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Theaterpädagogik und die Identitätsdiffusion von Jugendlichen. Eine kurze Darstellung der Einflüsse

Kann Theaterpädagogik eine Identitätsdiffusion bei Jugendlichen verhindern?

Titel: Theaterpädagogik und die Identitätsdiffusion von Jugendlichen. Eine kurze Darstellung der Einflüsse

Essay , 2020 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Juliana Sudas (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Essay behandelt die Frage, ob durch Theaterpädagogik die Entstehung einer Identitätsdiffusion von Jugendlichen verhindert werden kann. Dies ist der Fall, denn Theaterpädagogik kann dem Jugendlichen helfen seine Rolle in der Gesellschaft zu finden und sich in Gruppen zu integrieren. Der Jugendliche kann durch Theater sein Selbstwertgefühl steigern. Dabei ist zu beachten, dass Theaterspielen auch negative Seiten hat, die zu berücksichtigen sind.

In der Sozialen Arbeit gibt es verschiedene Arbeitsfelder, in denen gearbeitet wird. Eines davon ist die Theaterpädagogik. Dieser Begriff teilt sich in „Theater“ und „Pädagogik“ auf. Theater, also die künstlerische Betrachtungsweise hat ihren Schwerpunkt auf das Produkt, das künstlerische Erlebnis, während die Pädagogik sich auf den Prozess und somit auf die Auswirkungen auf den Spielenden fokussiert. In der Theaterpädagogik wird mit verschiedenen Zielgruppen gearbeitet. Eine Zielgruppe sind Jugendliche, wobei diese Lebensphase einige Schwierigkeiten mit sich bringt.

Die Adoleszenzphase, durch die jeder Mensch gehen muss, ist einer der wichtigsten Phasen, die durchlaufen wird. Denn in dieser Phase bildet sich die Identität eines Jugendlichen. Dieser versucht seine Identität zu finden, indem er sein Selbstbild durch Erproben von verschiedenen Rollen verfeinert, die dann in seiner Identität integriert werden. Jedoch kann dies auch zur Verwirrung führen, sodass der Jugendliche nicht weiß, wer er ist. Es kann sich dadurch eine Identitätsdiffusion entwickeln. Dieser Begriff bedeutet, dass der Jugendliche sich vor vielen Entscheidungen sieht, die z.B. seine Berufswahl, seine Gruppenzugehörigkeit, Teilnahme an der Gesellschaft und seine Selbstdefinition betrifft und er diese nicht bewältigen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theaterpädagogik und Adoleszenz

3. Identitätsentwicklung durch das Theater

4. Soziale Kompetenzen und Gruppendynamik

5. Selbstwertsteigerung und Rollenarbeit

6. Risiken und Grenzen der Theaterpädagogik

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit theaterpädagogische Maßnahmen als präventives Mittel gegen die Entwicklung einer Identitätsdiffusion bei Jugendlichen eingesetzt werden können. Dabei wird analysiert, wie Rollenspiele, soziale Interaktion und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität im geschützten Rahmen des Theaters zur Persönlichkeitsfestigung beitragen.

  • Zusammenhang zwischen Adoleszenz und Identitätsfindung
  • Einfluss von Theaterpädagogik auf das Selbstwertgefühl
  • Bedeutung von sozialer Integration und Gruppendynamik
  • Entwicklung verbaler und nonverbaler Kommunikationskompetenzen
  • Kritische Reflexion potenzieller Risiken und Überforderungssituationen

Auszug aus dem Buch

Identitätsentwicklung durch das Theaterspiel

Der Jugendliche will seine Unsicherheiten gegenüber seiner Identität nicht in der Wirklichkeit zeigen und versucht sich eher anzupassen, als verschiedene Rollen auszuprobieren. Im Theater ist ein Setting geschaffen, in dem es normal ist in Rollen zu schlüpfen. Auch wenn es vorerst unangenehm für den Jugendlichen ist, diese Rolle zu spielen. Er kann sich ausprobieren als der Schüchterne, der Selbstbewusste, der Beliebte und vieles mehr. Dabei wird ihm von den anderen gezeigt, wie diese Rollen bei ihnen ankommen und der Jugendliche kann für sich prüfen, welche er im realen Leben sein möchte.

Außerdem findet der Jugendliche seine Rolle in der Gesellschaft durch das Theater, da er lernt Entscheidungen in der Berufswahl zu treffen. Er hat Auswahl und kann sich ausprobieren. Es gibt Bereiche, wie die Ton- und Lichttechnik, Raum- und Kulissengestaltung, sowie die Öffentlichkeitsarbeit, die den Jugendlichen eine breite Auswahl zur beruflichen Orientierung bieten. Er kann sich in diesen Bereichen ausprobieren und für sich entscheiden, ob er beruflich in diese Richtung gehen möchte. Auch können durch das Durchnehmen von verschiedenen Themen im Theater Interessen geweckt werden, die die Berufswahl begünstigen können.

