Glückseligkeit nach Immanuel Kant und aktuelle Glücksforschung

Ein Vergleich


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019

22 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Gliederung

1.) Einleitung

2.) Hauptteil
2.1 Glückseligkeit bei Kant
2.2 Ein Weg zum Glück nach Kant
2.3 Die aktuelle Glücksforschung
2.3.1 Was bedeutet »Glück« für die Menschen unserer Gesellschaft?
2.3.2 Erkenntnisse aus der Glücksforschung: Was macht glücklich?
2.4 Ein Weg zum Glück nach Hirschhausen
2.5 Kants Weg zum Glück verglichen mit einem aktuellen Weg zum Glück. 17 nach Hirschhausen

3.) Schluss

4.) Quellen- und Literaturverzeichnis

1.) Einleitung

Recherchen zum Thema Glück im Internet führen schnell zu einer Reihe von Artikeln, Litera­turhinweisen und Glücksratgebem. Seit über 2000 Jahren beschäftigen sich die Menschen mit diesem ’’Gefühl aller Gefühle" und demensprechend groß ist die Ausbeute an Meinungen und Berichten darüber, was Glück eigentlich sei. Kant unterschied zwischen Glück und Glückselig­keit, heute hingegen gibt es um deutschsprachigen Raum genau ein Wort: Glück In der Auseinandersetzung mit dem Glück sind die Fragen „Was ist Glück?“ und „Wie werde ich Glücklich?“ zentral. Zur Zeit Kants fanden die Menschen Antworten auf diese Fragen in der Religion bei Gott, in literarischen Schilderungen oder bei den Philosophen. Heutzutage kommt der Suche noch die Soziologie, die Psychologie, die Medizin und speziell die Neurologie hinzu. Manche behaupten sogar, die Suche nach dem Glück habe das Haus der Philosophen verlassen. Inwiefern die Philosophie, in Form von Kants Begriff der Glückseligkeit, heute noch als Antwort auf die Suche nach dem Glück dienen kann, wird in dieser Arbeit erläutert. Zudem soll sie eine informative Übersicht darüber geben, was aktuell unter Glück verstanden wird und wie es ent­steht.

In der vorliegenden Arbeit werden zwei »Wege zum Glück« präsentiert. Dem ersten Weg liegt Kants Begriff der Glückseligkeit zugrunde. Zweiterer wurde aus dem Werk ’’Glück kommt selten allein..von Dr. med. Eckart von Hirschhausen erstellt, welcher die aktuelle Glücksfor­schung berücksichtigt.

Ursprünglich sollte ein »Leitfaden zum Glück« nach Kant entworfen werden, doch während der Recherchen fiel auf, dass es unter dem aktuellen Stand der Glücksforschung keinen Leitfa­den zum Glück geben kann, da vollkommenes Glück als unerreichbar gilt. Es könne höchstens Wege zum Glück geben, auf welchen einem Glücksmomente begegnen könnten.

Bei Kant ist der Begriff der Glückseligkeit insgesamt ein unbestimmter, dennoch soll zunächst eine Beschreibung dessen gegeben werden, was Glückseligkeit für Kant im Einzelnen bedeuten könnte. Diesbezüglich wird ein Weg zum Glück nach Kant entworfen.

Im weiteren Verlauf wird der Glückbegriff, wie er in der aktuellen Glücksforschung zu finden ist, betrachtet. Danach kann ein weiterer aktueller Weg zum Glück nach Hirschhausen gegeben werden. Schließlich kann der Weg Kants mit dem nach der aktuellen Forschung verglichen wer­den. Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?

Abschließend kann die Frage, beantwortet werden:

Inwiefern kann ein Weg zum Glück nach Kant gegenwärtig noch Anwendung finden?

-Ein Vergleich von Kants Glückseligkeitsbegriff mit einem aktuellen Weg zum Glück nach E. v. Hirschhausen, unter Berücksichtigung der aktuellen Glücksforschung.

In dem Handbuch von Anton A. Bucher „Psychologie des Glücks"1 fasst dieser anhand der ak­tuellen Wissenschaft und Forschung die verschiedenen Aspekte, welche die Glückspsychologie ausmachen zusammen und befrachtet zudem die Vorgänge im Gehirn, wenn Menschen sich glücklich fühlen. Weiterhin liegt der Arbeit das Buch „Glück kommt selten allein.. ,“2 von Dr. med. Eckart von Hirschhausen zugrunde. Sein Buch ist wissenschaftlich fundiert und eignet sich dementsprechend als Vergleichswerk zu Kants Glückseligkeitsbegriff. Zur Aufstellung des Glückseligkeitsbegriffes nach Kant dient der Aufsatz von Alison Hills „Happiness in the Groundwork“3. Sie beschäftigt sich mit Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und be­trachtet dabei auch weitere Philosophen wie mit J. S. Mill, Allen Wood und T. Nagel. Eine gute Einführung in die Thematik des Glücks nach Kant, gibt Beatrix Himmelmann in „Kants Begriff der Glückseligkeit“4. Als Primärquelle dient Kants Werk „Grundlegungen zur Metaphysik der Sitten“5.

