Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

Möglichkeiten und Barrieren von urbaner Landwirtschaft für die Ernährung in Großstädten

Am Beispiel der Stadt Wien

Title: Möglichkeiten und Barrieren von urbaner Landwirtschaft für die Ernährung in Großstädten

Bachelor Thesis , 2020 , 32 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit basiert auf einer ausführlichen Literaturrecherche und ist in drei Teilbereiche untergliedert. Der Fokus liegt dabei überwiegend auf Industriestaaten, welche im Vergleich zu Entwicklungsländern einen anderen Zugang zum Ernährungssystem aufweisen und so urbane Landwirtschaft aus unterschiedlichen Gründen fördern und ausüben. Dabei wird im ersten Abschnitt allgemein das Nahrungsmittelversorgungssystem von Städten genauer erörtert. Da Städte schon seit geraumer Zeit vom Umland ernährt werden, soll hier der genaue Prozess des Systems und die Funktionen erklärt werden. Zusätzlich wird auf Aspekte wie Transparenz, Regionalität und die allgemeinen Veränderungen der Anforderungen an das Ernährungssystem eingegangen. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich das gesamte System verändert hat, als auch dessen Anforderungen. Anschließend wird auf das Konzept der urbanen Landwirtschaft eingegangen. Es wird untersucht, welche Vorteile durch die verschiedenen Ausprägungsformen generiert werden können, sowie welche Barrieren und Hindernisse möglicherweise in Folge entstehen. Auf eine genaue Begriffseinführung und Klassifikation folgen die Vorteile und Motive sowie mögliche Barrieren und Herausforderungen. Nachfolgend werden die unterschiedlichen Ausprägungsformen genauer beschrieben und diese anhand von Beispielen nochmals verdeutlicht. Abschließend wird noch detailliert auf die österreichische Hauptstadt eingegangen. Dabei werden aktuelle Projekte und Planungsinstrumente der Stadt vorgestellt. Außerdem wird auf eine im Jahr 2017 veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes, über die Möglichkeit der Selbstversorgung von Gemüse der Stadtbewohner eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ernährungssystem in Städten

3 Urbane und städtische Landwirtschaft

3.1 Begriffseinführung

3.2 Typologie

3.3 Vorteile und Motive

3.4 Barrieren und Herausforderungen

3.5. Erscheinungsformen

3.5.1 Traditionelle Ausprägungsformen

3.5.2 Moderne Ausprägungsform

3.5.3 Gebäudegebundene Ausprägungsformen

4 Beispielstadt Wien

4.1 Städtische Landwirtschaft in Wien

4.2 Selbstversorgungspotential von Gemüse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Barrieren der urbanen Landwirtschaft zur Ernährungssicherung in Großstädten, wobei der Fokus auf den Industriestaaten liegt und die Stadt Wien als praxisnahes Beispiel dient. Ziel ist es zu analysieren, wie sich das Ernährungssystem verändert hat, welchen Mehrwert verschiedene urbane Anbaukonzepte bieten und welche Herausforderungen einer erfolgreichen Implementierung im städtischen Raum entgegenstehen.

  • Wandel der städtischen Ernährungssysteme im 21. Jahrhundert
  • Klassifizierung und Typologie urbaner Landwirtschaftsformen
  • Soziale, ökonomische und ökologische Vorteile sowie Nutzungsmotive
  • Herausforderungen durch Planung, Regulierung und Investitionskosten
  • Analyse des Selbstversorgungspotenzials am Fallbeispiel der Stadt Wien

Auszug aus dem Buch

3.5.3 Gebäudegebundene Ausprägungsformen

Schlechte Bodenqualität, geringe Wasserverfügbarkeit, begrenzte Landressourcen und negative Umweltauswirkungen motivieren Involvierte, auch alternative Methoden der Landwirtschaft zu entwickeln. Um diese Herausforderungen zu umgehen, beziehungsweise zu lindern und nachhaltig(er) zu bewirtschaften, wurden verschiedene Ansätze ausgearbeitet. Als eine dieser visionären Sonderformen gilt die gebäudegebundene, urbane Landwirtschaft, oder auch Zero-acreage farming (ZFarming). Denn nicht nur innerstädtische Frei-, und Grünflächen bieten eine Möglichkeit zur Produktion von Lebensmitteln, sondern auch der vorhandene Gebäudebestand. Dieser weist großes, ungenutztes Potential auf. SPECHT et al. (2014: 35) beschreibt den Begriff ZFarming wie folgt „all types of urban agriculture characterized by the non-use of farmland or open space, thereby differentiating building-related forms”. Die Definition bezieht sich damit auf Dachgärten, Dachgewässer, begrünte Fassaden, als auch auf innovativere Formen, wie beispielsweise die vertikale Landwirtschaft. Obwohl diese Sonderform der urbanen und städtischen Landwirtschaft kontinuierlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, handelt sich um ein neues Phänomen und ein sehr junges Forschungsfeld. Das Konzept weist sehr unterschiedliche Ausprägungsformen auf. Ein mögliches Differenzierungsmerkmal ist, die Ansätze zwischen offen (outdoor) und geschlossen (indoor) zu unterscheiden (vgl. SPECHT & SIEBERT 2017: 99).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Abhängigkeit der modernen Gesellschaft von globalen Ernährungssystemen und führt die urbane Landwirtschaft als einen Lösungsansatz zur nachhaltigen und ressourceneffizienten Versorgung von wachsenden Städten ein.

