Fernsehnachrichten im Unterhaltungszeitalter

Eine Untersuchung der Berichterstattung im Boulevardstil und ihrer Auswirkungen auf die klassischen journalistischen Anforderungen an Nachrichten


Bachelorarbeit, 2007

75 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff der Boulevardisierung

3 Der Begriff des Infotainment

4 Die Nachricht
4.1 Das Wesen der Nachricht
4.2 Die Sprache der Nachricht
4.3 Der Nachrichtenaufbau
4.4 Hard und Soft news
4.5 Die Faktoren der Nachrichtenauswahl
4.5.1 Frequenz
4.5.2 Schwellenfaktor
4.5.3 Eindeutigkeit
4.5.4 Bedeutsamkeit
4.5.5 Konsonanz
4.5.6 Überraschung
4.5.7 Kontinuität
4.5.8 Variation
4.5.9 Bezug auf Elite-Nationen/Personen
4.5.10 Personalisierung
4.5.11 Negativismus

5 Das duale Rundfunksystem

6 Fernsehnachrichten
6.1 Funktionen von visuellen Illustrationen in Fernsehnachrichten
6.1.1 Authentizität
6.1.2 Aktualität
6.1.3 Weckung von Interesse
6.1.4 Symbolhaftigkeit
6.2 Das ‚Problem’ der Bilder - Wiedergabe von Realität und Text-Bild-Schere
6.3 Journalistische Präsentations- und Darstellungsformen
6.3.1 Der Trailer
6.3.2 Die Schlagzeilen
6.3.3 Die Moderation
6.3.4 Die Meldung
6.3.5 Der Bericht
6.3.6 Das Interview

7 Eine vergleichende Analyse der Hauptnachrichtensendungen Tagesschau und RTL aktuell
7.1 Die Präsentation der Sendung
7.1.1 Der Sendungsaufbau
7.1.2 Der Sendungsbeginn
7.1.3 Das Nachrichtenstudio
7.2 Die Nachrichtenauswahl
7.3 Die Nachrichtenpräsentation
7.3.1 Die Moderation
7.3.2 Der Einsatz und die Gestaltung journalistischer Darstellungsformen
7.4 Der Nachrichtenaufbau
7.4.1 Der Aufbau der Sprechermeldung
7.4.2 Der Aufbau des Filmberichts
7.5 Die Nachrichtensprache
7.6 Der Wetterbericht
7.6.1 Die Präsentation
7.6.2 Die Sprache
7.6.3 Zusammenfassung
7.7 Ergebnis der Analyse

8 Zusammenfassung

9 Literaturverzeichnis

10 Internetquellen

1 Einleitung

„Noch immer liegt die Leiche der 22 Jahre alten Polizistin neben dem Streifenwagen. (...) Ein Radfahrer hatte die blutüberströmten Beamten (...) entdeckt. (...)“[1].

„Die Wucht des Frontalaufpralls war gewaltig. Sie riss den weißen Kombi in der Mitte auseinander und schleuderte die Wrackteile bis zu 25 Meter weit. (...)“[2].

„Knut geht es im Moment gar nicht so richtig gut. Der kleine Eisbärjunge aus dem Berliner Zoo bekommt nämlich seinen ersten richtigen Zahn. (...)“[3].

„Hotelerbin Paris Hilton muss für 45 Tage ins Gefängnis. (...)“[4].

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Themenvielfalt heutiger Nachrichtensendungen im Fernsehen. Unglücke und Gewalttaten, aber auch emotionale, kuriose oder lustige Ereignisse sowie das Leben der Prominenten und deren Skandale bestimmen die Berichterstattung.

Die Einführung der privaten Sender Anfang der 1990er Jahre veränderte die Fernsehlandschaft grundlegend. Unterhaltsame Sendungen verdrängten von nun an informationsbetonte, vor allem politische Themen. Wir befinden uns in einem ‚Unterhaltungszeitalter’.[5] Diese Entwicklung zu einer Unterhaltungsgesellschaft spiegelt sich auch in den Fernsehnachrichten wider. Die Sender, insbesondere die privaten, haben erkannt, dass die spezifische Gestaltung und Aufmachung der Nachrichten, aber auch die Auswahl der Nachrichtenthemen entsprechend ihres Unterhaltungs-werts positive Auswirkungen auf die Einschaltquoten hat: Die Unterhaltungsorientierung dient als Zuschauermagnet.[6] Dieses ‚Phänomen’ der zunehmenden Boulevardisierung der Fernseh-nachrichten ruft zahlreiche Kritiker auf den Plan, die den ‚Untergang’ des traditionellen Journalismus befürchten.

In der vorliegenden Arbeit wird die Boulevardisierung der Fernsehnachrichten ausführlich dargestellt. Dabei soll ausgehend von der These, dass sich Fernsehnachrichten zunehmend am Interesse des Publikums orientieren, untersucht werden, auf welche Art und Weise die Nachrichten gestaltet werden, um sie für den Zuschauer attraktiv zu machen und ihn zum ‚Dranbleiben’ zu animieren.

Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, welche Auswirkungen die Berichterstattung im Boulevardstil auf die klassischen journalistischen Anforderungen an Nachrichten, wie Objektivität, Sachlichkeit, Neutralität, Wertungsfreiheit und Relevanz, hat.

Die Arbeit gliedert sich in zwei komplexe Teile: Der Ausgangspunkt des theoretischen Teils ist die Darstellung der Konzepte der Boulevardisierung und des Infotainment als die zentralen Elemente der Arbeit. Neben den jeweiligen Kennzeichen soll auch der Ursprung näher betrachtet werden. Im Folgenden werden die theoretischen Grundlagen der Nachrichten als journalistisches Genre dargelegt. Im Vordergrund stehen dabei die allgemeinen Anforderungen, die Sprache, der Aufbau und die Nachrichtenfaktoren, die die Nachrichtenauswahl bestimmen. Die theoretische Betrachtung wird anschließend auf das Medium Fernsehen ausgeweitet. Nach einem kurzen Überblick über das duale Rundfunksystem in Deutschland und den daraus resultierenden Veränderungen in der Fernsehlandschaft soll die Spezifik der Fernsehnachrichten heraus-gearbeitet werden. Dabei werden die in Fernsehnachrichten eingesetzten journalistischen Darstellungsformen näher erläutert und gegeneinander abgegrenzt.

Der theoretische Teil bildet die Basis für den zweiten Teil: die vergleichende Analyse der Hauptnachrichtensendungen Tagesschau und RTL aktuell. Inhalt der Untersuchung ist zunächst die Präsentation der Sendungen. Neben der Darstellung des jeweiligen Sendungsbeginns und -aufbaus wird hierbei auch die Gestaltung der Nachrichtenstudios einbezogen. Anschließend werden die Kriterien der Nachrichtenauswahl gegenübergestellt, um dann zur eigentlichen Nachrichtenpräsentation überzugehen. Dabei sollen vor allem die Unterschiede der Moderation und des Nachrichtenaufbaus sowie die differierende Gestaltung der Filmberichte und der Sprechermeldungen, einschließlich der Hintergrundbilder, verdeutlicht werden. In dem folgen-den Kapitel ist die Nachrichtensprache der Schwerpunkt der Analyse. Die jeweiligen einge-setzten sprachlichen Mittel werden näher betrachtet und auf ihre Wirkung hin untersucht. Den Abschluss der Analyse bilden schließlich die Wetterberichte als eigenständige Teile der Nachrichtensendungen. Hier werden analog zu den Nachrichten die Art der Präsentation und die sprachliche Gestaltung im Mittelpunkt stehen.

2 Der Begriff der Boulevardisierung

Der Begriff des Boulevardjournalismus geht bis auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und stammt ursprünglich aus dem Pressewesen. In England, Frankreich und den USA gewann ein neuer Typ der Massenpresse immer mehr an Bedeutung. Neben den meist abonnierten, klassischen Nachrichtenblättern wurden Zeitungen nun auf der Straße vertrieben. Aufgrund dieser Vertriebsart etablierte sich im deutschsprachigen Raum der Name der Boulevardzeitung. Kennzeichnend für diesen neuen Zeitungstyp war die ‚reißerische Aufmachung’. Knappe Schlagzeilen, die den Lesern sofort ins Auge fallen, eine auffällige Gestaltung und die Bevorzugung von Human-Touch- Geschichten, „(...) die die Leute sofort fesseln (...)“[7], sollten Aufmerksamkeit erzeugen und zum Kauf anregen. Der Boulevardjournalismus konnte sich Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Deutschland durchsetzen. Mit der Einführung des privat-kommerziellen Fernsehens Mitte der 1980er Jahre spielte die Berichterstattung im Boulevardstil nun auch im Fernsehen eine zunehmende Rolle. Neben den klassischen öffentlich-rechtlichen Nachrichten, die sich durch eine sachliche und objektive Berichterstattung auszeichneten, etablierten sich Nachrichtensendungen des privaten Fernsehens, die dem Boulevardisierungs-trend folgten und bis heute an dieser Strategie festhalten. Allgemein versteht man unter Boulevardisierung die „(...) Annäherung der Berichterstattung anderer Medien an den Stil von Boulevardblättern und Illustrierten“[8]. Als wesentliche Merkmale der Boulevardisierung von Fernsehnachrichten nennt Muckenhaupt: „(...)

- die auf Massenattraktivität ausgerichtete Nachrichtenauswahl, vor allem die Zunahme nichtpolitischer Themen
- das auf Attraktivität und Spannung getrimmte Erscheinungsbild der Sendungen
- den Tonfall und die Sprache der Informationsvermittlung (...)
- die Beschleunigung in der Nachrichtendarstellung (...)
- die auf Emotionalisierung der Zuschauer ausgerichteten Strategien der Nachrichten-präsentation“[9].

Hieran wird deutlich, dass die Boulevardisierung auf drei Ebenen stattfinden kann: auf der Inhalts-, Stil- und Darstellungs- bzw. Aufmachungsebene.[10] Durch „(...) Personifizierung, Dramatisierung und Emotionalisierung des Nachrichtenstoffs“[11] werden Nachrichten publikums-wirksamer und lassen sich besser verkaufen. In diesem Zusammenhang ist auch von einer Kommerzialisierung der Fernsehnachrichten die Rede.[12] Als Folge der Boulevardisierung nennt Klein den Verlust der klassischen Anforderungen an Nachrichten wie: „(...)

- Informativität (Aktualität/Neuigkeitswert)
- Fundiertheit (Objektivität)
- Wahrhaftigkeit (Zuverlässigkeit)
- Relevanz (Nachrichtenwert)
- Klarheit (Verständlichkeit)“[13].

Die Boulevardisierung des Inhalts führt zu einer zunehmenden Entpolitisierung. Während der Anteil an politischen Themen sinkt, gewinnen nichtpolitische, unterhaltsame Themen, also Berichte über Prominente, Unfälle, Verbrechen, Katastrophen und Sport sowie aus dem Bereich Human Touch/Interest, an Bedeutung.

3 Der Begriff des Infotainment

Eng verknüpft mit der Boulevardisierung ist das Konzept des Infotainment. Das Wort Infotainment ist eine Zusammensetzung aus den englischen Wörtern info rmation und enter tainment. Es geht um das Zusammenspiel von Information und Unterhaltung. Wittwen erkennt eine zunehmende Verwendung dieses Begriffes und erklärt ihn zum Modewort.[14] In seiner Arbeit geht Wittwen auf die verschiedenen Ansätze zur Begriffsdefinition ein und kommt zu dem Schluss, dass es an einer klaren Begriffsabgrenzung fehlt. Insgesamt nennt er fünf Hauptbedeutungen von Infotainment, die jeweils spezifische Aspekte in den Vordergrund rücken. In Bezug auf Nachrichtensendungen definiert Wittwen Infotainment als einen „(...) Sammelbegriff für die Möglichkeiten zur unterhaltenden Aufbereitung von Informationen (...) durch die thematische Auswahl oder die formale Gestaltung in Bild und Sprache (...)“[15]. „Allerdings fällt unter ‚Infotainment’ bei weitem nicht nur die vergnügliche Auflockerung von Nachrichten, sondern auch eine besonders dramatische Aufbereitung und ein hoher Anteil an gewalthaltiger Meldungen. So werden die Nachrichten sogar noch ‚schlimmer’ dargeboten als in traditionellen Formaten“[16].

4 Die Nachricht

„Die Nachricht ist eine direkte, kompakte und möglichst objektive Mitteilung über eine neues Ereignis,das für die Öffentlichkeit wichtig und interessant ist“[17]. Diese kurze Definition enthält die wichtigsten journalistischen Stilprinzipien und Anforderungen an eine Nachricht. Im folgenden Kapitel soll ein Überblick über das Wesen der Nachricht gegeben werden. Dabei wird ausführlich auf die Aspekte der Objektivität, Aktualität und Verständlichkeit eingegangen. Anschließend werden die Sprache, der Aufbau und die Nachrichtenauswahl näher betrachtet.

4.1 Das Wesen der Nachricht

In der Literatur wird die Objektivität als eine der wichtigsten Anforderungen an Nachrichten hervorgehoben. Sie gilt als „(...) oberste[s; S.S.] Prinzip jeder Berichterstattung (...)“[18]. Demnach sollen Nachrichten „(...) sachbezogen, (...) seriös, unpathetisch [und; S.S.] entsubjektiviert (...)“[19] sein. Weiterhin darf eine Nachricht „(...) keine Wertung und keine Tendenz enthalten (...)“[20], um dem Erfordernis der Objektivität gerecht zu werden. Nachricht und Meinung sind deutlich voneinander zu trennen. Konkret bedeutet das, dass über Ereignisse nicht nur aus einer Perspektive berichtet werden sollte, sondern alle Seiten berücksichtigt werden müssen.[21] Heun spricht hierbei auch von Ausgewogenheit.[22] Damit ergibt sich für den Rezipienten die Chance, „(...) sich (...) selbst eine Meinung zu bilden“[23]. Hieran wird deutlich, wie viele Facetten der Begriff Objektivität umfasst. Dies lässt erahnen, wie schwierig es ist, objektiven Journalismus zu betreiben. Viele Autoren und Journalisten behaupten sogar, Objektivität zu erreichen, sei unmöglich.[24] Bereits die Auswahl der Themen, über die berichtet wird und die als Nachrichten den Rezipienten erreichen, unterliegen der Subjektivität des Journalisten. Bei Fernsehnachrichten ist es der Kameramann, der je nach der Perspektive seiner Kamera eine subjektive Sicht der Realität vermittelt. Abend fasst daher Objektivität eher als Ziel oder Ideal auf. „Objektivität kann also nur das Bemühen um Objektivität sein (...). Ein Annäherungswert“[25]. Eng verbunden mit der Forderung nach Objektivität ist die Pflicht einer ‚wahrheitsgemäßen’ Berichterstattung. Demnach muss der Journalist Ereignisse richtig, d.h. sachgerecht, wiedergeben.[26] Neben der Objektivität und Wahrheit ist die Aktualität ein weiteres wichtiges Kriterium der Nachricht. Dabei ist nicht nur die Zeitnähe von Bedeutung, sondern auch die Wichtigkeit für die Gegenwart.[27] Der Rezipient erwartet, möglichst schnell über neue, wichtige Ereignisse informiert zu werden. Eine Nachricht soll zudem über Ereignisse berichten, die interessant sind. Die Bestimmung, was interessante Nachrichten sind, kann jedoch subjektiv sehr unterschiedlich erfolgen. Als Kriterium für Interesse kann die Aktualität herangezogen werden. „Aktualität läßt sich auch als Maß für das Interesse interpretieren“[28]. Anders ausgedrückt: Je aktueller eine Nachricht ist, desto interessanter erscheint sie dem Rezipienten. Auf die besondere Bedeutung der Aktualität bei Fernsehnachrichten wird in Kapitel 6.1.2 näher eingegangen. Ebenfalls ein Wesensmerkmal der Nachricht ist die Verständlichkeit. Maurer unterscheidet hierbei eine inhaltliche und eine formale Dimension. Inhaltlich muss eine Nachricht vollständig sein, d.h. „(...) es müssen ‚alle’ relevanten Informationen geliefert werden, damit der Rezipient in die Lage versetzt wird, die Meldung zu verstehen“[29]. Was Verständlichkeit unter formalen Gesichts-punkten bedeutet, wird anschließend näher betrachtet.[30] Das Merkmal der Vollständigkeit darf jedoch nicht dem Anspruch der Nachricht als „(...) kompakte Mitteilung (...)“[31] entgegen stehen. Sie beschränkt sich auf das Wesentliche, Nebensächliches bleibt außen vor.

4.2 Die Sprache der Nachricht

Nachrichten sind eine Form der Massenkommunikation. Daher ist das oberste Gebot der Nachrichtensprache die Verständlichkeit. Im Journalismus wird der Verständlichkeit als Qualitätskriterium für Nachrichten große Bedeutung beigemessen. „Eine Nachricht, die beim Lesen, Hören oder Zuschauen nicht sofort verstanden wird, ist misslungen“[32]. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird in Nachrichten der Grundwortschatz verwendet. Weniger gebräuchliche Fremd- und Fachwörter müssen erläutert oder ersetzt werden. Hinsichtlich des Satzumfangs erhöhen kurze und übersichtliche Sätze die Verständlichkeit. Auffällig ist jedoch, dass Nachrichten, vor allem politische, einen eher großen Satzumfang haben - „(...) eine Konsequenz des Strebens, möglichst viele W-Fragen (...) zu beantworten“[33]. Typisch für die Nachrichtensprache ist der so genannte Nominalstil. Das Verwenden von zusammengesetzten Substantiven bzw. substantivierten Adjektiven oder Verben ermöglicht es, die Nachricht kurz und prägnant zu gestalten. Viele Sprachwissenschaftler raten jedoch dazu, mehr Verben zu verwenden, da eine Häufung von Substantiven wiederum die Verständlichkeit verringert. Wie bereits in Kapitel 4.1 erwähnt, sind Objektivität und Sachlichkeit das Qualitätskriterium von Nachrichten. Daher gilt das Gebot der neutralen und wertungsfreien Sprache. Umgesetzt wird dieses durch ein Vermeiden von (auf-) wertenden Wörtern. Aber auch Adjektive können eine wertende Wirkung haben. Der Verzicht auf wertende Wörter und die Begrenzung von Adjektiven tragen zu einer sachlichen und objektiven Berichterstattung bei.

4.3 Der Nachrichtenaufbau

In der Literatur findet man zahlreiche unterschiedliche Angaben zum Nachrichtenaufbau. Es gibt kein Modell mit universeller Gültigkeit. Übereinstimmung herrscht lediglich darüber, dass nicht der zeitliche Ablauf eines Ereignisses, sondern die Wichtigkeit der einzelnen Fakten den Nachrichtenaufbau bestimmt. Es gilt daher der Grundsatz: Das Wichtigste steht am Anfang.[34] Darüber hinaus muss das Ziel einer jeden Nachricht die Beantwortung der sechs W-Fragen Wer?, Wann?, Was?, Wie?, Wo? und Warum? s ein. Im Folgenden soll auf eine mögliche Variante, die zentrale Aspekte der verschiedenen Modelle über den Aufbau einer Nachricht zusammenfasst, näher eingegangen werden.

Der hierarchische Aufbau wird in der Nachrichtenforschung grafisch auch als umgekehrte Pyramide dargestellt. Zuerst wird der Kern der Mitteilung, also die wichtigsten Fakten, genannt. Dies soll beim Rezipienten Aufmerksamkeit erregen. Im Journalismus bezeichnet man einen derartigen Nachrichteneinstieg als Lead. Welche W-Fragen bereits im Lead beantwortet werden, ist von Nachricht zu Nachricht verschieden. Die weitere Gliederung erfolgt nach dem Prinzip abnehmender Wichtigkeit.[35] Unmittelbar daran schließt sich die Quelle bzw. der Ursprung der Nachricht an. „Für den Leser ist es wichtig, daß er eine Information richtig einordnen kann, indem er möglichst früh erfährt, woher sie stammt“[36]. In den folgenden Sätzen wird die Kernaussage in den notwendigen Einzelheiten näher erläutert. Anschließend folgen die genauen Hintergründe zum Ereignis - z.B. die Vorgeschichte und weitere Zusatzinformationen, die für den Rezipienten von Interesse sein könnten.

