Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Linguistics

Migrationsbedingte Zweisprachigkeit

Eine empirische Untersuchung zum Zweitspracherwerb von polnischen Einwanderern in Deutschland

Title: Migrationsbedingte Zweisprachigkeit

Thesis (M.A.) , 2007 , 222 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Joanna Englisch (Author)

German Studies - Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Beherrschung der deutschen Sprache hat eine besondere Bedeutung, sowohl für die Teilnahme am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben, als auch für das Ausüben von sozialen Rollen im Aufnahmeland. Das Streben nach diesen Zielen ist nicht durch einen einzigen Faktor determiniert, sondern immer durch ein kompliziertes Zusammenspiel von zahlreichen Variablen, die sich gegenseitig beeinflussen. Zu diesen Variablen gehören einerseits die sprachlichen und individuellen Voraussetzungen des Lerners1, die zum Zeitpunkt des Zweitspracherwerbs zur Verfügung stehen bzw. im Laufe des Erwerbsprozesses entwickelt werden, anderseits externe Faktoren wie das kulturelle Umfeld und die erfahrenen sprachlichen Kontakte. Des Weiteren kann der Zweitspracherwerb nicht isoliert von gesellschaftspolitischen Faktoren betrachtet werden.
Dieses Faktorenbündel soll mir Aufschluss über den Zweitspracherwerb von polnischen Einwanderern in Deutschland geben. Der Gegenstand der folgenden Untersuchung ist aber nicht als abgeschlossen zu verstehen, sondern als dynamischer Prozess, der sowohl die vorangegangene Phase der sprachlichen Entwicklung der Einwanderer ebenso miteinbezieht wie auch ihre heutigen Bemühungen um die Erweiterung der Kompetenzen im Deutschen.
Das erreichte L2-Niveau der Untersuchungspersonen braucht ferner einen Indikator, der Angaben über die erworbenen zweitsprachlichen Kompetenzen zum Zeitpunkt der Untersuchung ermöglicht. Die linguistische Betrachtungsweise, mittels der das sprachliche Niveau der Polen mit dem von Muttersprachlern verglichen wird, schließe ich aus der Arbeit aus. Dafür werden Kriterien, wie die subjektive Einschätzung der Sprachkompetenzen im Deutschen herangezogen, verglichen mit denen im Polnischen, und objektive Bewertungskriterien aus den Institutionen, in denen die Zielsprache gelernt wurde. Weiterhin können die zweitsprachlichen Kompetenzen der Untersuchungspersonen nicht getrennt betrachtet werden, von den Verwendungsbereichen, in denen die Zielsprache gesprochen wird, weil daraus Schlüsse auf die Entwicklung bestimmter Sprachfähigkeiten in L2 zu ziehen sind. Dieser Themenbereich knüpft wiederum an die Bereiche an, in denen die Muttersprache angewendet wird. Dazu gehören auch die Bemühungen der Untersuchungspersonen um den Erhalt der Muttersprache, die eine Voraussetzung für erfolgreichen Zweitspracherwerb der nächsten Migrantengeneration ist.
Für die Untersuchung wurden Personen ausgewählt, die seit vielen Jahren in Deutschland ansässig sind und zur Gruppe der Aussiedler gehören. Um einen allgemeinen Überblick über die Gruppe der Einwanderer zu gewinnen, soll kurz die Geschichte der Migrationsbewegung von Polen nach Deutschland dargestellt werden, einschließlich der Motive, die sie zur Auswanderung bewogen haben.
Das Ziel der Untersuchung ist es Hypothesen, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Zweitspracherwerbsprozess der Interviewpartner und über die zugrunde liegenden Ursachen aufzustellen. Nicht beabsichtigt ist dabei, aufgrund der individuellen und situativen Rahmenbedingungen des Zweitspracherwerbs, ein typisches Lernverhalten für Polen zu charakterisieren. Die Auswahl der Interviewpartner traf aus persönlichen Gründen, die sich auf meine eigene polnische Herkunft beziehen. Neben der gemeinsamen Herkunft verbindet die Personen die staatlich geförderte Eingliederungshilfe, die ihnen zum Zeitpunkt des Zweitspracherwerbs gewährt wurde. Dazu gehören die Aufenthaltsgenehmigung, die Arbeit, das Wohnen, die Ausbildung und die Sprachkurse, die als eine gute Ausgangsbasis für ihren Zweitspracherwerb angesehen werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Gegenstand und Intention der Arbeit

