Öffentliche Bibliotheken und Digitale Integration


Diplomarbeit, 2007
87 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

1. Das Internet in der Informationsgesellschaft
1.1 Bedeutung des Internets in der Informationsgesellschaft
1.2 Das Hybridmedium Internet
1.3 Informationsgewinnung und Kommunikation via Internet

2. Digitale Spaltung
2.1 Die Internetverbreitung in Deutschland 2007
2.1.1 Geschlecht
2.1.2 Alter
2.1.3 Bildungsstand
2.1.4 Einkommen
2.2 Entstehungsfaktoren der Digitalen Spaltung
2.2.1 Internet Engagement Model nach Norris
2.2.2 Zugangsregenbogen nach Kubicek
2.2.3 Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation
2.3 Gründe der Nichtnutzung
2.4 Auswirkungen der digitalen Spaltung
2.4.2 Soziale Kluft
2.5 Digitale Integration im Diskurs

3. Digitale Integration in Öffentlichen Bibliotheken im nationalen Kontext
3.1 Öffentliche Bibliotheken als fester Bestandteil unserer Kultur
3.2 Auftrag von Öffentlichen Bibliotheken
3.3 Öffentliche Bibliotheken in der Krise
3.4 Einzug des Internets in die Bibliotheken
3.4.1 Benutzerdienste
3.4.2 Online-Kataloge
3.4.3 Virtuelle Bibliothek
3.4.4 Portale
3.5 Potentiale von Öffentlichen Bibliotheken bei der Digitalen Integration
3.5.1 Lernort Öffentliche Bibliothek
3.5.2 Vermittlung von Medien- bzw. Informationskompetenz
3.5.3 Infrastrukturelle Ressourcen von Öffentlichen Bibliotheken
3.5.4 E-Government
3.6 Grenzen von Öffentlichen Bibliotheken bei der Digitalen Integration
3.6.1 Geringschätzung von Öffentlichen Bibliotheken duch die Politik
3.6.2 Bibliothekspersonal
3.6.3 Besucher der Öffentlichen Bibliotheken
3.7 Politische Konzepte zur Digitalen Integration unter Einbeziehung von Öffentlichen Bibliotheken

4. Digitale Integration in Öffentlichen Bibliotheken im internationalen Vergleich
4.1 Großbritannien
4.2 Finnland
4.3 USA

5. Digitale Integration in Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland -Handlungsoptionen
5.1 Fachliche Unterstützung bei der Internetrecherche
5.2 Marketing
5.3 Einheitliche Konzepte zur Digitalen Integration
5.4 Öffentliche Bibliotheken als Bildungseinrichtung

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abstract

Durch die neuen Möglichkeiten der Informations- und Kommunikations­technologien, vor allem durch das Internet hat sich ein Wandel der Gesellschaft vollzogen. In der Informationsgesellschaft wird das Internet zu einer Ressource für die gesellschaftliche Teilhabe. Jedoch verläuft die Verbreitung des Internets in der Gesellschaft nicht gleichmäßig. Unter der Digitalen Spaltung wird das Phänomen der Ausgrenzung solcher Gesellschaftsschichten verstanden, welche aufgrund unterschiedlichster Faktoren von den Errungenschaften der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgeschlossen bleiben. Ob Bürger in Deutschland das Internet nutzen oder nicht nutzen kann vor allem von soziodemographischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Einkommen oder Bildungsabschluss abhängen. Entscheidend hierbei ist oftmals die Medienkompetenz, die den Einzelnen befähigen sich im WWW für sich interessante und relevante Inhalte zu finden und für das Privat- oder das Berufsleben zu gebrauchen. Meist sind es die bereits Benachteiligten, die von den Errungenschaften des Internets nicht profitieren können. Mit der Digitalen Integration wird versucht Jedem die gleichen Zugangschancen zum Internet zu gewähren.

In dieser Arbeit wurde untersucht, ob Öffentliche Bibliotheken, die den Auftrag haben, allen Bürgern Informationen bereit zu stellen, einen Teil zur Digitalen Integration beitragen können. Es werden die derzeitigen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von Öffentlichen Bibliotheken in unserer Gesellschaft dargestellt, und ein Blick auf die bestehenden bibliothekarischen Angebote von Großbritannien, Finnland und den USA zur Internetnutzung und der Digitalen Integration geworfen. Mit dem Abwägen der Möglichkeiten und dem Vergleich der drei Länder wurden davon ausgehend Potentiale und Grenzen der Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland zur Digitalen Integration

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung der Internet-Nutzer von 1997- 2007 in Deutschland

Abbildung 2: Internetnutzung nach Geschlecht

Abbildung 3: Internetnutzung nach Alter

Abbildung 4: Internetnutzung nach Bildungsabschluss

Abbildung 5: Internetnutzung nach Einkommen

Abbildung 6: The Internet Engagement Model von Pippa Norris

Abbildung 7: Zugangsregenbogen

Abbildung 8: Gründe für die Nichtanschaffung eines Internetzugangs

Abbildung 9: Einstellung von Offlinern gegenüber dem Internet

Abbildung 10: Offliner: „Das Internet wäre für mich interessant, gäbe es diese Veränderungen."

