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Bericht zum Praktikum in der Max-Mustermann-Schule

Title: Bericht zum Praktikum in der Max-Mustermann-Schule

Internship Report , 2008 , 65 Pages , Grade: 11

Autor:in: Sita Hermand (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Zusammen mit vielen anderen habe ich mich für den Lehrerberuf entschieden. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Gedanken gemacht hat, warum man gerne Lehrer werden möchte und welche Vorraussetzungen und Erfahrungen man mitbringen muss.
Nicht nur, dass Lehrer gegenüber ihren Schülern eine große Verantwortung tragen müssen, sondern auch, dass sie eine Vorbildfunktion erfüllen, dass sie Schüler auf die Gesellschaft vorbereiten, einen ansprechenden und leistungsorientierten Unterricht bieten sollen und dabei so wenig Fehler wie möglich auftreten sollten. Schüler sind lenkbar, offen und auch im fortgeschrittenem Alter noch zu begeistern. Sie sind in gewisser Hinsicht auf ihren Lehrkörper angewiesen, genauso wie der Lehrer auf seine Schüler. Diese wechselseitige Beziehung erfordert ein gewisses Maß an Empathie und Respekt dem anderen gegenüber. Zum einen schafft sie dem Schüler ein gewisses Selbstbewusstsein und zum anderen eine gesunde Lernbereitschaft. Die Einsicht der Kinder von früher kann somit den Kindern von heute eine große Stütze sein.
Im Folgenden möchte ich von meinem Praktikum an der Max-Mustermann-Schule im Rahmen der schulpraktischen Studien an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main berichten.
Der Sinn eines jeden Praktikums ist es, die jeweilige Lebenswirklichkeit eines Berufes oder Ähnliches kennen zu lernen. Dabei hat es sich bewährt seine individuellen Erfahrungen auch schriftlich darzustellen. Im Zuge des Schulpraktikums ist dementsprechend die logische Aufgabe der Teilnehmer, die eigenen gesammelten Erkenntnisse zu verschriftlichen. Der vorliegende Bericht erfüllt diese Anforderungen und stellt gleichzeitig einen wichtigen Meilenstein innerhalb der universitären Lehrerausbildung dar.
Diese wiederum besteht aus einer fortlaufenden spiralförmigen Weiterentwicklung des eigenen Könnens durch Aktion, Reaktion, Verhaltensänderung etc.. In diesem andauernden Prozess des Lehren und Lernen gibt es keinen Anfang und kein Ende, zweifellos aber wichtige Entwicklungsschritte, wie beispielsweise das Schulpraktikum und der anschließende Bericht.
Im Hauptteil werde ich zunächst auf meine persönlichen Erwartungen und Gedanken zum Praktikum eingehen, meine Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle aufzeigen und unterschiedliche Aspekte der Praktikumsschule thematisieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Subjektive Einschätzungen

