STEOP-VO Literatur im historischen Kontext

Mitschrift zur Vorlesung


Vorlesungsmitschrift, 2015

17 Seiten


Leseprobe

STEOP-VO Literatur im historischen Kontext

1.Vorlesung: Der arme Heinrich (ca. 1200)

Im Mittelalter gab es keine exakte Zuteilung von Texten zu einem jeweiligen Autor. Bücher galten als Unikate da sie mit der Hand geschrieben wurden, was erheblichen Aufwand bedeuteten. Von vielen Texten gab es jedoch mehrere Varianten, wobei recht viele Werke über die Zeit verloren gingen. Der Autor selbst dichtete zu jener Zeit viele Werke nach oder hatte zumindest eine Vorlage (meist in Latein oder Französisch) für seinen Text. Er verfasste meist Auftragsdichtungen und kannte sein Erstpublikum, wobei der Auftraggeber mehr Ansehen bekam als der Autor. Die Texte wurden meist gesungen vorgetragen und mit Musik begleitet. Viele Autoren sind uns heute nicht bekannt.

Autor:

- Er schuf „Erec“, „Gregorius“, „Iwein“ und „Der arme Heinrich“
- Über ihn selbst ist wenig bekannt, am meisten erfährt man über ihn am Anfang in der Einführung (Prolog), wo er über sich selber schreibt
- Sozialer Status: Ritter und Dienstmann => Ministerialer (Abstieg durch die Heirat von einem Vorfahren mit einer niedereren Person); jedoch ist es durchaus möglich, in seinem Stand eine besonders hohe Stellung zu haben
- Es ist ungewöhnlich, dass er Ritter und Gelehrter zugleich war, da Lesen und Schreiben dem Klerus vorbehalten war. Ebenso ungewöhnlich ist, dass er angibt mehrere Bücher gelesen zu haben (=> Sekundärliteratur in verschiedenen Sprachen)
- Ministeriale gab es eher selten, oft waren sie aber Autoren
- Ritterliche Tugenden: Treue/Loyalität, Liebesdienst/Minne, Keuschheit, Frömmigkeit
- Die Sprache deutet auf alemannische Herkunft

Heinrich von Aue:

- Ein vorbildlicher Ritter im besten Alter, hilfsbereit, gerecht, höfisch
- Ist jedoch sehr weltgerichtet
- Erfährt keine Anerkennung von Gott, jedoch die der Bürger
- Erkrankt an Lepra (=Aussatz); daraufhin wird er von der Gesellschaft verstoßen, da man Lepra damals für ansteckend, unheilbar und ein göttliche Strafe hielt (siehe „Hiob“)

Das Mädchen:

- In Handschrift A anfangs 8 Jahre alt, in Handschrift B 12 Jahre alt, zum Schluss 11/12 Jahre alt (ein Kind) bzw. 15/16 Jahre alt (in einem heiratsfähigen Alter)
- Wird von Heinrich „Gemahlin“ genannt, wobei dies in Handschrift A ein Spitzname ist
- Bekommt Geschenke von Heinrich, welche einerseits als Kinderspielzeug gesehen werden können und andererseits als Geschenke zum Werben (in Abhängigkeit vom Alter)
- Sie argumentiert äußerst klug und geschickt, warum man sie das Opfer für Heinrich bringen lassen soll. Dies ist für ein junges Mädchen sehr ungewöhnlich, so dass es scheint, als würde der Heilige Geist aus ihr sprechen. Sie meint zur ihren Eltern, dass sie sie ihnen ihren Wohlstand sichern würde, was sich mit Heinrichs Tod und damit einem neuen Herren erheblich ändern würde. Zudem meint sie, dass sie Christus Braut werden will, da sie sowieso nur einen Bauern heiraten kann und ihr dieses Leben zu hart ist, und, dass sie dadurch ein Seelenheil erlangt, da sie sie den weltlichen Entführungen entgeht und Jungfrau bleibt.

Interpretation:

- „Der arme Heinrich“ stellt keine Autobiografie von Hartmann von Aue dar! Jedoch könnte es durchaus sein, dass Heinrich eventuell ein Verwandter bzw. Vorfahre von Hartmann von Aue ist („Spitzenahne“), der unter seinem Stand geheiratet hat. Die wäre eine Erklärung dafür, wie Hartmann von Aue zu einem unfreien Ritter wurde.
- Bezugsquellen stellen „Hiob“ (Prüfung Gottes in der Bibel) und die „Silvesterlegende“ (jedoch wäre das Blut der geopferten Kinder unfreiwillig gewesen) dar, wo Gott am Ende alles zum Positiven wendet und „Amicus und Amelius“ (Motiv der freiwilligen Opfer, Widerauferstehung der beiden Söhne, Heilung des Kranken).
- Schlimme Krankheiten fordern schlimme Opfer => Prüfung, dass man gerade dieses Opfer nicht bringt, sondern die Krankheit akzeptiert und Gott trotzdem weiterhin verehrt
- Jeder glaubte im Mittelalter an Gott, Heinrich tat dies jedoch nicht genug, da er zu sehr auf das Weltliche gerichtet war. Er sieht diesen Fehler aber ein und wird dadurch und durch seine Güte, dass er das Opfer des Mädchens nicht annimmt, geheilt.
- Die Wahl eines spirituellen Lebens war damals nicht selten. Dieses bot die Chance aus der Autonomie auszubrechen und dem Heiratsschema zu entgehen.
- Montpellier und Salerno sind tatsächlich seit dem 10. Jahrhundert medizinische Zentren.
- Die Textart ist zwischen Legende, Mirakelerzählung und Exempel angesiedelt.

Der Text ändert sich im Verlauf von einem Erzählbericht zu direkten Gesprächen zwischen den Beteiligten. Wenn Heinrich kurz vor der Opferung des Mädchens spricht, dass er neuen „muet“ gefasst hat, so bedeutet dies nicht „Mut fassen“, sondern eine neue Haltung/Einstellung bezüglich etwas einnehmen. Es gibt Hinweise, warum Heinrich erkrankt ist, eine exakte Erklärung existiert jedoch nicht. Obwohl sich die 3 Handschriften durchaus inhaltlich unterscheiden, so ist das Ende in allen dreien gleich (Heinrich wird durch Gott geheilt und sowohl er, als auch das Mädchen, gehen am Ende ihres Lebens in das Himmelsreich ein). In Handschrift B heiraten Heinrich und das Mädchen, sie ziehen sich jedoch zurück, gründen ein Doppelkloster und führen ein spirituelles Leben. In Fragment E kehrt Heinrich geheilt zurück, die Eheschließung bleibt jedoch aus.

2.Vorlesung: Melusine (1456) und Sendbrief vom Dolmetschen (1530) In dieser Zeit begann sich der Buchdruck zu entwickeln, Werke hörten auf Unikate zu sein, da sie nun vervielfältigt werden konnten. Mit der Vervielfältigung wurden die Werke nun auch einer breiteren Masse zugänglich; das Zielpublikum veränderte sich (die Analphabetisierungsrate ging langsam zurück), genauso wie der Stil. Die ersten Buchdrucke umfassten Ablassbriefe.

Melusine: Melusine galt als einer der ersten Bestseller, der mit dem Buchdruck vertrieben worden war. Die Sprache des Werkes ist Frühneuhochdeutsch. Es handelt sich hierbei um keinen originellen Stoff, sondern ist die Übersetzung von einem französischen Werk, welches in Versen verfasst worden war, in einen Prosatext. Das Motiv findet man erstmals im 8.Jhd. bei den Kelten. Thematisiert wird die gestörte Marten-Ehe, wobei mar so viel wie Unhold, Gespenst bedeutet, und für eine Ehe zwischen einem Fabelwesen und einem Menschen steht. Diese Ehe wird immer von einem Mann gestört, der ein bestimmtes Tabu bricht, was fatale Folgen hat für den weiteren Verlauf der Geschichte. Zu erwähnen sei, dass die ritterlichen Erfolge sehr ausführlich geschildert werden, viele Kinder geboren werden und einige Schlösser gebaut werden, was auf eine konventionelle Rittergeschichte hindeutet. Ebenso ein zentrales Thema ist die Genealogie, also das Vorkommen von Spitzenahnen mit Aufstiegen in der Gesellschaft und Einbrüchen in dem Aufstieg. Mére Lusignan ist eine Spitzenahnin in Frankreich, zu der es Parallelen zu dem Geschlecht der Albany in Schottland gibt, über denen ebenfalls ein Fluch liegt. Dieser Fluch kann nur durch eine erfüllte Ehe gebannt werden.

Thüring von Ringoltingen:

- Er entstammte aus einer Bauernfamilie, welche sich aber einen Adelstitel kaufte und dadurch einen gesellschaftlichen Aufstieg erlebte.
- War sehr einflussreich in Bern
- Genealogie eines Aufstiegs

Bei der Jagd:

- Sterndeutung deutet Reymunds Schicksal bereits an
- Der Eber symbolisiert Raserei, Gewalt und Zorn => Vordeutung, da im geschichtlichen Verlauf immer wieder Zorn/Raserei vorkommen. Zorn ist eine menschliche Schwäche, ein menschlicher Fehler, was eine Art Sünde ist.

