Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Model Driven Architecture (MDA) und deren Anwendung auf Basis von Open Source.
Für ein Unternehmen ist es immer wichtig zu wissen, wie der aktuelle Stand der Technik ist und ob diese Technik produktiv eingesetzt werden kann, um sich dadurch Vorteile am Markt zu verschaffen.
Es werden zunächst einige Grundlagen von Open Source und MDA erörtert. Danach wird mittels einer Evaluierung von Open Source Modellierungs- und Generierungswerkzeugen ein Überblick über die am Markt verfügbaren Werkzeuge gegeben. Anschließend wird die prototypenhafte Umsetzung eines Geschäftsvorfalles einer Versicherung beschrieben, um den Stand der Technik zu demonstrieren. In der Schlussbetrachtung folgt ein Fazit über den Verlauf und die Resultate der Diplomarbeit. Zum Schluss wird ein Ausblick für die Model Driven Architecture gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Abgrenzung
1.4 Vorgehen
1.5 Aufbau der Diplomarbeit
2 OPEN SOURCE
2.1 Was ist Open Source?
2.2 Was macht Open Source so interessant?
2.3 Open Source Lizenzen
2.3.1 GNU General Public License (GPL)
2.3.2 GNU Lesser General Public License (LGPL)
2.3.3 Eclipse Public License (EPL)
2.3.4 Berkeley Software Distribution (BSD) Lizenz
3 EINFÜHRUNG IN DIE MDA
3.1 Allgemeines
3.2 Ziele der MDA
3.3 Zusammenhang von MDA mit MOF, UML, XMI und QVT
3.4 Konzepte
3.4.1 Modelle
3.4.2 Plattform
3.4.3 UML-Profile
3.5 Abgrenzung
4 EVALUIERUNG DER MDA WERKZEUGE
4.1 Übersicht
4.1.1 Abgrenzung
4.1.2 Allgemeines Vorgehen für die Evaluierung
4.2 Evaluierung von Modellierungswerkzeugen
4.2.1 Einschränkungen
4.2.2 Anforderungen
4.2.3 Vorgehen
4.2.4 Übersicht
4.2.5 Werkzeuge im Detail
4.2.6 Fazit Modellierungswerkzeuge
4.3 Evaluierung von Generierungswerkzeugen
4.3.1 Einschränkungen
4.3.2 Anforderungen
4.3.3 Vorgehen
4.3.4 Übersicht
4.3.5 Werkzeuge im Detail
4.3.6 Fazit Generierungswerkzeuge
4.4 Fazit
4.4.1 Modellierungswerkzeuge
4.4.2 Generierungswerkzeuge
4.4.3 Empfehlung
5 PROTOTYP
5.1 Analyse
5.1.1 Geschäftsvorfall
5.2 Architektur
5.2.1 Verwendete Technologien
5.2.2 Verwendete AndroMDA Cartridges
5.2.3 AndroMDAs typische J2EE Architektur
5.3 Design
5.3.1 Domänenmodell
5.3.2 Value Objects
5.3.3 Services
5.3.4 Benutzer Frontend
5.4 Umsetzung
5.4.1 Persistenz
5.4.2 Fachliche Logik
5.4.3 Arbeitsabläufe (Workflow)
5.4.4 Middleware (Kommunikation)
5.4.5 Benutzer Frontend
5.4.6 Erweiterung von AndroMDA
5.5 Fazit
6 ZUSAMMENFASSUNG
6.1 Ergebnisbewertung
6.1.1 Probleme
6.1.2 MDA im Unternehmen
6.2 Stand der Technik und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand von Open-Source-Werkzeugen zur Unterstützung der Model Driven Architecture (MDA) und prüft deren produktive Einsatzfähigkeit in Unternehmen anhand eines praktischen Pilotprojekts im Versicherungsbereich.
- Grundlagen der Model Driven Architecture (MDA) und Open Source Ansätze.
- Umfassende Evaluierung verschiedener Open-Source-Modellierungswerkzeuge und Generierungswerkzeuge.
- Durchführung einer prototypischen Softwareentwicklung unter Verwendung von MDA-Methoden.
- Analyse und Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich praktischer Machbarkeit und Zukunftsfähigkeit.
Auszug aus dem Buch
4.2.1 Einschränkungen
Da das Thema dieser Arbeit „MDA auf Basis Open Source“ ist, werden grundsätzlich nur Open-Source-Werkzeuge betrachtet. Ebenso habe ich mich auf die Community Versionen der kommerziellen Werkzeuge konzentriert und werde diese nicht untersuchen.
Am Markt existieren viele Modellierungswerkzeuge, die sich jedoch in ihrer Qualität als auch ihrer Funktionalität sehr stark unterscheiden. Viele Werkzeuge basieren auf proprietären Metamodellen und bieten oft keine Möglichkeit zum standardisierten Import oder Export der Modelle, beispielsweise im XMI-Format. Einige beherrschen nicht einmal ein Mindestmaß an Diagrammtypen oder sind unvollständig implementiert. Einige Werkzeuge sind auch noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium oder haben eine katastrophale Usability, weshalb sie nicht vernünftig zu bedienen sind.
Daher beschränkt die Evaluierung nur wenige Werkzeuge. Im Abschnitt 4.2.4 wird dennoch eine Übersicht über alle, zur Zeit der Evaluierung gefundenen Werkzeuge gegeben, auch wenn diese für die detaillierte Evaluierung ausgeschlossen wurden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ein und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 OPEN SOURCE: Es werden die Grundlagen von Open Source sowie die Bedeutung und Relevanz verschiedener Lizenzen erläutert.
3 EINFÜHRUNG IN DIE MDA: Dieses Kapitel behandelt das Konzept der Model Driven Architecture, ihre Ziele sowie den Zusammenhang mit Standards wie MOF, UML und QVT.
4 EVALUIERUNG DER MDA WERKZEUGE: Hier findet eine systematische Untersuchung und Bewertung diverser Open-Source-Modellierungs- und Generierungswerkzeuge statt.
5 PROTOTYP: Dieser Teil beschreibt die Analyse, das Design und die praktische Umsetzung eines Versicherungs-Geschäftsvorfalls unter Nutzung der evaluierten Werkzeuge.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert aufgetretene Probleme und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der modellgetriebenen Entwicklung.
Schlüsselwörter
Model Driven Architecture, MDA, Open Source, Software Engineering, UML, Modellierung, Codegenerierung, AndroMDA, openArchitectureWare, Geschäftsvorfall, Enterprise-Anwendung, J2EE, Evaluierung, Metamodell, Prototyping
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Einsatz der modellgetriebenen Softwareentwicklung (MDA) unter Verwendung von Open-Source-Werkzeugen für Unternehmensanwendungen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die Evaluierung von Open-Source-Modellierungs- und Generierungswerkzeugen sowie deren praktische Anwendung in einem Software-Entwicklungsprojekt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Technik von Open-Source-MDA-Tools aufzuzeigen und zu prüfen, ob sich diese produktiv zur Entwicklung komplexer Geschäftsanwendungen eignen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu den Grundlagen, einer systematischen Evaluierung der Werkzeuge nach gewichteten Kriterien und einer praktischen Fallstudie (Prototyp).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Anforderungen an MDA-Werkzeuge definiert, anschließend diverse Werkzeuge detailliert bewertet und abschließend die Realisierung eines Versicherungs-Prototyps detailliert dokumentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Wichtige Begriffe sind MDA, Open Source, Codegenerierung, UML, Modellierungswerkzeuge, Generierungswerkzeuge, Java, Enterprise-Anwendungen und AndroMDA.
Welche Rolle spielt die Interoperabilität für MDA-Werkzeuge?
Interoperabilität ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da der Austausch von Modellen zwischen verschiedenen Werkzeugen mittels XMI-Standard für den MDA-Ansatz unerlässlich ist.
Warum wird im Prototyp speziell auf AndroMDA und ArgoUML gesetzt?
Die Kombination wurde gewählt, da sie für das gezeigte Szenario die besten Ergebnisse in der Evaluierung lieferten und AndroMDA durch seine Cartridges eine sehr gute Unterstützung für Enterprise-Anwendungen bietet.
Können Open-Source-Modellierungswerkzeuge kommerzielle Produkte bereits ersetzen?
Laut Fazit sind einige Open-Source-Werkzeuge für kleinere Projekte geeignet, bei großen, komplexen Vorhaben empfiehlt der Autor jedoch aktuell noch den Einsatz etablierter kommerzieller Werkzeuge.
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- Dipl.-Ing. (FH) Andreas Keefer (Author), 2007, MDA auf Basis Open Source, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93125