Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Themenfeld der Persönlichkeitspsychologie. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Gesundheit beschrieben und davon ausgehend Handlungsempfehlungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) abgeleitet.
Zudem wird die Selbstwirksamkeit (SWE) nach Bandura ausgiebig erörtert, wobei der Fokus auf den Quellen und Auswirkungen der SWE liegt. Abschließend wird das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Folkman dargestellt. Hierzu wird speziell auf die Ressourcen des Copingverhaltens eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
LÖSUNGEN AUFGABE B1
LÖSUNGEN AUFGABE B2
LÖSUNGEN AUFGABE B3
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen Konstrukten der Persönlichkeitspsychologie und deren Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit, insbesondere im Kontext von Stressbewältigung und dem Verfassen einer Bachelor-Thesis.
- Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie und Definitionen von Persönlichkeit
- Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und gesundheitlichen Prozessen
- Die sozial-kognitive Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) nach Albert Bandura
- Transaktionales Stressmodell und Strategien zur Stressbewältigung
- Praktische Anwendung psychologischer Konzepte im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und Studiums
Auszug aus dem Buch
Quellen der SWE
Albert Bandura benennt vier Entstehungs- und Entwicklungshintergründe als Quellen der SWE, die von der Person als negativ oder als negativ gewertet werden können und demnach eine fördernde oder hemmende Wirkung auf die SWE haben.
„Experience of Mastery“ – die eigenen Erfolgserlebnisse, die man durch das Erleben und Meistern von schwierigen oder herausfordernden Situationen hat. Eine erfolgreich gemeisterte Herausforderung, führt zu einer Stärkung der SWE. Dieser Effekt kann verstärkt werden, wenn die Erfolge der eigenen Anstrengung und Fähigkeit zugeschrieben werden. Dabei kann auch die Motivation durch Erfolgserlebnisse gesteigert werden. Wird eine herausfordernde Situation jedoch nicht gemeistert, entsteht ein Misserfolg für die Person, welche zu einer Schwächung der SWE führt, vor allem dann, wenn das Scheitern der eigenen Person zugeschrieben wird. Wenn die SWE jedoch schon sehr stark ist, haben einzelne Misserfolge kaum mehr einen schädigenden Einfluss, sondern werden konstruktiv in zielgerichtetes Verhalten umgewandelt.
„Vicarious Experience“ – das Beobachten von Modellpersonen (=Person, die vom Beobachter auf irgendeine Art als ähnlich zur eigenen Person wahrgenommen wird) die eine herausfordernde Situation erleben und diese auch meistern oder eben nicht. Die dadurch beobachteten Erkenntnisse werden auf die eigene Person projiziert. Dieser Effekt kann verstärkt werden und zwar umso mehr je größer die Ähnlichkeit zur beobachteten Person wahrgenommen wird (bspw. durch das Geschlecht, dem Alter). Zudem kann die Beeinflussung erhöht werden, wenn im Anschluss noch eine Belohnung der Modellperson nach einem Erfolgserlebnis beobachtet wird. Dies gilt jedoch auch bei Misserfolgen und daraus resultierende Strafen oder Sanktionen, was die SWE verstärkt abschwächen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
LÖSUNGEN AUFGABE B1: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Persönlichkeit, beleuchtet gesundheitsrelevante Merkmale wie Optimismus und Neurotizismus und diskutiert Ansätze des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
LÖSUNGEN AUFGABE B2: Hier wird das sozial-kognitive Konstrukt der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) nach Bandura detailliert erläutert und auf die konkrete Herausforderung des Erstellens einer Bachelor-Thesis übertragen.
LÖSUNGEN AUFGABE B3: Dieses Kapitel analysiert das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Folkman und beschreibt verschiedene Coping-Strategien zur Bewältigung von belastenden Anforderungen.
Schlüsselwörter
Persönlichkeitspsychologie, Selbstwirksamkeitserwartung, SWE, Stressmodell, Lazarus, Bandura, Gesundheitspsychologie, Bewältigungsstrategien, Coping, Optimismus, Neurotizismus, Stressbewältigung, Persönlichkeitsmerkmale, Bachelor-Thesis, Coaching.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale Konzepte der Persönlichkeitspsychologie, insbesondere die Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit, Gesundheit, Stressverarbeitung und individuellen Leistungserwartungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Persönlichkeit, die Selbstwirksamkeitserwartung, das Transaktionale Stressmodell und Methoden zur Stressbewältigung im beruflichen und akademischen Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, psychologische Theorien zu erläutern und deren praktische Anwendbarkeit auf Herausforderungen wie das Verfassen einer Bachelor-Thesis oder die Stressbewältigung im Alltag aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien und Modelle (u.a. Pervin, Bandura, Lazarus/Folkman).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Persönlichkeit, die detaillierte Darstellung der Quellen und Auswirkungen der Selbstwirksamkeitserwartung sowie die Analyse von Stressmodellen und Coping-Strategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Selbstwirksamkeitserwartung (SWE), Persönlichkeitspsychologie, Stressbewältigung, Coping und Gesundheitspsychologie.
Wie kann eine geringe Selbstwirksamkeit beim Verfassen einer Bachelor-Thesis gesteigert werden?
Durch das Rückbesinnen auf vergangene Erfolgserlebnisse, das Einholen von sozialer Unterstützung durch fachkundige Personen und die Anwendung mentaler Umstrukturierung, um Stress kognitiv besser zu bewältigen.
Worin liegt der Unterschied zwischen problembezogenem und emotionsbezogenem Coping?
Problembezogenes Coping zielt darauf ab, die externe Situation aktiv zu verändern, während emotionsbezogenes Coping darauf fokussiert, die durch die Stresssituation hervorgerufenen Gefühle innerlich zu regulieren.
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- Anonym (Author), 2019, Ein Einblick in die Persönlichkeitspsychologie. Der Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Gesundheit, Transaktionales Stressmodell und Selbstwirksamkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/932267