2.) Hauptteil

2.1 Glückseligkeit bei Kant

Der folgende Abschnitt soll sich mit der Frage beschäftigen, was »Glück« für Kant bedeutet. Was können wir über »Das Glück« von ihm lernen? In Kants Werken fallt auf, dass er zum einen von »Glück« und zum anderen von » Glückseligkeit« spricht.6 Sein Begriff »Glückseligkeit« ist dabei an einer eudämonischen Tradition angelehnt, während »Glück« günstige äußere Umstände und zufälliges Gelingen beschreibt.7 Im Folgenden wird der Begriff der Glückseligkeit näher erläutert. Wenn von »Glück« gesprochen wird, so meint dies im weiteren Verlauf die »Glückseligkeit« und das »zufällige Glück« beschreibt das, was Kant unter »Glück« versteht.

Zu Beginn seiner Grundlegungen schreibt Kant, das Glückseligkeit ein Zustand von Wohlbefin­den und Zufriedenheit ist.8 Hinzu kommen Glücksgaben wie ein langes Leben, Begierden, Ge­sundheit, Erkenntnis oder Reichtum.9 Diese Glücksgaben, können von einem guten aber auch von einem bösen Willen instrumentalisiert werden. So kann bspw. ein Mensch der Macht als Glücksgabe besitzt diese verbunden mit einem bösen Willen dazu nutzen, um anderen Menschen schlechtes zu Tun.

Dies scheint für die Glückseligkeit selbst weniger einleuchtend zu sein. Der Begriff der Glück­seligkeit ist im Gegensatz zu den genannten Glücksgaben abstrakt und weniger greifbar. Nach der Glückseligkeit streben wir nach ihrer selbst willen.10 Wir streben nach Glückseligkeit, aber wir wissen nicht nach welchen bestimmten Prinzipien wir handeln müssen, um diese zu errei­chen. Der Handlungszweck ist ein unbestimmter. Würden wir nach Glücksgütem streben, um Glückseligkeit zu erlangen, würden wir diese nicht erreichen, da die Glücksgüter missbraucht und zudem ins Unglück führen könnten, so kann bspw. aus Mut schnell Übermut werden. Auch bei der Gesundheit und dem Reichtum verhält es sich ähnlich. Es spielen äußere Umstände eine Rolle und zudem sind diese Güter temporär. Die Glücksgüter besitzen also ähnliche Eigenschaf­ten wie Kants zufälliges Glück, welches für ihn als vollkommene Glückseligkeit ausscheidet. Die Glücksgaben können also, wie das zufällige Glück auch, als Handlungszweck für die voll­kommene Glückseligkeit ausgeschlossen werden. Folglich ist die Glückseligkeit bei Kant frei von äußeren Umständen, keineswegs temporär und zudem darf die Glückseligkeit nicht durch schlechte Absichten missbraucht werden. Doch wenn es nicht die Glückgaben sind, welche uns zur Glückseligkeit führen können, was ist es dann? Hierzu schreibt Kant: „[...] Obgleich jeder Mensch zu dieser [Glückseligkeit] zu gelangen wünscht, er doch niemals sagen kann, was er eigentlich wünsche und wolle.“11 Um zu wissen, was jemanden persönlich glücklich macht, wäre eine Allwissenheit erforderlich, doch selbst diese würde nach Kant am Ende nicht helfen.12 Den­noch strebe jeder Mensch nach Glück und für Kant sei Glückseligkeit eine natürliche Notwen­digkeit.13 Es liegt also in dem Menschen eine natürliche Veranlagung vor, nach Glück zu streben. Glückseligkeit ist „[...] der Zustand eines vernünftigen Wesens in der Welt, dem es im Ganzen seiner Existenz alles nach Wunsch und Willen geht“14.15 Das Erlangen der Glückseligkeit kann durch verschiedene Faktoren erschwert werden.16 So können Neigungen, Wünsche und der Wille wechseln. Es kann vorkommen, dass man heute beispielsweise Eiscreme verlangt, welche einen morgen nicht zufrieden stellen würde. Das aber könne man heute noch nicht wissen.17 Auch können Erfolge durch beispielsweise Anstrengungen in der Wissenschaft neue Bedürfnisse mit sich bringen, welche vielleicht unbefriedigt bleiben. Schließlich gibt es noch von Menschen und Natur verursachte Übel wie Kriege oder Naturkatastrophen, welche den Weg zur Glückseligkeit erschweren können.

Glückseligkeit bedeutet bei Kant, jegliches Verlangen zu stillen. Zunächst versucht der Mensch erst seine Grundbedürfhisse sicherzustellen. Die Vernunft jedoch, welche das Verlangen bildet, verändert dies, so Hills.18 Vernunft besitzt der Mensch a priori. Manche Menschen besitzen je­doch mehr und andere weniger Vernunft. Folglich verlangen manche Menschen mehr und an­dere weniger. Dieses Verlangen kann dann über die Befriedigung der Grundbedürfhisse hinaus­gehen, sodass dieses Verlangen die eigentlichen Bedürfnisse eines Menschen erweitern.19 Auch das Verlangen in unserer kultivierten Gesellschaft geht mittlerweile weit über die Grundbedürf­nisse hinaus. „In der Tat finden wir auch, daß, je mehr eine kultivierte Vernunft sich mit der Absicht auf den Genuß des Lebens und der Glückseligkeit abgibt, desto weiter der Mensch von der wahren Zufriedenheit abkommt [.. .]“.20 Das Bedeutet, wenn Glückseligkeit ein Wohlbefin­den und Zufriedenheit darstellt, diese nicht erreicht werden kann, durch die . ^Erfindung aller Künste des gemeinen Luxus[...]“21.

Es ist also die Vernunft, die uns immer mehr verlangen lässt, welches wiederum dazu führt, dass weniger befriedigt werden kann und wir somit unglücklicher wären. Das Streben nach immer mehr würde „[...] in der Tat nur mehr Mühseligkeit auf den Hals gezogen, als an Glückseligkeit gewonnen haben [.. .]“22. An diesem Punkt stellt sich beispielweise Mill die Frage, ob man statt eines klugen Sokrates dann lieber ein dummes Schwein wäre.23 Die Erkenntnis, dass ein Mensch, der eher von Naturinstinkten geleitet wird, statt durch seine Vernunft, scheinbar durch sein geringeres Verlangen glücklicher ist, kann dazu führen, dass Menschen, die sich ihrer Ver­nunft bedienen und durch ihr nie endendes Verlangen unzufrieden sind, anfangen diese zufrie­denen, instinktiv geleiteten Menschen für ihr Unglück schuldig zu machen und können schließ­lich anfangen diese Menschen sogar zu hassen. Sie beneiden diese Menschen, die sich von Na­turinstinkten leiten lassen. Diesen Hass der Vernunft nennt Kant Misologie.24 „Instinct would be a much better guide to happiness.“25, so Hills. Zudem macht gerade das Empfinden von Neid den Menschen alles andere als glücklich.

Die Vernunft also, wie auch die Glücksgüter, sind schlecht konzipiert für die Aufgabe uns Men­schen glücklich zu machen, denn je mehr man versucht glücklich zu sein, desto weniger wird man es am Ende tatsächlich werden.26 Dies kann auf die Anthropologie des Menschen selbst zurückgeführt werden. Erwirbt ein Mensch Glücksgüter und genießt diese, dann haben die Men­schen eine angeborene Neigung zu glauben, sie würden dieses Glück auch verdienen, wenn sie bspw. berühmter oder reicher werden als ihre Mitmenschen.27 Diese hochmütige Täuschung führt dann aber oftmals zu unklugen und sogar unmoralischen Handlungen. Und da es mit den Naturgaben (Verstand, Witz, Urteilskraft oder Mut, Entschlossenheit, Beharrlichkeit)28 ebenso bewandt ist, wie mit den Glücksgütem, kann vermutet werden, dass diese auch jenen korrum­pierenden Einfluss ausüben können.29

Die Natur selbst stellt bei Kant die Einheit aller Erscheinungen dar und ist gesetzmäßig geordnet. Diese Ordnung entsteht, indem unser Verstand die Erscheinungen als Gegenstände erfasst und zueinander in Beziehung setzt. Dies geschieht nach Regeln, die dem Verstand selbst a priori innewohnen. Nur was aus der Erfahrung stammt, kann Gegenstand unserer Erkenntnis sein. Wenn man apriorische Begriffe auf Gegenstände jenseits der Erfahrung anwendet, ist es nicht möglich zu positiven Erkenntnissen zu gelangen.30 Die Glückseligkeit als nie erreichbares Ziel, kann folglich nicht aus den Erfahrungen stammen und ist somit ein transzendenter Gegenstand. Sie ist folglich eine Idee, die aber nicht mit der Erkenntnis zu verwechseln sei, so Poller. In der Kritik der praktischen Vernunft und auch in den Grundlegungen der Metaphysik der Sitten, sucht Kant festzustellen, wie die Vernunft a priori den Willen bestimmt.31

Die Vernunft kann zumindest "Anrathungen" geben, die zur Orientierung auf dem Weg zur Glückseligkeit dienen können. Denn die Vernunft ist die Voraussetzung für einen guten Willen. Die Unbestimmtheit und dennoch vorliegende Notwendigkeit der Glückseligkeit versucht Kant gewissermaßen mit seiner Pflichtethik zu verbinden, vermutlich um Glückseligkeit im Handeln eines Individuums greifbarer zu machen und dabei den Menschen zu Handlungen aus Pflicht zu bewegen. So gewinnt die Glückseligkeit an Greifbarkeit und besitzt gleichzeitig eine moralische Bestimmung. Eines der obersten Gebote, um überhaupt glücklich sein zu können, ist nach Kant, einen »guten Willen« zu haben. Hills interpretiert dies folgendermaßen: „Your happiness ist not good unless you are worthy of happiness, and you are not worthy of happiness unless you have a good will.“32 Es sei also wichtig des Glückes würdig zu sein, indem man ein guter Mensch ist. Und ein guter Mensch besitzt einen guten Willen, welcher hinter jeder Handlung steht. „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkungen für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“33 Und hierfür ist die Vernunft die Voraussetzung, denn „[...] nur ein vernünftiges Wesen hat das Vermögen, nach der Vorstellung der Gesetzte, d.i. nach Prinzipien, zu handeln, oder einen Willen.“34. Folglich könnte angenommen werden, dass ein Schwein zwar aufgrund seines geringen Verlangens und seines Lebens nach Naturinstinkten glücklicher wäre, es jedoch dieses Glückes nicht würdig sei, da es keine Vernunft besitzt, welche die Voraussetzung für einen guten Willen ist. Und dieser gute Wille ist es doch, welcher uns Menschen erst würdig macht, glücklich sein zu dürfen.

Das Streben nach dem Glück, also unser Wollen, wird zunächst durch den hypothetischen Im­perativ bestimmt.35 Wir wählen ein Mittel zum Zweck und der Wille setzt unser Ziel. Dieses Glück wäre jedoch kein würdiges Glück. Nur wer nach dem kategorischen Imperativ handelt, zeigt einen guten Willen. Man handelt also nicht um glücklich zu werden, sondern man handelt aus Pflicht und dieses Handeln kann Glück mit sich bringen. Die Handlung ist gut, wenn der kategorische Imperativ angewendet wurde: „[...] handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“36 Hierbei spricht Kant von Maximen der praktischen Vernunft. Diese sind subjektive Prinzipien des Wollens und damit Ausdruck der praktischen Freiheit von Individuen. Sie sollen Menschen bei der Orientierung im Leben helfen und dienen dabei als Steuerung während unseres Glücksverlangens.37 Die Hand- lungsmaxime sollen, damit von gutem Handeln gesprochen werden kann, möglichst von Folgen, Gefühlen und Neigungen absehen. Wir dürfen also das Glücklichsein-Wollen nicht als Ziel un­serer Handlung setzten, damit diese dem guten Willen gerecht wird. Die Glücksgüter, wie oben bereits beschrieben, können einen bösen Willen bezwecken und schließen somit als Handlungs­zweck aus. Die Glückseligkeit kann sich also in Folge einer Handlung nach dem kategorischen Imperativ einstellen, muss sie aber nicht. Sie scheint eine Art Qualität zu sein, die das Leben hat oder nicht, die sich in Folge unseres Handels einstellt oder nicht. In einer gegebenen Handlungs­situation bieten sich dabei immer verschiedene Maximen an.

In den Grundlegungen werden die Mittel, die nötig sind, um an das Lebensglück zu gelangen, somit der praktischen Vernunft als Aufgabe zugewiesen.38 Das Pflichtgefühl treibt dabei den Menschen an nach dem Sittengesetz, welches a priori in unserem Gemüt bereit liegt, zu handeln. Denn nur ein Handeln aus Pflicht ist ein moralisches Handeln. So benötigt bspw. ein Mensch, um gesund zu werden vielleicht eine neue Niere, muss aber warten bis er auf einer Liste stehend an der Reihe ist. Er darf nicht, wie es eventuell seiner Neigung entspräche eine Niere auf dem Schwarzmarkt kaufen, auch wenn die Folge dieser Handlung ihn gesund und glücklich machen würde. Er darf dies nicht aus der Achtung vor dem Sittengesetz, dem kategorischen Imperativ. „Pflicht du erhabener großer Name, der du Unterwerfung verlangst, vor dem alle Neigung ver­stummt. Die unnachahmliche Bedingung desjenigen Werts den sich Menschen allein selbst ge­ben können.“39

