sechs Jahren aktiv betrieben hat­ten. Als Multisport-Athletinnen wurden jene klassifiziert, die in den vergangenen zwei Jah­ren zusätzlich zu ihrer Hauptsportart regelmäßig mindestens eine weiter Sportart b etrieben hatten. Die Trainings- und Wettkampf-Umfänge der einzelnen Sportarten wurden ebenfalls für die vergangenen zwölf Monate erhoben und die Probandinnen mussten angeben, wie wichtig ihnen die jeweiligen Sportarten waren. Rauh et al. (2018) nutzen die 3-Point- Jayanthi Skala (Jayanthi et al. 2015), um Aufschluss über den Grad der sportlichen Spezia­lisierung zu erhalten.

Aus dem Systematic Review von Bell et al. (2018a) konnten keine detaillierten Informatio­nen darüber gesammelt werden, welche Informationen der Fragebogen oder die Interviews der einzelnen Studien erhoben, oder wie die Befragung stattfand. Bell et al. (2018b) erstell­ten einen OnlineFragebogen, der von Fußballvereinen, Trainerinnen, High School Coaches und Sportmedizinern verbreitet wurde. Erfasst wurden alle Daten über sportbezogene Ver­letzungen der letzten zwölf Monate, Grad der Spezialisierung, Alter, Geschlecht, Trainings­umfang pro Woche und der Monate pro Jahr in dem die Sportart ausgeführt wurde, Kniever­letzungen wurden mit einem Follow Up-Fragebogen gehandhabt, um genauere Informatio­nen über den Hergang zu erhalten. Confino et al. (2019) hatten, wie bereits erwähnt, keinen direkten Kontakt zu den Probanden, sondern erhoben die Daten über die Online-Datenban­ken der MLB, MiLB und der High-Schools. Erfasst wurden Alter, Größe, Gewicht, Body Mass Index (BMI), Spielerposition, Verletzungshistorie, die in der High School ausgeübten Sportarten, Anzahl der potentiell möglichen Spieltage in der MLB, Anzahl der tatsächlich gespielten Spiele, gespielte Saisonen, Karierelänge, Gründe für Nichtteilnahme an Spielen und das Alter zum Zeitpunkt der Auswahl für die MLB im Draftverfahren. Field et al. (2019) erfragten in ihrem Fragebogen, der an Teilnehmer einer vorangegangenen Studie ausgesen­det wurde, den Grad der Spezialisierung, die ausgeübten Sportarten, Alter, Geschlecht, Ge­wicht, Größe, BMI, Trainingsstunden pro Woche in den einzelnen Sportarten sowie die Ak­tivitätszeit in weiteren schulischen Aktivitäten und die Verletzungshistorie. Frauen wurden außerdem nach ihrem Menstruationsstatus befragt und in welchem Ater diese begonnen hatte. Moseid et al. (2019) arbeiteten mittels Fragebogen, der die folgenden Punkte umfasste: Grad der Spezialisierung, Alter zum Zeitpunkt der Spezialisierung, Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, BMI, Verletzungshistorie, ausgeübte Sportarten, Trainingsumfänge und Krankheitshistorie, wobei auch Depressionen, Angstzustände und allgemeine Überforde­rung im Alltag evaluiert wurden. Verletzungen mussten zusätzlich mit dem Oslo Sports Trauma Research Centre questionaire on health problems (OSTRC) (Clarsen et al. 2013) dokumentiert werden (siehe Anhang). Dies geschah in einem wöchentlichen Rhythmus, wo­bei im Falle einer Verletzung oder Krankheit unverzüglich ein Interview per Telefon oder persönlich stattfand, um weitere Informationen zu sammeln. Die Proband*innen mussten zusätzlich ein Trainingstagebuch führen, in dem sie Umfänge und körperliches Befinden festhielten. Die Proband*innen wurden außerdem gebeten, ihre Leistung im jeweiligen Sport im Vergleich zu anderen Athleten im selben Alter zu evaluieren. Zur Auswahl standen Top 1-, 5-, 10-, 25-, 50- und die unteren 50 Prozent. Das Trainer*innen Team wurde ebenfalls gebeten, die Leistung der Proband*innen im Vergleich zu anderen Athleten im selben Alter zu evaluieren. Am Ende der Untersuchungsperiode wurde mit allen Proband*innen ein per­sönliches Interview durchgeführt, bei dem die vorhandenen Aufzeichnungen besprochen wurden. Rauh et al. (2018) erfragten in ihrem Fragebogen, der an Teilnehmerinnen ausge­sendet wurde, die in den Jahren 2003 - 2004 an Schulwettkämpfen im Laufen teilgenommen hatten, den Grad der Spezialisierung, die ausgeübten Sportarten, Alter, Gewicht, Größe, BMI, Trainingsstunden pro Woche in den einzelnen Sportarten sowie die Aktivitätszeit in weiteren schulischen Aktivitäten und die Verletzungshistorie. Außerdem wurden sie nach ihrem Menstruationsstatus befragt und in welchem Alter diese begonnen hatte. Gefragt wurde auch nach dem Auftreten von Amenorrhoe und Oligomenorrhoe und dem Einname- verhalten von Hormonen. Vor jeder Trainingseinheit füllten die Trainer*innen zusätzlich einen Verletzungsbericht aus und die Probandinnen waren dazu angehalten, bereits geringste Symptome an die Trainer*innen zu melden.

[...]


1 Der MLB Draft findet jährlich in drei Phasen statt und bietet den Teams der MLB die Chance, sich die Rechte an neuen Spieler*innen zu sichern, welche zuvor an der High School oder dem College unter dem Dach der NCAA gespielt haben.

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Details

Titel
Die Auswirkung von sportlicher Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter
Hochschule
FH Kärnten, Standort Klagenfurt
Note
1
Autor
Jahr
2020
Seiten
40
Katalognummer
V924866
ISBN (eBook)
9783346247407
ISBN (Buch)
9783346247414
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frühe sportliche Spezialisierung, Verletzungen, Überlastung, Jugendsport, Verletzungshäufigkeit, early sport specialization, injuries, overuse, youth sport, injury frequency
Arbeit zitieren
Nils von Münster-Kistner (Autor), 2020, Die Auswirkung von sportlicher Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924866

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Titel: Die Auswirkung von sportlicher Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter



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