Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Suchtprävention an Schulen. In der heutigen Zeit, in der die Sucht und die Zunahme der Süchtigen bzw. der Suchtkranken immer wieder zu Problemen führen, muss etwas gegen diese Entwicklung unternommen werden. Deswegen haben sich einige Schulen vorgenommen, Suchtpräventionsprojekte zu starten. In dieser Arbeit wird anhand von vier ausgewählten Schulprojekten gezeigt, welche Bedeutung Suchtprävention in der Entwicklung von Schülern hat(...).
Für diese Arbeit wurden vier verschiedene Suchtpräventionsprojekte an unterschiedlichen Schulen ausgewählt und die Projektbeteiligten (Direktoren, Projektleiter, Schüler) über deren Verlauf und deren Erfolg interviewt. Es wurden verschiedene Schultypen ausgewählt, um einerseits die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Schulen bei der Bewältigung des Suchtproblems aufzuzeigen. Andererseits soll das Suchtverhalten der Schüler, die demnach aus verschiedenen sozialen Schichten stammen, deutlich gemacht werden. Dies soll dazu dienen, um der Problematik des Suchtverhaltens auf verschiedenen Ebenen zu begegnen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Zur Suchtgiftproblematik
2.1 Bedeutungen des Wortes Sucht
2.2 Ursachen der Sucht
2.3 Folgewirkungen der Sucht
2.3.1 Empirische Daten zum Suchtverhalten Jugendlicher in Wien
3 Gesundheitsförderung und Suchtprävention in der Schule
3.1 Gesundheitsförderung: Begriffsbestimmung und Probleme
3.2 Zur Entwicklung der Gesundheitsförderung in der Schule in den letzten Jahrzehnten
3.3 Suchtprävention als wichtiger Bereich der Gesundheitsförderung
3.4 Projektorientierte Ansätze der Suchtprävention
4 Qualitätskriterien von Gesundheitsförderungsprojekten
4.1 Settingorientiertes Vorgehen
4.2 Die Projektorganisation
4.3 Klare Zielsetzungen
4.4 Klarer und in Abschnitte gegliederter Arbeitsplan
4.5 Definition der Mitglieder eines Projekts
4.6 Vernetzungen
4.7 Nachhaltigkeit des Projekts
4.8 Evaluation
5 Zum forschungsmethodischen Vorgehen
5.1 Das Leitfadeninterview
6 Die Interviewstudie
6.1 Zur Konstruktion des Interviewleitfadens
6.1.1 Einleitende Frage
6.1.2 Ziele des Projekts
6.1.3 Implementation
6.1.4 Wahrnehmung von Effekten
6.1.5 Evaluation
6.1.6 Nachhaltigkeit des Projekts
6.1.7 Ökonomische Aspekte
6.1.8 Motivation zur Teilnahme am Projekt
6.2 Die Durchführung der Interviews
7 Interpretation der Interviews
7.1 Projekt A
7.1.1 Projektbeschreibung
7.1.2 Interviewinterpretation
7.1.3 Zusammenfassung
7.2 Projekt B
7.2.1 Projektbeschreibung
7.2.2 Interviewinterpretation
7.2.3 Zusammenfassung
7.3 Projekt C
7.3.1 Projektbeschreibung
7.3.2 Interviewinterpretation
7.3.3 Zusammenfassung
7.4 Projekt D
7.4.1 Projektbeschreibung
7.4.2 Interviewinterpretation
7.4.3 Zusammenfassung
8 Abschließende Bewertung und Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit untersucht den Stellenwert und die Erfolgsfaktoren von Suchtpräventionsprojekten an Schulen. Ziel ist es, durch die qualitative Analyse von vier unterschiedlichen Schulprojekten aufzuzeigen, wie Suchtprävention effektiv in den Schulalltag integriert werden kann, welche Probleme dabei auftreten und ob die Projekte den gängigen Qualitätskriterien entsprechen.
- Theoretische Grundlagen zur Suchtproblematik und Gesundheitsförderung.
- Analyse von Qualitätskriterien für Suchtpräventionsprojekte.
- Empirische Untersuchung mittels Leitfadeninterviews mit Projektbeteiligten (Direktion, Lehrkräfte, Schüler).
- Evaluierung von Projektverläufen, Erfolgsfaktoren und Nachhaltigkeitsaspekten.
- Kritische Diskussion der Ergebnisse vor dem Hintergrund des pädagogischen Auftrags der Schule.
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Suchtprävention an Schulen. In der heutigen Zeit, in der die Sucht und die Zunahme der Süchtigen bzw. der Suchtkranken immer wieder zu Problemen führen, muss etwas gegen diese Entwicklung unternommen werden. Deswegen haben sich einige Schulen vorgenommen, Suchtpräventionsprojekte zu starten. In dieser Arbeit wird anhand von vier ausgewählten Schulprojekten gezeigt, welche Bedeutung Suchtprävention in der Entwicklung von Schülern hat.
