Literaturverfilmung von Märchen. Vergleich von Grimms Märchen "Aschenputtel" und dessen Verfilmung von Uwe Janson


Hausarbeit, 2020

30 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Grimms Aschenputtel (KHM 21)
2.1 Handlung
2.2 Merkmale und Funktion
2.2.1 Titel
2.2.2 Der Anfang
2.2.3 Märchenwesen
2.2.4 Die Sprache
2.2.5 Das Ende

3. Aschenputtel als Verfilmung
3.1 Inhaltliche Annäherung : kleine Zusammenfassung
3.2 Formale Annäherung: Figurengestaltung
3.3 Erzählsituation
3.4 Filmsprache und Filmmusik
3.5 Die Gestaltung der Kostüme und der Requisiten

4. Vergleichende Betrachtung von Grimms Aschenputtel und Jansons Aschenputtel

5. Fazit

Abbildungverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

``So einfach sind die meisten Situationen, dass viele sie wohl im Leben gefunden, aber wie alle wahrhaftigen doch immer wieder neu und ergreifend. Die Eltern haben kein Brot mehr, und müssen ihre Kinder in dieser North verstoßen, oder eine harte Stiefmutter lässt sie leiden`` (Grimm:1812)

Grimms Märchen Aschenputtel (KHM 21) erzählt uns von den Qualen der Geschwisterrivalität, es berichtet davon, wie Wünsche verwirklicht werden, wie die Gedemütigte zu hohen Ehren gelangt, wie wahre Tugend erkannt und belohnt wird.1 Der deutsche Film Aschenputtel von Uwe Janson wurde am 25. Dezember 2011 im Ersten ausgestrahlt und erreichte 2,62 Millionen Zuschauer. Märchen im Film und im Fernsehen sind Literaturverfilmungen.2 In einer ARD Sendung behauptet, dass die 80% der Kinder die Märchen nur noch über die technischen Medien kennenlernten - Zahlenangabe, die allerdings stark überhöht erscheint.3 Das heißt, die mediale Adaptionen von Märchen ist nicht mehr neugeborener Begriff.

Am Anfang der vorliegenden Arbeit stand die Frage: Wie sind die erkennbaren Merkmale und Funktion des Buchmärchens Aschenputtel? Damit gilt diese Arbeit in dem ersten Kapitel jedoch zu überprüfen: Wie macht die Darstellung der Handlung von Aschenputtel als Zaubermärchen überschaubar? Inwieweit lässt sich messen, ob die Märchenwesen und Schauplätze im Aschenputtel große Rolle spielen. In dem zweiten Kapitel versucht einen Überblick zu geben über die Bearbeitung der Verfilmung von Aschenputtel. Sie befasst sich mit der Regie und dem Drehbuch der Verfilmung. Wie sind der Anfang und der Schluss des Filmes? Welche Figurenkonstellationen sind im Film erkennbar und wie werden die Figuren beeinflusst? Ist der Inhalt des Filmes gut zu verstehen? Wie haben die Schauplätze, bildliche Interpretation, Sprache und Kostüme gefallen? Sind die Musik, Geräusche und die Lieder im Film spannend gemacht?

Anschließend sollten die Ziele diese Arbeit im dritten Kapitel anhand der kritischen Analyse im Folgenden nachgewiesen werden.

1. Inwieweit können Grimms Aschenputtel und Jansons Aschenputtel voneinander abgewichen werden?
2. Wird eine plausible Veränderung in der Verfilmung durchgeführt?
3. Ist die Übertragung des Märchenstoffes vom Medium`` Buch`` auf das Medium ´´Film´´ legitimiert?

Ausgehend von der Darstellung von Jansons Aschenputtel wird eine Schlussfolgerung im vierten Kapitel kritisch dargestellt, inwieweit diese Verfilmung noch mehr verbessert werden kann, welche Szene noch mehr gut verfilmt werden können und wie gut die verzichteten Szenen ergänzt werden können.

Nach sorgfältiger Literaturrecherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Forschung, die ich durchführen möchte, ist eine empirische sowie eine qualitative Forschung. Als Methodik, um die von mir gewählten Quellen zu erschließen, habe ich mich für die Methoden der problemzentrierten Literaturuntersuchung wie Bücher, Webseiten, Forschungsartikeln und authentische Filmkommentare der Zuschauer entschieden.

