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Unterrichtsvorführung "Mario im Wind"

Titel: Unterrichtsvorführung "Mario im Wind"

Unterrichtsentwurf , 2006 , 7 Seiten , Note: 2

Autor:in: Andrea Fischer (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Punkt 4.1 im Bayerischen Lehrplan für Kunsterziehung gibt das Thema
Feuer, Wasser, Erde, Luft vor.
Die Schüler sollen diese Elemente als „Grundbestandteile der Natur“ erleben.
Durch die gestalterische Auseinandersetzung erfahren die Schüler auch die
Vielfalt der Erscheinungsformen. Dazu zählt auch der Wind, als
Erscheinungsform der Luft, der durch eine gewisse Schnelligkeit gekennzeichnet
ist. Die Schüler sollen in der Auseinandersetzung mit den Elementen
Sinneseindrücke erfahren und diese dann wiedergeben. 1
Als grundlegende Verfahren werden in der Sequenz das farbige Gestalten mit
Wasserfarben (Hintergrund lasierend, Häuser und Bäume halbwegs deckend)
und das grafische Gestalten mit Bleistift und Filzstift angewendet. Die Anbringung
der Körperform und der Kappe reicht bis in das räumliche Gestalten. 2
Die Schüler sollen eben nicht nur die angenehmen Seiten der Elemente erfahren,
sondern auch ihre Kraft und ihr Vermögen zu zerstören.
Luft, bzw. Wind muss als Motiv dargestellt werden, weil das Gestalten mit dem
Element sehr schwer ist. Zwar gibt es die Möglichkeit, z.B. Sandbilder durch Wind
gestalten zu lassen, doch dies ist am zweckmäßigsten draußen und mit einer
natürlichen Windquelle.
Da sich Luft aber auch schlecht selbst darstellen lässt, muss man versuchen, den
Wind durch seine Auswirkungen in der Gestaltung sichtbar zu machen.3

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Sache

1.1 Wie ist die Sache legitimiert?

1.2 Sachanalyse

2. Der Schüler

2.1 Klassensituation

2.2 Analyse der Lernvoraussetzungen

2.3 Bedeutung des Lerngegenstands für die Schüler

3. Didaktisch – methodischer Kommentar

4. Zielsetzung

5. Einordnung in die Sequenz

6. Literatur

7. Unterrichtsverlauf

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern zu vermitteln, wie man die physikalische Wirkung von Wind auf einen Menschen und dessen Kleidung künstlerisch darstellt. Die Forschungs- bzw. Leitfrage fokussiert sich darauf, durch welche gestalterischen Mittel (Körperform, Kleidungspositionierung) eine Bewegung entgegen dem Wind visuell plausibel und lebendig auf dem Papier umgesetzt werden kann.

  • Legitimierung des Themas durch den bayerischen Lehrplan für Kunsterziehung
  • Analyse der spezifischen Anforderungen an die Körperhaltung bei Wind
  • Methodische Vorgehensweise zur 3D-Integration der Figur in das Bild
  • Einsatz von Anschauungsmodellen (Gliederpuppe) zur Bewegungsstudie
  • Reflexion der erarbeiteten Gestaltungskriterien am Ende der Einheit

Auszug aus dem Buch

1.2 Sachanalyse

Der Hintergrund des Bildes wurde schwarz lasiert, wobei der Himmel dunkler ist als der untere Teil des Bildes. Dazu wurde das Zeichenblatt mit einem Schwamm befeuchtet und mit wässrig angerührter Farbe waagrecht bestrichen.

Die Häuser und Bäume sind relativ deckend, ebenfalls mit Wasserfarben, auf den Hintergrund gesetzt worden. Besprochen wurde hier die Baumform, v.a. die Bewegung im Wind und die Proportionen zum Haus.

In dieser Stunde soll nun eine Figur, Mario, in das Bild treten. Mario stemmt sich gegen den Wind, was die Wetterlage in der Gestaltung noch verdeutlichen soll. Zunächst muss das Aussehen der Figur geklärt werden. Dazu gehört die Kappe, der Schal und der Anorak, die vom Körper abstehen. Auch die Körperform ist ganz spezifisch zu zeichnen. Wichtig hier ist die etwas gekrümmte Körperlage entgegen dem Wind.