2 Ernährungssystem in Städten: Dieses Kapitel erläutert die komplexe Struktur von Versorgungssystemen und untergliedert diese in fünf Subsysteme, von der Produktion bis hin zum Recycling von Lebensmittelabfällen.

3 Urbane und städtische Landwirtschaft: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit Definitionen, Akteuren, Motiven und Barrieren, ergänzt um eine Typologie verschiedener Anbauformen wie Gemeinschaftsgärten, Solidarische Landwirtschaft und vertikale Farmen.

4 Beispielstadt Wien: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen und Projekte zur städtischen Landwirtschaft in Wien und bewertet das lokale Potenzial zur Selbstversorgung mit Gemüse.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die urbane Landwirtschaft zwar eine wichtige Ergänzung darstellt, jedoch eine integrative Planung und ein Umdenken des persönlichen Konsumverhaltens notwendig sind.

Schlüsselwörter

Urbane Landwirtschaft, Stadtentwicklung, Ernährungssystem, Ernährungssicherheit, Wien, Gemeinschaftsgärten, Vertikale Farmen, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Stadtplanung, ZFarming, Lokale Lebensmittel, Agrarstruktureller Entwicklungsplan, Soziale Inklusion, Ernährungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit befasst sich mit den Chancen und Hindernissen der urbanen Landwirtschaft zur Versorgung von Großstädten, wobei die Stadt Wien als konkretes Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den Wandel von Ernährungssystemen, die Typologie verschiedener Anbauformen, ökologische und soziale Vorteile sowie planungsrechtliche Barrieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Beitrag urbaner Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit zu bewerten und Strategien aufzuzeigen, wie Städte der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer ausführlichen Literaturrecherche, der Analyse aktueller stadtplanerischer Instrumente und der Auswertung statistischer Daten zum Selbstversorgungspotenzial.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, klassifiziert urbane Landwirtschaftsformen und untersucht anhand des Beispiels Wien praktische Umsetzungen und Herausforderungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Urbane Landwirtschaft, Ernährungssystem, Nachhaltigkeit, Stadtplanung, Gemeinschaftsgärten und vertikale Landwirtschaft.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Stadt Wien?

Wien wird als Vorzeigestadt hervorgehoben, die durch Instrumente wie den Agstep und eine aktive Förderung eine hohe Dichte an landwirtschaftlicher Fläche innerhalb der Stadtgrenzen aufweist.

Welche Bedeutung haben vertikale Farmen in der Untersuchung?

Sie werden als visionäre, gebäudegebundene Sonderform („ZFarming“) vorgestellt, die zwar technisches Potenzial bietet, jedoch durch hohe Investitionskosten und Energiebedarf limitiert ist.

Was besagt die Studie des Umweltbundesamtes zum Selbstversorgungspotenzial?

Die Studie zeigt, dass der Gemüseverbrauch in Wien gedeckt werden kann, jedoch bei orientierung an ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen eine Unterversorgung bei bestimmten Sorten besteht.

Excerpt out of 32 pages  - scroll top

Details

Title
Möglichkeiten und Barrieren von urbaner Landwirtschaft für die Ernährung in Großstädten
Subtitle
Am Beispiel der Stadt Wien
College
University of Passau  (Lehrstuhl Physische Geographie)
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
32
Catalog Number
V925735
ISBN (eBook)
9783346255501
ISBN (Book)
9783346255518
Language
German
Tags
Urbane Landwirtschaft Wien Urban Farming Landwirtschaft Ernährung Großstädte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Möglichkeiten und Barrieren von urbaner Landwirtschaft für die Ernährung in Großstädten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925735
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  32  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint