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Der Künstler als Marke für Medienunternehmen

Title: Der Künstler als Marke für Medienunternehmen

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Claudia Irion (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Einhergehend mit einem ständig wachsenden medialen Angebot ist auch die Zahl von Künstlern stark angestiegen. Sie dienen dem Rezipienten als Projektionsfläche für Träume und Emotionen, als Vorbild sowie als Beziehungsersatz. Darüber hinaus fungieren sie auf Grund ihrer Beliebtheit und Bekanntheit für ihre Auftraggeber als Imageträger oder Anziehungspunkt neuer Investoren. Ihre Allgegenwärtigkeit garantiert, dass sie nicht übersehen werden. Künstler sind aus der heutigen Gesellschaft kaum noch wegzudenken und vor allem im Bereich der Medien, eine der wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen, nehmen sie eine bedeutende Stellung ein und sind in Zeitschriften, Zeitungen, Fernsehen und Rundfunk weit verbreitet.

[...]
2) METHODIK UND GANG DER ARBEIT
Um ihre Zielsetzung zu erreichen, stützt sich die Arbeit auf eine reine Literaturanalyse und beinhaltet keine empirischen Untersuchungen. In Kapitel I wird zunächst der begriffliche Bezugsrahmen der Arbeit kurz abgegrenzt. Angefangen vom Künstlerbegriff über Medienunternehmen (I.1), bis hin zum Markenbegriff und der allgemeinen Führung von Marken (I.2), dient dieses Kapitel als Bezugsrahmen für die darauf folgenden Ausführungen. Damit Medienunternehmen Künstler als Marke einsetzen können, müssen die spezifischen Rahmenbedingungen eines Managements von Medienmarken berücksichtigt werden. Diese werden in Kapitel II erläutert, indem zunächst allgemein das Phänomen der Medienmarken (II.1) beschrieben wird. Ausgehend davon werden Besonderheiten der Medienmarken sowie die wesentlichen Implikationen für deren Management hergeleitet. Darauf aufbauend wird in II.2 der Ansatz eines Medienmarkenführungsprozesses beschrieben, wie er in Medienunternehmen genutzt wird. Anschließend wird in Kapitel III die Verbindung zwischen Medienunternehmen und Künstlern hergestellt. Aus theoretischer Sicht wird hierzu zunächst die Übertragbarkeit des Markenbegriffes auf Künstler in einem Medienunternehmen untersucht (III.1). Aufbauend darauf werden die Funktionen von Künstlern für Medienunternehmen erläutert (III.2). Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Schlussbetrachtung zusammengefasst sowie Risiken und Implikationen, die sich für das Management der „Marke Künstler“ ergeben, in einem Ausblick aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

I Bezugsrahmen der Arbeit: Künstler, Medienunternehmen, marken

I.1 Künstler und Medienunternehmen

I.1.1 Künstlerbegriff

I.1.2 Medienunternehmen als fokale Branche

I.2 Der Markenführungsprozess

I.2.1 Der Markenbegriff

I.2.2 Grundlagen der Markenführung

II Grundlagen des Managements von Medienmarken

II.1 Medienmarken

II.1.1 Besonderheiten von Medienmarken

II.1.2 Implikationen für das Management

II.2 Prozess der Medienmarkenführung

II.2.1 Markenidentität

II.2.2 Markenimage

III künstler und deren Bedeutung für medienunternehmen

III.1 Übertragbarkeit des Markenbegriffs auf Künstler

III.1.1 Marken als Personen

III.1.2 Künstler als Marken

III.2 Funktionen von Künstlern

III.2.1 Aufmerksamkeitsfunktion

III.2.2 Unterhaltungs-, Orientierungs- und Imagefunktion

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeit, Künstler als Marke für Medienunternehmen einzusetzen, um sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld durch Emotionalisierung zu differenzieren. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Persönlichkeit von Künstlern gezielt zur Stärkung der Markenidentität und zur Steigerung der Markenwirkung genutzt werden kann.