2 Die Geschichte der Migrationsbewegungen der polnischen Bevölkerung in die Bundesrepublik Deutschland

3 Begriffsbestimmung

3.1 Muttersprache, Fremdsprache und Zweitsprache

3.2 Gesteuerte und natürliche Sprachaneignungsprozesse

4 Gesteuerte und natürliche Sprachaneignungsprozesse im Vergleich

5 Sprachprestige und Dominanz der Mehrheitsgesellschaft

5.1 Dominanz der Mehrheitsgesellschaft

5.2 Sprachprestige

5.3 Der Umgang mit der Mehrsprachigkeit in Deutschland

5.4 Zur Entstehung der sprachlichen Homogenität in Deutschland

5.5 Die Bedeutung der Muttersprache

6 Sprachkompetenzen der Bilingualen und der funktionale Sprachgebrauch

6.1 Sprachkompetenzen der Bilingualen

6.2 Der Zusammenhang zwischen Sprachgebrauch und Sprachkompetenzen

6.3 Diglossie

7 Individuelle Voraussetzungen beim L2- Erwerb

7.1 Das Alter

7.2 Sprachlernstrategien

7.3 Quantität und Qualität der sprachlichen Kontakte

7.4 Einstellung

7.5 Motivation

7.6 Persönlichkeitsfaktoren

7.6.1 Ambiguitätstoleranz

7.6.2 Empathiefähigkeit

7.6.3 Introvertiertheit/Extrovertiertheit

7.7 Affektive Faktoren

7.7.1 Angstgefühle

7.7.2 Hemmungen

7.7.3 Selbstvertrauen

7.8 Kognitive Faktoren

7.8.1 Intelligenz

7.8.2 Sprachlerneignung

7.8.3 Lernstile

8 Kulturelle Identität und Sprache

8.1 Bestimmung des Identitätsbegriffs

8.2 Bestimmung des Kulturbegriffs

8.3 Kulturelle Identität

8.4 Kulturelle Identität und Sprache

9 Eigene empirische Untersuchung zum Zweitspracherwerb von polnischen Einwanderern in Deutschland

9.1 Auswahl des Erhebungsverfahrens

9.2 Grundlagen des problemzentrierten Interviews (PZI)

9.3 Aufbau des problemzentrierten Interviews

9.4 Instrumente des problemzentierten Interviews

9.5 Zur Gestaltung des Interviews

9.6 Zum Aufbau des Leitfadens

10 Die Auswahl der Interviewpartner

10.1 Charakteristik der Gesprächspartner

10.2 Durchführung der Erhebung

10.2.1 Interviewsituation

10.2.2 Dokumentation des Interviews

11 Auswertung des problemzentrierten Interviews

11.1 Die Auswahl der Technik qualitativer Inhaltsanalyse

11.2 Schwerpunkte der qualitativen Analyse

12 Interviewergebnisse

12.1 Der Einfluss der gesteuerten Lernprozesse auf den Zweitspracherwerb

12.1.1 Gesteuerter Lernprozess im Inland

12.1.2 Gesteuerter Lernprozess innerhalb des deutschsprachigen Raums

12.2 Individuelle Faktoren beim L2- Erwerb

12.2.1 Persönliche Eigenschaften und ihr Einfluss auf den Zweitspracherwerb

12.2.2 Problemlösungsstrategien

12.3 Einstellung zum Polnischen und Deutschen

12.3.1 Einstellung zur deutschen Sprache vor der Auswanderung und direkt nach der Ankunft in Deutschland

12.3.2 Der Wandel der Einstellung zum Polnischen und Deutschen

12.4 Der Druck der Umgebungssprache

12.5 Die Relevanz der Muttersprache

12.5.1 Die Bemühungen um den Erhalt der Muttersprache

12.5.2 Die Weitergabe der polnischen Sprache an die Kinder

12.6 Die sprachlichen Kontakte in L2

12.6.1 Umfang und die Art der Kontakte mit Einheimischen

12.6.2 Die Wahrnehmung durch das soziale Umfeld

12.6.3 Sprachliche Anpassung der Einheimischen

12.7 Die Sprachkompetenzen im Deutschen und im Polnischen

12.7.1 Motivation zum Erlernen der L2

12.7.2 Die Erweiterung der Sprachkompetenzen im Deutschen

12.7.3 Heutige Bemühungen um die Erweiterung der Sprachkompetenzen im Deutschen

12.7.4 Beurteilung der Sprachkompetenzen im Deutschen

12.7.4.1 Verwendungsbereiche der deutschen Sprache

12.7.5 Sprachkompetenzen im Polnischen

12.7.5.1 Verwendungsbereiche der polnischen Sprache

12.8 Das Duell der Kulturen

12.8.1 Die Begegnung mit der neuen Kultur

12.8.2 Persönliche Veränderungen

12.8.3 Zerrissenheit

13 Fokussierung der Analyse – Ergebnisse

13.1 Einflussfaktoren beim Zweitspracherwerb der Interviewpartner

13.2 Sprachkompetenzen im Deutschen und funktionaler Gebrauch der Sprache

13.3 Sprachkompetenzen im Polnischen und funktionaler Gebrauch der Sprache

14 Zusammenfassung

15 Anhang

15.1 Leitfaden

15.2 Transkribierte Interviews

15.2.1 Interview mit Herrn Josef und Frau Renata

15.2.2 Interview mit Frau Irena

