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Kooperation und Konkurrenz im Tourismus - Eine Analyse am Beispiel Destinationen

Title: Kooperation und Konkurrenz im Tourismus - Eine Analyse am Beispiel Destinationen

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Jens Michael Weber (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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„Das Recht auf Erholung ist ein Grundrecht der Menschen (§ 24 Menschenrechtskonvention). So ist es nicht verwunderlich, dass die [Tourismusbranche] zum größten Wirtschaftszweig der Welt avancierte; mehr als 100 Millionen Menschen verdienen unmittelbar in diesem Dienstleistungssektor ihr Geld.“
Allein in der Bundesrepublik Deutschland konkurrieren heute ca. 83 Großstädte, mehr als 350 Regionen und über 4000 Orte mit touristischen Angeboten. Die Tourismusbranche gehört zu den wachstumsstärksten Branchen überhaupt.
Kooperation und Konkurrenz haben eine wichtige Funktion in der Tourismusbranche eingenommen. Hiermit wird sich die folgende Seminararbeit beschäftigen, speziell mit einer Analyse am Beispiel von Destinationen.
Im 2. Kapitel werden die Anfänge des Tourismus beschrieben. Danach wird im 3. Kapitel der Begriff Destination definiert, es folgt eine Beschreibung des Netzwerkes, der sog. Leistungsbündel, die für ein Destinationsmanagement von besonderer Bedeutung sind.
Bei komplementären Güter, die in einem Leistungsbündel zusammengefasst werden, ist die Kooperation sehr verbreitet, da diese Güter nur bedingt von anderen übernommen werden können. Das 4. Kapitel wird sich mit dem Kooperationsbegriff und Gründen und Zielen, die für eine Kooperation sprechen, beschäftigen. Ferner wird die Tourismusorganisation als Träger des Destinationsmanagements näher beschrieben. Substituive Güter sind im Gegensatz zu komplementären Gütern leicht austauschbar. So ist es verständlich, dass man hier weniger auf Kooperation, als vielmehr auf Konkurrenz stößt. Das 5. Kapitel beschäftigt sich mit Konkurrenz und gibt neben einer Definition des Begriffs auch einen Überblick über Gründe und Ziele von Konkurrenz. Das 6. und letzte Kapitel stellt Kooperation und Konkurrenz innerhalb einer Destination und zwischen verschiedenen Destinationen gegenüber und beschreibt, was wo überwiegend zu finden ist.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anfänge des Tourismus

3. Die Destination

3.1 Der Begriff Destination

3.2 Das Netzwerk als strategische Wettbewerbseinheit

4 Kooperation

4.1 Der Begriff Kooperation

4.2 Die Tourismusorganisation als Träger des Destinationsmanagements und ihre kooperativen Aufgaben

4.3 Modelle von Kooperationen

4.3.1 vertikale Kooperation

4.3.2 horizontale Kooperation

4.3.3 laterale Kooperation

4.4 Gründe und Ziele für Kooperationen

5 Konkurrenz

5.1 Der Begriff Konkurrenz

5.2 Vorkommen von Konkurrenz

5.3 Gründe und Ziele für Konkurrenz

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die Dynamik von Kooperation und Konkurrenz innerhalb der Tourismusbranche unter besonderer Berücksichtigung von Destinationen. Dabei wird untersucht, wie touristische Akteure in einem komplexen Leistungsbündel agieren und welche Rolle das Destinationsmanagement bei der Steuerung dieser Prozesse einnimmt.

  • Grundlagen der Destinationsentwicklung und des touristischen Netzwerks
  • Analyse kooperativer Modelle und ihrer strategischen Bedeutung
  • Die Funktion von Tourismusorganisationen als Koordinatoren
  • Ursachen und Auswirkungen von Konkurrenz im Tourismussektor

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Netzwerk als strategische Wettbewerbseinheit

Im Tourismus werden verschiedene Tourismusformen unterschieden, die sich nach dem Reisemotiv richten: hier muss bedacht werden, dass ein touristischer Raum von mehreren Gästen unterschiedlich bewertet wird. Hierdurch entwickelt der Gast individuelle Reisemotive und Verhaltensweisen oder wählt aufgrund persönlicher Präferenzen eine bestimmte Region. Neben dem Reisemotiv wird auch der Zeitaspekt (Dauer, Jahreszeit) und der Raumaspekt unterschieden: Becker (1984) hat in einer Studie festgestellt, dass es herkunftsspezifische Unterschiede im touristischen Verhalten gibt. Der Ausländertourismus hat demnach grundlegend andere Vorstellungen von der Tourismusart als der Binnentourismus. Ferner lassen sich auch Unterschiede bezüglich anderer Verhaltensgruppen belegen, man denke hier bspw. an Altersgruppen, Einkommensgruppen usw.. Durch diese Unterteilungen können verschiedene Kundensegmente unterteilt werden, die räumlich und zeitlich differenziert dargestellt werden können. An diesen vielfältigen Unter-

