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Wie gelingt erfolgreiches Kreditrisikomanagement? Restwert- und Kreditrisikomanagement im Automobilleasing

Title: Wie gelingt erfolgreiches Kreditrisikomanagement? Restwert- und Kreditrisikomanagement im Automobilleasing

Bachelor Thesis , 2014 , 57 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Markus Schmid (Author)

Business economics - Controlling
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Die vorliegende Bachelorarbeit soll aufzeigen, wie das Management von Restwert- und Kreditrisiken im Automobilleasing im Sinne eines Risikomanagement-Prozesses bestehend aus Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle gelingen kann, wobei dazu auch regulatorische Anforderungen an das Risikomanagement Berücksichtigung finden müssen.

Das Leasing als Möglichkeit der Fremdfinanzierung erfreut sich insbesondere für PKW größter Beliebtheit. Über die Vertragslaufzeit konstante Raten und ein damit einhergehender planmäßiger Abfluss von Liquidität sprechen vor allem gewerbliche Kunden an – aber auch für Privatpersonen rückt mittels des geringen Kapitaleinsatzes der Traum vom Neuwagen
in greifbare Nähe. Für Leasinggeber ist ihr Angebot allerdings nicht frei von Risiken: So muss zur Kalkulation der Leasingrate im Voraus bestimmt werden, welchen Wert das Fahrzeug bei Vertragsende noch aufweisen wird. Neben der Gefahr, diese als Restwert bezeichnete Größe letztendlich nicht erzielen zu können, besteht das Risiko, dass Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.

Restwert- und Kreditrisiken resultieren somit direkt aus dem Wesen des
einzelnen Leasingengagements, das dem Leasingnehmer gegen Zahlung regelmäßiger Geldbeträge die Nutzung eines an unbestimmtem Wert verlierenden Fahrzeugs ermöglicht und stellen den Erfahrungen des Autors aus der Unternehmenspraxis zufolge die größten Risiken von Automobilleasinggesellschaften dar. Um eine Gefährdung der Existenz einer Leasinggesellschaft zu vermeiden bzw. den Einfluss der Risiken auf das Ergebnis der Gesellschaft positiv zu beeinflussen, ist ein erfolgreiches Restwert- und Kreditrisikomanagement erforderlich.

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Inhaltsverzeichnis

1 Automobilleasing in Deutschland

2 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau

3 Begrifflichkeiten und Grundlagen

3.1 Leasing-Begriff

3.1.1 Erscheinungsformen des Automobilleasing

3.1.2 Kalkulation von Leasingraten

3.2 Risiko-Begriff

3.2.1 Restwertrisiko

3.2.2 Kreditrisiko

3.3 Risikomanagement

3.4 Regulatorische Anforderungen an das Risikomanagement

3.4.1 Gesetz über das Kreditwesen

3.4.2 Mindestanforderungen an das Risikomanagement

4 Risikoidentifikation und -klassifizierung

4.1 Frühwarnsystem

4.2 Klassifizierung

5 Quantitative Bewertung von Risikopositionen

5.1 Value at Risk

5.2 Stresstest

6 Risikosteuerung

6.1 Risikovermeidung

6.2 Risikoverminderung

6.2.1 Verminderung des Restwertrisikos

6.2.2 Verminderung des Kreditrisikos

6.3 Risikoüberwälzung

6.3.1 Überwälzung des Restwertrisikos

6.3.2 Überwälzung des Kreditrisikos

6.4 Risikoakzeptanz

7 Risikocontrolling

7.1 Organisation des Risikocontrolling

7.2 Aufgaben des Risikocontrolling

7.2.1 Überwachung

7.2.2 Kommunikation

8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein effektives Management von Restwert- und Kreditrisiken im Automobilleasing darzustellen. Dabei wird der Risikomanagement-Prozess in seine Phasen – Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle – unterteilt und unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen für Leasinggesellschaften detailliert analysiert.

  • Grundlagen des Automobilleasing und der Risikodefinition
  • Methoden der Risikoidentifikation und -klassifizierung (u.a. Scoring-Modelle)
  • Quantitative Risikobewertung mittels Value at Risk und Stresstests
  • Strategien der Risikosteuerung wie Vermeidung, Verminderung, Überwälzung und Akzeptanz
  • Die Rolle des Risikocontrolling als Überwachungs- und Kommunikationsinstanz

Auszug aus dem Buch

3.1 Leasing-Begriff

Bei dem aus dem Englischen stammenden Begriff des Leasing handelt es sich um eine der Miete grundsätzlich ähnlichen Form der gegen Zahlung regelmäßigen Entgelts (der Leasingrate) erfolgenden Nutzungsüberlassung eines Objektes zwischen Leasinggeber und -nehmer auf bestimmte Dauer.7

Der Unterschied zum Mietvertrag liegt hauptsächlich darin, dass beim Leasing dem Leasingnehmer mehr Pflichten übertragen werden als bei der Miete des entsprechenden Objekts – Verpflichtungen, die ansonsten der Vermieter zu tragen hätte.8 Im Automobilleasing sind dies speziell die Pflicht zur Versicherung, Pflege und regelmäßigen Wartung des Fahrzeugs. Weitere Unterschiede zur Miete bestehen darin, dass dem Leasingnehmer das Recht zum Kauf des Leasingobjekts nach Ablauf des vereinbarten Nutzungszeitraums eingeräumt werden kann und er zudem selbst über wesentliche Eigenschaften des Objekts bestimmt, indem er z.B. die Karosserieform, Motorisierung und Farbe des Leasingfahrzeugs wählt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Automobilleasing in Deutschland: Ein Überblick über die Entwicklung und Bedeutung des Automobilleasings als wichtigstes Segment innerhalb des deutschen Leasingmarktes.

2 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau: Darlegung der Risiken für Leasinggeber, insbesondere Restwert- und Kreditrisiken, und Skizzierung des weiteren Vorgehens in der Arbeit.

3 Begrifflichkeiten und Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe des Leasing und Risikomanagements sowie Erläuterung der regulatorischen Anforderungen wie KWG und MaRisk.

4 Risikoidentifikation und -klassifizierung: Beschreibung systematischer Verfahren zur Risikoerkennung mittels Frühwarnsystemen und Methoden zur Risikoklassifizierung.

5 Quantitative Bewertung von Risikopositionen: Erörterung der Messung von Risiken durch Modelle wie den Value at Risk und die Anwendung von Stresstests bei Extremsituationen.

6 Risikosteuerung: Vorstellung der vier Grundstrategien zur Risikosteuerung: Vermeidung, Verminderung, Überwälzung und Akzeptanz.

7 Risikocontrolling: Analyse der organisatorischen Einordnung und der Aufgaben des Risikocontrolling in der Überwachung und Kommunikation von Risikolagen.

8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Abschließende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen im Automobilleasing.

Schlüsselwörter

Automobilleasing, Risikomanagement, Restwertrisiko, Kreditrisiko, Risikokontrolle, Risikobewertung, MaRisk, Leasingrate, Leasinggeber, Leasingnehmer, Risikoklassifizierung, Value at Risk, Stresstest, Risikocontrolling, Teilamortisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt das Restwert- und Kreditrisikomanagement speziell innerhalb der Branche des Automobilleasings.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Risikomanagement-Prozess, regulatorische Anforderungen (KWG, MaRisk) sowie konkrete Steuerungs- und Bewertungsmethoden für Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein systematischer Risikomanagement-Prozess bestehend aus Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle im Automobilleasing erfolgreich implementiert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie die Darstellung von betriebswirtschaftlichen Methoden wie dem Value at Risk, Scoring-Verfahren und Stresstests.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung sowie Risikocontrolling und überträgt diese jeweils auf Restwert- und Kreditrisiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Automobilleasing, Risikomanagement, Restwertrisiko, Kreditrisiko, MaRisk, Risikokontrolle und Leasingrate.

Warum ist das Risikocontrolling laut MaRisk für Leasinggesellschaften zwingend?

Das Risikocontrolling ist notwendig, um einen Risikomanagement-Prozess laufend zu begleiten, die Risikolage zu überwachen und entscheidungsrelevante Informationen für die Unternehmensleitung aufzubereiten.

Wie unterscheidet sich der Restwertvertrag vom Kilometervertrag?

Beim Restwertvertrag trägt der Leasingnehmer das Restwertrisiko und muss für Differenzen zwischen Marktpreis und kalkuliertem Restwert aufkommen, während beim Kilometervertrag das Risiko primär beim Leasinggeber liegt.

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Details

Title
Wie gelingt erfolgreiches Kreditrisikomanagement? Restwert- und Kreditrisikomanagement im Automobilleasing
College
University of Applied Sciences Landshut  (Fakultät Betriebswirtschaft)
Course
Kompetenzmodul Controlling
Grade
1,0
Author
Markus Schmid (Author)
Publication Year
2014
Pages
57
Catalog Number
V932294
ISBN (eBook)
9783346258557
ISBN (Book)
9783346258564
Language
German
Tags
Restwertrisiko Kreditrisiko Automotive Controlling Risikomanagement Leasing Automobilleasing KWG
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Schmid (Author), 2014, Wie gelingt erfolgreiches Kreditrisikomanagement? Restwert- und Kreditrisikomanagement im Automobilleasing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/932294
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