  • Grundlagen der Markenführung in Medienunternehmen
  • Die Besonderheiten von Medienmarken und deren Management
  • Übertragbarkeit des Markenbegriffs auf die Person des Künstlers
  • Funktionen von Künstlern für Medienunternehmen
  • Risiken und Implikationen beim Einsatz der "Marke Künstler"

Auszug aus dem Buch

I.1.1 Künstlerbegriff

Als Künstler werden heute „die auf dem Gebiet der bildenden, literarischen, darstellenden sowie der musikalischen Kunst kreativ tätige Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen oder Ideen zu deren Schaffung bereitstellen.“ (Peters (1996), S. 61)

Neben den im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichneten klassischen Künstlern wie zum Beispiel Maler, Bildhauer oder Musiker, zählen aber auch Schriftsteller, Schauspieler, Regisseure oder Designer als Kunstschaffende. Ferner zeichnen sich Künstler dadurch aus, dass sie zunächst unabhängig von Massenmedien ihre Produkte anfertigen können bzw. ihre Tätigkeit ausüben. Sie sind deshalb von reinen Medienakteuren, wie Entertainer, Moderatoren etc., abzugrenzen, da diese allein in oder für die Medien agieren und erst mit der Verbreitung der visuellen Massenmedien entstanden und Prominentenstatus erreichten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Künstlern in einer medial geprägten Gesellschaft und definiert die Problemstellung sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

I Bezugsrahmen der Arbeit: Künstler, Medienunternehmen, marken: Dieses Kapitel steckt den theoretischen Rahmen ab, indem es den Künstlerbegriff, das Medienunternehmen als Institution sowie die Grundlagen der Markenführung erläutert.

II Grundlagen des Managements von Medienmarken: Hier werden die Besonderheiten von Medienmarken, ihre Abgrenzung zu Sachleistungsmarken und der Prozess der identitätsorientierten Medienmarkenführung analysiert.

III künstler und deren Bedeutung für medienunternehmen: Dieses Hauptkapitel untersucht die theoretische Übertragbarkeit des Markenbegriffs auf Künstler und analysiert deren verschiedene Funktionen für Medienunternehmen.

Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert Risiken sowie Implikationen für die praktische Anwendung der "Marke Künstler".

Schlüsselwörter

Medienmanagement, Markenführung, Medienmarken, Künstler, Markenidentität, Markenimage, Markenpersönlichkeit, Aufmerksamkeitsökonomie, Imagetransfer, Differenzierung, Rezipientenmarkt, Werbemarkt, Markenbindung, Medienökonomie, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die strategische Rolle von Künstlern als Marken im Kontext von Medienunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen Markenführung, Medienmanagement, die Persönlichkeit von Künstlern und deren Nutzung zur emotionalen Aufladung von Medienmarken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Übertragbarkeit des Markenbegriffs auf Künstler zu prüfen und den Nutzen sowie die Risiken ihres Einsatzes für Medienunternehmen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse ohne empirische Untersuchungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Medienmarkenführung und analysiert spezifisch, wie Künstler als Marken fungieren und welche Funktionen sie für Medienunternehmen erfüllen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Markenmanagement, Medienmarken, Künstler, Markenidentität, Aufmerksamkeitsfunktion und Imagetransfer sind zentrale Begriffe.

Warum sind Künstler aus Sicht der Medienunternehmen wertvoll?

Sie dienen als Imageträger, schaffen Aufmerksamkeit in gesättigten Märkten und helfen dabei, Medienmarken emotional zu positionieren.

Welche Risiken birgt die Arbeit mit Künstlern als Marke?

Es bestehen Risiken durch Unstetigkeit der Leistung, mangelnde Kontrolle über das Privatleben des Künstlers sowie negative Imagetransfers bei zu häufiger oder falscher Markenwahl.

Wie unterscheidet sich ein Künstler von einem reinen Medienakteur?

Künstler sind unabhängig von Massenmedien kreativ tätig, während reine Medienakteure wie Moderatoren erst durch die Medien und die Verbreitung in diesen ihren Prominentenstatus erhalten.

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Details

Title
Der Künstler als Marke für Medienunternehmen
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
1,0
Author
Claudia Irion (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V92711
ISBN (eBook)
9783638063845
ISBN (Book)
9783638951067
Language
German
Tags
Künstler Marke Medienunternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Irion (Author), 2007, Der Künstler als Marke für Medienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92711
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