Der Jugendliche wird durch das Theaterspielen immer selbstsicherer, was ihm dabei hilft eine Ausbildungsstelle zu bekommen und ihm den Einstieg in eine Ausbildung zu ermöglichen. Es können zum Beispiel Bewerbungsgespräche in verschiedener Weise erprobt werden, sodass den Jugendlichen die Angst davor genommen wird und sie selbstsicherer auftreten können. Demnach haben Teenager eine erhöhte Chance auf dem Arbeitsmarkt durch das Theaterspielen. Um seine Rolle in der Gesellschaft zu finden ist es wichtig, gewisse Kompetenzen zu entwickeln, die den Jugendlichen den Einstieg in die Gesellschaft erleichtert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Identitätsentwicklung Jugendlicher und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich des präventiven Nutzens der Theaterpädagogik.

2. Theaterpädagogik und Adoleszenz: Definition der Grundbegriffe und Darstellung der Herausforderungen während der Identitätsfindung in der Adoleszenzphase.

3. Identitätsentwicklung durch das Theater: Analyse, wie das Ausprobieren verschiedener Rollen den Jugendlichen bei der Identitätsstabilität und beruflichen Orientierung unterstützt.

4. Soziale Kompetenzen und Gruppendynamik: Untersuchung der Bedeutung von Freundschaften und der Theatergruppe als Ort für soziale Integration und den Erwerb kommunikativer Fähigkeiten.

5. Selbstwertsteigerung und Rollenarbeit: Erläuterung der psychologischen Effekte, wie durch positive Theatererfahrungen das Selbstwertgefühl gestärkt und eigene Wünsche bewusster wahrgenommen werden.

6. Risiken und Grenzen der Theaterpädagogik: Kritische Betrachtung negativer Aspekte wie Gruppendruck oder Schamgefühle bei Blamagen, die den Prozess der Identitätsbildung unter Umständen hemmen können.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie kritische Reflexion über die Selektionseffekte bei der Teilnahme an Theaterangeboten.

Schlüsselwörter

Theaterpädagogik, Identitätsdiffusion, Jugendliche, Adoleszenz, Identitätsfindung, Selbstwertgefühl, Rollenspiel, Soziale Kompetenz, Persönlichkeitsentwicklung, Gruppendynamik, Berufsfindung, Kommunikation, Prävention, Selbstbild, Theaterarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss theaterpädagogische Aktivitäten auf die Identitätsbildung von Jugendlichen haben und ob sie dazu beitragen können, eine Identitätsdiffusion zu verhindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Adoleszenzphase, die Identitätsentwicklung, die Förderung von sozialen Kompetenzen durch Theater sowie die Chancen und Risiken dieses pädagogischen Ansatzes.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob durch die im Theater gebotenen Möglichkeiten des Rollenspiels und der sozialen Interaktion die Gefahr einer Identitätsdiffusion bei Teenagern gemindert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Erkenntnisse aus Studien zur theaterpädagogischen Wirkungsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Identitätsentwicklung, dem Erwerb sozialer Kompetenzen, der beruflichen Orientierung und der kritischen Reflexion über potenzielle negative Erfahrungen im Theater.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Identitätsdiffusion, Theaterpädagogik, Selbstwertgefühl, Adoleszenz und soziale Kompetenz.

Welche Rolle spielt das Rollenspiel bei der Identitätsfindung?

Durch das Rollenspiel können Jugendliche verschiedene Identitätsentwürfe ausprobieren und ihre eigenen Gefühle sowie Wünsche in einem geschützten Rahmen erkunden, ohne die Konsequenzen des echten Lebens fürchten zu müssen.

Warum ist die Anleitung durch Theaterpädagogen entscheidend?

Da Theaterspielen auch Risiken wie Ausgrenzung oder Blamagen bergen kann, ist eine fachkundige Leitung notwendig, um ein respektvolles Umfeld zu schaffen, in dem Jugendliche sicher experimentieren können.

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Details

Titel
Theaterpädagogik und die Identitätsdiffusion von Jugendlichen. Eine kurze Darstellung der Einflüsse
Untertitel
Kann Theaterpädagogik eine Identitätsdiffusion bei Jugendlichen verhindern?
Hochschule
Hochschule Coburg (FH)
Note
1,0
Autor
Juliana Sudas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
9
Katalognummer
V925896
ISBN (eBook)
9783346320780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theaterpädagogik identitätsdiffusion jugendlichen eine darstellung einflüsse kann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliana Sudas (Autor:in), 2020, Theaterpädagogik und die Identitätsdiffusion von Jugendlichen. Eine kurze Darstellung der Einflüsse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925896
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Leseprobe aus  9  Seiten
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