15.3 Deutsch- und Polnischfähigkeiten der Interviewpartner zum Zeitpunkt der Untersuchung gemäß Selbsteinschätzung

15.3.1 Polnischfähigkeiten von Frau Renata

15.3.2 Deutschfähigkeiten von Frau Renata

15.3.3 Polnischfähigkeiten von Herrn Josef

15.3.4 Deutschfähigkeiten von Herrn Josef

15.3.5 Polnischfähigkeiten von Frau Irena

15.3.6 Deutschfähigkeiten von Frau Irena

16 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zweitspracherwerb polnischer Einwanderer in Deutschland, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf das komplexe Zusammenspiel von individuellen Voraussetzungen, kultureller Identität und soziopolitischen Faktoren legt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Dynamik des Spracherwerbsprozesses, die Einflussfaktoren auf die Sprachkompetenzentwicklung und die funktionale Nutzung der Mutter- sowie Zweitsprache unter Migrationsbedingungen.

  • Analyse gesteuerter und natürlicher Sprachaneignungsprozesse im Kontext der Migration.
  • Untersuchung des Einflusses von Sprachprestige und gesellschaftlicher Dominanz auf den Spracherwerb.
  • Evaluierung individueller Voraussetzungen wie Alter, Motivation, Persönlichkeitsfaktoren und Sprachlernstrategien.
  • Erforschung der Wechselbeziehung zwischen Sprache, kultureller Identität und Migrationserfahrung.
  • Empirische Fallstudien zur praktischen Sprachkompetenz und zum funktionalen Sprachgebrauch polnischer Einwanderer.

Auszug aus dem Buch

Gesteuerte und natürliche Sprachaneignungsprozesse im Vergleich

Da der Zweitspracherwerb der von mir untersuchten Gruppe zusätzlich durch institutionelle Lernkontexte gefördert wurde, sollen in dem folgenden Abschnitt einige Vor- und Nachteile der beiden Sprachaneignungsprozesse dargestellt werden.

Der erste Unterschied zwischen dem natürlichen und dem gesteuerten Lernprozess ergibt sich aus den institutionellen Rahmenbedingungen, durch die der formale Unterricht bestimmt ist. Hier sind bspw. bestimmte Lehrpläne, Lehrmaterialien sowie bestimmte Progressionsprinzipien des Unterrichts zu erwähnen (vgl. Rösler, 1994, S. 38). Des Weiteren werden dem Lerner im formalen Lernkontext verschiedene Sprachvarietäten, mit denen er während des natürlichen Zweitspracherwerbs konfrontiert wird, entzogen, weil die Unterrichtssprache der Norm der geschriebenen Sprache entspricht (ebd.). Die produktiven Aktivitäten der Schüler, die bspw. durch Rollenspiele im kommunikativen Unterricht gefördert werden (vgl. Klein, 1984, S. 56f.), können oft außerhalb des Klassenzimmers nicht eingesetzt werden, weil sie sich auf die Anwendung der sprachlich korrekten Formen beziehen (vgl. Felix 1982, S. 183). Edmondson (2000) spricht in diesem Zusammenhang von didaktischen Zwecken der Fremdsprache im Unterricht und verweist auf die Diskrepanz „zwischen dem Ort des Fremdsprachenunterrichts und dessen Zielen“ (vgl. S. 249f.).

Der formale Unterricht kann sich zwar bei erwachsenen Lernern als nützlich erweisen, weil sie mit den gesteuerten Lernprozessen und bewusstem Lernen bereits während der Schulzeit konfrontiert wurden. So kann für sie eine bewusste Aneignung von grammatischen Regeln bzw. eine analytische Herangehensweise an die Aufgaben ein wichtiges Hilfsmittel bei dem Erlernen der Zweitsprache sein (vgl. Apeltauer, 1997, S. 15). Lewin (1972) und Elek/Oskarsson (1973) konnten bspw. in ihren Untersuchungen zeigen, dass das explizite Lehren von Grammatik bei Jugendlichen und Erwachsenen zur Beschleunigung des Erwerbs von sprachlichen Strukturen führte (vgl. Felix 1982, S. 183). Die Übertragung dieser angeeigneten Fertigkeiten auf außerunterrichtliche Situationen sind aber aus den oben erwähnten Gründen selten möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

Gegenstand und Intention der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Zweitspracherwerbs für polnische Einwanderer und Skizzierung der Forschungsabsicht.

Die Geschichte der Migrationsbewegungen der polnischen Bevölkerung in die Bundesrepublik Deutschland: Überblick über historische Migrationswellen und soziopolitische Hintergründe der Einwanderung.