„Unter Prävention versteht man die Verhütung von Krankheiten durch Ausschaltung von Krankheitsursachen, durch Früherkennung und Frühbehandlung oder durch die Vermeidung des Fortschreitens einer bestehenden Krankheit“ (Franzkowiak, 2003, S. 179). Die Suchtprävention ihrerseits versucht zu vermeiden, dass man von einem Suchtmittel abhängig wird bzw. versucht die Entwicklung süchtigen Verhaltens zu verhindern.
Für diese Arbeit wurden vier verschiedene Suchtpräventionsprojekte an unterschiedlichen Schulen ausgewählt und die Projektbeteiligten (Direktoren, Projektleiter, Schüler) über deren Verlauf und deren Erfolg interviewt. Es wurden verschiedene Schultypen ausgewählt, um einerseits die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Schulen bei der Bewältigung des Suchtproblems aufzuzeigen. Andererseits soll das Suchtverhalten der Schüler, die demnach aus verschiedenen sozialen Schichten stammen, deutlich gemacht werden. Dies soll dazu dienen, um der Problematik des Suchtverhaltens auf verschiedenen Ebenen zu begegnen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes Suchtprävention an Schulen und Definition des methodischen Vorgehens mittels Experteninterviews.
2 Zur Suchtgiftproblematik: Auseinandersetzung mit Suchtdefinitionen, Ursachen und Folgewirkungen sowie Betrachtung aktueller empirischer Daten zum Suchtverhalten Jugendlicher.
3 Gesundheitsförderung und Suchtprävention in der Schule: theoretische Verortung von Gesundheitsförderung und deren Entwicklung sowie die Rolle der Suchtprävention innerhalb dieses Konzepts.
4 Qualitätskriterien von Gesundheitsförderungsprojekten: Darstellung notwendiger Parameter wie Setting-Ansatz, Projektorganisation und Evaluation für erfolgreiche Schulprojekte.
5 Zum forschungsmethodischen Vorgehen: Begründung für die Wahl des qualitativen Leitfadeninterviews als Forschungsinstrument.
6 Die Interviewstudie: Detaillierte Darstellung der Leitfadenkonstruktion für verschiedene Zielgruppen (Projektleiter, Lehrer, Schüler).
7 Interpretation der Interviews: Ausführliche Analyse und Zusammenfassung der vier untersuchten Suchtpräventionsprojekte (A, B, C und D).
8 Abschließende Bewertung und Diskussion: Synthese der Ergebnisse und kritische Reflexion hinsichtlich der Nachhaltigkeit und des pädagogischen Auftrags von Suchtpräventionsprojekten.
Schlüsselwörter
Suchtprävention, Gesundheitsförderung, Schule, Lebenskompetenz, qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Projektmanagement, Suchtverhalten, Jugendliche, Gesundheitserziehung, Primärprävention, Evaluation, Schulklima, Projektorganisation, Nachhaltigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Suchtpräventionsprojekten im schulischen Umfeld und analysiert, wie diese Projekte in der Praxis umgesetzt werden und welche Faktoren über ihren Erfolg entscheiden.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die theoretischen Hintergründe von Sucht und Gesundheitsförderung, Qualitätsstandards für Projekte sowie die konkrete Durchführung und Evaluation suchtpräventiver Maßnahmen an unterschiedlichen Schultypen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, durch die Analyse von vier Schulprojekten aufzuzeigen, wie Suchtprävention gestaltet sein muss, um effektiv zur Persönlichkeitsstärkung der Jugendlichen beizutragen und das Suchtverhalten nachhaltig positiv zu beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, konkret das fokussierte Leitfadeninterview, um die subjektiven Erfahrungen und Einschätzungen der Projektbeteiligten (Lehrkräfte, Schulleitung, Schüler) differenziert zu erfassen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung in Qualitätskriterien, die methodische Herleitung der Interviewstudie sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der Daten aus den vier Fallbeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Suchtprävention, Gesundheitsförderung in der Schule, Lebenskompetenzförderung, Projektqualität und qualitative Interviewstudie definieren.
Warum wurden unterschiedliche Schultypen in die Untersuchung einbezogen?
Durch die Auswahl verschiedener Schultypen (AHS, Berufsschule, KMS) können die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Problembewältigung sowie der Einfluss verschiedener sozialer Hintergründe auf das Suchtverhalten der Schüler untersucht werden.
Wie bewertet der Autor die Rolle externer Experten in den Projekten?
Der Autor hinterfragt kritisch, ob es sinnvoll ist, Projekte fast ausschließlich externen Experten zu überlassen, da dies oft zu einer mangelnden Verankerung der Kompetenzen in der Schule selbst und zu einer geringeren Nachhaltigkeit nach Projektende führt.
- Quote paper
- Rainer Hofmann (Author), 2006, Suchtprävention in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93000