2. Grimms Aschenputtel (KHM 21)

Im Laufe der Geschichte wurden die ursprünglich oral tradierten Märchen gesammelt und niedergeschrieben. So entstand das Buchmärchen. Leider wurden die Märchen beim Aufschreiben verändert, die Sammler nahmen sich viele dichterische Freiheiten heraus.4 Infolgedessen ist der Originaltext von Grimm’schen Buchmärchen Aschenputtel für diese Arbeit ausgewählt.

Das Märchen Aschenputtel, wie sie wohl in Deutschland am meisten als ein wunderschönes Kinder- und Hausmärchen von Brüder Grimm bekannt ist, findet sich vor allem in Nord-, Mittel- und Osteuropa, wobei das Schönheitsideal des kleinen Fußes die Herkunft des Märchens aus dem orientalischen Raum nahe legt.

Aschenputtel gehört zur Kategorie Zaubermärchen, weist aber auch sehr starke Bezüge zur Wirklichkeit auf. (z. B. missgünstige Familienangehörige, scheinbar unlösbare Aufgaben im Alltag, Befreiung aus schwierigen Umständen) Bruno Bettelheim referiert in seinen Analysen, in einem lebendigen, dem Ton der Märchen nachempfundenen Stil den Inhalt der Märchen. So schreibt er Aschenputtel als eine …simple Gesichte … `Aschenputtel `erzählt uns von den Qualen der Geschwisterrivalität; es berichtetet davon, wie Wünsche verwirklicht werden, wie die Gedemütigte zu hohen Ehren gelangt, wie wahre Tugend erkannt und belohnt wird, auch wenn sie unter Lumpen verborgen ist, und wie das Böse bestraft wird- eine scheinbar unkomplizierte Geschichte.``5 Wilhelms Solms analysiert in seinen Werken Aschenputtel tatsächlich als ´´fromm und gut´´, denn sie hat eigene gute Eigenschaften gegen die Bosheit und Grausamkeit der Stiefmutter und ihrer Töchter nicht verwendet. Sie bleibt immer neutral und mutig.

2.1 Handlung

Aschenputtel als ein europäisches Märchen ist Lüthi zufolge einerseits ``handlungsfreudig``. Es neigt zu raschem Fortschreiten und zu knapper Benennung der Figuren und Requisition; Beschreibungen und Schilderung der Umwelt oder Innenwelt seiner Gestalten sind selten.6 Andererseits ist die Handlung im Aschenputtel als ein Zaubermärchen der Weg der Heldin zum Glück. Alle anderen Figuren sind auf ihren Weg bezogen, sei es als Auftraggeber, Helfer, Behindere, Konkurrenten oder als Partner, den sie am Ziel gewinnt.7 Der Anfang Grimm’schen Aschenputtel wird das melancholische Bild im Kopf der Leser gezeichnet, dass die Mutter von Aschenputtel ihr Ende herankam, rief sie ihr ans Bett und ``Liebes Kind, bleibe fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken, und will um dich sein``. In diesem Sinne legt die sterbende Mutter ihrer Tochter nahe, stets fromm und gut zu sein, und versichert sie ihres mütterlichen Schutzes über das Grab hinaus. Gut und fromm zu sein heißt im Märchen dem anderen nicht zu schaden, seinem Glück nicht im Weg zu stehen, wie man umgekehrt erwartet, dass auch die andren das Eigene Glück nicht selbstsüchtig verhindern.8

Die Märchenhandlung neigt dazu, sich in einem Zweier –und Dreierrhythmus auszufalten. Viele Märchen sind zweiteilig: Vor und nach dem Gewinn von Braut oder Bräutigam werden oder Heldin des Preises beraubt oder geraten in einen neue Notlage, die sie bewältigen oder aus der sie gerettet werden müssen. Von dieser Tendenz zur Zweiteiligkeit abgesehen neigt das Märchen zur Darstellung des Gesehenen in drei Abläufen.9 Infolgedessen sind die folgenden Handlungsfelder relativ plausible, Grimm’schen Aschenputtel zu verdeutlichen. Die Handlung besteht also aus drei Teilen.

A. Ausgang : Der Tod der Mutter

Das ist ein realistischer Ausgang, denn diese Erfahrung ist immer wiederkehrende Erfahrung in Zeiten hoher Frauensterblichkeit aufgrund der unkontrollierbaren Risiken bei der Geburt und der unverhältnismäßig hohen Arbeitsbelastung gerade der Frauen. Grimm schildert das Unabänderliche ohne Rührseligkeit und ohne zu hadern. Konflikt Situation, die zum Aufbruch des Helden führt. Aschenputtel muss zu Hause `` schwere Arbeit tun`` und darf trotz des Versprechens der Stiefmutter nicht mit aufs Fest.

B. Handlungskern : Hinderung, Lösung und Überwindung

i. Auslesen der Linsen aus der Asche durch die Tauben
ii. Teilnahme am Fest und Tanz mit dem Königssohn mittels der vom Haselbaum geschüttelten Kleider und Sich verstecken im Taubenschlag und auf dem Birnbaum
iii. Bestehen der Schuhprobe unter Mithilfe der Tauben

C. Ende: Zuteilwerden des Glücks in Form von Schönheit, Macht und Reichtum. Aschenputtels Verlobung mit dem Prinzen und Blendung der Stiefschwestern.10

Obwohl diese schematische Darstellung die Handlung des Märchens Aschenputtel überschaubar macht, erläutert aber nicht, warum Aschenputtel Hilfe fordert und erhält, wem sie die schönen Kleider verdankt, weshalb sie sich nach dem Fest versteckt und wodurch sie schließlich die Hand des Prinzen gewinnt? Solms ist in der Meinung, dass es also nicht der Handlungsverlauf ist, sondern die Logik, die der Handlung zugrunde liegt, aus der sich die Lehre des Märchens ergibt.

2.2 Merkmale und Funktion

2.2.1 Titel

Wie das Märchen als ´Aschenputtel´ bezeichnet ist, weiß scheinbar jeder, der das Märchen schon gelesen hat. In den Grimms eingefügten Wörtern steht der Grund dafür `` Und weil es darum immer staubig und schmutzig aussah, nannten sie es Aschenputtel.`` Dem Namen nach ist ein `Aschenputtel` ´´die in der Asche wühlende, sich wälzende Küchenmagd, ein geringfügiges unreines ´´Mägdlein´´- ´´passeln´´ oder ´´pöseln´´ im Sinne von ´´mühsam suchen´´ und ´´sölen´´ = sudeln, ``im Schmutz verderben.´´11 steckt im Wort. Aber die Bezeichnung Asche im Namen findet sich nur im europäischen Raum (Cinderella, Cendrillon, Cenerentola, Aschenputtel usw.) und scheint etymologisch auf griech achylia (Asche) und pouttos oder poutti (weibliche Geschlechtsteile) zurückzugehen. Der griechische Name Achylopouttoura bezeichnet in den heutigen Märchenfassungen eine Frau, ´´die sich immer am Feuer aufhält, eigentlich jedoch eine Katze, die in der Asche des Herdes sitzt und unten schmutzig ist."12 Dieser Name beschreibt nur die Außenseite des Mädchens. Aber im Laufe des Märchens sieht der Leser den Kontrast zwischen äußerer Erniedrigung und innerer Berufung, zwischen Ausgangsbedienung und Ziel, zwischen Schicksalsungunst und Herzenssehnsucht bestimmt den Kern der Aschenputtels Gestalt. Infolgedessen ist Augen Drewermann in der Meinung, dass das Grimm’sche Märchen, nicht ``Das Aschenputtel``, sondern `` Die Aschenkönigin`` deshalb eigentlich heißen müsste, um die Spannung seines Hauptmotives wiederzugeben.

2.2.2 Der Anfang

Natürlich kennt jeder den typischen Anfang der grimmschen Kinder- und Hausmärchen, die in der Regel mit Es war einmal eingeleitet. Aber dieses Merkmal findet nicht in fast allen Märchen von Grimms. Einige Märchen beginnen mit einem Problem, das wie beispielweise in Dornröschen und Brüderchen und Schwesterchen erschienen wird. `` Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte, dass ihr Ende herankam …`` Der erste Satz in ``Aschenputtel´´ dreht die Realität des Lebens zwischen dem Reichtum und der Mütterlichkeit. Was geschieht, so lautet entsprechend der Einleitung der grimmschen Erzählung die Kernfrage, wenn einem Kind unter den genannten Voraussetzungen die Mutter stirbt? Es zählt zu der eigenartigen Genauigkeit des grimmschen Märchens, dass es den Tod der Mutter keinesfalls als jähen Unfall, als ein unvorhersehbares Unglück, sondern als einen im Grunde wohl vorbereiteten Abschied darstellt.13 Immer wieder bei der Auslegung von Märchen oder märchenmalen Erzählungen gilt die Regel der ``Zeitzerdehnung´´.14 Was Erzählungen dieser Art als eine Momentaufnahme abbilden, ist am besten zu verstehen als ein Prozess, der im wirklichen Leben Jahre in Anspruch nehmen kann, weil Aschenputtels Mutter nicht an einem bestimmten Tage krank wird und bald danach stirbt, sondern dass Krankheit und Todesdrohung das Grundgefühl eines `Aschenputtels´ über viele Jahre seiner Kindheit bestimmen, mit all der Widersprüchlichkeit der Gefühle , die sich daraus ergibt. Für das Märchen ist diese Trauer Ausdruck der Treue dieser Tochter zur Mutter, die schließlich reich belohnt wird.

2.2.3 Märchenwesen

Der bunte Reigen dieses Märchen ist vom typischen Personal bevölkert: sprechende Tiere wie Tauben, Gute Figuren wie abwesender Vater, König und der Prinz und Böse Figuren wie Stiefmutter und ihre zwei Töchter. Damit erkennt man die zentrale handlungsmotivierende Hauptfigur Aschenputtel, während die Nebenfiguren Stiefmutter, ihre zwei Töchter, den Prinz und den König erschienen werden. Als ein anderes Merkmal der Märchen haben Märchenfiguren weder eine Beziehung zur Vergangenheit oder Zukunft und sie haben keine Biografie. Oft besitzen sie keine bestimmten Namen oder Namen, die sie durch ein bestimmtes Merkmal kennzeichnen. Hier hat nur das Mädchen bestimmten Name heißt Aschenputtel, weil es darum immer staubig und schmutzig aussah.

In diesem Märchen sind Gut und Böse klar voneinander getrennt. Die Behauptung ´´Das Gute gewinnt´´ realisiert durch die Märchenheldin dank der Hilfe von zwei hilfreichen Tauben (Magische Helfer). Das heißt, oft erhalten Märchenfiguren eine besondere Gabe, die es ihnen ermöglicht, die Auseinandersetzung mit den Gegenspielern zu bestehen und ihr Ziel zu erreichen. Die andere Behauptung `das Böse verliert´ wird durch die Grimms Wörter ´´ Und waren sie also für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft ´´ hervorgehoben. Das heißt, ´´dualistische Gruppierung wie arm- reich, gut- böse, schön- hässlich ´´ steht in diesem Märchen im Vordergrund.

Wenn die Märchenhelden die Probleme haben, treten die in fast allen Märchen über irdischen Helfer auf und stellen außerdem noch besondere Wundergaben zur Verfügung. Aber die Helfer und Wundergaben stehen nur den Helden zu. In diesem Märchen ist der Haselbaum wie einen Nothelfer, als Aschenputtel zu dem Haselbaum ging und sprach „´ Bäumchen, rüttel dich und schüttet dich, wirf Gold und Silber über mich. ´ Da warf der Vogel ein noch viel stolzeres Kleid herab, als am vorigen Tag´´. Das Grab der Mutter, mit dem Baum darauf, ist das geheime und magische Zentrum des ganzen Märchens, zu dem zunächst nur Aschenputtel Zugang hat. Seit der Baum dort wächst, ist die Mutter von Aschenputtel für sie nicht mehr tot, sondern lebendig wie eine ´´Muttergöttin´´.15

Nicht die Darstellung von Figuren und Schauplätzen steht in diesem Märchen im Vordergrund sondern das Geschehen, der Ablauf der Handlung.

´´ Das Mädchen ging jeden Tag hinaus zu dem Grabe der Mutter […] ´´ ´´ sondern musste sich neben den Herd in die Asche legen […] ´´ ´´ lachten und führten es in die Küche […]´´ `` Als er nach Hause kam […] `` `` und allemal kam ein weißes Vöglein auf den Baum […] `` ´´ ging zu seiner Mutter Grab […] ´´ `` Das Mädchen ging durch die Hintertüre nach dem Garten […] `` […] ging zur Hochzeit.´´ `` Sie entwischte ihm aber und sprang in das Taubenhaus. `` ( Grimm: KHM 21)

Durch diese unterstrichenen Wörter werden die Schauplätze in diesem Märchen beispielsweise verdeutlicht. Die ganze Geschichte dreht um zwei stereotypen Hauptschauplätzen wie das Aschenputtels Haus, und den Schloss. Die Grabe der Mutter und der Haselbaum können stereotype Requisiten erkannt werden.

2.2.4 Die Sprache

Die Märchensprache enthält eine gewisse Formelhaftigkeit und wiederkehrende Formulierungen. So gibt die Sprache dem Märchen auch Struktur. Der Eingang von diesem Märchen ist auch formelhaft im Präteritum erzählt. ´´ Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte, daß ihr Ende herankam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach […]´´ (Grimm:KHM 21) Zum Glück von Aschenputtel konnte sie die Braut des Prinzess am Ende werden, während zwei Schwestern für ihre Bosheit und Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft waren, da pickten die Tauben einer jeden das eine Auge aus. Das ist ein typisches Ende von Grimm’schen Märchen. Böse Figuren werden gestraft und Gute Figuren werden gewonnen.

Grimms symbolhafte Sprachkennzeichnen wird in diesem Märchen durch Weiße Täubchen ermittelt. Im Volksglauben ist ein weiße Vöglein oder eine weiße Taube ein Seelenvogel, in dem sich der Geist eines Verstobenen zeigt. So knüpft Aschenputtel die Beziehung zu ihrer Mutter immer enger, identifiziert sich immer entschlossener mit ihr und wächst selbst daran. Erscheinender weißer Vogel ist ein Sinnbild für das innere Wachstum von Aschenputtel.16. Die Farben ´gold und silber´ können stereotype Farben nach Schweikle & Schweikle beobachtet werden. Als Aschenputtel ersuchte um gold und silber, warf der Haselbaum ein golden und silbern Kleid herunter und mit Seide und Silber ausgestickte Pantoffeln. Damit wurde dem Leben von Aschenputtel erstmal zum Glück gebracht. Nicht nur symbolhafte Sprache sondern Reimwörter werden das Märchen wunderschön garniert.

[...]


1 Solms 1999: 10.

2 Erlinger 2007: 111.

3 Sahr 2002: 75f.

4 Heinzl 2008:11

5 Bettelheim 2002: 278f

6 Lüthi 2004: 29.

7 Solms 1999: 14.

8 Freund1996: 65.

9 Lüthi 2004: 26ff.

10 Solms 1999: 14.

11 Bolte/Polivka 1913: 182.

12 Rainer 1999: 39.

13 Drewermann 1993: 24.

14 Bolte/Mackensen 1930:133.

15 Wöller 1984: 21ff

16 Wöller 1984: 51ff

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Literaturverfilmung von Märchen. Vergleich von Grimms Märchen "Aschenputtel" und dessen Verfilmung von Uwe Janson
Autor
Jahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V932054
ISBN (eBook)
9783346265517
ISBN (Buch)
9783346265524
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Autor dieser Arbeit ist kein Deutsch-Muttersprachler. Bitte haben Sie Verständnis für grammatikalische Fehler und Uneinheitlichkeiten im Ausdruck.
Schlagworte
literaturverfilmung, märchen, vergleich, grimms, aschenputtel, verfilmung, janson
Arbeit zitieren
Yoganjana S. Menike (Autor), 2020, Literaturverfilmung von Märchen. Vergleich von Grimms Märchen "Aschenputtel" und dessen Verfilmung von Uwe Janson, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/932054

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