Reymund:

- Ist sehr oft zornig, steht für seine menschliche Schwäche
- Er wird von Melusine als falsch und verräterisch bezeichnet, als er das Sichttabu bricht und sie öffentlich anklagt.

Melusine:

- Scheint sehr christlich zu sein, gibt nicht zu erkennen ein Dämon/Fabelwesen zu sein
- Sichttabu: Samstags darf Reymund sie nicht im Bad sehen, was ein Problem für das Bild der damaligen Ehe darstellte. Damals war es die Pflicht des Mannes seine Frau zu behüten und ihr Recht beschützt zu werden. Dadurch kam das Gerücht auf, dass Melusine ihren Mann betrüge und, dass sie ein Fabelwesen sei.
- Ist vom Nabel abwärts wie ein Fisch oder eine Schlange =>
- Wassermotiv: Bringt die Wahrheit zum Vorschein
- Wäre sie vom Fluch erlöst worden, so wäre sie als Mensch gestorben.
- Hat zehn Söhne (einer hat einen Eberzahn, was an Reymunds Begegnung mit dem Eber erinnert)
- Als Fabelwesen besitzt sie eine besondere Energie, welche sie auf manche ihrer Kinder überträgt indem sie sie selbst stillt.

Motiv der Fortuna:

- Zufall gab es im Mittelalter nicht, alles war durch Schicksal bestimmt bzw. wurde von Gott gelenkt
- Erstmals tritt nun Fortuna auf, was andeutet, dass Glück das Leben des Menschen bestimmt, man es aber ergreifen muss.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1, Fortuna http://pointofthegame.blogspot.co.at/2013/01/sports-ethics-why-athletes-say-good-luck.html, 05.05.2015.

Wie am Bild erkennbar ist, ist Fortuna am Hinterkopf kahl und hat seitlich einen Dutt, was andeuten soll, dass man das Glück rechtzeitig ergreifen muss, bevor es zu spät ist.

Sendbrief vom Dolmetschen: Übersetzen bedeutet den Sinn eines Textes zu erfassen und diesen in grammatikalisch korrekten Sätzen der Zielsprache vernünftig wiederzugeben. Luther war der erste, der das erkannt hat und alle Theologen belehrt hat, dass nur er den Originaltext der Bibel versteht, welcher ursprünglich in Hebräisch und Griechisch vorliegt. Die Gelehrten sprachen damals jedoch Latein und verfassten auch ihre Schriften in Latein (somit auch die Bibel); man musste sich rechtfertigen, wenn man auf Deutsch schrieb. Deutsch war nämlich eine Art Dialekt, wo es keine hochwertigen Ausdrücke oder einheitliche Grammatikregeln gab. Mit dem Buchdruck veränderten sich nun der Stil (z.B.: Pointen) und auch die Sprache, da nun mehr Leute angesprochen werden sollten. Luthers Bibelübersetzung war eines der ersten erfolgreichen gedruckten Werke, das sich verbreitete. Er galt als Spracherneuerer und verband in seinem Brief Sprachpolitik mit theologischen Inhalten, in welchem er sich mit Hohn, Spott und Empörung über die katholische Kirche äußerte.

Sola fides:

- „Allein der Glaube“
- Zugehörigkeit in der katholischen Kirche durch Taten (beten, Ablasshandel)
- Luther fordert die Rückkehr zum individuellen Glauben => Verinnerlichung

Sola gratia:

- „Allein durch die Gnade“
- Ob man von Gott aufgenommen wird oder nicht hat nichts mit dem Ablasshandel zu tun, es kommt nur auf die weltlichen Taten jedes Einzelnen an
- Luther entzieht der katholischen Kirche damit ihr Einnahmemodell

Sola scripta:

- „Alleine die Schrift“
- In der katholischen Kirche galten die Predigt und der Prunk in der Kirche
- Luther fordert, dass einzig die Heilige Schrift wichtig ist, daher will er diese in eine Sprache übersetzen, die für alle verständlich ist

Sprache der Bibel:

- Original in Hebräisch und Griechisch
- Lag damals nur in lateinischer Übersetzung vor („vulgata“)
- Luther übersetzte nicht von Latein nach Deutsch, wo er Übersetzungsfehler übernommen hätte, sondern von Hebräisch/Griechisch nach Deutsch => Abweichung von der lateinischen Übersetzung und Konflikt mit der katholischen Kirche
- Die lateinische Grammatik wurde vernachlässigt, weil sie sehr unterschiedlich zur Deutschen ist
- Stil „seiner“ Bibel lehnte sich an die damalige Alltagssprach an
- Übersetzung Luthers wurde vielfach kopiert, jedoch falsche lateinische Übersetzungen eingebaut, worüber er öffentlich seinen Unmut äußerte

