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Germanismen im Französischen Sprachkontakt zwischen Germanen und Galliern im Frühmittelalter. Der Einfluss germanischer Sprachen

Title: Germanismen im Französischen Sprachkontakt zwischen Germanen und Galliern im Frühmittelalter. Der Einfluss germanischer Sprachen

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

French Studies - Linguistics
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Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Germanismen im Französischen, beeinflusst durch den Sprachkontakt zwischen Franken und Galliern in der späten Antike und dem frühen Mittelalter sowie dem heutigen Gebrauch. Wie viel Germanismus in der französischen Sprache vorhanden ist, unterstreicht bereits der Name der Sprache und des Landes selbst. Eine Sprache und ein Name, der auf den westgermanischen Stamm der Franken zurückgeht, die im fünften Jahrhundert nach Christus das Gebiet Galliens einnahmen.

Ziel ist es, der Frage nachzugehen, ob und inwiefern die germanischen Sprachen, insbesondere das Fränkische, die Entwicklung der französischen Sprache beeinflusst und geprägt haben. Zudem soll erörtert werde, wie viele Germanismen heute noch in der französischen Sprache vertreten sind. Die Arbeit ist in einen theoretischen und praktischen Teil unterteilt.

Zu Beginn werden die wichtigsten Definitionen dieser Thematik für ein besseres Verständnis vorgestellt. Anschließend wird der deutsch-französische Sprachkontakt aus historischer Sicht aufgearbeitet. Des Weiteren wird der fränkische Einfluss auf das in Nordgallien gesprochene Latein, das als Grundlage für das Französische fungierte, erörtert. Im empirischen Teil wird der Wortherkunft ausgewählter Wörter nachgegangen und dabei der gegenwärtige Bestand von Germanismen in der Alltagssprache anhand von Presseartikeln ermittelt.

Sprachkontakt findet überall auf dieser Welt statt. Dabei werden Wörter und Wortformen aus anderen Sprachen in eine andere übernommen, umgeformt und an das entsprechende Sprachsystem angeglichen. Fremdwörter bilden einen wichtigen Teil des französischen Wortschatzes. Durch sie erreicht die französische Sprache ihre Buntheit und Vielfalt. Germanismen flossen ins Französische, unter anderem, durch den Sprachkontakt zwischen Franken und Galliern in der späten Antike und dem frühen Mittelalter ein. Noch heute sind Spuren in der Gegenwartssprache vorhanden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Thematische Einführung

2 Germanismus

3 Deutsch-Französische Sprachkontakte aus historischer Sicht

3.1 Überblick

3.2 historischer Kontext

3.2.1 Gallien unter Kelten und Römern

3.2.2 Völkerwanderung

4 Einfluss der Franken

4.1 Lautliche Beeinflussung

4.2 Einfluss auf den Wortschatz und die Wortbildung

5 Empirischer Teil- Germanismen im heutigen Französisch? Eine kontrastive Untersuchung des Ursprungs von ausgewählten Wörtern in verschiedenen Zeitungsartikeln in der heutigen französischen Presse

5.1 Tabelle

5.2 Auswertung der Untersuchung

6 Abschließende Bemerkung und Ausblick

7 Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss germanischer Sprachen, insbesondere des Fränkischen, auf die Entwicklung des Französischen sowie das Vorkommen von Germanismen in der heutigen französischen Alltagssprache anhand einer empirischen Analyse aktueller Presseartikel.

  • Historische Sprachkontakte zwischen Germanen und Galliern
  • Fränkischer Superstrateinfluss auf das Französische
  • Lautliche und lexikalische Spuren des Germanischen im Französischen
  • Kontrastive etymologische Analyse von aktuellem Medienvokabular
  • Statistische Auswertung des Germanismen-Anteils im heutigen Sprachgebrauch

