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Das Freizeit- und Computerverhalten von Hauptschülern und Gymnasiasten im Vergleich - Ergebnisse einer explorativen Studie und Konsequenzen für die schulische Medienerziehung

Title: Das Freizeit- und Computerverhalten von Hauptschülern und Gymnasiasten im Vergleich - Ergebnisse einer explorativen Studie und Konsequenzen für die schulische Medienerziehung

Examination Thesis , 2001 , 74 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christian Hund (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Von 1991 bis 1996 war ich in der evangelischen Jugend Hersbruck Jugend- und Gruppenleiter. Mit einigen anderen engagierten Gruppenleitern wurde damals das „Habakuk“ gegründet. Da in Hersbruck für die besagte Altersgruppe sehr wenig geboten war, wurde dieses Angebot gut genutzt. An normalen Wochenenden waren ca. 40-50 Jugendliche anwesend. Zu speziellen Events bis ca. 150.

Schon damals fiel mir auf, dass es einige Rivalitäten zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten gegeben hat. Nicht nur die Mädchen konnten sich gegenseitig nicht ausstehen, sondern selbst bei den Jungen, die teilweise sogar in derselben Fußballmannschaft spielen, gab es viel Antipathie. Auf meine Anfragen an die einzelnen Gruppierungen kamen die verschiedensten Antworten, wie z.B. „Die Gymnasiasten sind alle hochnäsig“, „Die dummen Hauptschüler“, „Die meinen immer, sie sind was Besseres“ etc. Vor allem bei den Mädchen schlug dies teilweise in richtigen Hass um. Gut zu beobachten war dies besonders dann, wenn es um einen Jungen ging. Da Hersbruck eine Kleinstadt mit ca. 12000 Einwohnern ist, laufen sich die Gruppen immer wieder über den Weg und kennen sich gegenseitig. Ich wunderte mich, dass in den einzelnen Gesprächen gar nicht so viele Unterschiede herauskamen, wie die einzelnen Gruppen sich immer gegenseitig vorwarfen. So war beim Musikgeschmack fast kein Unterschied erkennbar, die Vorlieben der Jungen für Computerspiele lagen auch ziemlich nah beieinander und die Hobbys variierten nicht sonderlich voneinander.

Was mich nun näher interessierte, war die einzelne Entwicklung in diesen Bereichen in der Hauptschule und am Gymnasium. In wieweit hat der unterschiedliche Bildungsweg Auswirkungen auf die einzelnen Hobbys, Vorlieben und Geschmäcker der Schüler? Ist der Unterschied zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten wirklich so groß? Wenn ja, in welchen Bereichen? Wie entwickeln sich die Hobbys der Mädchen und Jungen sowohl an einer Schulart, als auch im Vergleich mit der anderen? Wie groß sind die Unterschiede am Anfang der Schulart, wie groß am Ende? All diese Fragen veranlassten mich dazu, dieses Thema in Form einer Zulassungsarbeit zu bearbeiten. Da wir im „Habakuk“ von Zeit zu Zeit auch Fragebögen über Änderungswünsche, Vorlieben etc. durchführten, wollte ich diese beiden Schularten, Hauptschule und Gymnasium, in Vergleich setzen. Außerdem in diesen Schularten noch die altersbedingte Entwicklung. So bot sich der Vergleich der beiden Schularten in der 5., 7. und 9.Klasse an.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Forschungsergebnisse

3. Explorative Studie

3.1 Ablauf der Erhebung

3.2 Auffälligkeiten und Probleme bei der Durchführung

4. Ergebnisse und Auswertung

4.1 Freizeitfragebogen

4.1.1 Vergleich Gymnasium – Hauptschule

4.1.2 Vergleich der Geschlechter

4.1.3 Vergleich der 5.Klassen

4.1.4 Vergleich der 7.Klassen

4.1.5 Vergleich der 9.Klassen

4.2 Computerfragebogen

4.2.1 Beschäftigung mit Computer, Gameboy und Videokonsole

4.2.1.1 Beschäftigung insgesamt

4.2.1.2 Beschäftigung weiblich – männlich

4.2.1.3 Vergleich aller Klassen

4.2.1.4 Vergleich der Klassen des Gymnasiums

4.2.1.5 Vergleich der Klassen der Hauptschule

4.2.2 Beliebtheit der Programme

4.2.2.1 Erklärung der einzelnen Programmarten

4.2.2.2 Beliebtheit insgesamt

4.2.2.3 Vergleich der Schularten

4.2.2.4 Vergleich der Geschlechter

4.2.2.5 Vergleich der Mädchen beider Schularten

4.2.2.6 Vergleich der Jungen beider Schularten

4.2.2.7 Vergleich der 5.Klassen

4.2.2.8 Vergleich der 7.Klassen

4.2.2.9 Vergleich der 9.Klassen

4.3 Rückfragen an die Lehrer

5. Konsequenzen für die schulische Medienerziehung

6. Schlussgedanke

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Freizeit- und Computerverhalten von Schülern unterschiedlicher Schulformen (Hauptschule und Gymnasium) im Vergleich, um altersbedingte Entwicklungen aufzuzeigen und daraus konkrete Konsequenzen für eine zielgerichtete schulische Medienerziehung abzuleiten.