Die Figur wird mit Filzstiften auf ein separates Papier gezeichnet, weil eine Deckung der bereits aufgemalten Bildinhalte nicht möglich ist und weil der Umgang mit Filzstiften für die Kinder leichter ist.

Mario wird dann, ebenso wie seine Kappe, auf das Bild geklebt. Um einen besseren optischen Eindruck zu erzielen (3D) geschieht dies mit einem kleinen Abstandhalter.

Die Figur wird im Vergleich zu den anderen Bildinhalten relativ groß, sie steht im Vordergrund, während der Rest etwas weiter entfernt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Sache: Begründung der Unterrichtseinheit basierend auf dem Lehrplan für Kunsterziehung und Analyse der gestalterischen Anforderungen an das Motiv "Wind".

2. Der Schüler: Einschätzung der Klassensituation und der Lernvoraussetzungen sowie die didaktische Bedeutung des Themas für die Schüler.

3. Didaktisch – methodischer Kommentar: Erläuterung der methodischen Schritte, wie die Einführung der Figur Mario und die Darstellung der Windwirkung erfolgt.

4. Zielsetzung: Festlegung der Grob- und Feinziele für die Unterrichtsstunde bezüglich der künstlerischen Gestaltung.

5. Einordnung in die Sequenz: Kurze Übersicht, wie diese Stunde in die vier Unterrichtseinheiten der Gesamtreihe eingegliedert ist.

6. Literatur: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Lehrplanvorgaben.

7. Unterrichtsverlauf: Detaillierte Darstellung der Phasen von der Initiierung bis zur Reflexion inklusive Medien und Kommentaren.

Schlüsselwörter

Kunsterziehung, Wind, Elementardarstellung, Körperform, Bewegungsdarstellung, Mario, Filzstiftzeichnung, 3D-Effekt, Abstandhalter, Grundschule, Lehrplan, Unterrichtsverlauf, Sachanalyse, Gestaltungsprozess, Figur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die künstlerische Gestaltung einer Figur, die sich bei stürmischem Wetter gegen den Wind stemmt, als Teil einer Sequenz zum Thema Elemente.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Darstellung von Luftbewegungen durch Kleidung und Körperhaltung sowie die Integration von 2D-Zeichnungen als 3D-Elemente in ein bestehendes Bild.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Das Ziel ist, dass die Schüler lernen, eine menschliche Figur in einer spezifischen, windbedingten Körperhaltung realistisch auf Papier zu gestalten und in das Gesamtbild zu integrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine unterrichtspraktische Ausarbeitung, die durch eine Sachanalyse und eine Analyse der Lernvoraussetzungen didaktisch begründet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse, die Analyse der Lerngruppe, die didaktisch-methodische Begründung und den detaillierten Unterrichtsverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kunsterziehung, Winddarstellung, Körperform, 3D-Integration und methodische Unterrichtsplanung.

Warum wird die Figur Mario nicht direkt auf das Hauptbild gezeichnet?

Da der Hintergrund bereits fertig gestaltet ist, ermöglicht das separate Zeichnen und anschließende Aufkleben eine bessere optische Trennung und Tiefenwirkung durch den Einsatz von Abstandhaltern.

Welche Rolle spielt die Gliederpuppe im Unterricht?

Die Gliederpuppe dient als Modell, an dem die Schüler die komplexe Körperhaltung des "Sich-gegen-den-Wind-Stemmens" selbstständig nachvollziehen und abstrahieren können.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsvorführung "Mario im Wind"
Note
2
Autor
Andrea Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
7
Katalognummer
V92977
ISBN (eBook)
9783638073318
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsvorführung Mario Wind
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Fischer (Autor:in), 2006, Unterrichtsvorführung "Mario im Wind", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92977
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Leseprobe aus  7  Seiten
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