1.1 Subjektive Erwartungen an den Beruf – Die Lehrerrolle

1.2 Subjektive Erwartungen an das Praktikum

1.3 Reflexion zur Vorbereitungszeit

2 Die Schule

2.1 Beschreibung und erster Eindruck der Schule

2.1.1 Erster Eindruck der Schule

2.1.2 Schulprofil, Schultyp und Einzugsgebiet

2.2 Die Weiterentwicklung der Schule

2.3 Schulprogramm und Konzepte der Max-Mustermann-Schule

2.3.1 Das Schulprogramm

2.3.2 Förderungskonzept

2.3.3 Konzept Kleinklasse für Erziehungshilfe

2.3.4 Konzept Projekt Kleingruppe

2.3.5 Medienkonzept

2.4 Ziele und Leitmotive

2.5 Der Alltag in der Max-Mustermann-Schule und der Klasse 2b

3 Allgemeine Unterrichts-Verlaufsprotokolle

3.1 Unterrichts-Verlaufprotokoll vom 14.02.2008

3.2 Unterrichts-Verlaufprotokoll vom 19.02.2008

3.3 Unterrichts-Verlaufprotokoll vom 05.03.2008

4 Interaktionsanalyse einer Unterrichtsstunde vom 20.02.2008

4.1 Gliederung und allgemeine Beschreibung des Transkripts

4.2 Sequenz 1 <43 – 88>

4.2.1 Ausführliche Analyse von Einzeläußerungen

4.2.2 Turn-by-Turn-Analyse

4.3 Sequenz 2 <514 – 552>

4.3.1 Ausführliche Interpretation von Einzeläußerungen

4.3.2 Turn-by-Turn-Analyse

4.4 Zusammenfassende Interpretation in Bezug auf die Thesen

5 Fazit - Abschließende Beurteilung über das Praktikum

5.1 Erfahrungen über den Beruf als Lehrer nach fünf Wochen Praktikum

5.2 Erfahrungen über das Praktikum

5.2.1 Mein Kontakt zu den Kindern

5.2.2 Resümee zum Praktikum

5.3 Reflektion zum Nachbereitungsseminar

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit dokumentiert die Erfahrungen des Autors während eines fünfwöchigen Schulpraktikums an der Max-Mustermann-Schule. Das primäre Ziel ist es, die eigene Berufswahlmotivation und das Lehrerbild kritisch zu reflektieren, den Schulalltag zu erkunden und mittels einer Interaktionsanalyse einer Mathematikstunde die Dynamik zwischen Lehrkraft und Schülern sowie die Anwendung didaktischer Konzepte wissenschaftlich zu untersuchen.

  • Reflexion der persönlichen Berufswahlmotivation und des Lehrerbildes.
  • Strukturelle Beschreibung der Max-Mustermann-Schule und deren pädagogischer Konzepte (z.B. Förder- und Medienkonzept).
  • Erstellung und Auswertung von allgemeinen Unterrichts-Verlaufsprotokollen.
  • Detaillierte Interaktionsanalyse einer mathematischen Unterrichtsstunde zur Untersuchung von Lehr-Lern-Prozessen.
  • Abschließende Beurteilung der Praktikumserfahrungen und des Berufsfeldes.

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Vorstellung vom Lehrerberuf

Ein Lehrer ist durch seinen Beruf Erwartungen und Kritiken von verschiedenen Personen und Institutionen ausgesetzt, was einen enormen Druck auf ihn verursacht. In dieser Situation muss man sich bewusst sein, dass nicht auf alle Bedürfnisse Rücksicht genommen werden kann. Es ist darum wichtig, eigene Erwartungen zu formulieren und umzusetzen. Diese dürfen aber nicht zu hoch sein, denn dann besteht die Gefahr der Selbstüberforderung.

Was macht eine gute Lehrerin aus? Ist ein guter Lehrer jemand, bei dem es mucksmäuschenstill ist in der Klasse? Ist ein guter Lehrer jemand, der auf jede Frage eine Antwort weiß? Ist ein guter Lehrer jemand, der mit seiner Geduld nie an ein Ende kommt?

Alle diese Fragen gingen mir schon mehrmals durch den Kopf. Als angehende Lehrperson will ich natürlich so nahe wie möglich an das Ideal der guten Lehrerin herankommen. Dazu muss ich mich aber zuerst fragen, was macht für mich eine gute Lehrperson aus?

Da kommen Erinnerungen an meine Schulzeit hoch. Lehrpersonen werden verglichen und beurteilt. Ich hatte viele ganz unterschiedliche Lehrer im Laufe meiner Schulzeit. Zum Beispiel hatte ich in der Orientierungsschule einen Musiklehrer, der total zerstreut, humorvoll und lustig war. Ihm ist nie ein Stück wirklich gelungen und trotzdem oder gerade deshalb ist mir so viel vom Musikunterricht geblieben. Ganz anders mein Lieblingslehrer in der Grundschule, ein eher ernster ruhiger Typ, der sehr streng sein konnte und immer gut vorbereitet war. Wir haben dementsprechend viel gelernt.

Es ist also offensichtlich, dass ein guter Lehrer ganz unterschiedliche Charaktere und Unterrichtsstile haben kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Subjektive Einschätzungen: Der Autor erläutert die eigene Berufswahlmotivation und das Idealbild des Lehrerberufs vor Beginn des Praktikums.

2 Die Schule: Dieses Kapitel beschreibt das Umfeld der Max-Mustermann-Schule, inklusive Schultyp, Förderkonzepte, Mediennutzung und die beobachtete Klasse 2b.

3 Allgemeine Unterrichts-Verlaufsprotokolle: Es werden Protokollschemata angewandt, um die Struktur von drei verschiedenen Unterrichtsstunden in unterschiedlichen Fächern zu dokumentieren.

4 Interaktionsanalyse einer Unterrichtsstunde vom 20.02.2008: Eine tiefgehende Untersuchung einer Mathematikstunde unter Anwendung der objektiven Hermeneutik, um das Lehr-Lern-Verhalten der Lehrkraft zu analysieren.

5 Fazit - Abschließende Beurteilung über das Praktikum: Eine abschließende Reflexion über den Erkenntnisgewinn nach fünf Wochen und die Bestätigung des Studienwunsches.

Schlüsselwörter

Lehrerberuf, Schulpraktikum, Max-Mustermann-Schule, Unterrichtsbeobachtung, Interaktionsanalyse, Mathematikunterricht, Lehrer-Schüler-Beziehung, Förderkonzept, Medienkompetenz, Schulpraktische Studien, Lehren und Lernen, Didaktik, Grundschule, Reflexion, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit umfasst einen Praktikumsbericht über einen fünf wöchigen Aufenthalt an der Max-Mustermann-Schule, inklusive Reflexionen zur Lehrerrolle und einer wissenschaftlichen Analyse von Unterrichtsinteraktionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die professionelle Entwicklung des Lehrers, die Struktur einer Grundschule, Konzepte zur individuellen Förderung sowie die detaillierte Analyse von Kommunikationsprozessen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Verknüpfung von wissenschaftlichen Theorien mit der Unterrichtspraxis sowie die Reflexion der eigenen Kompetenzen und Beobachtungen als angehende Lehrkraft.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt zur Analyse einer Unterrichtssequenz die objektiven Hermeneutik, um Deutungsmuster und Interaktionsstrukturen methodisch zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in persönliche Erwartungen, eine schulische Bestandsaufnahme, allgemeine Verlaufsprotokolle und eine tiefgreifende Interaktionsanalyse einer Mathematikstunde.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Besonders prägend sind Begriffe wie Interaktionsanalyse, Lehrer-Schüler-Beziehung, schulpraktische Studien, didaktische Reflexion und Grundschulalltag.

Wie unterscheidet sich die Mathematikstunde vom restlichen Unterricht?

Die untersuchte Mathestunde zeigt ein trichterhaftes Interaktionsmuster, bei dem die Lehrerin stark auf schnelle, korrekte Ergebnisse drängt, statt auf den individuellen Lernprozess der Kinder einzugehen.

Welche Rolle spielt die Lehrerin Frau T. in diesem Bericht?

Frau T. fungiert als Mentorin und Klassenlehrerin der Klasse 2b; ihr Unterrichtsverhalten dient als primäre Fallstudie für die Analyse im Bericht.

Wie wird das Konzept "Abtauchen" in der Mathematikstunde interpretiert?

Es wird als ritualisiertes Spiel gewertet, welches die Lehrerin einsetzt, um Ruhe und Aufmerksamkeit zu erzwingen, wobei die didaktische Sinnhaftigkeit in Bezug auf das mathematische Verständnis kritisch hinterfragt wird.

Welches Fazit zieht der Autor zur "trichterhaften" Unterrichtsführung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass dieses Muster zwar zu schnellen Ergebnissen führt, jedoch das mathematische Verständnis der Kinder eher behindert als fördert.

Excerpt out of 65 pages  - scroll top

Details

Title
Bericht zum Praktikum in der Max-Mustermann-Schule
College
University of Frankfurt (Main)  (Gesellschaftswissenschaften)
Course
Schulpraktische Studien
Grade
11
Author
Sita Hermand (Author)
Publication Year
2008
Pages
65
Catalog Number
V92654
ISBN (eBook)
9783640886166
Language
German
Tags
Bericht Praktikum Friedrich-Fröbel-Schule Schulpraktische Studien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sita Hermand (Author), 2008, Bericht zum Praktikum in der Max-Mustermann-Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92654
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