Der Auszubildende ist 18 Jahre alt und seit 10 Monaten in der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.
Er hat die Realschule besucht und diese mit der Fachoberschulreife beendet
Der Auszubildende ist fleißig mit Stärken im psychomotorischen Bereich.
Er ist lernwillig, hat allerdings zu theoretischen Aufgaben Probleme hat, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren.
Er hat ein besonders Geschick im verschiedenen Formularen und deren Bearbeitung entwickelt.
In unserem Betrieb werden die Auszubildenden geduzt.
II. Didaktische Analyse
1) Thema der Unterweisung:
Quittungen und Rechnungen ausschreiben
2) Position:
Nr.4.3 (e) des Ausbildungsrahmenplanes
3) Bedeutung:
Das Ausstellen von Quittungen und Rechnung an einer Bestellung. Der Azubi soll selbständig Rechnung erstellen.
4) Vorherige Unterweisung
Quittungen und Rechnungen wurden im Berufschuleunterricht bereits theoretisch durch gesprochen
Bestandteile der Quittung und die der Rechnung sind dem Auszubildenden in Berufsschule vermittelt worden.
5) Nachfolgende Unterweisung
Geplant sind Unterweisung zum Thema ,,Verkaufsabrechnung" noch zu folgenden Bereichen:
Quittung ausstellen / in einer späteren Unterweisung Rechnungen ausstellen
6) Zusammenhang mit der Berufschule:
Fach: Rechnungswessen
Thema:
1) Quittung ausstellen
2) Rechnung ausstellen
Es wird davon ausgegangen, dass der Auszubildende durch den Unterricht in der Berufsschule bereits über einige theoretische Grundkenntnisse des Bereichs Rechnungswesens verfügt.
7) Unterweisungszeit: ca. 20 Min
8) Unterweisungsform: Fallmethode mit Demonstration
Mit dieser Methode lernt der Azubi mehr, da er selbst durch sehen und zuhören und selbstständiges Arbeiten ein besseres Verständnis für die Aufgabe erzielt und er bekommt einen praktische Einblick in die auszuführende Tätigkeit.Deshalb habe ich mich für diese Methode entschieden.
Inhaltsverzeichnis
I. Zielgruppenanalyse
II. Didaktische Analyse
III. Lernziele
IV. Organisation der Unterweisung
VI. Unterweisungsaufbau
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Auszubildenden die korrekte und selbstständige Erstellung von Quittungen auf Basis eines Kassenbons praxisnah zu vermitteln, um eine sichere Handhabung im Bereich des Rechnungswesens im Einzelhandel zu gewährleisten.
- Analyse der Zielgruppe und didaktische Einordnung der Unterweisung
- Festlegung von kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernzielen
- Strukturierung der Unterweisungsorganisation und notwendiger Hilfsmittel
- Methodische Vorgehensweise mittels Fallmethode und Demonstration
- Praktische Umsetzung der Quittungserstellung inklusive Kontrolle
Auszug aus dem Buch
Erarbeitung des Kernproblems
Lerngegenstände und Hilfsmittel zeigen: Der Ausbilder zeigt dem Azubi den Kassenbon aus dem Der Azubi nachher eine Quittung erstellen soll und dazu gehörige Formular
Ausfüllen einer Quittung
W A S? Lernschritte: Quittungsnummer, Währung eintragen, Nettowert eintrage, Mehrsteuersatz eintragen, Gesamtbetrag eintragen, Gesamtbetrag als Worten eintragen, Den Namen des Kunden oder der Firma eintragen, Über welchen Waren die Quittung lauten soll, Unseren Standort eintragen, Das Datum eintragen, Buchungsvermerk eintragen, Stempel und Unterschrift.
W I E? Erläuterung: Von der vorherigen Quittung, Vom Kassenbon, Vom Kassenbon, Ohne Mehrwertsteuer, Vom Kassenbon, Von Kassenbon, Den Kunden fragen auf welchen Namen die Quittung Lauten soll, Vom Kassenbon, Vom Kasse, Stempeln und Unterschreiben.
W A R U M? Begründung: Bessere Zuordnung, Ohne Währung keine gültige Quittung, s.o., Ohne Mehrwertsteuersatz nicht gültig, Ohne Unterschrift keine gültig kein.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Zielgruppenanalyse: Dieses Kapitel beschreibt den Auszubildenden hinsichtlich Alter, Ausbildungsstand, schulischer Vorbildung, persönlicher Stärken und Schwächen sowie betrieblicher Rahmenbedingungen.
II. Didaktische Analyse: Hier wird das Thema der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan eingeordnet, dessen Bedeutung erläutert und der Zusammenhang zur Berufsschule sowie die benötigte Unterweisungszeit definiert.
III. Lernziele: Dieses Kapitel legt die Grob- und Feinlernziele fest und definiert die angestrebten Kompetenzen in den kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernbereichen.
IV. Organisation der Unterweisung: Hier werden der konkrete Unterweisungsort sowie alle für die Durchführung notwendigen Hilfsmittel aufgelistet.
VI. Unterweisungsaufbau: Dieses zentrale Kapitel beschreibt den schrittweisen Ablauf der Unterweisung, von der Begrüßung und Motivation über die eigentliche Erarbeitung des Kernproblems bis hin zur abschließenden Erfolgskontrolle.
Schlüsselwörter
Ausbildung, Einzelhandel, Quittung, Rechnungswesen, Kassenbon, Unterweisung, Fallmethode, Lernziele, Ausbildungsrahmenplan, Barzahlung, Mehrwertsteuer, Fachkompetenz, Methodik, Belegwesen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Ablauf einer praktischen Ausbildungseinheit für Kaufleute im Einzelhandel zum Thema Quittungserstellung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Rechnungswesen, insbesondere die korrekte formale und inhaltliche Ausstellung von Quittungen basierend auf Kassenbelegen.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Der Auszubildende soll am Ende der Einheit in der Lage sein, eigenständig anhand eines Kassenbons eine rechtsgültige Quittung auszustellen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Der Ausbilder setzt auf die Fallmethode kombiniert mit einer Demonstration, um durch aktives Sehen, Zuhören und selbstständiges Handeln das Verständnis zu vertiefen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Unterweisung, die theoretische Einführung, die praktische Erarbeitung des Kernproblems und die abschließende Ergebniskontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ausbildung, Einzelhandel, Quittung, Rechnungswesen, Kassenbon, Fallmethode und Mehrwertsteuer.
Warum ist die Unterschrift auf der Quittung so wichtig?
Ohne die Unterschrift und den Stempel des Empfängers ist die Quittung rechtlich nicht als beweisskräftige Urkunde gültig.
Wie geht der Ausbilder vor, wenn der Auszubildende während der Aufgabe Fehler macht?
Der Ausbilder beobachtet den Prozess genau und greift nur bei groben Fehlern oder erkennbaren Problemen ein, um den Lernprozess nicht unnötig zu unterbrechen.
- Quote paper
- Andreas Ilgmann (Author), 2002, Quittungen ausstellen (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9330