4.4 Hard und Soft news

„Die Nachricht ist die möglichst sachliche, faktentreue Darstellung eines aktuellen, interessanten Ereignisses. Im Nachrichten-Text wird auf jede subjektive Wertung und Ausschmückung verzichtet. Der Text ist kurz, die Nachrichtensprache nüchtern. Diese journalistische Form ist den strengsten Regeln unterworfen. Der schöpferische Spielraum, den die Verfasser einer Nachricht haben, bleibt eingeschränkt“[37].

Dies gilt (nahezu) uneingeschränkt für die so genannten hard news. Damit sind Nachrichten aus dem politischen und wirtschaftlichen Bereich gemeint, aber auch aus der Kultur, Medizin, Technik und dem Sozialen.[38] Davon sind jedoch die soft news zu differenzieren. Der Fokus liegt hier auf dem Unterhaltungswert von Nachrichten. Als besonders unterhaltsam gelten Themen aus dem Human-Touch/Interest -Bereich, Berichte über das Leben der Prominenz und deren Skandale, Unglücksfälle, Verbrechen und Katastrophen sowie andere emotionalisierende Ereignisse. Diese unterhaltsamen Nachrichten sind weniger sachlich, sondern persönlicher formuliert. Dies hat zur Folge, dass sich der Aufbau oft nicht nach der Wichtigkeit der Informationen richtet. Das Pyramiden-Prinzip[39] findet hier häufig keine Anwendung.

4.5 Die Faktoren der Nachrichtenauswahl

Eine „(...) Nachricht ist die (...) Mitteilung über eine neues Ereignis,das für die Öffentlichkeit wichtig und interessant ist“[40]. Diese Definition macht deutlich, dass nicht jedes (neue) Ereignis zu einer Nachricht wird. Der Nachrichtenredakteur steht in der Pflicht, zu entscheiden, was die Öffentlichkeit interessiert bzw. was für sie wichtig ist. Dabei bestimmt er, ob eine Information einen Nachrichtenwert hat. „Obwohl die Entscheidung zweifellos subjektiv ist, legt der Nachrichtenredakteur Maßstäbe an, die sich im Laufe der Zeit herausgebildet haben, und versucht auf diese Weise eine möglichst objektive Feststellung des Nachrichtenwertes“[41]. Diese Maßstäbe, in der Literatur auch als Nachrichten(wert)faktoren bezeichnet, sind objektive Merkmale des Ereignisses selbst und dienen dem Nachrichtenredakteur als Kriterien der Nachrichtenauswahl.[42] Welche konkreten Nachrichtenfaktoren tatsächlich relevant sind, wurde in zahlreichen Studien untersucht. Die Anfänge der Nachrichtenwert-Forschung liegen bereits in den 1920er Jahren. In seinem Buch Die öffentliche Meinung erwähnte der amerikanische Publizist Walter Lippmann erstmals den Begriff des Nachrichtenwertes als „ (...) die Publika-tionswürdigkeit von Ereignissen, die sich aus der Kombination von Merkmalen ergeben, welche die Journalisten den Ereignissen zurechnen“[43] und nannte verschiedene den Nachrichtenwert bestimmende Ereignismerkmale wie „(...) Ungewöhnlichkeit, Bezug zu bereits eingeführten Themen, zeitliche Begrenzung, Einfachheit, Konsequenzen [und; S.S.] Beteiligung einfluss-reicher oder bekannter Personen (...)“[44]. Östgaard gilt als Begründer der Nachrichtenwert-Forschung in Europa Mitte der 1960er Jahre. Er nennt die drei Faktorenkomplexe Vereinfachung, Identifikation und Sensationalismus und schlüsselt diese weiter auf.[45] Nachfolgende Studien haben teilweise sehr unterschiedliche Kataloge an Nachrichtenfaktoren hervorgebracht.[46] Im Folgenden soll das Kausalmodell[47] von Galtung und Ruge (1965) kurz vorgestellt werden, da die darin genannten Nachrichtenfaktoren das Ergebnis zahlreicher Untersuchungen sind. Dieses Modell bildet die Grundlage für die anschließende Analyse der Nachrichtensendungen RTL aktuell und Tagesschau vom 15.06.2007. Galtung und Ruge haben insgesamt 12 Nachrichtenfaktoren herausgearbeitet, davon acht kulturunabhängige (anthro-pologische) und vier kulturabhängige Faktoren. Zu ersteren zählen

- die Frequenz,
- der Schwellenfaktor mit den Komponenten absolute Intensität und Intensitätszunahme,
- Eindeutigkeit,
- Bedeutsamkeit mit den Komponenten kulturelle Nähe und Relevanz,
- Konsonanz mit den Komponenten Erwartung und Wünschbarkeit,
- Überraschung mit den Komponenten Unvorhersehbarkeit und Seltenheit sowie
- Kontinuität und
- Variation.

Kulturabhängige Faktoren sind

- der Bezug auf Elite-Nationen,
- der Bezug auf Elite-Personen,
- die Personalisierung und
- Negativismus.[48]

4.5.1 Frequenz

„Je mehr der zeitliche Ablauf eines Ereignisses der Erscheinungsperiodik der Medien entspricht, desto wahrscheinlicher wird das Ereignis zur Nachricht“[49]. Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunksendungen erscheinen in relativ kurzen Abständen. Daher haben „(...) kurzfristig abgeschlossene Ereignisse den größten Nachrichtenwert (...)“[50].

4.5.2 Schwellenfaktor

Weiterhin bestimmt die Intensität eines Ereignisses den Nachrichtenwert. Demnach wird ein Ereignis nur dann zur Nachricht, wenn es einen bestimmten Schwellenwert der Aufmerksamkeit überschreitet und sich damit von anderen Ereignissen abhebt.[51]

4.5.3 Eindeutigkeit

Einfache, überschaubare und klar strukturierte Ereignisse werden eher zur Nachricht als komplexe Ereignisse mit z.B. einer umfassenden Vorgeschichte.

4.5.4 Bedeutsamkeit

Galtung und Ruge weisen auch auf die Bedeutsamkeit eines Ereignisses als wichtigen Nachrichtenfaktor hin. Ereignisse, die für den Rezipienten relevant sind, da er davon persönlich betroffen ist bzw. Auswirkungen auf sein eigenes Leben zu erwarten sind, haben einen besonders hohen Nachrichtenwert.

4.5.5 Konsonanz

Bei dem Faktor Konsonanz ist der Rezipient ebenfalls entscheidend. Zu einer Nachricht wird ein Ereignis mit größerer Wahrscheinlichkeit dann, je mehr es mit den Erwartungen, Wünschen, Meinungen und Bedürfnissen des Rezipienten übereinstimmt.

4.5.6 Überraschung

Der Nachrichtenfaktor Überraschung steht in Verbindung zum Schwellenfaktor, wonach eine bestimmte Aufmerksamkeitsschwelle überschritten werden muss, damit ein Ereignis Beachtung findet. Überraschende, d.h. unvorhergesehene oder seltene bzw. kuriose Ereignisse erregen die größte Aufmerksamkeit. Galtung und Ruge vertreten dabei die These, dass dies jedoch nur dann gilt, „(...) wenn sie [die Ereignisse; S.S.] Teil des vertrauten und erwarteten Geschehens sind“[52].

4.5.7 Kontinuität

Wurde ein Ereignis in den Medien als Nachricht aufgenommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch weiterhin über die Entwicklungen und Folgegeschehnisse berichtet wird.

4.5.8 Variation

Von Nachrichten wird eine inhaltliche Vielfalt gefordert, um die Rezipienten über die Gescheh-nisse in der Welt umfassend zu informieren. Dabei ist Vielfalt „(...) nicht mit der Vielzahl der Informationen gleichzusetzen (...), sondern darunter [ist; S.S.] vielmehr deren Unterschied-lichkeit zu verstehen (...)“[53]. Demnach haben z.B. außenpolitische Nachrichten einen größere Chance in eine Nachrichtensendung bzw. Zeitung oder Zeitschrift aufgenommen zu werden, wenn diese Nachrichtensendung bzw. Zeitung oder Zeitschrift von innenpolitischen Nachrichten bestimmt wird und umgekehrt. Dies ermöglicht ein variiertes und ausgewogenes Nachrichten-bild.[54]

4.5.9 Bezug auf Elite-Nationen/Personen

Ereignisse, die (politisch oder wirtschaftlich) mächtige Nationen betreffen, haben einen besonders hohen Nachrichtenwert, insbesondere deshalb, weil „(...) sie im allgemeinen mehr Konsequenzen haben (...)“[55]. Das gleiche gilt für so genannte Elite-Personen, vor allem Prominente, da sie häufig für viele andere eine Identitätsfunktion übernehmen.

4.5.10 Personalisierung

“Nachrichtenmedien bevorzugen solche Ereignisse, bei denen Menschen als handelnde Subjekte auftreten. Abstraktes, strukturelles Geschehen besitzt demnach kaum Nachrichtenwert, es sei denn, man kann es so darstellen, daß es als Ergebnis der Handlung von Personen erscheint“[56]. Galtung und Ruge führen als Grund unter anderem „(...) das Bedürfnis des Publikums nach Identifikationsobjekten (...)“[57] und die vielschichtigeren Möglichkeiten bei der Nachrichten-präsentation an.

4.5.11 Negativismus

Den Nachrichten wird heutzutage ein Hang zur Negativität vorgeworfen. Entsprechend dem Motto „Only bad news are good news“[58] haben negative Ereignisse wie Unfälle, Katastrophen, Krieg, Verbrechen und Tod einen besonders hohen Nachrichtenwert.