  • Vergleich der Freizeitpräferenzen von Schülern in Abhängigkeit von Schulart, Alter und Geschlecht.
  • Analyse der Computernutzung und Beliebtheit verschiedener Softwarekategorien und Spielegenres.
  • Untersuchung von Einflüssen der Lehrerschaft und pädagogischer Handlungsspielräume.
  • Ableitung von Empfehlungen für Eltern und Lehrkräfte zur Unterstützung eines verantwortungsvollen Medienumgangs.

Auszug aus dem Buch

Action-, Kampf-, Ballerspiele

Dies sind wohl die umstrittensten Vertreter der Spielbranche. Hier geht es einzig und alleine darum, in 3D-Manier durch die Spielwelt zu marschieren und alles, was sich einem in den Weg stellt „abzuballern“. Bei anderen Spielen muss man z.B. als ausgebildeter Kung-Fu Kämpfer an Turnieren teilnehmen und jeden fertig machen. Diese Art der Spiele sind deshalb so in Verruf, weil viele damit argumentieren, hier werde nur die offene Gewalt geschürt. Eine effektive Handlung, im Vergleich zu den Adventures, gibt es nicht. Es gibt jedoch auch einige gute Spiele dieser Kategorie, z.B. übernimmt der Spieler bei SWAT 3 die Führung einer vierköpfigen Polizeieinheit in Los Angeles und muss systematisch Gebäude sichern oder Geiseln befreien.

Bekannte Vertreter: „Quake I + II“, „DOOM“, „Mortal Combat I – IV“, „Unreal“, „Duke Nukem“, „Half Life“, “Resident Evil”, “Serious Sam”, “SWAT 3”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation aus der Zeit als Jugendleiter in Hersbruck, die den Anstoß für den Vergleich zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten gab.

2. Aktuelle Forschungsergebnisse: Ein Überblick über die zunehmende Verbreitung neuer Medien und deren Einfluss auf die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen seit den 90er Jahren.

3. Explorative Studie: Detaillierte Darstellung des Erhebungsprozesses, der methodischen Durchführung und der auftretenden Probleme bei der Befragung in sechs Klassen.

4. Ergebnisse und Auswertung: Umfangreiche Analyse der Freizeitpräferenzen sowie der Computernutzung und Programmvorlieben, unterteilt nach Schularten, Geschlechtern und Klassenstufen.

5. Konsequenzen für die schulische Medienerziehung: Diskussion der Studienergebnisse im Hinblick auf pädagogische Ansätze und die Rolle von Eltern und Lehrern bei der Vermittlung von Medienkompetenz.

6. Schlussgedanke: Fazit des Autors, das die Notwendigkeit betont, dass sich Lehrkräfte aktiv mit den Medienvorlieben der Schüler auseinandersetzen, um sie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Freizeitverhalten, Computernutzung, Medienerziehung, Schülervergleich, Gymnasium, Hauptschule, Videospiele, Medienkompetenz, Computerspiele, Freizeitgestaltung, Jugendliche, Umfrage, pädagogische Konsequenzen, Computerfragebogen, Freizeitfragebogen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um eine explorative Studie über das Freizeit- und Computerverhalten von Hauptschülern und Gymnasiasten im Vergleich, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzudecken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die bevorzugten Freizeitbeschäftigungen, die Nutzung von Computergeräten sowie die Beliebtheit verschiedener Softwareprogramme und deren pädagogische Implikationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Daten Empfehlungen für eine zeitgemäße schulische Medienerziehung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führte eine explorative Studie durch, bei der Fragebögen zu Freizeitverhalten und Computernutzung in sechs verschiedenen Klassenstufen an Gymnasium und Hauptschule ausgegeben wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung der Freizeit- und Computerfragebögen, wobei verschiedene Aspekte wie Geschlecht, Schulform und Alter sowie die Reaktionen der Lehrkräfte detailliert untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Medienpädagogik, Schülervergleich, Freizeitpräferenzen und Computernutzung.

Wie unterscheidet sich die Nutzung von Videospielen zwischen den Schulformen?

Während bei Gymnasiasten eine geringere Verbreitung von Videokonsolen festzustellen ist, erfreuen sich diese an Hauptschulen einer höheren Beliebtheit bei den Schülern.

Welchen Einfluss haben Eltern auf den Medienkonsum?

Der Autor betont, dass ein aktives Interesse der Eltern an den Aktivitäten ihrer Kinder die Grundlage dafür bildet, kritische Medienkompetenz zu entwickeln und bei problematischen Inhalten intervenieren zu können.

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Details

Title
Das Freizeit- und Computerverhalten von Hauptschülern und Gymnasiasten im Vergleich - Ergebnisse einer explorativen Studie und Konsequenzen für die schulische Medienerziehung
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Grade
2
Author
Christian Hund (Author)
Publication Year
2001
Pages
74
Catalog Number
V9309
ISBN (eBook)
9783638160438
ISBN (Book)
9783638715355
Language
German
Tags
Freizeit- Computerverhalten Hauptschülern Gymnasiasten Vergleich Ergebnisse Studie Konsequenzen Medienerziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hund (Author), 2001, Das Freizeit- und Computerverhalten von Hauptschülern und Gymnasiasten im Vergleich - Ergebnisse einer explorativen Studie und Konsequenzen für die schulische Medienerziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9309
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