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Druckräume im Drogenkonsum. Das konzeptionelle Selbstverständnis im Kontext der normativen und menschenwürdigen Zielsetzung Sozialer Arbeit

Título: Druckräume im Drogenkonsum. Das konzeptionelle Selbstverständnis im Kontext der normativen und menschenwürdigen Zielsetzung Sozialer Arbeit

Tesis (Bachelor) , 2020 , 65 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Oskar Stranzenbach (Autor)

Trabajo social
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Das Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung und Dringlichkeit von Druckräumen beim Drogenkonsum hervorzuheben und zu unterstreichen, damit ein Beitrag zu Verringerung der Stigmatisierung von Drogenkonsumenten und Druckräumen geleistet werden kann. Dazu wird das Angebot der Druckräume detailliert vorgestellt und in den Kontext der Sozialen Arbeit und ihrer Ziele und Werte eingeordnet. Dadurch soll bezweckt werden, dass diese Thematik für den Leser leichter zu greifen ist und die fundamentalen Ziele, Erfolge und Tätigkeiten verstanden werden können. Das sozialarbeiterische Angebot der Druckräume leistet namentlich durch ihr niedrigschwelliges und brückenbauendes Hilfsangebot einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Rechten Einzelner und gesellschaftlichem Zusammenleben Aller.

Das Angebot Druckräume wird immer dort, wo aktuell eines dieser sozialarbeiterischen Angebote errichtet werden soll, heiß diskutiert. Die gesellschaftlichen Standpunkte diesbezüglich gehen weit auseinander. Die eine Ansicht ist dahingehend, dieses Angebot sei eine sinnvolle Ergänzung des Drogenhilfesystems als Überlebenshilfe, bei der Drogenabhängigen die Möglichkeit geboten wird individuelle Perspektiven zu entwickeln und sehen den Ansatz der Risikominimierung und Schadensbegrenzung in drogenbezogenen Krisengebieten. Andererseits werden Standpunkte vertreten, die Druckräume als unheilvoll ansehen, da diese dazu beitragen würden, dass das Rechtsbewusstsein geschmälert würde, dem illegalen Drogenhandel keinen Vorschub geleistet und Rechtsbrüche toleriert würden.

Daraus resultiert, dass die Thematik der Druckräume für den Großteil der Bevölkerung unübersichtlich, oft emotionsgeladen und daher nicht greifbar ist. Durch die Auseinandersetzungen in Medien und Fachwelt geht die grundlegende Bedeutung der Konsumräume verloren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagenbestimmung

2.1 Gesundheit - eine sozialmedizinische Betrachtung

2.2 Die Suchterkrankung

2.2.1 Formen der Suchterkrankung

2.2.2 Substanzgebundene Sucht

2.2.3 Substanzungebundene Sucht

2.3 Klassifizierung von Drogen

2.4 Konsumformen, Wirkungen und Folgen des Konsums von Heroin

2.4.1 Konsumformen von Heroin

2.4.2 Pharmakologische Wirkung von Heroin

2.4.3 Gesundheitsfolgen und Gefahren des Heroinkonsums

2.5 Angebote der Suchthilfe

3 Der Druckraum - ein Ort des risikominimierenden Konsums von Heroin

3.1 Ziel- und Zweckbestimmung von Druckräumen

3.2 Zielgruppe

3.3 Die Konzeptionierung

3.4 Tätigkeitsbeschreibung

4 Die normative Zielsetzung der Sozialen Arbeit

4.1 Soziale Arbeit - eine Profession der und für die Menschenrechte

4.2 Ziel- und Zweckbestimmung der Sozialen Arbeit unter der Betrachtung der Grundrechte der BRD

4.3 Das Tripelmandat der Sozialen Arbeit

5 Die deskriptive Betrachtung der Sozialen Arbeit im Kontext der Druckräume

5.1 Gesellschaftliche Auffassung von Drogenkonsumenten illegalisierter Substanzen

5.2 Die Soziale Arbeit als Brückenbauer zwischen Individuum und Gesellschaft

5.3 Die Soziale Arbeit als Begleiter bei der Vermeidung von sozialer Ausgrenzung

5.4 Die Soziale Arbeit als Förderer der gesundheitlichen Unversehrtheit

5.5 Die Soziale Arbeit als Begleiter zur individuellen Entfaltung der Persönlichkeit

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das konzeptionelle Selbstverständnis von Druckräumen im Kontext der normativen Ziele der Sozialen Arbeit. Sie analysiert, wie diese niedrigschwelligen Hilfsangebote dazu beitragen können, Stigmatisierung abzubauen und die Rechte von Drogenkonsumenten zu wahren.