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Völkerwanderung

Die Völkerwanderung, die am Ende des 4. Jahrhunderts einsetzte, hatte zur Folge, dass für Gallien eine Phase des Wohlstandes und Friedens als Teil des römischen Reiches beendet wurde. Somit brach das römische Reich durch die Völkerwanderung der germanischen Völkerschaften und die sich daran anknüpfenden germanischen Reichsgründungen zusammen. Die Germanen zu denen beispielsweise die Vandalen, Alemannen, Westgoten, Burgunder oder Franken zählen, drangen infolgedessen nach Gallien ein. Im 5. Jahrhundert etablierten die Franken, Burgunder und Westgoten ihre Reiche in Gallien. Infolgedessen begann sich eine Zweisprachigkeit (Lateinisch/ Germanisch) abzuzeichnen, die die im Entstehen befindliche Sprache Französisch beeinflussten. Es bestand eine Koexistenz verschiedener Ausprägungen des Lateins und der Sprache der germanischen Eroberer, namentlich den Westgoten, Burgunder, Alemannen oder Franken von denen die Franken den größtem Einfluss auf das Französische hatten. Die Westgoten besetzten den Süden Galliens um Toulouse, die Burgunder den östlichen Raum und die Franken haben sich im Norden niedergelassen. In der nördlichen Zone entwickelte sich das langue d'oil, in der Südhälfte das langue d'oc. Die germanischen Eroberer brachten ihre Sprache mit, allerdings fand durch den Machtwechsel in Gallien durch die Germanen kein Sprachwechsel statt, sodass die lateinische Sprache in den überwiegenden Gebieten nicht gefährdet war. Nur in den nördlichen und östlichen Randgebieten setzte sich das Germanische durch., was letzten Endes zur Folge hatte, dass das Lateinische durch das Germanische, vor allem das Fränkische beeinflusst wurde.

Hierbei handelt es sich um einen Fall des Superstrateinflusses.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Thematische Einführung: Einführung in die Thematik des Sprachkontakts und Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Bedeutung von Germanismen im Französischen.

2 Germanismus: Definition des Begriffs Germanismus anhand verschiedener wissenschaftlicher Nachschlagewerke und Enzyklopädien.

3 Deutsch-Französische Sprachkontakte aus historischer Sicht: Darstellung der historischen Grundlagen des Sprachkontakts, unterteilt in die römische Vorherrschaft und die Völkerwanderung.

4 Einfluss der Franken: Analyse der lautlichen sowie lexikalischen Einflüsse des Fränkischen auf die Entwicklung der französischen Sprache.

5 Empirischer Teil- Germanismen im heutigen Französisch? Eine kontrastive Untersuchung des Ursprungs von ausgewählten Wörtern in verschiedenen Zeitungsartikeln in der heutigen französischen Presse: Praktische Untersuchung des Wortursprungs von 62 Begriffen aus aktuellen Presseartikeln und deren statistische Aufbereitung.

6 Abschließende Bemerkung und Ausblick: Zusammenfassende Bilanz der Ergebnisse und Vorschlag für weiterführende Forschungsfragen zum umgekehrten Einfluss des Französischen auf das Deutsche.

Schlüsselwörter

Sprachkontakt, Germanismus, Fränkisch, Etymologie, Französische Sprache, Superstrat, Sprachgeschichte, Völkerwanderung, Lehnwort, Kontrastive Untersuchung, Galloromanisch, Wortbildung, Lautwandel, Lexik, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den sprachgeschichtlichen und gegenwärtigen Einfluss germanischer Sprachen auf das Französische.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Sprachkontakt zwischen Franken und Galliern sowie der etymologischen Herkunft von Wörtern in der heutigen französischen Presse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und inwiefern das Fränkische die Entwicklung des Französischen geprägt hat und in welchem Umfang Germanismen noch heute im Sprachgebrauch vorhanden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Sprachgeschichte mit einer empirischen, kontrastiven Analyse von Presseartikeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Epochen und Einflüsse sowie einen empirischen Teil, der durch eine Tabellierung von 62 Wörtern deren Herkunft nachweist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachkontakt, Germanismus, Fränkisch, Superstrat und Etymologie.

Warum spielt die Völkerwanderung eine so wichtige Rolle für das Französische?

Die Völkerwanderung markiert den Beginn der fränkischen Landnahme und der damit verbundenen Zweisprachigkeit, die das spätere Französische maßgeblich beeinflusste.

Wie hoch ist der Anteil an Germanismen in der modernen französischen Sprache gemäß der Untersuchung?

Die durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Germanismen etwa 20 Prozent des untersuchten Wortschatzes ausmachen.

Warum gibt es bei manchen Wörtern Unklarheiten über den Ursprung?

Da einige Etymologien wissenschaftlich umstritten sind oder Belege für die Herkunft fehlen, kommt die Forschung in manchen Fällen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

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Details

Title
Germanismen im Französischen Sprachkontakt zwischen Germanen und Galliern im Frühmittelalter. Der Einfluss germanischer Sprachen
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
29
Catalog Number
V926225
ISBN (eBook)
9783346258137
ISBN (Book)
9783346258144
Language
German
Tags
germanismen französischen sprachkontakt germanen galliern frühmittelalter einfluss sprachen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Germanismen im Französischen Sprachkontakt zwischen Germanen und Galliern im Frühmittelalter. Der Einfluss germanischer Sprachen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926225
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