Diese Sittlichkeit besitzt aber auch einen unbedingten Charakter, da diese von Kant lediglich als die Würdigkeit, glücklich zu sein, verstanden wird. Nicht als Glückseligkeit selbst. Somit ist sie für sich selbst betrachtet unvollständig. Sie ist zwar das oberste Gut der Moralität, wird aber erst in Verbindung mit der Glückseligkeit selbst zum vollständigen Gut.40 Das moralisch sittlich Gute (Moralität, Sittlichkeit, Tugend) und das physisch Gute (Glückseligkeit, Wohl, Zufrieden­heit) bilden zusammen genommen das, was Kant als »höchstes Gut« bezeichnet.41 Handlun­gen, die unsere eigene Glückseligkeit bezwecken, welche für Kant in der Befriedigung aller unserer sinnlichen Neigungen und Bedürfnisse besteht, können nicht zum höchsten Gut führen. Die eigenen, individuellen Bedürfnisse stehen konträr zur moralisch guten Handlung aus Pflicht. Das proportionale Verhältnis von Glückseligkeit und Glückswürdigkeit lässt sich jedoch nur in einer rein intelligiblen, moralischen Welt als notwendig denken.42 In der Erfahrungswelt, in wel­cher wir leben, zu welcher Hindernisse der Sittlichkeit in Form von Neigungen gehören, kann dieses höchste Gut nur erhofft werden.43 Die Glückseligkeit selbst kann also nur erhofft werden. Da wir weder des Glückes vollends würdig sein können, da uns unsere Neigungen im Weg ste­hen, noch können wir alle Neigungen befriedigen, da uns die Moral im Weg steht.

Es scheint jedoch noch einen Widerspruch zugeben: Die Vernunft bildet das Verlangen. Je mehr jemand verlangt, desto weniger wird er glücklich. Es scheint also besser, man habe wenig Ver­langen. Dies hieße, man besäße weniger Vernunft. Die Vernunft ist aber gleichzeitig die Vo­raussetzung für einen guten Willen. Dieser gute Wille wiederum ist die Voraussetzung, um des Glückes überhaupt würdig zu sein. Nur ein guter Mensch, welcher nach dem kategorischen Im­perativ handelt, ist es überhaupt würdig glücklich zu sein. Die Vernunft ist also eine Vorausset­zung für die Glückseligkeit und gleichzeitig kann zu viel Vernunft scheinbar zu Unglück führen, da sie das Verlangen steigert.

Zusammengefasst ist ein Mensch nach Kant also dann glücklich, wenn er alles Verlangen be­friedigt hat. Dies kann er nur erreichen, wenn er nicht zu viel Verlangen besitzt. Je mehr sich das Verlangen an den Grundbedürfhissen und Instinkten orientiert, desto eher kann dieses be­friedigt werden und desto eher ist ein Mensch glücklich. Zudem muss ein Mensch des Glückes würdig sein, damit dieser überhaupt glücklich werden kann. Die Würdigkeit ist die Vorausset­zung für die Glückseligkeit. Die Befriedung aller Neigungen sei Glück. Die Vernunft lenkt uns auf unserem Weg zum Glück ab und bringt den Menschen dazu nach immer mehr zu Verlangen. Je mehr Verlangen ein Mensch besitzt, desto weniger davon kann befriedigt werden und desto unglücklicher kann dieser werden. Das bedeutet aber nicht, dass ein unvernünftiger Mensch, mit wenig Verlangen automatisch glücklich ist. Denn die Vernunft ist die Voraussetzung für gutes Handeln und nur wer gut handelt, ist wiederum würdig glücklich zu sein. Das irdische Glück ist also nicht vollends erreichbar und es müsse laut Kant nach empirischen Ratschlägen, die das Wohlbefinden im Durchschnitt am meisten befördern gelebt werden. Die Glückseligkeit ist da­bei nur eine bloße Idee eines Zustands, „der die Möglichkeit der Erfahrung übersteigert“44, da die Wirklichkeit, die Welt und Andere dem entgegenstehen.45 Dabei sollte man das Wesen des Menschen, als durch und durch bedürftiges Wesen stets beachten.46 Das Glücksstreben wurzelt nämlich in der Bedürfhisnatur des Menschen und die Glücksfrage ist ein durch die endliche Natur des Menschen selbst ihm aufgezwungenes Problem.47

2.2 Ein Weg zum Glück nach Kant

Wer Kant zu Rate zieht, um einen Weg zu seinem eigenen Glück zu finden, sollte sich bewusst sein, dass Kant keine Liste von Gütern, deren Besitz das Glück des Menschen garantieren könnte, gibt.48 Im Gegenteil, Himmelmann präsentiert auf die Frage, nach welchen Zwecken und Zielen ein Mensch handeln soll, um glücklich zu werden, zwei Vorbehalte Kants, die solche Elemente des Glücks sogar zur Unmöglichkeit machen. Denn jedes der Glücksgüter wie Reichtum, Wissen, ein langes Leben und auch Gesundheit, sind als ambivalent einzuschätzen und können unter bestimmten Umständen sogar zu einer Quelle des Unglücks werden.49 Hinzu kommt, dass die individuellen Glücksvorstellungen des Einzelnen eine offene Revision sind. Erfahrungen, Einflüsse des Umfelds, politische und soziale Konstellationen beeinflussen stets das, was uns glücklich macht. An einem Tag mögen wir Eiscreme, am nächsten nicht. So stehen auch die pragmatischen Imperative, die uns in unserem Streben nach Glück leiten sollen, jeder­zeit unter Bedingungen, die subjektiv zufällig sind.50 Das, was uns zur Glückseligkeit führt, müsste alle unsere Neigungen, Wünsche und Vorstellungen erfüllen, damit wir vollends glück­lich sind. Wie bereits gezeigt, ist vollkommende Glückseligkeit nach Kant gar nicht möglich. Wir können diese also immer nur anstreben und somit nur teilweise glücklich sein. Hinzukommt, dass ein Mensch des Glückes Wert sein muss. Diese Würdigkeit erlangt er durch ein moralisches Verhalten. Nur ein Mensch, der nach dem guten Willen handelt, kann demzufolge glücklich sein.

Wir können nach Kant also nicht vollends glücklich sein, aber zumindest einen Weg finden, der uns teilweise glücklich macht. Auf dem Weg zum Glück muss ich mir die Frage stellen: Was soll ich tun?

Der Mensch soll nach praktischen Grundsätzen (Maximen) handeln, welchen der gute Wille zu Grunde liegt. Alle Moralbegriffe haben a priori ihren Sitz und Ursprung ausschließlich in der Vernunft. Daher können wir ein allgemein gültiges Prinzip des Handelns auch nur aus der Ver­nunft gewinnen. Und zwar aus der praktischen Vernunft, die einen fordernden Charakter hat und uns sagt: „so sollst du handeln!“.51 Wie ein Mensch handeln soll, sagt ihm das Sittengesetz, welches dem Gemüt zu Grunde liegt. Hat jemand dennoch Zweifel dahingehend, wie er in einer gegebenen Situation handeln soll, hilft ihm der kategorische Imperativ weiter, der besagt: „[...] handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemei­nes Gesetz werde.“52 Wenn wir handeln, sollen wir also stets nach dem guten Willen und dem kategorischen Imperativ handeln. Dabei kommt es nicht auf den Erfolg unserer Handlung an, sondern darauf, ob unsere Handlung aus Pflicht geschah. Nur wenn dies der Fall ist, ist ein Mensch würdig glücklich zu sein. Ein Beispiel: Viele reiche Menschen helfen bei Organisatio­nen, die arme Menschen in Not unterstützen. Nach Kant ist es nicht die Folge einer Handlung, sondern ausschließlich der gute Wille selbst, auf den es hierbei ankommt. So kann ein armer Mensch, der aus reinem Herzen hilft, des Glückes genauso würdig sein, wie der reiche Mensch, der durch eine millionenschwere Spende viele Menschenleben retten konnte. Dieser reiche Mensch kann sogar trotz des Erfolgs seiner Spende für das Glück unwürdig sein, wenn sein Handeln nicht aus Pflicht, sondern vielleicht aus der Neigung nach Ruhm und Ansehen gesche­hen ist. (Die Handlung des Reichen wäre folglich nur pflichtmäßig.)

Durch die uns gegebene Vernunft steigert sich unser Verlangen nach immer mehr. Nach Kant liegt in diesem Verlangen nach Luxus eher ein Weg ins Unglück. Um also zumindest einen Weg zu gehen, der uns nicht unglücklich macht und vielleicht sogar teilweise glücklich, wäre es ratsam sein Verlangen so gering wie möglich zu halten. Für Kant scheinen alle Bedürfnisse, die über die Grundbedürfhisse hinaus gehen, Sehnsüchte nach Luxusgütem zu sein. Neidisch auf diejenigen zu sein, die sich von Natur aus eher von Instinkten leiten lassen, führt ebenfalls zu Unglück. Der Mensch sollte versuchen sich selbst mehr von Naturinstinkten leiten zu lassen, anstatt diejenigen zu hassen, die es bereits tun und dadurch glücklicher als man selbst scheinen. Wenn wir das, was wir uns wünschen folglich mehr an die Grundbedürfhisse anlehnen, können unsere Wünsche eher gestillt werden und wir verlangen insgesamt weniger. Und je weniger wir verlangen, desto mehr kann befriedigt werden. Und je mehr befriedigt werden kann, desto eher sind wir glücklich.

Handeln wir dabei stets aus Pflicht und liegt unserm Handeln ein guter Wille zu Grunde, sind wir des Glückes, was wir durch unser Handeln vielleicht erhalten haben, sogar würdig. Doch dieses Glück ist niemals von Dauer. Wir streben damit nur eine allgemeine Glückseligkeit an. Würden wir nur nach der eigenen Glückseligkeit handeln, hätte keine unserer Handlungen einen moralischen Wert.53 Somit scheidet die eigene Glückseligkeit als verbindlicher Zweck aus. Zusammengefasst könnte dies bedeuten, dass zu viel Verlangen kontraproduktiv für das eigene Glück ist. Das eigene Glück wiederum ist konträr für die fremde Glückseligkeit.54 Dies würde bedeuten, dass das Erfüllen eigener Bedürfnisse ohne moralisches Handeln, welches für andere gut ist, uns selbst kein Glück bringen kann. Durch das Handeln für die Allgemeinheit, indem wir nach dem kategorischen Imperativ handeln, handeln wir auch für uns selbst gut. Auch wenn in dem Moment des Handelns eigentlich ein anderes Bedürfnis zugrunde liegt, scheint zu gelten: Was für alle gut ist, ist am Ende auch für einen selbst gut.

Indem wir für andere gut handeln, tuen wir uns am Ende auch selbst etwas Gutes. Wer nach Glücksgütem strebt, wird in ihnen vielleicht ein kurzweiliges Glück finden, auf Dauer aber durch das Streben nach diesen nie vollends glücklich und könnte auch unglücklich werden. Handelt ein Mensch nach seinen eigenen Bedürfnissen und Neigungen, muss das für andere nicht auch gut sein, es könnte anderen sogar Schaden bringen. Deswegen sollte man nach Kant zu jeder Zeit nach dem kategorischen Imperativ handeln, welchem der gute Wille zugrunde liegt. Denn nur wer danach handelt, geht sicher, dass er gut für alle handelt. Handelt jemand jedoch für andere gut und kann es sein, dass er damit seine eigenen Bedürfnisse unterdrückt. Es kann sogar sein, dass ihm dieses Handeln nach dem kategorischen Imperativ scheinbar Unglück bringt, wie bspw. in dem oben aufgefuhrten Fall, des Bedürftigen der Niere. Kant aber sagt, dass das was für die Allgemeinheit gut ist, auch für einen selbst gut sei. Das was wir in einem Moment als gut erachten, könnte durch die sich wandelnden äußeren Bedingungen und unsere sich ver­änderten Neigungen, auf lange Sicht nicht gut sein und uns dementsprechend sogar unglücklich machen. Das aber, was wir für die Allgemeinheit an gutem Tun, durch unser gutes Handeln, wirft uns etwas Gutes zurück. Dieses Gute scheint das zu sein, was uns eigentlich glücklich macht. Womöglich ist es sogar das höchste Gut, was ein Mensch erfahren kann.

Um es an dem Beispiel der Niere festzumachen. Kauft sich der Nieren-Bedürftige diese auf dem Schwarzmarkt, weil es gerade sein Wünsch ist, fühlt er in diesem Moment Glück, denn seine Gesundheit wird gefördert. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass dieser den Rest seines Lebens ein schlechtes Gewissen durch sein unmoralisches Handeln hat, da durch den Organschwarz­markt viele Menschen missbraucht werden und auch an den Folgen streben. Es führt ihn letzt­endlich zum Unglück. Kauft er sich die Niere trotz seines Wunsches jedoch nicht und handelt dementsprechend gut für die Allgemeinheit und bekommt durch das Warten schließlich recht­zeitig eine Niere, so wird er mit Sicherheit froh sein, dass er moralisch gut gehandelt hat. Dieses Gefühl des guten Handelns wird ihn somit am Ende glücklicher machen, als das Handeln nach den eigenen Neigungen. Der Weg zum Glück nach Kant führt uns also unweigerlich über ein gutes Handeln für das Allgemeinwohl.

2.3 Die aktuelle Glücksforschung

Die Forschung nach Glück kehrt heute den negativen Gefühlen, wie einst bei Epikur, bei wel­chem Glück die Abwesenheit von Schmerz bedeutete, den Rücken und wendet sich zunehmend den positiven Gefühlen zu. Dabei entwickelte sich die jüngste Forschungsrichtung: die positive Psychologie.55 Diese untersucht, wie positive Emotionen entstehen, wie diese den Charakter for­men und welche Rahmenbedingungen in der Gesellschaft positive Charakterzüge unterstützen.56 Die Glückspsychologie als Teildisziplin, beschäftigt sich damit, was Menschen unter » Glück « verstehen.57 Die Wissenschaft vom Glück ist also relativ frisch im Gegensatz zu der von Angst, Wut oder Depression. Die vergangenen Jahrzehnte wurden verschiedene Studien durch­geführt und unterschiedliche Konzepte angelegt zur Frage was Glück eigentlich sei.

[...]


1 Bucher, Anton. Psychologie des Glücks. Ein Handbuch. Basel 2011.

2 Hirschhausen, Dr. med. Eckart. Glück kommt selten allein Hamburg 2018.

3 Hills, Alison. Happiness in the Groundwork. In: Timmermann, Jena (Hrsg.): Kant's Groundwork oft the Metaphysics of Morals. A Critical Guide. Cambridge. Cambridge University Press, 2009, S.29-44.

4 Himmelmann, Beatrix. Kants Begriffe des Glücks. Berlin 2003.

5 Valentiner, Theodor (Hg.). Immanuel Kant. Grundlegungen zur Metaphysik der Sitten. Stuttgart 2011.

6 Himmelmann. S. 7.

7 Willaschek, Markus (Hg.) / Stolzenberg, Jürgen(Hg.). Kant Lexikon. Bd 1. Berlin 2015. S. 879.

8 GMS 393.

9 GMS 417-418.

10 Schönecker, Dieter/ Wood, Allen W.. Kants „Grundlegungen zur Metaphysik der Sitten“. Ein einfüh­render Kommentar. Paderborn 2011. S. 49.

11 GMS 417.

12 GMS 418-419.

13 Hills. S. 34.

14 Marwede, Florian/ Willaschek, Marcus: Glückseligkeit. In: Berger, Larissa/Schmidt, Elke Elisabeth (Hgg), Kleines Kant-Lexikon,Paderborn 2018. S. 164.

15 GMS 417-418.

16 Marwede/Willaschek. S. 164.

17 Hills. S. 41.

18 Hills. S. 32.

19 Hills. S. 32.

20 GMS 395-396.

21 GMS 395-396.

22 GMS 395-396.

23 Hills. S. 33.

24 GMS 395-396.

25 Hills. S. 30.

26 Hills. S. 31.

27 Schönecker / Wood. S. 48

28 GMS 393.

29 Schönecker / Wood S. 48.

30 Poller, Horst. Die Philosophen und ihre Kemgedanken. Immanuel Kant. Folge 3. CD 1. Titel 6. Rein­beck 2006.

31 Poller, Horst. Folge 3. CD 1. Titel 6.

32 Hills. S. 29.

33 GMS 393.

34 GMS 412.

35 Hills. S. 35.

36 GMS 420- 421.

37 Himmelmann. S. 149.

38 Himmelmann. S. 152.

39 Zit. Kant. In: Poller, Horst. Folge 3. CD 1. Titel 6. Poller, Horst.

40 Vgl. KpV: 110; KrV: B 841.

41 Marwede/ Willaschek. S. 172.

42 Vgl. Trampota, Andrea: Höchstes Gut. In: Berger, Larissa/Schmidt, Elke Elisabeth (Hgg), Kleines Kant-Lexikon. Paderborn 2018. S. 172.

43 Trampota. S. 172.

44 Zit. KrV: B 377. In: Himmelmann. S. 155.

45 Willaschek, Markus (Hg.) / Stolzenberg, Jürgen (Hg.). S. 879.

46 Himmelmann. S. 153.

47 Willaschek, Markus (Hg.) / Stolzenberg, Jürgen (Hg.). S. 879.

48 Himmelmann. S. 155.

49 Himmelmann. S.155.

50 Himmelmann. S. 155.

51 Poller, Horst. Folge 3. CD 1. Titel 6. Poller, Horst.

52 GMS 420- 421.

53 Klemme, Heiner F.. Immanuel Kant. Frankfurt/Main 2004. S. 110-111.

54 Ludwig, Ralf. Kant für Anfänger. Der kategorische Imperativ. München 2014. S.l 16.

55 Sax, Monika. Psychologie Glück. In: ARD Mediathek. Planet Wissen. Januar 2019. URL: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psvchologie/glueck/index.html (31.03.2019; 20:53).

56 Sax, Monika. Psychologie Glück. (31.03.2019; 20:53).

57 Bucher. S. 2.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Glückseligkeit nach Immanuel Kant und aktuelle Glücksforschung
Untertitel
Ein Vergleich
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2
Autor
Jahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V931321
ISBN (eBook)
9783346258656
ISBN (Buch)
9783346258663
Sprache
Deutsch
Schlagworte
glückseligkeit, immanuel, kant, glücksforschung, vergleich
Arbeit zitieren
Lena Rose (Autor), 2019, Glückseligkeit nach Immanuel Kant und aktuelle Glücksforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/931321

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