  • Bedeutung und Dringlichkeit von Druckräumen für die Risikominimierung
  • Einordnung von Suchthilfe in die menschenrechtliche Zielsetzung Sozialer Arbeit
  • Konzeptionelle und methodische Aspekte der Arbeit in Druckräumen
  • Soziale Arbeit als Brückenbauer zwischen Individuum und Gesellschaft
  • Überwindung gesellschaftlicher Stigmatisierungsprozesse

Auszug aus dem Buch

3.1 Ziel- und Zweckbestimmung von Druckräumen

Allgemein verfolgen Drogenkonsumräume das Ziel der Überlebenshilfe, Gesundheitsförderung und Schadensminimierung bei Drogenkonsumenten. Durch das Angebot der Suchthilfe sollen negative körperliche, psychische und soziale Begleiterscheinungen des Konsums illegaler Drogen und weitere Schäden verhindert werden (vgl. Deutsche AIDS-Hilfe e.V. & akzept e.V. 2011: S.13).

Die konkreten Ziele der Konsumräume werden in der folgenden Tabelle 9 verdeutlicht.

Essenzieller Bestandteil der Arbeit von Drogenkonsumräumen ist die Motivation, Drogen gebrauchender Menschen zu fördern, entsprechende Hilfen bei drogenbezogenen, gesundheitlichen und sozialen Problemen in Anspruch zu nehmen. Sie sind ein integriertes Angebot von Kontakt- oder Beratungsstellen (vgl. Deutsche AIDS-Hilfe e.V. & akzept e.V. 2011: S.13).

Für die Zielgruppe der Konsumenten kann eine Zielhierarchie beschrieben werden. Diese wird in der folgenden Abbildung 2 veranschaulicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Heroinabhängigkeit und Begründung der Bedeutung von Druckräumen als notwendiges Hilfsangebot.

2 Theoretische Grundlagenbestimmung: Darstellung der sozialmedizinischen Aspekte von Gesundheit sowie Erläuterung von Suchterkrankungen und den pharmakologischen Folgen des Heroinkonsums.

3 Der Druckraum - ein Ort des risikominimierenden Konsums von Heroin: Detaillierte Beschreibung der Ziele, Zielgruppen, Konzeptionierung und Tätigkeitsfelder in Druckraumeinrichtungen.

4 Die normative Zielsetzung der Sozialen Arbeit: Untersuchung der Profession Soziale Arbeit im Hinblick auf Menschenrechte, das Grundgesetz und das Tripelmandat.

5 Die deskriptive Betrachtung der Sozialen Arbeit im Kontext der Druckräume: Analyse der Brückenfunktion, der Begleitung bei sozialer Ausgrenzung und der Persönlichkeitsentfaltung im Arbeitsalltag der Druckräume.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bestätigung des Wertes von Druckräumen für die Sicherung der Rechte und Gesundheit von Abhängigen.

Schlüsselwörter

Druckräume, Heroinabhängigkeit, Soziale Arbeit, Schadensminimierung, Harm Reduction, Menschenrechte, Stigmatisierung, Suchthilfe, Gesundheitsförderung, Lebensweltorientierung, Tripelmandat, Suchtprävention, Sozialmedizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Bachelor-Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung von Druckräumen als sozialarbeiterisches Angebot der Drogenhilfe für heroinabhängige Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen Suchterkrankungen, Risikominimierung (Safer-Use), die Stigmatisierung von Drogenkonsumenten und die ethischen sowie normativen Grundlagen der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung und Dringlichkeit von Druckräumen hervorzuheben, um die Stigmatisierung von Konsumenten zu verringern und ihre Rechte zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die theoretische Konzepte der Suchthilfe mit den normativen Anforderungen an eine menschenrechtsbasierte Soziale Arbeit verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Sucht, die Konzeption von Druckräumen, die normativen Zielsetzungen der Sozialen Arbeit und deren Umsetzung in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Druckräume, Harm Reduction, Soziale Arbeit, Menschenrechte und Stigmatisierung.

Warum sind Druckräume für die Soziale Arbeit unverzichtbar?

Sie ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Klienten, die vom klassischen Hilfesystem nicht mehr erreicht werden, und dienen als Brücke in weiterführende therapeutische Angebote.

Welche Rolle spielt das "Tripelmandat" in dieser Arbeit?

Das Tripelmandat legitimiert das professionelle Handeln der Sozialarbeiter zwischen den Bedürfnissen der Klienten, den Erwartungen der Träger und den ethischen Anforderungen der Profession.

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Detalles

Título
Druckräume im Drogenkonsum. Das konzeptionelle Selbstverständnis im Kontext der normativen und menschenwürdigen Zielsetzung Sozialer Arbeit
Universidad
FHM University of Applied Sciences  (Köln)
Calificación
1,7
Autor
Oskar Stranzenbach (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
65
No. de catálogo
V926315
ISBN (Ebook)
9783346298928
ISBN (Libro)
9783346298935
Idioma
Alemán
Etiqueta
Druckräume Drogenkonsumräume Gassenzimmer Heroin Drogenabhängigkeit Drogenszene Stigmatisierung Brückenbauer Soziale Arbeit Zielsetzung Menschenwürde Grundgesetz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oskar Stranzenbach (Autor), 2020, Druckräume im Drogenkonsum. Das konzeptionelle Selbstverständnis im Kontext der normativen und menschenwürdigen Zielsetzung Sozialer Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926315
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Extracto de  65  Páginas
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