5 Das duale Rundfunksystem

Anfang der 1980er Jahren kam es zu einem Umbruch in der Geschichte des deutschen Fernsehens. Die Einführung des dualen Rundfunksystems (1984) beendete die knapp 30 Jahre andauernde Monopolstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mit RTL plus ging im Januar 1984 einer der ersten privatwirtschaftlichen Fernsehkanäle auf Sendung, ein Jahr später folgte SAT.1 als zweiter großer privater Anbieter.[59] Die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist die Grundversorgung der gesamten Bevölkerung mit Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung. Dies beinhaltet auch das Angebot von Sendungen für Minderheiten. Ziel ist die Förderung und Sicherung der eigenen Meinungs- und politischen Willensbildung.[60] Ihre Finanzierung erfolgt überwiegend aus Gebühren.[61] Die privatrechtlichen Rundfunkanbieter hingegen finanzieren sich im Wesentlichen durch Werbeeinnahmen, da eine Finanzierung aus Rundfunkgebühren unzulässig ist.[62] „Da sich der private Rundfunk nicht aus Gebühren finanziert, braucht er auch keinen dem öffentlich-rechtlichen entsprechenden Programmauftrag zu erfüllen, sondern er hat (...) einen größeren Freiheitsspielraum bei der programmlichen Gestaltung (...)“[63]. Dieser gestalterische Freiraum bezüglich des Programms ist aufgrund der Art der Finanzierung auch notwendig. Denn um Werbeeinnahmen und damit das ‚Überleben’ zu sichern, sollte sich das Programm an eine Vielzahl von Zuschauern richten. Der Strukturwandel der Fernsehlandschaft und die damit verbundene „neue Wettbewerbssituation hatte zwangsläufig Auswirkungen auf die gesamte aktuelle Fernsehberichterstattung“[64], vor allem der privaten Anbieter. Die folgenden Kapitel werden sich näher mit diesen Auswirkungen beschäftigen. Insbesondere die veränderte Nachrichtenpräsentation soll dabei im Mittelpunkt stehen.

6 Fernsehnachrichten

Das Fernsehen ist ein audio-visuelles Medium. Es „(...) überträgt Bilder und Töne, es wird gesehen und gehört“[65]. Dadurch unterscheidet es sich von anderen Medien, die entweder nur den visuellen (wie z.B. Zeitung oder Zeitschrift) oder nur den auditiven Sinn (wie z.B. Radio) des Rezipienten ansprechen. Viele Autoren sind sich aber einig, dass das Fernsehen primär ein Bildmedium ist. Denn das Besondere der Fernsehnachrichten ist die Möglichkeit der Visuali-sierung, die ihnen das Medium Fernsehen bietet. Im Gegensatz zum Radio oder zu den Printmedien können bewegte Bilder eingesetzt werden, um die Informationen visuell zu unterstützen. Maurer unterscheidet zwei Arten der Visualisierung: die Bebilderung von Wortnachrichten bzw. Sprechermeldungen[66] und die Verwendung von Filmbeiträgen.[67] Bereits seit den 1990er Jahren ist eine zunehmende Tendenz zur Visualisierung bei Fernsehnachrichten erkennbar. Die Gründe für diese Entwicklung ist in den Funktionen der Bilder selbst zu suchen, die im Folgenden näher betrachtet werden.

6.1 Funktionen von visuellen Illustrationen in Fernsehnachrichten

Die Hauptfunktion von Bildern besteht in der Veranschaulichung. Durch Bilder wird der Nachrichtentext verständlicher und erleichtert damit dem Zuschauer die Verarbeitung. Daneben gibt es aber noch weitere, nicht weniger wichtige Funktionen, die Bilder erfüllen. Dazu zählen Authentizität, Aktualität, Weckung von Interesse und Symbolhaftigkeit.[68]

6.1.1 Authentizität

Durch Bilder und Filmbeiträge erhält der Zuschauer das Gefühl, direkt am Ort des Geschehens zu sein. Ihm wird der Eindruck vermittelt, er könne sich selbst ein Bild von dem stattfindenden Ereignis machen. „Bilder haben Dokumentationscharakter“[69]. Der Zuschauer wird in den Glauben versetzt, er würde mit der 'ungefilterten Realität' konfrontiert, die Bilder würden vom Kameramann aufgenommen und sofort weitergegeben. Daher scheinen Bilder in der Wahr-nehmung der Zuschauer einen höheren Wahrheitsgehalt zu haben als Text.

6.1.2 Aktualität

Diese Funktion steht vor allem mit dem Aspekt der Live-Aufnahme im Zusammenhang. Beim Zuschauer wird die Illusion erzeugt, das Fernsehen wäre hautnah am Geschehen dabei und steht so für „(...) höchstmögliche Aktualität“[70].

6.1.3 Weckung von Interesse

Durch Bilder werden Nachrichten interessanter. Der Zuschauer erfährt nicht nur, was passiert ist, sondern er kann unmittelbar sehen, wie sich etwas ereignet hat. Bilder haben das Potential, Emotionen beim Zuschauer auszulösen, was wiederum das Interesse steigert.

6.1.4 Symbolhaftigkeit

Bilder können zu einem Symbol für ein bestimmtes Thema werden. Durch gestalterische Aspekte (Farbe, Anordnung usw.) wird dabei häufig gleichzeitig eine Bewertung bzw. ein Bedeutungszusammenhang vermittelt. Die Farbe Schwarz z.B. löst in der Regel eher negative Assoziationen aus.

Zahlreiche empirische Studien haben ergeben, dass die Zuschauer den Fernsehnachrichten eine höhere Glaubwürdigkeit zusprechen als anderen Medien. Begründet wird dies durch den Doku-mentationscharakter der Bilder, der beim Zuschauer die Illusion von Authentizität erzeugt. Dem Zuschauer wird der Eindruck vermittelt, er könne ein Geschehen mit eigenen Augen sehen, die Realität erleben. Die besondere Bedeutung von Bildern wird auch bei der Auswahl von Nachrichten deutlich. Ist kein Bildmaterial vorhanden, entscheiden sich Nachrichtenredaktionen unter Umständen dazu, eine Nachricht nicht zu senden.[71]

[...]


