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Erwartungswert und Varianz bei stetigen Zufallsvariablen. Ein einleitende Übersicht

Titel: Erwartungswert und Varianz bei stetigen Zufallsvariablen. Ein einleitende Übersicht

Ausarbeitung , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Mathematik - Stochastik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit wird die Autorin die grundlegenden Begriffe definieren dieses Teils der Stochastik zu beschreiben. Dabei geht sie zunächst allgemein auf Zufallsvariablen ein und beschreibt dann die Eigenschaften von stetigen Zufallsvariablen.

Eine stetige Zufallsvariable kann jeden Wert innerhalb eines Zahlenintervalls annehmen. Die Wahrscheinlichkeiten werden dabei durch sogenannte Dichtefunktionen festgelegt. Diese werde ich kurz erläutern, um eine Grundlage für den Hauptteil zu schaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Zufallsvariablen

2.2. Stetige Zufallsvariablen

2.3 Wahrscheinlichkeitsfunktionen einer stetigen Zufallsvariable

3. Erwartungswert

3.1. Definition

3.2. Erwartungswert bei stetigen Zufallsvariablen

4. Varianz

4.1. Definition

4.2. Varianz bei stetigen Zufallsvariablen

5. Unabhängige Versuche

6. Fazit

7. Aufgaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die mathematischen Grundlagen und Berechnungsmethoden von Erwartungswert und Varianz speziell für stetige Zufallsvariablen zu erläutern und diese anhand von Beispielen und Übungsaufgaben greifbar zu machen.

  • Grundlagen zu Zufallsvariablen und stetigen Wahrscheinlichkeitsverteilungen
  • Mathematische Definition und Herleitung des Erwartungswertes
  • Analyse der Varianz als Streuungsparameter
  • Theorie unabhängiger Zufallsvariablen
  • Praktische Anwendung der Konzepte in Übungsaufgaben

Auszug aus dem Buch

3.2. Erwartungswert bei stetigen Zufallsvariablen

Der Erwartungswert einer stetigen Zufallsvariable wird definiert durch E(X) = ∫ x f(x)dx (vgl. Kohn, 2005, S.241), vorausgesetzt das Integral ∫ |x| f(x)dx ist endlich. Sind X und Y zwei reelle Zufallsvariablen und c ist eine beliebige Konstante, dann ist E(X + Y) = E(X) + E(Y) und E(c X) = c E(X). Allgemeiner ausgedrückt gilt E(c1 X1 + … + cn Xn) = c1 E(X1) + … + cn E(Xn) (vgl. Doyle, 2006, S.270).

Beispiel 2: Ein Zufallsgenerator erzeugt zufällig eine Zahl zwischen -1 und 1. Die Dichtefunktion des Zufallsgenerators ist damit f(x) = 0 für x < -1, 0,5 für -1 ≤ x ≤ 1, 0 für x > 1.

Wir überprüfen zunächst, ob es sich bei dieser Funktion um eine Dichte handelt. Damit handelt es sich bei der Funktion um eine stetige Dichtefunktion. Nun berechnen wir den Erwartungswert. Wenn man also den Zufallsgenerator beispielweise 100 Mal startet, die Zufallszahlen zusammenzählt und durch 100 teilt, ergibt sich sehr wahrscheinlich ein Wert in der Nähe von 0.

Ist X eine stetige Zufallsvariable, dann gilt E(g(X)) = ∫ g(x)f(x)dx, wobei f(x) die Dichte von X bezeichnet und g : ℝ → ℝ eine Funktion ist. Sind X und Y zwei stetige Zufallsvariablen mit gemeinsamer Dichte f(x,y) und ist g = ℝ² → ℝ eine Funktion, dann ist E(g(X,Y)) = ∫ ∫ g(x,y)f(x,y)dxdy (vgl. Groß, 2019, S.33).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept der Zufallsvariablen ein und skizziert den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der Behandlung von Erwartungswert und Varianz.

2. Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen für Zufallsexperimente, Ereignisse und die spezifischen Eigenschaften stetiger Zufallsvariablen.

3. Erwartungswert: Es wird die mathematische Definition des Erwartungswertes erläutert und die Formel für stetige Zufallsvariablen mittels Integralrechnung hergeleitet.

4. Varianz: Das Kapitel behandelt die Varianz als Maß für die Streuung um den Mittelwert und zeigt deren Berechnung sowie Eigenschaften bei stetigen Variablen auf.

5. Unabhängige Versuche: Hier wird der Begriff der Unabhängigkeit definiert und untersucht, wie sich diese Eigenschaft auf Erwartungswert und Varianz auswirkt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die enge Verzahnung von Erwartungswert, Varianz und Unabhängigkeit.

7. Aufgaben: Dieser Abschnitt bietet konkrete Übungsaufgaben zur Anwendung der vorgestellten mathematischen Methoden.

Schlüsselwörter

Zufallsvariable, Stetige Zufallsvariable, Erwartungswert, Varianz, Wahrscheinlichkeitsverteilung, Dichtefunktion, Integralrechnung, Stochastik, Streuungsparameter, Unabhängigkeit, Zufallsexperiment, Mathematische Statistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der statistischen Analyse von stetigen Zufallsvariablen, insbesondere mit der Berechnung und Bedeutung von Erwartungswert und Varianz.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die mathematische Definition stetiger Zufallsvariablen, die Anwendung von Dichtefunktionen, die Herleitung von Kennzahlen wie Erwartungswert und Varianz sowie das Prinzip der Unabhängigkeit bei Zufallsereignissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die theoretischen Methoden zur Ermittlung des Erwartungswertes und der Varianz bei stetigen Zufallsvariablen darzustellen und durch praktische Beispiele sowie Aufgaben verständlich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es wird ein theoretischer mathematisch-statistischer Ansatz verfolgt, der auf der Integralrechnung basiert, um Wahrscheinlichkeitsverteilungen und Kennzahlen stetiger Zufallsvariablen zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Definition der Kennzahlen, die detaillierte Berechnung bei stetigen Modellen sowie die Betrachtung unabhängiger Versuchsanordnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind stetige Zufallsvariable, Erwartungswert, Varianz, Dichtefunktion und Stochastik.

Warum kann bei stetigen Zufallsvariablen nicht mit absoluten Häufigkeiten gerechnet werden?

Da stetige Zufallsvariablen jeden Wert in einem Intervall annehmen können, ist die Wahrscheinlichkeit eines exakten Punktes immer null, weshalb man zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit Integrale über Dichtefunktionen bilden muss.

Welche Rolle spielt die Unabhängigkeit für die Berechnung des Erwartungswertes?

Sind Zufallsvariablen unabhängig, vereinfachen sich die Berechnungsregeln, da beispielsweise der Erwartungswert eines Produktes dem Produkt der Erwartungswerte der einzelnen Variablen entspricht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erwartungswert und Varianz bei stetigen Zufallsvariablen. Ein einleitende Übersicht
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V932712
ISBN (eBook)
9783346258953
ISBN (Buch)
9783346258960
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stochastik Erwartungswert Varianz Stetige Zufallsvariablen Beispielaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Erwartungswert und Varianz bei stetigen Zufallsvariablen. Ein einleitende Übersicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/932712
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Leseprobe aus  17  Seiten
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