Sprachförderung von Kindern im Kindergarten. Eine Literarcy-Angebotsreihe zur spielerischen Förderung der Sprache

Sprachkunststücke - 1 – 2 – 3 Vorhang auf, Manege frei!


Hausarbeit, 2018

51 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

A Einleitung

B. Theoretische Grundlagen
1. Definitionen relevanter Begriffe
2. Das Bild vom Kind und die Ko-Konstruktion
3. Sprache
3.1. Was ist und umfasst Sprache? – Ein kurzer Überblick über die vier Fertigkeiten, Ebenen und die Sprachstruktur
3.2. Was bedeutet Sprache überhaupt für den Menschen? Wie erwirbt sie das Kind? Welche Funktionen erfüllt sie?
3.3. Meilensteine der regulären Sprachentwicklung, daran beteiligte Faktoren, Vorgehensweise bei Auffälligkeiten
3.4. Definitionen und Arten von abweichender Sprachentwicklung
4. Sprachförderung von Kindern
4.1. Wie wird Sprachförderung von Sprachtherapie abgegrenzt?
4.2. Kernelemente der Sprachförderung
5. Literacy-Erziehung
5.1. Begriffserläuterung: LITERACY – „Lernchancen rund ums Buch“
5.2. „Lernchance Bilderbuch: Ein Bild vor Augen, eine Geschichte im Ohr“:
5.3. „Vorlesen: erste Begegnungen mit Schrift- und Buchkultur“
5.4. Und was verbirgt sich noch alles hinter dem Begriff Literacy?

C Praktische Umsetzung im Arbeitsfeld
1. Situationsanalyse
1.1. Struktur- und Rahmenbedingungen
1.2. Ist-Situation
2. Pädagogische Grundhaltung
3. Kompetenzen und Ziele des Themas der Facharbeit
4. Planung des methodischen Gesamtvorgehens
5. Praktische Durchführung der pädagogischen Bildungsaktivitäten

D Auswertung der theoretischen sowie praktischen Aspekte der Facharbeit
1. Auswertung des Theorieteils in Bezug auf die Praxis
2. Auswertung des Praxisteils
2.1. Reflexion der Zielsetzung
2.2. Reflexion der methodischen Vorgehensweise
2.3. Reflexion der Zielgruppe
2.4. Reflexion des eigenen Erzieherverhaltens, Lernerfahrungen und Konsequenzen für die weitere pädagogische Arbeit

E Schluss - Resümee

F Literaturverzeichnis

G Anhang

A Einleitung

Die aktuelle IGLU-Studie vom 05.12.2017 zeigt, dass jeder fünfte Viertklässler massive Schwierigkeiten beim Lesen hat und nur jeder zehnte Viertklässler weist besonders starke Leseleistungen auf.1

Dieses Studienergebnis bestätigt die Wichtigkeit der Literacy-Erziehung von Anfang an und nicht erst während der Grundschulzeit. Es ist, neben meinem generellen Faible für Bücher, ein weiterer Anreiz für mich, das Thema aufzugreifen. Die Sprache und das Sprechen ist nicht nur der Schlüssel zur Welt2, sondern auch zum Wissen und zum Knüpfen sozialer Kontakte. Eine optimale Entwicklung und die Transition des Kindergartenkindes in die Schule gelingen umso besser, je ausgereifter seine kommunikativen Fähigkeiten sind. Lesen und Schreiben sind in unserer westlichen Welt die Schlüsselkompetenzen, die den weiteren privaten und beruflichen Weg weitgehend bestimmen. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung schon unsere „kompetenten Säuglinge“ für die Welt der Bücher und somit der Sprache zu begeistern. Wenn ihr natürlicher Explorationsdrang und ihre intrinsische Motivation Neues für sich zu entdecken mittels vielfältigen Büchern aufgegriffen wird, erhalten sie Impulse, sich mit neuen Themen ganzheitlich auseinanderzusetzen. Da entwicklungspsychologisch das Sprachfenster für den Erwerb der Erstsprache bis zum 6. / 7. Lebensjahr geöffnet ist und hier sozusagen geprägt wird, ist es entscheidend, den Fokus für eine gelingende Sprachentwicklung frühzeitig anzusetzen. Die Freude am (Vor-) Lesen bzw. der Literacy-Erziehung sollte von Anfang an und verstärkt im Kindergartenalter geweckt werden. Der Kindergarten ist die optimale Plattform für die Literacy-Erziehung, da wir hier den Großteil der Eltern durch unsere Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und Partizipation erreichen können. So kann Sprachförderung nicht nur im Kindergarten, sondern auch zu Hause vernetzt erfolgen. Begeistern wir sowohl Kinder, als auch Eltern und andere Betreuungspersonen, können wir eine positive Zuwendung zur Sprache auf den für das Kind wichtigsten Sozialisationsebenen bewirken.

Aus diesem Grund wähle ich das Thema „Wie können Kinder spielerisch dazu motiviert werden, sich mit Sprache auseinanderzusetzen? Eine Literacy-Angebotsreihe zur Sprachförderung für Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren in der Kindergartengruppe auf Grundlage des Mitmach-Bilderbuches „Clown Kallis fröhlicher Sprachzirkus“.

Dabei ist für mich ausschlaggebend, dass Sprache in Verbindung mit „Literacy-Erziehung“ Spaß macht und dadurch vielfältige Sprechanlässe initiiert werden. Ich möchte den Kindern einen „Schlüssel“ an die Hand geben nach dem Motto „Die Welt der Bücher ist der Schlüssel zur Gestaltung deiner realen Welt!“. Ich möchte mit meiner Facharbeit nicht defizitorientiert arbeiten, wie es der Begriff „Sprachförderung“ vielleicht schlussfolgern lässt. Deshalb werde ich auch nur am Rande auf die heilpädagogische Ausrichtung der Sprachstörungen und die vielfältigen Ursachen eingehen. Einen Überblick möchte ich aufgrund des Gesamtzusammenhangs nicht vorenthalten. Mir ist auch bewusst, dass Sprache eng mit dem großen Thema Kommunikation / Kommunikationsmodelle verknüpft ist, jedoch werde ich dies nicht weiter in meiner Facharbeit ausführen. Ebenso ist Literacy-Erziehung Teil der Medienpädagogik, vornehmlich des Bereichs Printmedien. All diese Aspekte würden den Rahmen dieser Facharbeit bei weitem sprengen.

Mein Fokus richtet sich auf das ressourcenorientierte Arbeiten. Mein Schwerpunkt liegt deshalb auf dem kompakten Überblick über die Wichtigkeit der Sprache und den positiven Einflussfaktoren auf die gelingende Sprachentwicklung. Außerdem möchte ich vermitteln, wie entscheidend die eigene Sprach- und Literacy-Haltung ist und wie die praktische Umsetzung im pädagogischen Alltag vielfältig gestaltet werden kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten der spielerischen Förderung – oder besser: Motivation - durch Literacy-Erziehung, so dass für jede Erzieherin und jedes Kind der passende Zugang bzw. „Schlüssel“ gefunden werden kann.

Bei all meinen Ausführungen orientiere ich mich grundsätzlich am Inhalt der wohl wichtigsten Quelle für bayerische Erzieherinnen, dem „BEP“. Ich werde zunächst mit den elementaren Definitionen beginnen, die mit den theoretischen Grundlagen eng in Verbindung stehen. Anschließend folgt die praktische Umsetzung im pädagogischen Alltag mit verschiedenen Angeboten / Mitmach-Übungen. Abschließend werte ich die Facharbeit bezüglich der theoretischen und praktischen Aspekte aus.

B. Theoretische Grundlagen

Da das Thema Sprache / Sprachförderung sehr umfangreich und nicht isoliert von der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes zu betrachten ist, stelle ich auch Definitionen voran, die im Zusammenhang mit dem o. g. Thema stehen. Dadurch soll der Lesefluss des nachfolgenden Textes erleichtert werden. Besonders wichtige und komplexe Definitionen, wie z. B. „Literacy“, erfolgen im unmittelbaren Zusammenhang im entsprechenden Abschnitt.

1. Definitionen relevanter Begriffe

Querschnittsaufgaben: „Querschnittsaufgaben sind fester Bestandteil des Aufgabenspektrums von Erzieherinnen und Erziehern. Sie müssen in allen pädagogischen Prozessen konsequent mitgedacht, geplant, umgesetzt und reflektiert werden.“3

Sprache: „Sprache ist ein System von Zeichen und ihre Kombinationsregeln, die vom Menschen entschlüsselt werden müssen. Dazu müssen diese zunächst wahrgenommen und dann je nach Kontext interpretiert werden.“ „ In der aktuellen Bildungspolitik kommt Sprache eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn die Schlüsselkompetenz Sprache eröffnet den Zugang zu Bildung und ist eine wichtige Voraussetzung für den schulischen sowie beruflichen Erfolg, aber auch für das gesellschaftliche Zusammenleben. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar, dass sprachliche Fähigkeiten bereits in der frühen Kindheit gefördert werden.“4

Querschnittsaufgabe Sprachliche Bildung: „Hintergrund: Soziale, emotionale und geistige Entwicklungsprozesse sind in erster Linie an die sprachliche Kompetenz des Menschen gekoppelt.“5

Emotionale Kompetenz: „Als emotionale Kompetenz bezeichnet man die Fähigkeit, mit Gefühlen und Bedürfnissen umgehen zu können, für sich allein und im Zusammensein mit anderen. Emotional kompetente Menschen können vielfältige Gefühle unterscheiden. Sie können ihre Gefühle angemessen ausdrücken und regulieren und sie können die Gefühle anderer Menschen erkennen und verstehen.“6

Soziale Kompetenz: „Soziale Kompetenz ist die auf Grundlage von emotionaler Kompetenz entwickelte Fähigkeit zur Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie die Fähigkeit zum Zusammenleben mit anderen.“7

Geistige Kompetenz (Kognition): „Gesamtheit aller psychischen Fähigkeiten, Funktionen und Prozesse, die der Aufnahme, der Verarbeitung und der Speicherung von Informationen dienen (Wessels 1994).“8

Motorische Entwicklung: „Alle Bewegungen eines Menschen werden als Motorik bezeichnet. Unter Grobmotorik versteht man die Bewegungen von Kopf, Rumpf, Beinen und Armen. Die Bewegungen von Fingern, Zehen und Gesicht sind die Feinmotorik.“9

Wahrnehmung: „Unter Wahrnehmung versteht man die Aufnahme von Umweltreizen und deren Verarbeitung. Der Prozess der Wahrnehmung verläuft in mehreren Stadien: Reizaufnahme – Reizverarbeitung – Sinngebung.“10 Man unterscheidet zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Sinneswahrnehmung nach:

Visueller Wahrnehmung (über das Auge) Auditiver Wahrnehmung (über das Ohr) Olfaktorischer Wahrnehmung (über die Nase) Gustatorischer Wahrnehmung (über die Zunge Taktiler Wahrnehmung (über die Haut)

Ferner gibt es noch die vestibuläre Wahrnehmung (Gleichgewichtssinn), die kinästhetische Wahrnehmung (Raum-Lage-Kraft-Wahrnehmung des eigenen Körpers) sowie die Wahrnehmung von unterschiedlichen Temperaturen.11

Sensorische Integration: „Das Entwicklungsziel „sensorische Integration“ ist dann erreicht, wenn alle Abschnitte im Zentralnervensystem zusammenarbeiten. Man spricht bei solchen sensomotorischen Leistungen auch von „praktischer Intelligenz“.“12

Bildung – Wissen - Lernen: „Der Begriff Bildung beschreibt die Formung des Menschen in Sozialisations- und Bildungsprozessen im Hinblick auf seine geistigen Fähigkeiten und sein „Mensch-Sein“.“ „Wissen ist die Gesamtheit der Kenntnisse, die jemand auf einem bestimmten Gebiet hat.“ „Lernen ist der Prozess des absichtlichen oder beiläufigen Erwerbs von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.“ „Bildung beinhaltet zudem die Anwendung, Reflexion und Bewertung von Wissensbeständen. Der Prozess des Lernens findet innerpsychisch statt und ist somit von außen nicht direkt beobachtbar. Lediglich eine Veränderung des Verhaltens lässt indirekt auf Lernen schließen.“13

Spiel: „Spiel kann definiert werden als freiwillige, lustbetonte und spannungsreiche Handlung oder Beschäftigung ohne Zweck und ohne angestrebte Folgen für die Realität, sozusagen eine Handlung um der Handlung willen, und als Methode, wie der Mensch, insbesondere das Kind, sich Bildung aneignet. Das Spiel wird begleitet von einem Bewusstsein des Andersseins gegenüber dem realen Leben und ist geprägt von Wiederholungen und Ritualen.“14 „Spiel stellt eine Bildungsmethode dar, über die Kinder bewusst oder unbemerkt Bildungsinhalte aufnehmen und somit lernen. Nicht zu verwechseln ist das Spiel mit dem gezielten Lernen in spielerischer Form.“15

Sprachspiele: „Merkmal: Über das bloße Sprechen hinaus wird ein sprachlicher Aspekt hervorgehoben, z. B. Artikulation, bestimmte Begriffe oder das Sprechtempo bei Zungenbrechern.“16

Motivation: „Die Beweggründe, die menschliches Handeln beeinflussen. Man unterscheidet extrinsische (von außen bewirkte) und intrinsische (von innen heraus kommende) Motivation.“17

Beobachtung: „Unter Beobachtung versteht man die zielgerichtete Wahrnehmung von Reizen.“18

SISMIK: „SISMIK (Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrationskindern in Kindertageseinrichtungen): Sismik ist ein im Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) entwickelter Beobachtungsbogen, mit dem Erzieherinnen feststellen können, wie die sprachliche Entwicklung von Migrantenkindern (Kinder aus Familien, die aus einem anderen Sprach- und Kulturkreis nach Deutschland gekommen sind und in denen mindestens noch eine andere Sprache gesprochen wird) verläuft. Es soll nicht nur der reine Sprachstand, sondern auch die Motivation der Kinder zur Kommunikation ermittelt werden. Der Bogen ist gedacht für Kinder im Alter von ca. 3 ½ Jahren bis zum Schuleintritt. SISMIK ist kein Mittel zur Diagnostik von Sprachstörungen, auch wenn damit ungünstige Entwicklungsverläufe festgestellt werden können.“19

SELDAK: „SELDAK ist ein Beobachtungsbogen zur Begleitung der Sprachentwicklung von Kindern ab 4 Jahren bis zum Schuleintritt mit Deutsch als Erst- bzw. Muttersprache.“20

2. Das Bild vom Kind und die Ko-Konstruktion

Um pädagogisch wertvoll und zielgerichtet arbeiten zu können, muss sich die Erzieherin mit dem aktuellen „Bild vom Kind“ auseinandersetzen. Im „BEP“ (Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung) wird das Kind als „kompetenter Säugling“ bezeichnet. Diese Bezeichnung deutet unmittelbar darauf hin, dass das Kind von Geburt an aktiv an seiner Selbstbildung beteiligt ist. Das Kind hat eine ihm angeborene Neugier und möchte von sich heraus seine Umwelt erforschen und erkunden. Diese Explorationsfreude ist zugleich gekoppelt mit dem natürlichen Wunsch nach Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit. Kinder haben zudem von Geburt an ein Recht auf möglichst gute Bildungschancen und Mitbestimmung. Dieses Recht ist in der UN-Kinderrechtskonvention (*1989) verankert und wird durch den Erziehungs- und Bildungsplan des jeweiligen Bundeslandes in den Kindertagesstätten umgesetzt. Die Aufgabe der Erzieherin ist es nun, das Kind in seiner ganz individuellen Entwicklung bestmöglich und ressourcenorientiert zu begleiten.21 Das Lernen findet in einer lernenden Gemeinschaft statt. Es wird gemeinsam geforscht, entdeckt, diskutiert und Wissen durch soziale Interaktion ko-konstruiert. Im Sinne der Ko-Konstruktion kann jeder von jedem lernen und auch erkennen und respektieren, dass sich jeder anders ausdrückt und eine andere Sichtweise hat.22

3. Sprache

3.1. Was ist und umfasst Sprache? – Ein kurzer Überblick über die vier Fertigkeiten, Ebenen und die Sprachstruktur

Sprache ist ein Werkzeug für Kommunikation (d. h. ein Werkzeug, um andere zu verstehen, sich miteinander in Handlungen zu koordinieren, sich selbst zu verstehen und die Welt zu verstehen) und ermöglicht Interaktion zwischen Menschen. Zugleich besitzt sie Strukturen (Grammatik, Artikulation, Betonung), die beachtet werden müssen.“

„Der Begriff Sprachkompetenz kann bezogen werden auf die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern in sprachrelevanten Situationen. Diese (fachsprachlich) funktionale Sprachkompetenz umfasst auch nonverbale Aspekte von Sprache und Kommunikation, Motivation und Fähigkeit zu mündlicher Kommunikation und zum Dialog, Entwicklung von Literacy und Mehrsprachigkeit.“23

Sprache umfasst rezeptive (= aufnehmende) Anteile - also hören und lesen – und expressive (= ausdrückende) Anteile – also sprechen und schreiben. Alle vier Fertigkeiten sind kreativ und bei der Sprachförderung gleich wichtig und gleichberechtigt. Es wird dabei auf verschiedenen Ebenen kommuniziert. Zum einen verbal, also mit Worten, und non-verbal mit Gestik, Mimik, Körpersprache, Blickkontakt und Objektkommunikation (äußeres Erscheinungsbild).

Die paraverbale Ebene unterstützt hierbei die verbale Ebene insofern, dass sie das gesprochene Wort dem Gesprächspartner auf eine bestimmte Art und Weise übermittelt. Dies geschieht durch Elemente wie Betonung, Sprechtempo, Lautstärke, Satzmelodie / Artikulation, Klangfarbe der Stimme, Tonhöhe, Pausen.24

Die sprachlichen Kompetenzen, die es zu erwerben gilt, werden in verschiedene Komponenten eingeteilt. Auch hier gibt es in der einschlägigen Literatur unterschiedliche Ansätze.25 26 27 Ich beziehe mich auf die Strukturebenen nach folgender Einteilung:28

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In diesem Zusammenhang werden oft noch zwei Fachbegriffe gebraucht: „phonologische Bewusstheit“29, also die Fähigkeit Laute und Reime zu erkennen, und „inneres Lexikon“30, eine Art Datenbank, in die das Kind den bisherigen, gefestigten Wortschatz im Sprachzentrum seines Gehirns abspeichert. Dieser Einblick in die sprachlichen Strukturen stellt den generellen Aufbau von Sprache in Kurzform dar: vom einzelnen Buchstaben zum Laut, Wort, einer Bedeutung, bis hin zum Satz und komplexen Gebrauch. So wird das Verständnis für die Bedeutung und die Funktion von Sprache und Spracherwerb erleichtert, ebenso die Durchführung von praktischen Übungseinheiten hierzu. Es zeigt deutlich auf, dass Kinder beim Spracherwerb eine Meisterleistung erbringen.

3.2. Was bedeutet Sprache überhaupt für den Menschen? Wie erwirbt sie das Kind? Welche Funktionen erfüllt sie?

„„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ (Wittgenstein).“31

Die Sprachfähigkeit ist dem Menschen angeboren. Sprechen lernt er aber nur, wenn mit ihm auch gesprochen wird, d. h. er braucht ein lebendiges Vorbild und keine Medien, die man ihm vorsetzt (z. B. TV als „Babysitter“). Das Kind lernt zwar zum einen Einiges durch Nachahmung (nach Albert Bandura „Lernen am Modell“), jedoch benötigt es zum Spracherwerb die direkte menschliche Interaktion und eine gute Bindung / Beziehung zu seiner Umwelt. Das Kind braucht eine anregende Umgebung und viele Sprechanlässe, um das Sprechen an sich und die Regeln zu üben. Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist nach der Bindungstheorie (von Bowlby) hierbei die sichere Bindung zu den primären Bezugspersonen, die von Geborgenheit, Zuwendung, Aufmerksamkeit geprägt ist.

Wie für jede andere Entwicklungsaufgabe auch, gibt es für den Spracherwerb eine sensible Phase, in der der Erwerb entwicklungsbedingt mühelos erfolgt. Das Zeitfenster hierfür ist von 0 – 7 Jahren geöffnet. Danach ist der Spracherwerb nicht (teilweise auch stark erschwert oder kaum) mehr möglich.

Sprache wird außerdem nicht isoliert erlernt. Die sprachliche Bildung ist mit den anderen Entwicklungsbereichen wie Motorik, Kognition, emotionaler und sozialer Entwicklung sowie der Wahrnehmung mit allen Sinnen verknüpft. „Kinder lernen Sinn-orientiert.“32 Im Zeitalter der „digital natives“ ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die sensorische Integration die Grundlage für den Spracherwerb ist. D. h. nur durch real erfahrene Sinneswahrnehmungen, durch BE-GREIFEN kann dies überhaupt gelingen. Darüber hinaus beeinflusst die Sprachentwicklung andere Entwicklungsbereiche und damit die komplette Persönlichkeitsentwicklung stark.

Signifikante Beispiele hierfür sind:

- SOZIALENTWICKLUNG: Kontakte knüpfen, Beziehungen aufrechterhalten, Bedürfnisse und Gefühle mitteilen.
- SELBSTBEWUSSTSEIN / SELBSTVERTRAUEN: Kinder, die sich sprachlich gut ausdrücken können, sind beliebter in der Gruppe, finden schneller Anschluss, können Konflikte eher gewaltfrei lösen.
- KOGNITION: hängt mit Sprache sehr eng zusammen, d. h. schulischer / beruflicher Erfolg gelingt mit guter Sprachkompetenz besser.

Sprache erfüllt also eine Vielzahl von Funktionen: Kommunikation – Beschreibung - Gesellschaftsfunktion (Partizipation) – Verständigung – individueller Ausdruck - Bedürfnisse äußern – Erinnerungsfunktion - Kulturelle Funktion (Identität) - Denkfunktion (Wissen) - Soziale Interaktion – Information –- Lernen usw.

Verläuft die Sprachentwicklung problematisch, wird das Kind häufig Ausgrenzungserfahrungen erleben und gerät unter Umständen in einen Teufelskreis des Schweigens.33

3.3. Meilensteine der regulären Sprachentwicklung, daran beteiligte Faktoren, Vorgehensweise bei Auffälligkeiten

Im Zusammenhang mit der34 regulären Sprachentwicklung wird in der Literatur immer von „MEILENSTEIN(EN)“ gesprochen, also einem Zeitraum / Zeitpunkt, in dem das Kind einen wichtigen Entwicklungsschritt bewältigt. Beim Querlesen der verschiedenen Quellen fiel mir auf, dass sowohl die Zeitangaben, als auch die Festlegung der bis dahin erworbenen Wörterzahl häufig voneinander abweichen. In Anbetracht dessen wurden die Fakten stichpunktartig wie folgt zusammengefasst in Anlehnung an die Tabelle der Heil- und Sonderpädagogik:35

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die nachfolgenden multifaktoriellen Faktoren, die die Sprache fördern, können gleichzeitig auch mitverantwortlich für Auffälligkeiten bei der Sprachentwicklung sein:

- Organische Voraussetzungen (Motorik, Wahrnehmung: z. B. Schwerhörigkeit)
- Genetische Voraussetzungen (Geschlecht, Talente …)
- Umgebung (Familie, Geschwister, Sprechanlässe, anregendes (Spiel)Material, Bildungsgrad der Eltern, Medienkonsum, Erziehungsstil)
- Motivation (Eigenes Interesse)
- Allgemeiner Entwicklungsstand
- Zeitliche Faktoren (z. B. kritische / sensible Phasen)

Die Eltern müssen regelmäßig über den Entwicklungsstand sowie Auffälligkeiten informiert werden. Dabei stehen der Erzieherin die Beobachtungsbögen SELDAK und SISMIK unterstützend zur Verfügung. Diese Beobachtungen zur Sprachentwicklung werden regelmäßig und verpflichtend durchgeführt. Dadurch wird zum einen die Wichtigkeit der sprachlichen Bildung betont, zum anderen auch der ressourcenorientierte Bildungsauftrag. Die defizitorientierte, medizinische Diagnose inklusive Anamnese muss immer über einen Experten erfolgen. Die Erzieherin sollte sich dennoch fundiertes Wissen über die reguläre Sprachentwicklung, Einflussgrößen und die medizinischen Termini aneignen. Die Einleitung weiterführender Maßnahmen muss von den Eltern selbst ausgehen! Es ist hilfreich eine Liste mit allen vor Ort tätigen Spezialisten in der Einrichtung griffbereit zu haben, damit bei den Eltern die eventuelle Hemmschwelle so niedrig wie möglich gehalten wird und die Kontaktaufnahme zügig erfolgt. Die Liste kann folgende Berufsgruppen umfassen: Logopäde bzw. Sprachtherapeut, (Sprach-)Heilpädagoge, HNO-Arzt, Kinderarzt, Facharzt für Sprach- und Stimmheilkunde (Phoniater/in), Psychologe, Neurologe.36

3.4. Definitionen und Arten von abweichender Sprachentwicklung

Der Vollständigkeit halber füge ich hier die wichtigsten heilpädagogischen Definitionen hinzu. Die Sprachauffälligkeiten habe ich stichpunktartig in Tabellenform zusammengefasst. Ausführliche Beschreibungen der Sprachstörungen und deren Ursachen sind in der Bezugsquelle37 zu finden.

GEFÄHRDETE SPRACHENTWICKLUNG:

Definition: „Anzeichen einer gefährdeten Sprachentwicklung sehen Homburg und Teumer, (1989, S. 109), wenn folgende Merkmale auftreten: das Baby schreit nicht; mit 18 Monaten spricht das Kind noch kein Wort; mit 3 Jahren wird noch kein Satz gebildet; mit 4 Jahren wird das Kind von Fremden nicht verstanden; mit 6 Jahren liegen noch starke Stammelreste vor; mit 6 Jahren gibt es mundartspezifische Abweichungen in der Grammatik.“38

VERZÖGERTE SPRACHENTWICKLUNG (= SPRACHRETARDIERUNG):

Definition: „Von einer verzögerten Sprachentwicklung spricht man, wenn die Sprachentwicklung zeitlich stark verzögert, aber regelhaft verläuft. Die Sprachentwicklung kann zunächst ausbleiben, verspätet einsetzen oder verlangsamt ablaufen. Erscheinungsbild: Die verzögerte Sprachentwicklung umfasst folgende Symptome (vgl. Homburg/Teumer, 1989, S.114):

- Vorsprachliche Aktivitäten, z. B. Lallen, setzen später ein und die Lautbeherrschung ist nicht altersgemäß entwickelt (phonetischer Aspekt).
- Die Sprachentwicklung beginnt verspätet, der Wortschatz ist hinsichtlich des Umfangs und der Differenziertheit unterentwickelt und entwickelt sich nicht altersgemäß (semantischer Aspekt).
- Die grammatikalische Entwicklung ist verzögert (syntaktischer Aspekt).“39

SPRACHBEHINDERUNG:

„Die Unterscheidung zwischen einer Sprachbehinderung und einer Sprachstörung ist nicht unproblematisch. Einige Wissenschaftler schlagen vor, dann von einer Sprachbehinderung zu sprechen, wenn

a) die Beeinträchtigung auf eine Schädigung des Zentralnervensystems zurückgeführt werden kann,
b) das Sprachverhalten umfassend, d. h. auf verschiedenen Ebenen (Wahrnehmung, Sprachverarbeitung, Sprachmotorik), betroffen ist,
c) die Lebenssituation (Kommunikationsmöglichkeiten, schulische und berufliche Entwicklung) des Betroffenen stark eingeschränkt wird.“40

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Sprachförderung von Kindern

4.1. Wie wird Sprachförderung von Sprachtherapie abgegrenzt?

„Themenorientierte Sprachförderung versucht, die verschiedenen Bezugspersonen des Kindes in die Sprachförderung einzubeziehen und die verschiedenen Förderfähigkeiten dieser Bezugspersonen auf einen Nenner zu bringen, in einem gemeinsamen Thema zu bündeln.“41 „Mit dieser Sprachförderung würde ein flankierender Beitrag für die Sprachtherapie geleistet, der nicht unterschätzt werden sollte. Die Sprachtherapie der Sprachtherapeuten umfasst dann zusätzlich neben der Beratung der Bezugspersonen die Koordination der Angebote und die Beherrschung und den kindspezifischen Einsatz bestimmter therapeutischer Verfahrensweisen, wie etwa Affolter-Therapie, Myofunktionelle Therapie und vieles mehr.“42 Hilfreich kann hierbei auch ein Blick in die Literatur der Logopädie sein, um weitergehende Erklärungen oder sogar Tonbeispiele für Sprachauffälligkeiten zu finden.43

4.2. Kernelemente der Sprachförderung

„Sprachfördermaßnahmen in der erzieherischen Praxis zielen darauf ab, Kinder so weit zu fördern, dass sie bis zur Einschulung die schulischen Anforderungen sprachlich bewältigen können. Gleichzeitig müssen diese Fördermaßnahmen praxistauglich sein, sodass sie im Alltag von den sozialpädagogischen Fachkräften geleistet werden können.“44

Besonders schön kann man das multifaktorielle Zusammenspiel bei der Sprachentwicklung anhand dieses (nach Wendlandt) abgewandelten Baumes (Abbildung auf Seite 10) sehen. Hier wird visuell sehr anschaulich verdeutlicht, dass die Sprachentwicklung und Sprachförderung ein komplexes Gebilde ist, das wie ein Baum langsam wachsen und sich entwickeln muss. Es wird auch offensichtlich, dass „ohne eine gelungene Integration aller Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen“45 der Spracherwerb nicht gelingen kann, denn ein Baum ohne Wurzeln hat weder ein Fundament, noch kann er weiter genährt werden. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das: „Etwa drei bis acht Prozent der Kinder eines Jahrgangs sind von Sprachentwicklungsstörungen betroffen.“46

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nachdem das Vorschulkind sozusagen das Abenteuer Sprache durchlebt hat, stellt sich die Frage, ob es dem Abenteuer Schule sprachlich gewachsen ist, also sprachliche Schulreife besitzt. Hier kann eine Checkliste mit Fragen – für Eltern und Erzieher im persönlichen Austausch - hilfreich sein, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen:47

[...]