[1] Carlo Schlender, Sprecher des Berichts ‚Schüsse auf zwei Polizisten’, RTL aktuell, 25.04.2007, 18.45 Uhr

[2] Kurt Eickhoff/Andreas Merkel, Sprecher des Berichts ‚Verkehrsunfall in Bayern’, RTL aktuell, 01.05.2007,

18.45 Uhr

[3] Peter Kloeppel, Moderator, Beitrag ‚Eisbär Knut’, RTL aktuell, 16.04.2007, 18.45 Uhr

[4] Ilka Essmüller, Moderatorin, Beitrag ‚Paris Hilton’, RTL aktuell, 05.05.2007, 18.45 Uhr

[5] vgl. Vorderer (2001), S. 112

[6] vgl. Ludes (1993), S. 32

[7] http://www.lfm-nrw.de/downloads/ausschr-boulevardbericht.txt

[8] Donsbach/Büttner (2007), S. 24

[9] Muckenhaupt (1998), S. 128

[10] vgl. Donsbach/Büttner (2007), S. 26

[11] Muckenhaupt (1998), S. 118

[12] vgl. Muckenhaupt (1994), S. 97

[13] Klein (1998), S. 103

[14] vgl. Wittwen (1995), S. 17 ff.; Hervorhebung im Original

[15] ebd., S. 22

[16] Zillmann/Knobloch (2000), S. 296

[17] Schwiesau/Ohler (2003), S. 13

[18] Grohall/Schuster (1997), S. 60

[19] Kurz/Müller/Pötschke u.a. (2000), S. 218 ff.

[20] Jipp (1990), S. 95

[21] vgl. Schwiesau/Ohler (2003), S. 36

[22] vgl. Heun (1975), S. 73

[23] Schönbach (1977), S. 13

[24] vgl. Jipp (1999), S.96/Schlapp (1997), S. 19

[25] Abend (1975), S. 185

[26] vgl. Maurer (2005), S. 117

[27] vgl. Kurz/Müller/Pötschke u.a. (2000), S. 25

[28] Merten (1998), S. 89; Hervorhebung im Original

[29] Maurer (2005), S. 89 ff.; Hervorhebung im Original

[30] vgl. Kapitel 7.5 Nachrichtensprache

[31] Schwiesau/Ohler (2003), S.14

[32] ebd., S.128

[33] Kurz/Müller/Pötschke u.a. (2000), S. 228

[34] vgl. Schlapp (1997), S. 20

[35] La Roche (2006), S.89 ff.

[36] Hruska (1999), S. 37

[37] Schlapp (1997), S. 15

[38] vgl. Muckenhaupt (2000), S. 22

[39] vgl. Kapitel 4.3

[40] Schwiesau/Ohler (2003), S. 13

[41] Jipp (1990), S. 12

[42] vgl. Fretwurst (2001), S. 1

[43] Ruhrmann/Göbbel (2007), S. 3

[44] ebd., S. 3

[45] vgl. Schulz (1976), S. 13 ff.

[46] vgl. Staab (1998), S. 49 ff.

[47] Bei diesem Modell „(...) werden Eigenschaften von Ereignissen (Nachrichtenfaktoren) als Ursachen für die

Beachtungswürdigkeit (den Nachrichtenwert) dieser Ereignisse angesehen". in: Staab (1998), S. 48

[48] vgl. Schulz (1976), S. 16 ff.

[49] Zehrt (1996), S. 219

[50] Schulz (1976), S. 16

[51] vgl. ebd., S. 16

[52] Schulz (1976), S. 17

[53] Maurer (2005), S. 96; Hervorhebung im Original

[54] vgl. Schulz (1976), S. 18

[55] ebd., S. 18

[56] Bruns (1998), S. 60

[57] ebd., S. 60

[58] Bruns (1998), S. 60

[59] vgl. Krüger (1992), S. 96 ff.

[60] vgl. Stuiber (1998), S. 497 ff.

[61] vgl. Rundfunkstaatsvertrag §12 Abschnitt; http://www.artikel5.de/gesetze/rstv.html#para2a

[62] vgl. Rundfunkstaatsvertrag §43; ebd.

[63] Krüger (1992), S. 77

[64] Huh (1996), S. 142

[65] Holly (2004), S. 3

[66] vgl. Kapitel 6.3.4

[67] vgl. Maurer (2005), S. 36

[68] vgl. Brosius (1998), S. 217 ff.

[69] ebd., S. 217

[70] Brosius (1998), S. 217

[71] vgl. Wittwen (1995), S. 103

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten

Details

Titel
Fernsehnachrichten im Unterhaltungszeitalter
Untertitel
Eine Untersuchung der Berichterstattung im Boulevardstil und ihrer Auswirkungen auf die klassischen journalistischen Anforderungen an Nachrichten
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
75
Katalognummer
V92911
ISBN (eBook)
9783638053167
ISBN (Buch)
9783638947435
Dateigröße
859 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fernsehnachrichten, Unterhaltungszeitalter
Arbeit zitieren
Susann Störl (Autor), 2007, Fernsehnachrichten im Unterhaltungszeitalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92911

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