Begriffsbestimmung: Definition grundlegender Termini wie Muttersprache, Zweitsprache und Sprachaneignungsprozesse für den Kontext der Arbeit.

Gesteuerte und natürliche Sprachaneignungsprozesse im Vergleich: Gegenüberstellung formaler und informeller Lernkontexte sowie deren Auswirkungen auf den Lernerfolg.

Sprachprestige und Dominanz der Mehrheitsgesellschaft: Untersuchung des Einflusses gesellschaftlicher Machtverhältnisse auf die Bewertung und den Erhalt von Minderheitensprachen.

Sprachkompetenzen der Bilingualen und der funktionale Sprachgebrauch: Analyse, wie soziale Funktionen und Domänen den Sprachgebrauch Bilingualer beeinflussen.

Individuelle Voraussetzungen beim L2- Erwerb: Darstellung psychologischer, kognitiver und sozialer Faktoren wie Alter, Motivation und Persönlichkeitsmerkmale.

Kulturelle Identität und Sprache: Erörterung der Wechselbeziehung zwischen Spracherwerb und der Identitätsbildung unter Migrationsbedingungen.

Eigene empirische Untersuchung zum Zweitspracherwerb von polnischen Einwanderern in Deutschland: Beschreibung der methodischen Grundlage, des Forschungsdesigns und der Datenerhebung.

Die Auswahl der Interviewpartner: Vorstellung der Probanden und ihres Hintergrunds sowie der Erhebungssituation.

Auswertung des problemzentrierten Interviews: Darlegung der qualitativen Inhaltsanalyse als Methode zur Datenauswertung.

Interviewergebnisse: Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich Lernprozessen und individueller Faktoren.

Fokussierung der Analyse – Ergebnisse: Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in tabellarischer Form.

Zusammenfassung: Fazit der zentralen Erkenntnisse über den Prozess des Zweitspracherwerbs und die Rolle der gesellschaftlichen Einflüsse.

Schlüsselwörter

Zweitspracherwerb, Polnische Einwanderer, Migration, Deutsch als Zweitsprache, Sprachkompetenz, Kulturelle Identität, Sprachprestige, Individuelle Lernfaktoren, Sprachkontakt, Qualitative Forschung, Problemzentriertes Interview, Sprachsoziologie, Integrationsprozess, Mehrsprachigkeit, Sprachloyalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Magisterarbeit?

Die Arbeit untersucht empirisch den Zweitspracherwerb polnischer Einwanderer in Deutschland und betrachtet dabei sowohl institutionell gesteuerte als auch natürliche Lernprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Geschichte der polnischen Migration, die Bedeutung von Sprachprestige, die individuelle Psychologie der Lerner sowie die enge Verknüpfung von Sprache, Kultur und Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Zweitspracherwerbsprozess der polnischen Interviewpartner aufzuzeigen und die individuellen sowie situativen Ursachen für ihren persönlichen Lernerfolg zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin wählte das "problemzentrierte Interview" nach Andreas Witzel als qualitative Erhebungsmethode und wertete die transkribierten Gespräche mittels qualitativer Inhaltsanalyse aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sprachaneignung und Identität sowie den empirischen Teil, in dem Fallbeispiele von drei polnischen Einwanderern analysiert werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zweitspracherwerb, polnische Einwanderer, kulturelle Identität, Sprachkompetenz, qualitative Forschung und Sprachsoziologie sind prägende Begriffe.

Welche Bedeutung haben "gesteuerte" und "natürliche" Lernprozesse im Dokument?

Gesteuerte Prozesse beziehen sich auf formale Sprachkurse, während natürliche Prozesse den informellen Erwerb durch soziale Kontakte bezeichnen; die Arbeit zeigt, dass beide selten isoliert auftreten und sich ergänzen können.

Warum ist für die Autorin der "monolinguale Habitus" von besonderem Interesse?

Er beschreibt die gesellschaftliche Erwartung der Einsprachigkeit in Deutschland, die dazu führt, dass Migrantensprachen oft abgewertet werden, was den Spracherwerb und die Identitätsfindung der polnischen Einwanderer negativ beeinflussen kann.

Excerpt out of 222 pages  - scroll top

Details

Title
Migrationsbedingte Zweisprachigkeit
Subtitle
Eine empirische Untersuchung zum Zweitspracherwerb von polnischen Einwanderern in Deutschland
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1.0
Author
Joanna Englisch (Author)
Publication Year
2007
Pages
222
Catalog Number
V92689
ISBN (eBook)
9783638052047
ISBN (Book)
9783638944977
Language
German
Tags
Migrationsbedingte Zweisprachigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joanna Englisch (Author), 2007, Migrationsbedingte Zweisprachigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92689
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  222  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint