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Konjunktur und Krise in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1923

Title: Konjunktur und Krise in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1923

Doctoral Thesis / Dissertation , 1981 , 218 Pages , Grade: 0,5

Autor:in: Uwe Malich (Author)

History of Europe - Ages of World Wars
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Summary Excerpt Details

Während heutzutage die Automobilindustrie eine herausragende Position in der deutschen Volkswirtschaft einnimmt, war zur Zeit des Ersten Weltkriegs die Maschinenbauindustrie ihr Dreh- und Angelpunkt. Auch in den Nachkriegsjahren spielte dieser Wirtschaftsbereich noch eine große Rolle.

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Krieg, Ökonomie und technischem Fortschritt? Wie beeinflussen sich einzelne Wirtschaftsfaktoren wie Inflation, Außenhandel, Konjunktur und Rohstoffmarkt gegenseitig? Warum führte die Inflationskonjunktur nach dem Ersten Weltkrieg trotz guter Beschäftigungszahlen zu einer Verelendung der Arbeiter? Wie entwickelte sich die Maschinenbauindustrie in den ersten Nachkriegsjahren?

Uwe Malich gibt einen Einblick in das Wirtschaftsgeschehen zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Fokus steht dabei vor allem die Bedeutung der Maschinenbauindustrie in den Jahren 1914-1923. Zudem deckt er Widersprüche in der internationalen und nationalen Wirtschaft auf und erklärt deren Ursachen sowie bedeutende Zusammenhänge. Sein Buch richtet sich insbesondere an Ökonomen und Historiker.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kriegskonjunktur in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1918

2.1. Die Nachfrage auf dem Markt der Maschinenbauindustrie

2.2. Die Produktion der Maschinenbauindustrie

2.3. Der Export der Maschinenbauindustrie

2.4. Die Preise auf den Märkten der Maschinenbauindustrie

2.5. Die Profite der Maschinenbauindustrie

2.6. Die Lage der Arbeiter der Maschinenbauindustrie

3. Die Inflationskonjunktur der deutschen Maschinenbauindustrie von 1919 bis 1923

3.1. Die Nachfrage auf den Märkten der Maschinenbauindustrie

3.2. Die Produktion der Maschinenbauindustrie

3.3. Der Export der Maschinenbauindustrie

3.4. Die Preise auf den Märkten der Maschinenbauindustrie

3.5. Die Profite der Maschinenbauindustrie

3.6. Die Lage der Arbeiter der Maschinenbauindustrie

4. Schluß

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Reproduktionsverlauf in der deutschen Maschinenbauindustrie während der turbulenten Jahre von 1914 bis 1923. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die Bedingungen für Produktion, Absatz, Preisbildung und Beschäftigung unter dem Einfluss von Kriegswirtschaft, Inflation und staatlicher Regulierung veränderten und wie diese Faktoren die Kapitalakkumulation sowie die soziale Lage der Arbeiterschaft beeinflussten.

  • Analyse der Kriegskonjunktur (1914–1918) und ihrer Auswirkungen auf Nachfrage und Produktion.
  • Untersuchung der Inflationskonjunktur (1919–1923) und der Mechanismen der Preisbildung unter Geldentwertung.
  • Bewertung der Profitentwicklung und der Kapitalverwertung im Spannungsfeld zwischen privatem Interesse und staatlicher Regulierung.
  • Darstellung der sozialen Lage der Arbeiter, insbesondere im Hinblick auf Reallohnentwicklung und Arbeitsbedingungen.

Auszug aus dem Buch

Die Kriegskonjunktur der deutschen Maschinenbauindustrie 1914 – 1918

Die Bewegung der Nachfrage auf dem Markt der Maschinenbauindustrie war in der letzten Zeit vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges zwar sehr widersprüchlich, insgesamt aber dominierten Rückgangserscheinungen das Bild. Namentlich ab Mitte 1913 kam es zu einer erheblichen Abnahme des Eingangs von Inlandsaufträgen bei den deutschen Maschinenfabriken. Die Bestellungen des Auslands hielten sich demgegenüber im Wesentlichen auf ihrem hohen Niveau. Nach einer Repräsentativuntersuchung des Vereine deutscher Maschinenbau-Anstalten (VdMA) ging der Auftragseingang in der Maschinenbauindustrie im Jahre 1913 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um fast 30 Prozent zurück, war aber noch merklich größer als im Jahre 1911. Im ersten Halbjahr 1914 setzte sich der Rückgang im Auftragseingang dann, wenn auch deutlich verlangsamt, weiter fort. Von Seiten der Maschinenbauindustrie wurde die verminderte Auftragserteilung auf die politische Entwicklung, insbesondere "die Einwirkungen des Balkankrieges und die wiederholten Spannungen zwischen den europäischen Mächtegruppen" sowie auf die fühlbare Geldknappheit seit Ende 1912, die in erster Linie eine Geldkapitalknappheit war und entsprechende negative Wirkungen auf die kauffähige Nachfrage nach Maschinen hatte, zurückgeführt.

Obzwar der Auftragsbestand bei den Maschinenbauunternehmen in der letzten Zeit vor dem Kriegsausbruch infolge des großen Auftragsüberhangs von 1912 und der meist mehrmonatigen produktionsbedingten Lieferzeit im allgemeinen noch relativ hoch war, signalisierte die Abnahme der Neuaufträge bereits recht eindeutig den Beginn einer Überproduktionskrise, sowohl in der Maschinenbauindustrie selbst, als auch in der deutschen Wirtschaft insgesamt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die geschichtliche Entstehung und die besondere Schlüsselstellung der Maschinenbauindustrie im industriellen Reproduktionsprozess sowie die Forschungsrelevanz für die ökonomische Theorie.

2. Die Kriegskonjunktur in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1918: Dieses Kapitel analysiert die Umstellung der Maschinenbauindustrie auf Kriegsproduktion, die Auswirkungen des Hindenburg-Programms und die Preis- sowie Lohnentwicklungen während der Kriegsjahre.

3. Die Inflationskonjunktur der deutschen Maschinenbauindustrie von 1919 bis 1923: Der Autor beschreibt hier die Auswirkungen der Hyperinflation, die spekulative Preisbildung und die Auswirkungen auf die Profitabilität und die soziale Lage der Arbeiter in der frühen Nachkriegszeit.

4. Schluß: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Dialektik der industriellen Entwicklung und die Rolle des Staates sowie des Kapitals in dieser krisenhaften Periode zusammen.

Schlüsselwörter

Maschinenbauindustrie, Erster Weltkrieg, Inflation, Kriegswirtschaft, Reproduktionsprozess, Kapitalakkumulation, Reallöhne, Preisbildung, Rüstungsproduktion, Hindenburg-Programm, Kapitalverwertung, Industrieproduktion, Arbeitsmarkt, Staatsmonopolismus, Geldentwertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Dissertation befasst sich mit der ökonomischen Entwicklung der deutschen Maschinenbauindustrie in der Zeit des Ersten Weltkrieges und der anschließenden Inflationsära von 1914 bis 1923.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die konjunkturellen Schwankungen, die Produktionsumstellung, die Rolle von Preisen und Profiten sowie die soziale Lage der Werktätigen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erforschung des Reproduktionsverlaufes der Maschinenbauindustrie und deren Beitrag zur tieferen theoretischen Durchdringung des modernen Kapitalismus und dessen Krisenmechanismen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf der materialistischen Dialektik sowie den Reproduktions-, Akkumulations-, Realisations- und Krisentheorien von Marx und der Leninschen Imperialismustheorie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Kriegskonjunktur (1914–1918) und der Inflationskonjunktur (1919–1923), wobei jeweils Nachfrage, Produktion, Export, Preise, Profite und Arbeitsbedingungen detailliert untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kapitalakkumulation, Kriegswirtschaft, Inflation, Preis-Lohn-Schere, Staatsmonopolismus und Reproduktionsprozess.

Welche Rolle spielten die Kriegsanleihen in der ökonomischen Analyse?

Die Arbeit analysiert Kriegsanleihen als ein Instrument der Kaufkraftumverteilung zugunsten des Kapitals, welches faktisch einer verdeckten Besteuerung gleichkam.

Wie bewertet der Autor die Rolle des "Hindenburg-Programms"?

Der Autor sieht im Hindenburg-Programm einen entscheidenden Höhepunkt der staatsmonopolistischen Entwicklung, der die Kriegsproduktion auf Kosten der nicht-kriegswichtigen Zweige forcierte.

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Details

Title
Konjunktur und Krise in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1923
Grade
0,5
Author
Uwe Malich (Author)
Publication Year
1981
Pages
218
Catalog Number
V931541
ISBN (eBook)
9783346243874
ISBN (Book)
9783346243881
Language
German
Tags
konjunktur krise maschinenbauindustrie Erster Weltkrieg Inflation Verelendung der Arbeiter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Malich (Author), 1981, Konjunktur und Krise in der deutschen Maschinenbauindustrie von 1914 bis 1923, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/931541
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