Abbildung 11 : Deutsche Internet Bibliothek

Abbildung 12: Medienkompetenz nach Baacke

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien hat sich unsere Gesellschaft in vielen Lebensbereichen verändert. Nach dem industriellen Zeitalter, das den Wandel von einer überwiegend agrarisch strukturierten Gesellschaft zur industriellen Gesellschaft gebracht hat, leben wir nun im sogenannten Informationszeitalter.[1] Dieses ist gekennzeichnet durch den erleichterten Zugang zu Informationen und den vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation über das Internet. Das Internet soll mit seinen einhergehenden Potentialen und den Herausforderungen, die an die Gesellschaft gestellt werden beschrieben werden.

Die Digitale Spaltung, ein Begriff unter dem die Wissenschaft das Phänomen der Ausgrenzung von Menschen versteht, welche aufgrund unterschiedlicher Faktoren von den Errungenschaften der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgeschlossen bleiben, soll als Herausforderung des Informationszeitalters untersucht werden. Wie stark das Internet in Deutschland verbreitet ist und ob die Faktoren Geschlecht, Alter, Bildungsstand und Einkommen hierbei eine Rolle spielen, soll analysiert werden. Die Untersuchung stützt sich hauptsächlich auf die ARD/ZDF-Onlinestudie und den (N)onliner-Atlas.

Öffentliche Bibliotheken haben den Anspruch, allen Bürgern Informationen bereit zu stellen. Die Frage, welche Rolle Öffentliche Bibliotheken bei der Überwindung der „Digitalen Spaltung“, der so genannten „Digitalen Integration“ spielen können, steht im Zentrum dieser Ausarbeitung. Der Gedanke der Digitalen Integration ist, die Menschen bei der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, die durch die Entwicklungen mittlerweile auch im Internet Platz finden, mit einzubeziehen und nicht zu benachteiligen oder auszuschließen. In dieser Arbeit werden nur die hauptamtlich geführten Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland in Betracht gezogen, die von Kommunen getragen und unter die Leitung ausgebildeter Bibliothekare gestellt sind.

In dieser Literaturarbeit soll im ersten Kapitel zunächst die Rolle des Internets in der Informationsgesellschaft dargestellt werden. Die Ausprägungen der Informationsgesellschaft sowie die Auswirkungen selbiger auf Politik und Ökonomie sollen in einem ersten Schritt umrissen werden, um darauf aufbauend die spezifische Bedeutung des Internets aufzuzeigen.

Mit dem Medium Internet und der zunehmenden Bedeutung der raschen Informationsgewinnung in allen Lebensbereichen, geht die Problematik der Digitalen Spaltung einher. Im zweiten Abschnitt stehen demnach Verbreitung des Internets in Deutschland, Entstehungsfaktoren sowie Auswirkungen der Digitalen Spaltung im Fokus der Untersuchung.

Im dritten Kapitel wird die Stellung von Öffentlichen Bibliotheken in unserer Gesellschaft umrissen, um davon ausgehend ihre mögliche Funktion bei der Digitalen Integration zu prüfen. Die Bemühungen der Öffentlichen Bibliotheken zur Digitalen Integration in Großbritannien, Finnland und den USA werden als Vergleichskomponenten hinzugezogen. In Bezugnahme auf bestehender Angebote von Öffentlichen Bibliotheken zur Internetnutzung, den Vergleich mit den drei Ländern Großbritannien, Finnland und USA und den Potentialen sowie den Grenzen Öffentlicher Bibliotheken zu einem Beitrag zur Digitalen Integration soll abschließend im Schlussteil eine Beantwortung der zentralen Fragestellung, ob oder welche Rolle Öffentliche Bibliotheken bei der Überwindung der Digitalen Spaltung spielen können, versucht werden.

In dieser Arbeit wird aus Gründen der Übersichtlichkeit und einer einfacherem Lesbarkeit durchgehend die männliche Form benutzt. Die Autorin will ausdrücklich verstanden wissen, dass damit grundsätzlich beide Geschlechter gemeint und angesprochen sind.

1. Das Internet in der Informationsgesellschaft

Nach dem viel zitierten Bericht „Informationsgesellschaft“ des Rates für Forschung, Technologie und Innovation von 1995, ist die Informationsgesellschaft eine Wirtschafts- und Gesellschaftsform, „[...] in der die Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung, Vermittlung, Verbreitung und Nutzung von Informationen und Wissen einschließlich wachsender technischer Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation eine entschiedene Rolle spielt. [...][2]

Der Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen legt in seinem Verständnis der Informationsgesellschaft das Augenmerk stärker auf die gesellschaftlichen Ausprägungen durch die neuen technischen Möglichkeiten. Kuhlen versteht unter einer Informationsgesellschaft eine informierte Gesellschaft, „[...]also eine nicht zuletzt durch die Verfügung über Information mündige Gesellschaft, in der die einzelnen Mitglieder nicht durch Zufälle bestimmt oder fremdbestimmt werden, sondern sich im Rahmen ihrer Verantwortung für das Ganze durch gewollte Entscheidungen selbst bestimmen können, und in der politische, administrative und ökonomische Handlungen [...] informationell abgesichert sind bzw. sich durch Informationen auf Nachfrage legitimieren müssen oder können.

In Kuhlens Auslegung wird der Aspekt des mündigen Bürgers, der die Information als Entscheidungsgrundlage nutzt, hervorgehoben. Er hebt hervor, wie sich das Leben der Bürger in der Informationsgesellschaft wandelt. In der voran gestellten Definition des Rates für Forschung, Technologie und Innovation findet neben dem Aspekt der Information auch der Begriff der interaktiven Kommunikation Erwähnung. Durch die neuen Technologien hat sich die Art und Weise der weltweiten Kommunikation verändert. Beide Begriffsbestimmungen haben gemein, dass die Information und das daraus resultierende Wissen in der Informationsgesellschaft von zentraler Bedeutung sind.

Information ist jedoch keine Erfindung des Informationszeitalters. In jeder bisherigen Gesellschaftsform waren Kommunikation, Informationen und Wissen[3]

Bestandteile des individuellen wie gesellschaftlichen Lebens und dienten als Entscheidungsgrundlage.[4] Ein Landwirt in der Agrargesellschaft musste beispielsweise Informationen über Saatgut, Bodenbeschaffenheit und ähnliches haben, um seine Ernte optimieren zu können. Nachfolgend soll daher dargestellt werden, warum dem Faktor Information in der heutigen Zeit eine dermaßen hohe Bedeutung zugemessen wird, dass zu Recht von der Informationsgesellschaft gesprochen werden kann.

Die Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft zeichneten sich dadurch aus, dass ein Großteil der Bevölkerung in dem jeweiligen Arbeitssektor tätig war. Demnach kann mit Recht von der Informationsgesellschaft gesprochen werden, wenn informationsspezifische Berufe in unserer heutigen Zeit den größten Anteil an Beschäftigten ausmachen würde. Der Soziologe Daniel Bell stellte anhand von Analysen bereits 1975 fest, dass die Anzahl der Beschäftigten im industriellen Arbeitssektor rückläufig war, wohingegen im Dienstleistungsbereich die Zahl der Beschäftigten stieg und Information zum wichtigen Faktor wurde.[5] Somit prägte er den Begriff der

Informationsgesellschaft.[6] Neben Daniel Bell beschäftigen sich viele weitere Wissenschaftler mit der Definition der Informationsgesellschaft.[7] Die These Bells aus den 1970er Jahren wurde durch die Entwicklung der folgenden Jahrzehnte bestätigt. Information wird als vierter Wirtschaftsfaktor neben Rohstoffen, Arbeit und Kapital bezeichnet.[8] Ein weiterer Aspekt der Informationsgesellschaft ist, dass die Beschäftigung in informationsverarbeitenden Branchen bis heute stetig ansteigt. Im Jahre 2006 arbeiteten 800.000 Menschen in der Informations- und Telekommunikationsbranche in Deutschland.[9] Diese Technologien zählen zu den Branchen, die wirtschaftlichen Aufschwung bringen und auch als Wachstumsbeschleuniger für andere Branchen wirken.[10]

Die Betrachtung der Informationsgesellschaft aus rein ökonomischer Perspektive, greift jedoch zu kurz. Die von den Nora und Minc geprägte Formel „Informatisierung der Gesellschaft“[11] drückt aus, dass alle Lebensbereiche von den Informations- und Kommunikationstechnologien tangiert und somit verändert werden. Die Information ist allgegenwärtig, die neuen Technologien halten Einzug in die Arbeitswelt sowie in den privaten Raum. Die Möglichkeiten, wie Menschen sich informieren, kommunizieren, lernen, handeln, arbeiten und ihre Freizeit gestalten können, haben sich durch das Internet erweitert.

1.1 Bedeutung des Internets in der Informationsgesellschaft

Von den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die durch ihre „Innovationskraft“ unser Leben verändert haben, ist das Internet das dominierende und dynamischste und bringt die weitreichendsten Folgen mit sich.[12] Das Internet hat den Wandel von der Dienstleistungs- zur Informationsgesellschaft entscheidend mitbedingt. Daher kann das Internet als Motor der Informationsgesellschaft begriffen werden und soll - ungeachtet anderer Informations- und Kommunikationstechnologien, welche den Gesellschaftswandel ebenfalls begleiteten, wie beispielsweise dem Mobilfunk - im Fokus dieser Arbeit stehen.

Die Entstehung des Internets geht auf das Jahr 1969 zurück. Es wurde ursprünglich zur Unterstützung des amerikanischen Militärs von der Advanced Research Projects Agency (ARPA) entwickelt. Das Internet trug anfänglich den Namen ARPANET und wurde erst für Verteidigungs- und später für Forschungszwecke genutzt. Nach der Öffnung des ARPA-Netzwerks 1990 wurde es für die allgemeine Bevölkerung zugänglich. Technisch gesehen ist das Internet, das für „Interconnected Networks“ steht, eine weltweite Vernetzung vieler Computer, Workstations und Großrechner. Durch die vielen Weiterentwicklungen - erst auf Basis des ARPANET später auf der des Internets, wie beispielsweise der paketvermittelnden Datenübertragung mittels Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP), und der Anwendung

World Wide Web (WWW), gewann das Internet an Beliebtheit und Verbreitung.[13]

1.2 Das Hybridmedium Internet

Das Internet wird häufig als Hybridmedium bezeichnet, da es mit seinen Anwendungen die Charakteristika von Individualkommunikations-, Gruppenkommunikations- und Massenmedien verbindet.[14] Beim Medium Internet sind mono-, bi- und multidirektionale Kommunikation in einem System vereint.[15] Informationen können wie bei Massenmedien, wie dem Fernseher oder bei Printmedien von einem Sender an viele Empfänger („one-to-many“) gerichtet werden. Dies ist beispielsweise bei Internetseiten der Fall, auf denen der Nutzer die angebotenen Informationen ausschließlich rezipieren kann. Die klassische Rollenasymmetrie, d.h. die einseitige Informationsvermittlung von einem Sender an viele Empfänger, wie sie bei Massenmedien üblich ist, kann aber auch aufgelöst werden: Als Individualkommunikationsmittel hat sich die „one-to-one“-Kommunikation via E-Mail, einer der meistgenutzten Dienste des Internets, durchgesetzt.[16] Weitere viel genutzte Komponenten zur einfachen Kommunikation sind unter anderem Messenger-Dienste oder auch Internettelefonie. Das Internet kann aber auch als Gruppen­kommunikationsmedium genutzt werden. Chatrooms, Newsgroups und Foren dienen als Kommunikationsplattformen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Der Nutzer kann aus einer Vielzahl von Autoren, Informationen und Meinungen wählen, auf die Nachrichten reagieren, das WWW interaktiv mitgestalten und selbst zum Autor von Inhalten werden. Die Vereinigung von interpersonaler Kommunikation und der Massenkommunikation in einem Medium ist spezifisch für das Internet. Diese Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten ist ein Faktor für die exponierte Stellung des Internets in der heutigen Gesellschaft. Ein zweiter Aspekt ist die Multimedialität des Internets. Es ermöglicht textliche, auditive und visuelle Kommunikation durch das Digitalisieren von Schrift, Bild und Ton. Hierdurch werden die Verbindung der verschiedenen Kommunikationsformen und die Verknüpfung getrennter Medienelemente in einem Medium möglich.[17] Die Verbindung der klassischen Medientypen sowie die Möglichkeit verschiedener Kommunikationswege, macht das Internet zu einem „integrierten, interaktiven, kommunikativen Gesamtsystem“ [18]. Die Bezeichnung des Internets als Hybridmedium, welche sich auf den geschilderten Hintergrund bezieht ist daher eine treffende Beschreibung.Mit der vermehrten Nutzung des Internets ist auch ein Wandel in der Informationsgewinnung des Einzelnen innerhalb der Gesellschaft, sowie in der menschlichen Kommunikation, zu beobachten.

1.3 Informationsgewinnung und Kommunikation via Internet

Der Umgang mit Informationen ist grundlegend für das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen. Das Internet hat durch seine Möglichkeiten im Bereich der Informationsbeschaffung und des Informationstransfers die Kommunikation der Menschen verändert. Rainer Kuhlen stellt die Bedeutung von Information für das menschliche Leben heraus:

„Information hat Auswirkung auf ihre Rezipienten, verändert das Weltbild, theoretische Einsichten, Einstellungen, beeinflusst Entscheidungen, macht Handlungen erst möglich. “[19]

Der Zugang zu Information ist demnach von grundlegender Wichtigkeit für das Handeln des Einzelnen. Kuhlen verdeutlicht, dass die neuen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, die das Internet bietet, sich daher auf die von ihm beschriebenen individuellen Ansichten und Handlungen des Einzelnen auswirken. Wie die Informationsbeschaffung, so hat sich auch die Kommunikation der Menschen untereinander, wie beschrieben, durch die technische Neuerung verändert. Die Kommunikationsmöglichkeiten können unter bestimmten Voraussetzungen rund um den Globus genutzt werden. Dies befähigt Menschen ortsunabhängig miteinander unkompliziert in Kontakt treten zu können. Firmen, Institutionen und Privatpersonen können wirtschaftliche Einsparungen erzielen und gemeinsame Interessen voran bringen, indem sie schnell, dezentralisiert und kostengünstig kommunizieren können.

Transaktionen können vom Bildschirm aus erledigt werden. Der globale Angebotsmarkt steht zum Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistung beim elektronischen Handel (E-Commerce) zur Verfügung. Globaler Marktplatz und Preisvergleiche ermöglichen ein größeres Angebot für Internetnutzer. E-Mail, E- Banking, E-Learning, E-Commerce, E-Governance sind nur einige Beispiele für Funktionen und Transaktionen die dank der Digitalisierung im Hybridmedium integriert angeboten und interaktiv genutzt werden können.

Das Internet hat erheblichen Einfluss auf das menschliche Leben erlangt und nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen. Gesellschaftliche Teilhabe scheint ohne Nutzung des neuen Mediums im 21. Jahrhundert nur noch eingeschränkt möglich zu sein. Was aber ist mit den Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben und zwangsläufig an den Möglichkeiten des Internets nicht partizipieren können? Da deutlich wurde, dass die Internetnutzung dem Einzelnen Vorteile bieten kann, liegt die Vermutung nahe, dass Menschen denen die Nutzung des Internets, aus noch näher zu bestimmenden Gründen verwehrt bleibt, ein Nachteil erwächst.

2. Digitale Spaltung

Pointiert meint der Begriff Digitale Spaltung eine Spaltung der Gesellschaft in Menschen, die das Internet nutzen und in Menschen, die das Internet nicht nutzen bzw. nicht nutzen können. Ursprung der Überlegung, ob die Digitale Spaltung eine Benachteiligung der Nichtnutzer bedeutet, war die Wissenskluftforschung aus den 1970er Jahren. Die drei Professoren der University of Minnesota Tichenor, Donohue und Olien formulierten die Wissensklufthypothese, in der es heißt:

„Wenn der Informationszufluß in einem Sozialsystem wächst, tendieren die Bevölkerungssegmente mit höherem sozioökonomischem Status und / oder höherer formaler Bildung zu einer rascheren Aneignung dieser Information als die status- und bildungsniedrigeren Segmente, so daß die Wissenskluft zwischen diesen Segmenten tendenziell zu- statt abnimmt. ‘[20]

Die Autoren nennen Indikatoren, die den unterschiedlichen Wissenserwerb in den gesellschaftlichen Segmenten zu begründen scheinen. Personen mit höherer Bildung und höherem sozioökonomischen Status hätten eine besser ausgebildete Lesekompetenz und Verstehfertigkeit, besäßen mehr Vorwissen und viele soziale Kontakte und somit eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich über Themen austauschen zu können. Außerdem würde es ihnen leichter fallen, Informationen aufzunehmen und zu behalten.[21]

Die Überlegung, die Wissensklufthypothese auf das Medium Internet anzuwenden ist der Ursprung der Untersuchung zur Problematik der Digitalen Spaltung. Eine Zunahme an Informationszufluss ist auch durch das neue Medium gegeben.

Als erstes westliches Land haben die Vereinigten Staaten hierin ein potentielles gesellschaftliches Problem erkannt. Die US-amerikanische Regierung unter Clinton hat die „National Telecommunications and Information Administration“ (NTIA) 1995 beauftragt, einen Bericht über die Internetnutzung der US- Amerikaner zu erstellen. In dem Abschlussbericht „Falling through the Net“ wurde zwischen „have nots“, die keinen Zugang zum Internet haben, und den „haves“ - den Internetnutzern unterschieden. Weiterhin stellte der Bericht einen Zusammenhang der Verfügbarkeit des Internetzugangs und soziodemografischen Daten fest.[22]

Pippa Norris, Professorin an der Harvard University, definiert das Phänomen in einem Mehrebenen-System, indem sie eine Digitale Spaltung auf globaler, nationaler, sowie individueller Ebene feststellt:

‘[..]a multidimensional phenomenon encompassing three distinct aspects. The global divide refers to the divergence of Internet access between industrialized and developing societies. The social divide concerns the gap between information rich and poor in each nation. And lastly within the online community, the democratic divide signifies the difference between those who do, and do not, use the panoply of digital resources to engage, mobilize and participate in public life. "[23]

Die vorliegende Arbeit nimmt vor allem die Digitale Spaltung innerhalb Deutschlands in Betracht, deshalb sind die nationalen Rahmenbedingungen und die individuellen Aspekte dieser Definition vordergründig zu sehen. Die globale Digitale Spaltung soll im Folgenden nicht im Vordergrund betrachtet werden.

Der Begriff Digitale Spaltung ist nicht unumstritten. Kubicek und Welling kritisieren in ihrem Artikel „Vor einer digitalen Spaltung in Deutschland?“, dass der Begriff Digitale Spaltung übersetzt aus dem englischen Digital Divide’ nicht gut gewählt und eher ein Slogan als ein wissenschaftlich beschreibbares Phänomen sei. Sie merken an, dass eine Spaltung groß oder klein, sichtbar oder unsichtbar aber nicht analog oder digital sein könne. Weiterhin suggeriere der Begriff, dass sich Teile der Gesellschaft unversöhnlich gegenüberstehen würden.[24] Digitale Kluft bezeichne das Phänomen treffender.[25]

Die Unterscheidung der Begrifflichkeiten durch Kubicek und Welling mag nachvollziehbar sein, die Bezeichnungen werden in der Forschung jedoch in aller Regel synonym verwendet und haben sich als Beschreibung des Phänomens weitgehend durchgesetzt. Im Folgenden wird der Begriff Digitale Spaltung verwendet. Er soll als mehrdimensionales Problem des Zugangs und der Nutzung des Internets mit vielseitigen Barrieren und deren Auswirkungen verstanden werden.

Das Phänomen der Digitalen Spaltung in Deutschland soll auf der Basis der ARD/ZDF-Onlinestudie und des (N)onliner-Atlas untersucht werden. Wer in Deutschland das Internet nutzt, welche Bevölkerungsteile weniger stark vertreten sind, ob hierzulande soziodemografische oder sozioökonomische Faktoren oder auch der Bildungsstand ausschlaggebend für die Internetnutzung sind, soll anhand dieser Studien analysiert werden.

2.1 Die Internetverbreitung in Deutschland 2007

Die ARD/ZDF-Onlinestudie, sowie der (N)onliner-Atlas sind grundlegende Untersuchungen zur Digitalen Spaltung in Deutschland. Beide Erhebungen werden schon über einen längeren Zeitraum zu ähnlichen Bedingungen durchgeführt. Die ARD/ZDF-Onlinestudie wurde erstmals 1998 erhoben. Der (N)onliner-Atlas erhebt die Zahlen der Internetpenetration in Deutschland seit 2001.

Die ARD/ZDF-Onlinestudie bildet mit einer Repräsentativbefragung die Internetnutzung der Bevölkerung ab. Als Grundgesamtheit begreifen die Studien Menschen ab 14 Jahren. Im April 2007 wurden 1.820 Bürger befragt und gaben Auskunft darüber, ob sie selbst zumindest gelegentlich Online­Dienste bzw. das Internet in Anspruch nehmen. Für die Einstufung als „Onliner“ bzw. „(N)onliner“, d.h. diejenigen, die das Internet nicht nutzen, war es unerheblich, ob die Nutzung zu Hause oder am Arbeitsplatz, an der Universität oder an der Schule erfolgt. Insgesamt bejahten 62,7 % der Befragten die Frage nach der Internetnutzung.[26]

Vgl. Ard/Zdf-Onlinestudie, 2007.

Abbildung 1: Entwicklung der Internet-Nutzer von 1997- 2007 in Deutschland. Angaben in Prozent.[27] Quelle: Vorabdatenblatt der ARD/ZDF-Onlinestudie

Die Tabelle der Vorabveröffentlichung der ARD/ZDF-Onlinestudie zeigt die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland seit 1997. Die Anzahl der Nutzer ist von 1997 bis heute fast um das zehnfache angestiegen. Die Internetnutzung der hier abgebildeten Gruppen hat sich in Relation zueinander nicht wesentlich verändert. Einzig die Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen hat die anderen Altersgruppen überholt und ist seit 2003 die am stärksten vertretene Onlinenutzungsgruppe in der Kategorie Alter geworden. Die Kategorien werden im nächsten Abschnitt noch näher betrachtet.[28]

Die Initiative D21[29] versucht ebenfalls mit einer Umfrage die Internetpenetration in Deutschland aufzuzeigen. Für den diesjährigen (N)onliner Atlas wurden durch ein standardisiertes Zufallsverfahren 49.135 Bürger ab 14 Jahren per Telefon befragt, ob sie persönlich aus privaten und / oder beruflichen Gründen das Internet gebrauchen. Diese Studie stellt die umfangreichste Befragung zu dieser Thematik dar. Ebenfalls wurde die Grundgesamtheit aller Bundesbürger ab 14 Jahren, also 65,07 Millionen Menschen, zugrunde gelegt.

Der (N)onliner Atlas unterteilt in drei Gruppen: Onliner, Offliner und Nutzungsplaner. Als Onliner begreifen die Initiatoren der Studie Nutzer des Internets. Die Internetpenetrationsrate lag 2007 bei 60,2 %. Offliner sind diejenigen, die das Internet nicht nutzen und dies auch nicht beabsichtigen. Auf diese Kategorie entfielen 2007 34,1 % der Bundesbürger. Als Nutzungsplaner wurden diejenigen charakterisiert, die das Internet noch nicht nutzten, dies aber innerhalb der nächsten zwölf Monate vorhaben. In den nächsten zwölf Monaten beabsichtigen demnach 5,7 % der Bundesbürger laut TNS Infratest „online zu gehen“. Bei dieser Kategorie ist jedoch zu beobachten, dass nicht alle der Nutzungsplaner der vergangenen Studie zu der Gruppe der Onliner übergewechselt sind. Im (N)onliner-Atlas 2006 lag die Zahl der Nutzungsplaner bei 6,1 %. Demgegenüber steht ein realer Zuwachs von nur 2 % bei der Studie von 2007 im Vergleich zur Vorjahreserhebung. Nur etwa ein Drittel der Nutzungsplaner ist also tatsächlich „online gegangen“.[30]

Die ARD/ZDF-Onlinestudie beziffert den Zuwachs auf 3,2 %, der (N)onliner- Atlas benennt einen zweiprozentigen Zuwachs. Dieser Verlauf ist schon seit mehreren Jahren zu beobachten. Jedoch sind, anders als in den späten 1990er Jahren sowie in den Jahren nach der Jahrhundertwende, keine deutlichen Anstiege der Internetnutzung mehr zu verzeichnen. Es scheint einen festen Kern an Nichtnutzern zu geben, die sich dem neuen Medium nicht oder nur sehr zögerlich öffnen. Die Charakterisierung der Nutzer bzw. Nichtnutzer nach Merkmalen wie Bildungsstand, Geschlecht oder Alter erfolgt in beiden Studien.

Bei Frauen ist im Vorjahresvergleich laut TNS-Studie ein Zuwachs von 2,3 Prozentpunkten auf 53,8 % zu verzeichnen. In diesem Zeitraum ist die Internetnutzung stärker angestiegen als bei Männern, die mit einem Plus von 1,7 % auf nun 67,1 % jedoch nach wie vor stärker vertreten sind. Die Differenz bei dem Anteil der Internetnutzer zwischen Männern und Frauen beträgt 13,3 %, der Abstand dieser beiden Gruppen ist also auch dieses Jahr nur geringfügig kleiner geworden.[31]

Auch in der ARD/ZDF-Onlinestudie ist ein größerer Zuwachs an neuen Internetnutzerinnen mit 4,5 % verzeichnet worden. Die Zahl der männlichen Neunutzer lag nur bei 1,6 %. Jedoch ist bei dieser Studie die Differenz der Internetnutzung zwischen Männern und Frauen mit 12 % ebenfalls nicht wesentlich geschrumpft.[32]

Offensichtlich ist, dass das Internet von Männern mehr genutzt wird als von Frauen. Ob dies der vermeintlichen besonderen Technikaffinität von Männern geschuldet ist, oder eher der Sozialisation von Mädchen und Jungen in einer

Gesellschaft, in der jungen Menschen geschlechtstypologische Rollen zugewiesen werden, sei dahingestellt.

2.1.2 Alter

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Internetnutzung nach Alter Quelle: (N)onliner Atlas 2007

Die jüngere Generation ist weiterhin am stärksten im Internet vertreten. Mit über 90 % (laut ARD/ZDF-Onlinestudie) der 14- bis 29-Jährigen bzw. mit 88,1 % (laut TNS), ist diese Gruppe diejenige mit der höchsten Penetrationsrate. Die Internetnutzung der mittleren Altersgruppen ist ebenfalls höher als die der Gruppe der Älteren. Die ARD/ZDF-Onlinestudie differenziert die Altersgruppe stärker und stellt bei den 50- bis 59-Jährigen mit einem Zuwachs von 4,2% im Vergleich zum Vorjahr einen Anteil von 64,2 % fest. Die Gruppe „60 und älter“ ist nach einem Zuwachs von 4,8 % im Vorjahresvergleich mit 25,1 % im Internet vertreten. Laut TNS nutzen die „50+“ mit 35,4 % das Internet.[33]

Eine mögliche Erklärung ist, dass die „Älteren“ sich in der Regel weniger häufig in der Arbeitswelt mit dem Internet konfrontiert sehen und im Privatleben viele der Meinung sind, sie seien bisher auch ohne Internet zurechtgekommen. Die jüngere Generation ist dem neuen Medium gegenüber sehr viel aufgeschlossener als die ältere Generation, die sich sicherlich teilweise überfordert im Umgang mit dem Internet fühlen. Da jedoch 39 % der bundesdeutschen Bevölkerung dieser Altersgruppe zuzuordnen ist, ist diese geringe Zahl an Internetnutzern in dieser Altersgruppe nicht zu vernachlässigen, wenn man das Phänomen der Digitalen Spaltung betrachtet.[34]

2.1.3 Bildungsstand

Aus der Aufschlüsselung der Internetnutzung nach Bildungsstand wird deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Größen gibt. Je höher der Bildungsstand des Einzelnen, umso mehr ist er dem Internet tendenziell zugeneigt. Schüler weisen eine Internetpenetration von über 90 % auf.[35] In der Schule gelingt es anscheinend, eine nahezu fast flächendeckende Internetnutzung seitens der Schüler herzustellen. Hier mag auch die Aufgeschlossenheit von jüngeren Menschen gegenüber neuen Technologien eine Rolle spielen. Diese heranwachsende Generation wird wahrscheinlich auch im höheren Alter das Internet für ihr tägliches Berufs- und Arbeitsleben eher nutzen, und die Internetnutzung wird ein noch stärkerer Aspekt des gesellschaftlichen Lebens. Vorausgesetz natürlich, sie haben die Kompetenz im Umgang und die Möglichkeit des Zugang zum Internet.

Menschen mit Volks- bzw. Hauptschulabschluss nutzen das Internet deutlich weniger häufig als Menschen mit höherem Bildungsgrad. Dies könnte unter anderem mit den unterschiedlichen beruflichen Tätigkeitsfeldern, je nach Bildungsgrad, zusammenhängen.

2.1.4 Einkommen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Internetnutzung nach Einkommen. Quelle: TNS (N)onliner Atlas 2007

Die Differenz in der Internetnutzung nach Einkommensklassen lässt auf eine Abhängigkeit zwischen Bruttoverdienst und Internetnutzung schließen. Zwar ist über die Jahre ein Zuwachs in allen Kategorien zu verzeichnen, jedoch nutzen laut TNS 83 % der Personen, die über 3.000€ im Monat verdienen das Internet; wohingegen unter der Gruppe der Geringverdiener, die monatlich unter 1.000€ zur Verfügung haben, nur 37,6% Internetnutzer sind. Mit knapp über 50% (50,8 %) nutzen Bürger, die bis zu 2.000€ monatlich verdienen das Internet. Etwa 20% mehr Internetnutzer als die Gruppe der bis zu „2.000€ Verdiener“ sind in der Gruppe „2000 - 3000€ monatlich“ vertreten.[36]

[...]


[1] Vgl. Castells, Manuel, 2005, S. 9-15.

[2] Rat für Forschung, S. 9-10.

[3] Kuhlen, Rainer, 1995, S. 48.

[4] Vgl. ebd., S. 35.

[5] Vgl. Bell, Daniel, 1975, S. 134.

[6] Vgl. ebd., S. 374.

[7] Vgl. Schink, Marion, 2004, Die Informationsgesellschaft.

[8] Vgl. Drucksache 13/11004 Deutscher Bundestag, 1998, S. 36.

[9] Vgl. Pols, Axel, et al., 2007, [17.07.2007] S. 12.

[10] Vgl. Bmwi, Id 2010, 2006, S. 5.

[11] Vgl. Nora, Simon/Minc, Alain, 1979, S. S. 27-48.

[12] Vgl. Metzner-Szigeth, Andreas, 2005, S. 47.

[13] Der technologische Aspekt des neuen Mediums Internet soll im Folgenden jedoch nicht tiefergehend beschrieben werden. Einschlägige Literatur hierzu: Die Wiege des Web und Kultur und / oder / als Technik, 2002, S. 15-37 oder Kübler, Hans-Dieter, 2005, S. 48-58.

[14] Vgl. Hans Dieter Kübler, Mythos Wissensgesellschaft, S. 48-58.

[15] Vgl. Metzner-Szigeth, Andreas, 2005, S. 49-50.

[16] Vgl. Tns(a), Monitoring Informations- Und Kommunikationswirtschaft, 2007, S.217.

[17] Vgl. Höflich, Joachim R., 1997, S. 85.

[18] Vgl. Schink, Marion A., 2004, S. 23.

[19] Kuhlen, Rainer, 1995, S. 42.

[20] Saxer, Ulrich., 1988, S. 279-286.

[21] Vgl. Tichenor, Phillip J., et al, 1970, S. 162.

[22] Vgl. Department of Commerce U.S., 1995.

[23] Pippa, Norris, 2001.

[24] Vgl. Kubicek, Herbert/Welling, Stefan, 2000, S. 500.

[25] Vgl. Kubicek, Herbert, 2001.

[26] Vgl. Ard/Zdf-Onlinestudie, 2007.

[27] Grundgesamtheit: Onlinenutzer ab 14 Jahren in Deutschland.

[28] Vgl. ebd.

[29] Die Initiative D21 gibt zusammen mit TNS Infratest den (N)onliner Atlas heraus. D21 ist eine partnerschaftliche Initiative von Politik und Wirtschaft, mit dem Ziel, die Informationsgesellschaft zu stärken, und die chancengleiche Internetnutzung voranzubringen. Seit dem Jahr 2000 sind bei diesem gemeinnützigen Verein 200 Unternehmen, vor allem aus der IKT-Branche, Mitglied.

[30] Vgl. Tns/D21, Initiative, 2007, S. 10.

[31] Vgl. ebd., S. 13.

[32] Vgl. Ard/Zdf-Onlinestudie, 2007.

[33] Vgl. ebd. und vgl. Tns/D21, Initiative, 2007, S. 12.

[34] Vgl. Statistisches Bundesamt, 2007.

[35] Vgl. Tns/D21, Initiative, 2007, S. 14 und vgl. Ard/Zdf-Onlinestudie, 2007.

[36] Vgl. Ard/Zdf-Onlinestudie, 2007 und vgl. Tns/D21, Initiative, 2007, S. 15.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten

Details

Titel
Öffentliche Bibliotheken und Digitale Integration
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Informationswissenschaft)
Note
2,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
87
Katalognummer
V92944
ISBN (eBook)
9783638052511
ISBN (Buch)
9783638949675
Dateigröße
1148 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bibliotheken, Digitale, Integration
Arbeit zitieren
Bernadette Toth (Autor), 2007, Öffentliche Bibliotheken und Digitale Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92944

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