3.Vorlesung: Barocklyrik Die Werke jener Zeit waren größtenteils Gelegenheitsdichtung, sie entstanden also für Anlässe und vor allem auch für Todesfälle. Der Glaube hatte einen wesentlichen Einfluss auf die Dichtung, genauso wie die Umstände zu jener Zeit (Pest, Krieg,…). Die Umstände führten dazu, dass man sehr viel Wert auf das Leben danach legte. Es wurde häufig betont, dass vom Menschen nur seine Seele bleibt. Die Verfasser der bekannten deutschen Werke waren hauptsächlich Protestanten, da die Katholiken nach wie vor nur auf Latein schrieben. Bedeutende Motive in der Lyrik waren „Memento Mori“, Vanitas“ und „Carpe Diem“. Die vorherrschende Form war das Sonett (a-b-b-a, c-d-d-c, e-e-f, g-g-h) mit dem Alexandrinervers, also sechs-hebigen Jamben mit einer Zäsur in der Mitte. Man arbeitete aber auch stark mit grafischen Formen (z.B. ist „Die Sanduhr“ in Form einer Sanduhr verfasst), wobei dann der Inhalt selbst weniger wichtig war. Ein gängiges Motiv war das Labyrinth, welches symbolisierte, dass die Welt im 17.Jhd. ein Rätsel war. Deutsch sollte sich nun auch als Literatursprache etablieren, deshalb gründeten sich Sprachgesellschaften. Sprachgesellschaften hatten die Aufgabe die deutsche Sprache von lateinischen Ausdrücken zu bereinigen und zu definieren, wie man Deutsch ordentlich spreche. Auch Martin Opitz war ein Mitglied der Sprachgesellschaften, Frauen waren in den Sprachgesellschaften nicht zu finden.

Martin Opitz (1597-1639):

- Setzte sich von den vorliegenden Poetiken ab
- Behandelte spezifische Probleme des Deutschen
- „Ich empfinde fast ein Grawen“: Thematisiert werden die Vergänglichkeit und das Grauen des 17.Jhd. (30-jähriger Krieg). Es werden auch Melonen und Zucker erwähnt, welche zur damaligen Zeit als Luxusgüter galten (wie alle Früchte und Süßspeisen). Opitz meinte, man soll das Geld ausgeben und den Tag leben und genießen und fröhlich sein (Carpe Diem). Jedoch soll man diese Freude mit anderen teilen.

Paul Fleming (1609-1640):

- „Über Herrn Martin Opitz auff Bobbernfeld sein Ableben“: Fleming weist am Anfang auf große Dichter der Antike hin und, dass Opitz sich zu den ganz Großen zählen kann. Danach spielt er auf Deutschlands Zerstückelung an (eine Folge des 30-jährigen Krieges) und die mangelnde Versorgung der Armee, welche durch das Land zieht und plündert. Die Folgen waren Hungersnot, Pest und Kälte. Die Bevölkerung sinkt um 60%.

Andreas Gryphius (1616-1664):

- Reiste sehr viel
- War ein Intellektueller
- „Vanitas, vanitas et omnia vanitas“: Ist in der Form eines Sonetts verfasst. Es wird thematisiert, dass alles flüchtig, vergänglich und zerbrechlich ist. Es ist ein Ausdruck der Unzuverlässigkeit des Menschen. Zudem wusste man nicht was morgen war, ewig bzw. sicher war nur das spirituelle Leben.
- Eine spätere Variante von „Vanitas, vanitas et omnia vanitas“ spricht den Leser mit einem „Du“ direkt an, das „Ich“ ist austauschbar.
- „Tränen des Vaterlands“: Er verwendete sehr drastische Bilder und spielte auf die Zwangskonvertierung an. Im Gegensatz dazu steht Friedrich von Logau, der sehr ironisch betonte, dass wir alle Christen sind und die spezifische Richtung egal sei.

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Details

Titel
STEOP-VO Literatur im historischen Kontext
Untertitel
Mitschrift zur Vorlesung
Hochschule
Universität Wien
Veranstaltung
Literatur im historischen Kontext
Autor
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V925480
ISBN (eBook)
9783346257420
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Da es sich um eine Mitschrift zur Vorlesung handelt, wurde diese nicht benotet. Ich habe mit dieser Mitschrift jedoch für die Prüfung gelernt, und eine 2 ("Gut") erhalten.
Schlagworte
steop-vo, literatur, kontext, mitschrift, vorlesung
Arbeit zitieren
BSc (WU) M.A. Katharina Feigl (Autor), 2015, STEOP-VO Literatur im historischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925480

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