scheidungen wird deutlich, dass ein Marketing-Management von großer Bedeutung für eine Destination ist, um jedem potentiellen Touristen das für ihn passende Angebot bereitstellen zu können. Unterschieden werden verschiedene Merkmalsausprägungen, wie z.B. geographische, demographische und verhaltensorientierte Merkmale der Kunden in verschiedenen Zielgruppen getrennt. Die Abgrenzung ist hierbei schwierig, da die Übergänge fließend sind. „Das reale Nachfragegeschehen ist immer ein Mittelwert aus den Reaktionen einzelner Verhaltensgruppen auf das touristische Angebot eines Raumes. Es kann in seinem Ablauf nur verstanden und erklärt werden, wenn es gelingt, das Nachfrageverhalten einzelner Gruppen zu isolieren. […] Die Analyse gruppenspezifischen Verhaltens ist daher zwingend notwendig, um das reale Verteilungsbild der touristischen Nachfrage im Raum verständlich zu machen.“8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Tourismus als globalen Wirtschaftszweig ein und erläutert die Zielsetzung der Analyse von Kooperation und Konkurrenz in Destinationen.

2. Anfänge des Tourismus: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Tourismus vom Reisewesen der Adligen bis hin zur Entstehung des Massentourismus im 20. Jahrhundert nach.

3. Die Destination: Hier werden Definitionen des Begriffs Destination erörtert und die Destination als Netzwerk und strategische Wettbewerbseinheit konzeptualisiert.

4 Kooperation: Dieses Kapitel definiert den Kooperationsbegriff im Tourismus, beschreibt die Aufgaben der Tourismusorganisation und erläutert verschiedene Kooperationsmodelle sowie deren Beweggründe.

5 Konkurrenz: Der Abschnitt widmet sich dem Begriff der Konkurrenz, deren Vorkommen bei horizontalen Anbieterstrukturen sowie den Gründen und Zielen hinter konkurrierendem Verhalten.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Dynamik von Kooperation und Konkurrenz zusammen und differenziert dabei zwischen der Situation innerhalb und außerhalb von Destinationen.

Schlüsselwörter

Tourismusbranche, Destination, Kooperation, Konkurrenz, Destinationsmanagement, Tourismusorganisation, Leistungsbündel, Wettbewerbseinheit, Marktsegmentierung, touristisches Marketing, strategische Allianz, touristische Nachfrage, Kundenorientierung, Prozessmanagement, Wertschöpfungskette

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen und strategischen Mechanismen von Kooperation und Konkurrenz in der Tourismusbranche, insbesondere im Kontext von touristischen Destinationen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Destinationsmanagement, der Aufbau touristischer Netzwerke, die Bedeutung von Kooperationsformen sowie die Analyse von Konkurrenz zwischen touristischen Anbietern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Zusammenspiel der Akteure in einer Destination zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Kooperation und Konkurrenz strategisch genutzt werden können, um Kundenbedürfnisse zu befriedigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der existierende Konzepte, Theorien und Studien zum Destinationsmanagement und zum touristischen Wettbewerbsverhalten zusammengeführt und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Tourismus und der Destination, eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Kooperationsformen und Tourismusorganisationen sowie eine Analyse von Konkurrenzgründen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Destination, Destinationsmanagement, Kooperation, Konkurrenz, Leistungsbündel und touristisches Marketing geprägt.

Welche Rolle spielt die Tourismusorganisation in einer Destination?

Sie fungiert als Koordinatorin, die unterschiedliche Interessengruppen bündelt, strategische Aufgaben wahrnimmt und für einen professionellen Marktauftritt der Destination sorgt.

Warum ist das "Leistungsbündel" so entscheidend für den touristischen Erfolg?

Da der Gast die Qualität der gesamten Destination wahrnimmt, müssen die Einzelleistungen verschiedener Anbieter optimal aufeinander abgestimmt sein. Eine fehlerhafte Abstimmung führt zu Ineffizienz und kann den Kunden dauerhaft abschrecken.

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Details

Title
Kooperation und Konkurrenz im Tourismus - Eine Analyse am Beispiel Destinationen
College
Technical University of Clausthal  (Institut für Wirtschaftswissenschaft, Abteilung für Betriebswirtschaftslehre und Marketing)
Course
Kooperation und Konkurrenz
Grade
2,7
Author
Jens Michael Weber (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V92981
ISBN (eBook)
9783638071277
Language
German
Tags
Kooperation Konkurrenz Tourismus Eine Analyse Beispiel Destinationen Kooperation Konkurrenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Michael Weber (Author), 2006, Kooperation und Konkurrenz im Tourismus - Eine Analyse am Beispiel Destinationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92981
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