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Ist Europa ein optimaler Währungsraum? Eine Analyse unter Berücksichtigung der EU-Osterweiterung

Título: Ist Europa ein optimaler Währungsraum? Eine Analyse unter Berücksichtigung der EU-Osterweiterung

Tesis (Bachelor) , 2008 , 60 Páginas , Calificación: 2,1

Autor:in: Alexander Charles (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Die EU-Erweiterungen im Jahr 2004 und 2007 vergrößerten die Europäische Union um zehn mittel- und osteuropäische Länder (MOEL). Durch die Übernahme des Acquis Communautaire ist eine Einführung des Euros für diese Länder unabdingbar.
Slowenien konnte als erstes Land der EU-Osterweiterung am 1. Januar 2007 den Euro als offizielles Zahlungsmittel einführen. Die im weiteren Verlauf zu betrachtenden und zu untersuchenden MOEL beschränken sich hier auf die verbleibenden sieben Mitgliedsstaaten (MOEL-7) der ersten EU-Erweiterung vom 1. Mai 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn, sowie auf die zwei jüngsten Mitgliedsstaaten vom 1. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien.
Durch die zukünftige Integration der MOEL in die Europäische Währungsunion (EWU) ergeben sich u. a. folgende Fragen: Welche Voraussetzungen sind für eine EWU-Teilnahme zu erfüllen? In wieweit scheinen die MOEL zur Teilnahme an der Europäischen Währungsunion geeignet zu sein? Wann ist mit einem Beitritt der einzelnen Volkswirtschaften zu rechnen? Welche Änderungen ergeben sich durch die Teilnahme der MOEL an der EWU, für die derzeitigen EWU-Teilnehmer und für die MOEL selbst? Und stellt die zukünftige EWU einen optimalen Währungsraum dar?

Ziel dieser Arbeit ist es, unter Rückgriff auf die OCA-Theorie Antworten auf die gestellten Fragen aufzuzeigen. Auf diesem Wege werden deshalb in Kapitel 2 zunächst die Ursprünge und grundlegenden Ansätze der OCA-Theorie erörtert. Kapitel 3 liefert dann einen Überblick über die derzeitigen und zukünftigen EWU-Teilnehmerstaaten und gibt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Euro-Einführung an. In Kapitel 4 wird die Eignung der MOEL zur Teilnahme an der EWU unter Berücksichtigung der Maastricht-Kriterien und der OCA-Theorie analysiert, um im Fazit die zentrale Frage nach der Optimalität des zukünftigen europäischen Währungsraumes zu beantworten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie optimaler Währungsräume

2.1 Feste vs. flexible Wechselkurssysteme

2.2 Symmetrische und Asymmetrische Schocks

2.3 Die traditionellen Ansätze

2.3.1 Faktormobilität

2.3.2 Offenheit

2.3.2 Diversifikation

2.4 Der integrative Ansatz: Kosten-Nutzen-Analyse

2.4.1 Kosten einer Währungsunion

2.4.2 Nutzen einer Währungsunion

3 Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

3.1 Die Mitgliedsstaaten der EWWU im Jahr 2008

3.2 Nominale Konvergenz: Die Maastricht-Kriterien und der Stabilitäts- und Wachstumspakt

3.3 Reale Konvergenz: Realwirtschaftliche Strukturen und Lebensstandards

4 Die EU Osterweiterung

4.1 Die MOEL im Fokus der Maastricht-Kriterien

4.2 Die MOEL im Fokus der Theorie optimaler Währungsräume

4.2.1 Asymmetrische Schocks

4.2.2 Faktormobilität

4.2.3 Außenhandel: Offenheit und Diversifikation

4.2.4 Wechselkursregime

4.3 Änderungen des makroökonomischen Entscheidungsrahmens für die Eurozone und die MOEL durch die EU-Osterweiterung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert unter Rückgriff auf die OCA-Theorie, ob die mittel- und osteuropäischen Länder (MOEL) einen optimalen Währungsraum mit der bestehenden Eurozone bilden können. Dabei wird untersucht, inwieweit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Euro-Einführung erfüllt sind und welche Auswirkungen dies auf die Eurozone sowie die MOEL selbst hat.

  • Grundlagen der Theorie optimaler Währungsräume (OCA-Theorie)
  • Überblick über den Konvergenzgrad der MOEL anhand der Maastricht-Kriterien
  • Analyse der realen Konvergenz und wirtschaftlicher Strukturen
  • Untersuchung von Schockkorrelationen und Arbeitskräftemobilität
  • Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den makroökonomischen Entscheidungsrahmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Feste vs. flexible Wechselkurssysteme

Die OCA-Theorie ist eng verbunden mit der Wahl zwischen den beiden extremsten Formen von Wechselkurssystemen, da je nach Wechselkurssystem die Abschaffung von Zahlungsbilanzungleichgewichten auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfolgt.

In einem System flexibler Wechselkurse erfolgt der Ausgleich durch eine Auf- bzw. Abwertung der Währung und somit kommt es zu einer Verschlechterung bzw. Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit nationaler Waren. Dies führt über die Handelsbilanz zu einem Zahlungsbilanzausgleich. Ein wesentlicher Vorteil flexibler Wechselkurssysteme ist die Aufrechterhaltung einer eigenständigen Geldpolitik und dadurch die Steuerung wirtschaftspolitischer Ziele. Nachteilig wirkt sich dagegen die Unsicherheit von Wechselkursvolatilitäten auf Handelskontrakte aus.

In einem System fester Wechselkurse ist die Zentralbank nur bei auftretenden Zahlungsbilanzungleichgewichten zu Interventionen verpflichtet. Des Weiteren verliert die Zentralbank die Autonomie, durch geeignete geldpolitische Maßnahmen die Erreichung nationaler wirtschaftspolitischer Ziele zu beeinflussen. Der Vorteil eines Festkurssystems besteht in der Disziplinierung der Zentralbank, durch die eine inflationsfördernde Geldpolitik eingeschränkt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Währungsräume, die Bedeutung der OCA-Theorie und die Forschungsfragen im Kontext der EU-Osterweiterung.

2 Die Theorie optimaler Währungsräume: Erörterung der theoretischen Grundlagen zu Wechselkurssystemen, exogenen Schocks und den traditionellen sowie integrativen Ansätzen zur Beurteilung optimaler Währungsräume.

3 Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: Überblick über die EWU-Mitgliedstaaten sowie detaillierte Erläuterung der nominalen und realen Konvergenzkriterien für eine Euro-Einführung.

4 Die EU Osterweiterung: Analyse der Eignung der MOEL zur Teilnahme an der EWU unter Berücksichtigung der Maastricht-Kriterien und der OCA-Theorie sowie Untersuchung der makroökonomischen Auswirkungen.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung der MOEL als Teil der EWU und Diskussion der Chancen und Risiken einer zukünftigen Erweiterung.

Schlüsselwörter

Währungsunion, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, OCA-Theorie, EU-Osterweiterung, Maastricht-Kriterien, Reale Konvergenz, Nominale Konvergenz, Asymmetrische Schocks, Faktormobilität, Wechselkursregime, Offenheitsgrad, EZB, Balassa-Samuelson-Effekt, Transformationsökonomien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die mittel- und osteuropäischen Länder (MOEL) einen optimalen Währungsraum mit der bestehenden Eurozone bilden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst die Theorie optimaler Währungsräume (OCA), die Erfüllung nominaler und realer Konvergenzkriterien durch die MOEL sowie die makroökonomischen Konsequenzen einer Integration in die EWU.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen die MOEL für eine EWU-Teilnahme geeignet sind und ob die zukünftige EWU durch die Erweiterung einen optimalen Währungsraum darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis der OCA-Theorie durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Untersuchung von Konvergenzindikatoren (z.B. Maastricht-Kriterien, Schockkorrelationen) und eine Auswertung relevanter Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Währungsraumbildung, die Darstellung der EWU, die detaillierte Prüfung der Eignung der MOEL nach ökonomischen Kriterien sowie eine Diskussion der Auswirkungen auf den Entscheidungsrahmen der EZB.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind EWU, Konvergenz, OCA-Theorie, EU-Osterweiterung, Asymmetrische Schocks und Geldpolitik.

Wie wirkt sich der Balassa-Samuelson-Effekt auf die Konvergenz aus?

Der Effekt bewirkt eine erhöhte Inflation in aufholenden Volkswirtschaften durch Produktivitätszuwächse im Sektor handelbarer Güter, was die Erfüllung des Inflationskriteriums erschwert.

Welche Rolle spielt das Rotationsmodell im EZB-Rat?

Das Rotationsmodell soll die Entscheidungsfähigkeit der EZB in einem erweiterten Euroraum mit vielen Mitgliedstaaten durch ein gestuftes Stimmrechtssystem sicherstellen, da ein "one person, one vote"-Prinzip bei sehr hoher Teilnehmerzahl ineffizient wäre.

Warum ist die Einhaltung der Maastricht-Kriterien für die MOEL herausfordernd?

Insbesondere die Inflationsrate und die Haushaltsdisziplin stellen aufgrund der laufenden Transformationsprozesse und der notwendigen strukturellen Anpassungen große Hürden für die Einhaltung der fixierten Referenzwerte dar.

Final del extracto de 60 páginas  - subir

Detalles

Título
Ist Europa ein optimaler Währungsraum? Eine Analyse unter Berücksichtigung der EU-Osterweiterung
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
2,1
Autor
Alexander Charles (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
60
No. de catálogo
V92693
ISBN (Ebook)
9783638051552
Idioma
Alemán
Etiqueta
Europa Währungsraum Eine Analyse Berücksichtigung EU-Osterweiterung MOEL Währungsunion optimal Optimum Currency Area OCA-Theorie Währungsgebiet Osteuropa OCA VWL WIWI EU Osterweiterung Europäischer Stabilitätsmechanismus Rettungsschirm Europäische Finanzstabilitätfazilität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Charles (Autor), 2008, Ist Europa ein optimaler Währungsraum? Eine Analyse unter Berücksichtigung der EU-Osterweiterung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92693
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Extracto de  60  Páginas
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