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Bedarfsprognose in der Konsumgüterbranche

Title: Bedarfsprognose in der Konsumgüterbranche

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 47 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Fitzek (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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[...] Ein weiteres Beispiel fand ich bei N-TV. Die Verbraucher in Deutschland sind in Kauflaune. Der Konsumklimaindex stieg auf ein Fünfjahreshoch. Dafür verantwortlich sind Sondereffekte, wie die Vorzieheffekte der Mehrwertsteuererhöhung und die Fußballweltmeisterschaft. Um der Mehrwertsteuererhöhung in Höhe von drei Prozent zuvorzukommen, wuchs die Bereitschaft, langlebige und teure Produkte in diesem Jahr zu kaufen. Daher droht dem privaten Konsum und damit dem Wirtschaftswachstum 2007 ein Dämpfer.

Diese beiden Beispiele zeigen besonders deutlich, dass die Brisanz des Themas nicht nur in Bezug auf mein Studium gegeben ist, sondern auch auf das aktuelle Alltagsleben.

In Kapitel 2 sind die Ziele beschrieben, die mit dieser Arbeit verfolgt werden. Es werden die verschiedenen Verlaufsformen der Kundennachfrage und die dazugehörigen Ursachen und Konsumentenreaktionen vorgestellt.

In Kapitel 3 wird ein Überblick über allgemeine Prognosen gegeben. Weiterhin werden quantitative und qualitative Prognosemodelle genannt, die im Hinblick auf das Thema Bedarfsprognose relevant sind.

Kapitel 4 erläutert welche Ziele mit einer Bedarfsprognose verfolgt werden. Ferner werden die Voraussetzungen beschrieben, die für eine solche Prognose nötig sind und welche Einsparpotentiale entstehen können. Ein Überblick über die, möglicherweise auftretenden, Schwierigkeiten wird ebenfalls gegeben.

Die bereits in Kapitel 4 dargestellten Einsparpotentiale werden in Kapitel 5 ausführlicher, durch präzise Anwendungsmöglichkeiten, beschrieben.

Kapitel 6 stellt abschließend potentielle Lösungsansätze für die Konsumgüterbranche dar. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ziele

2.1 Verlaufsformen

2.1.1 Regelmäßiger Verlauf

2.1.2 Unregelmäßiger Verlauf

2.2 Ursachen

2.3 Konsumentenreaktion

3 Anwendungsmöglichkeiten

3.1 Bestandsoptimierung

3.2 Produktionsplanung

3.3 Produktlebenszyklus

3.4 Reduzierung des Bullwhip-Effektes

4 Allgemeine Prognosen

4.1 Unterteilung von Prognosen

4.2 Prognoseverfahren

4.2.1 Quantitative Prognoseverfahren

4.2.2 Qualitative Prognoseverfahren

4.3 Eignung quantitativer Prognosemodelle

4.4 Anforderungen an die Prognosedaten

4.5 Prognosequalität und -fehler

4.5.1 Mittlere quadratische Abweichung

4.5.2 Mittlere absolute Abweichung

4.6 Durchführung einer Prognose

5 Bedarfsprognose

5.1 Technische Voraussetzungen

5.1.1 Datengewinnung

5.1.2 Datenaustausch

5.1.3 Datenhaltung

5.2 Einsparpotentiale

5.3 Schwierigkeiten

6 Lösungen

6.1 ECR

6.2 Prognosedatenaustausch

7 Fazit und Ausblick

8 Fußnotenübersicht

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit einer Bedarfsprognose als elementaren Bestandteil der Unternehmenspolitik darzulegen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer unternehmensübergreifenden Betrachtung innerhalb der supply chain. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch präzise Prognosen und den Austausch von Informationen entlang der Lieferkette in der Konsumgüterbranche Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen erreicht werden können.

  • Grundlagen und Klassifikation von Bedarfsverläufen
  • Analyse von Prognoseverfahren (quantitativ und qualitativ)
  • Identifikation von Einsparpotentialen und Anwendungsbereichen
  • Herausforderungen und Lösungsansätze für den unternehmensübergreifenden Datenaustausch

Auszug aus dem Buch

3.4 Reduzierung des Bullwhip-Effektes

Der intensive Informationsfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette spielt eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Bullwhip-Effektes, oder auch Peitscheneffekt genannt. Treten am Markt bzw. bei der Endverbrauchernachfrage geringe Schwankungen von beispielsweise 3-5 % auf, pflanzen sich diese entlang der supply chain fort und werden extrem verstärkt. Dies hat zur Folge, dass der Rohstofflieferant Schwankungen von 50-70% zu verzeichnen hat, wie nachfolgende Darstellung deutlich macht:

Die Ursachen für dieses Ungleichgewicht sind folgende Verhaltensweisen: • Aktualisierung der Absatzprognose • Bündelung von Aufträgen • Preisschwankungen • Engpasspoker

Jedes Unternehmen prognostiziert seinen Absatz auf Grundlage des bisherigen Kundenverhaltens. Demzufolge wird die tatsächliche Nachfrage häufig nicht berücksichtigt. Der Auftragseingang wird als Signal gedeutet, um eine Aktualisierung der Absatzprognose durchzuführen sowie die Aufträge weiterzuleiten. Außerdem werden auf dieser Basis, Sicherheitsbestände angelegt, die den Bullwhip-Effekt weiter steigern.

Aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen findet eine Auftragsbündelung im Handel statt, da Einzelaufträge wesentlich teurer sein können. Durch fehlende Transparenz summiert sich der Auftrag in den Lagern des Herstellers was den Peitscheneffekt verstärkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Bedarfsprognosen in Zeiten von Marktsättigung und Wettbewerbsdruck und motiviert die Relevanz des Themas anhand aktueller Beispiele aus der Konsumgüterwirtschaft.

2 Ziele: In diesem Kapitel werden die Ziele der Arbeit definiert, verschiedene Verlaufsformen der Nachfrage erläutert sowie deren Ursachen und die Auswirkungen von out-of-stock-Situationen auf Konsumenten und Händler dargestellt.

3 Anwendungsmöglichkeiten: Hier wird der Einsatz von Bedarfsprognosen in Bereichen wie Bestandsoptimierung, Produktionsplanung, Produktlebenszyklus-Management und zur Reduzierung des Bullwhip-Effektes detailliert analysiert.

4 Allgemeine Prognosen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Prognosebegriffe, verschiedene quantitative und qualitative Verfahren, Anforderungen an Daten sowie Methoden zur Messung der Prognosequalität.

5 Bedarfsprognose: Der Fokus liegt hier auf den technischen Voraussetzungen für eine effektive Bedarfsprognose, inklusive Datengewinnung, -austausch und -haltung, sowie den Einsparpotentialen und praktischen Schwierigkeiten bei der Implementierung.

6 Lösungen: Abschließend werden Strategien wie Efficient Consumer Response (ECR) zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit vorgestellt sowie Ansätze für den zukünftigen Austausch von Prognosedaten diskutiert.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine optimierte unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette durch partnerschaftlichen Datenaustausch enorme Effizienzgewinne für alle Beteiligten ermöglicht.

Schlüsselwörter

Bedarfsprognose, Konsumgüterbranche, Supply Chain, Bullwhip-Effekt, Prognoseverfahren, Bestandsoptimierung, Datenaustausch, ECR, Absatzplanung, Lagerhaltungskosten, Fehlmengenkosten, Prognosequalität, Effizienzsteigerung, Wertschöpfungskette, Unternehmensübergreifend

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung der Bedarfsprognose als strategisches Werkzeug zur Steigerung der Effizienz und Kostensenkung in der Konsumgüterbranche, insbesondere durch Kooperationen innerhalb der gesamten Lieferkette.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Analyse von Nachfragemustern, die Untersuchung verschiedener Prognoseverfahren, die Optimierung der Lager- und Produktionsplanung sowie die Bewältigung des Bullwhip-Effekts durch verbesserten Informationsfluss.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Bestände optimieren und Fehlmengenkosten minimieren können, indem sie die Bedarfsplanung von einer isolierten Aufgabe zu einem unternehmensübergreifenden Prozess innerhalb der supply chain weiterentwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse betriebswirtschaftlicher Konzepte und quantitativer sowie qualitativer Prognosemodelle, gestützt durch Literatur und branchenspezifische Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Klassifikation von Bedarfsverläufen und allgemeinen Prognosemethoden bis hin zu den technischen Voraussetzungen für den Datenaustausch, Einsparpotentialen und Lösungsstrategien für die Konsumgüterwirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bedarfsprognose, Supply Chain, Konsumgüterbranche, Bullwhip-Effekt, ECR und Bestandsoptimierung.

Warum ist der "Bullwhip-Effekt" für die untersuchten Unternehmen problematisch?

Der Bullwhip-Effekt führt zu einer extremen Verstärkung von Nachfrageschwankungen entlang der Lieferkette, was bei den vorgelagerten Stufen zu überhöhten Sicherheitsbeständen oder Produktionskapazitätsproblemen führt.

Welche technischen Voraussetzungen sind für eine funktionierende Bedarfsprognose entscheidend?

Entscheidend sind die automatisierte Datengewinnung (z. B. durch Scannerkassen), standardisierte Austauschformate (wie EANCOM) und zentrale Datenhaltungssysteme (wie Data Warehouses), um eine ganzheitliche Informationsbasis zu schaffen.

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Details

Title
Bedarfsprognose in der Konsumgüterbranche
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1,3
Author
Michael Fitzek (Author)
Publication Year
2007
Pages
47
Catalog Number
V92522
ISBN (eBook)
9783638061926
Language
German
Tags
Bedarfsprognose Konsumgüterbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Fitzek (Author), 2007, Bedarfsprognose in der Konsumgüterbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92522
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