1 Vgl. IGLU 2016, in: http://www.ifs.tu-dortmund.de/downloads/IGLU_2016_Pressekonferenz_Handreichung.pdf.

2 Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist.“, in: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/bundesprogramm--sprach-kitas--weil-sprache-der-schluessel-zur-welt-ist-/96266.

3 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 17.

4 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 133.

5 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 17.

6 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 149.

7 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 151.

8 Koglin, Ute u. Petermann, Franz: Psychologie, a. a. O., S. 299.

9 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 71.

10 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 27.

11 Vgl. Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 27.

12 Averhoff, Cornelia., Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 317.

13 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 39.

14 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 143.

15 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 144.

16 Büchlin-Wilhelm, Irmgard: Sozialpädagogische Lernfelder für Erzieherrinnen, a. a. O., S. 426.

17 Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 316.

18 Erzieherinnen + Erzieher, Prüfungswissen: Mit komplexen Beispielaufgaben, a. a. O., S. 28.

19 Vollmer, Knut: Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, a. a. O., S. 227.

20 Vollmer, Knut: Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, a. a. O., S. 227.

21 Vgl. Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen/Staatsinstitut für Frühpädagogik München (Hrsg.): Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung, a. a. O., S. 11.

22 Vgl. ebda.: a. a. O., S. 415 ff.

23 Langenmayr., Margret u. ter Haar, Christine: Kompetenzen, a. a. O., S. 46.

24 Vgl. Langenmayr., Margret u. ter Haar, Christine: Kompetenzen, a. a. O., S. 86 ff.

25 Vgl. Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 397 ff.

26 Vgl. Kain, Winfried: Die positive Kraft der Bilderbücher, a. a. O., S. 16 ff.

27 Vgl. Ocak, Sibel u. Spaerke, Tatjana: Sprache, a. a. O., S. 672 ff.

28 Vgl. Ocak, Sibel u. Spaerke, Tatjana: Sprache, a. a. O., S. 673.

29 Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 401.

30 Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 399.

31 Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 207.

32 Langenmayr., Margret u. ter Haar, Christine: Kompetenzen, a. a. O., S. 46.

33 Vgl. Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S. 207-217.

34 Vgl. Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 256-282 und ergänzende Einträge im Buch selbst aus der Fortbildung zum Erzieher im Fach Heilpädagogik am BBZ, Kempten.

35 Vgl. Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 262 f und ergänzende Einträge im Buch selbst aus der Fortbildung zum Erzieher im Fach Heilpädagogik am BBZ, Kempten.

36 Vgl. Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 256-282 und ergänzende Einträge im Buch selbst aus der Fortbildung zum Erzieher im Fach Heilpädagogik am BBZ, Kempten.

37 Vgl. Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 262 f und ergänzende Einträge im Buch selbst aus der Fortbildung zum Erzieher im Fach Heilpädagogik am BBZ, Kempten.

38 Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 256 f.

39 Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 262.

40 Bernitzke, Fred: Heil- und Sonderpädagogik, a. a. O., S. 256.

41 Holtz, Axel: Die Wahrnehmung der Sprache, a. a. O., S. 57.

42 Holtz, Axel: Die Wahrnehmung der Sprache, a. a. O., S. 58.

43 Vgl. Literaturbeispiel: Brauer, Thomas u. Tesak, Jürgen: Logopädie, Was ist das?

44 Langenmayr., Margret u. ter Haar, Christine: Kompetenzen, a. a. O., S. 59.

45 Averhoff, Cornelia: Pädagogisches Handeln professionalisieren, a. a. O., S.211.

46 Borcherding, Marit: Auf ins Abenteuer Sprache!, a. a. O., S. 55.

47 Vgl. Vgl. Borcherding, Marit: Auf ins Abenteuer Sprache!, a. a. O., S. 16.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Sprachförderung von Kindern im Kindergarten. Eine Literarcy-Angebotsreihe zur spielerischen Förderung der Sprache
Untertitel
Sprachkunststücke - 1 – 2 – 3 Vorhang auf, Manege frei!
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
51
Katalognummer
V924994
ISBN (eBook)
9783346294616
ISBN (Buch)
9783346294623
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachförderung, kindern, kindergarten, eine, literarcy-angebotsreihe, förderung, sprache, sprachkunststücke, vorhang, manege, frei
Arbeit zitieren
Andrea Dietrich (Autor), 2018, Sprachförderung von Kindern im Kindergarten. Eine Literarcy-Angebotsreihe zur spielerischen Förderung der Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924994

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