Untersuchung der Manifestationsarten von Grenzsetzungen in fantastischen und Fantasy-Jugendbüchern


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

33 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhalt

Teil I

1. Einleitung und Fragestellung

2. Zur vorgenommenen Eingrenzung des Begriffes "Magische Barriere" und den damit verbundenen Auswahlkriterien

3. Untersuchte Primärquellen
3.1 Der "Wirbelwindkranz" zum Schutz der Utopie vor der realfiktiven Welt: James Krüss' "Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde"
3.1.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung der Windgrenze in den Kontext
3.1.2 Die Windgrenze - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeu- tung für den Handlungsverlauf
3.1.3 Die Reaktion und der Umgang des Kapitäns und seiner Begleiter mit der Windgrenze
3.2 Die Barriere als Bewahrer und Medium der Vergangenheit: James Gur- neys "Dinotopia"
3.2.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung der "Riffküste" in den Kontext
3.2.2 Die Riffküste - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeutung für den Handlungsverlauf
3.2.3 Die Reaktion und der Umgang der Denisons mit der Riffküste
3.3 Die Zeit steht still und die Jahreszeiten sind vertauscht: Die Reise durch das Shao Irigú ins verborgene Jao é-Tinukai'i in Tad Williams' "Der Ab- schiedsstein"
3.3.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung des Sommerliedes in den Kontext
3.3.2 Das Sommerlied - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeu- tung für den Handlungsverlauf
3.3.3 Die Reaktion und der Umgang Simon Schneelockes mit dem Verber- gezauber des Sommertores
3.4 Kurzumriss weiterer magischer Barrieren in phantastischer Kinder- und Ju- gendliteratur und Fantasyliteratur

4. Zusammenfassende Reflektion einiger Analysepunkte

Teil II

5. Klärung der Betroffenheit von Schulkindern im Umgang mit Grenzsetzungen

6. Zur Wahl der Ganzschrift oder des Auszuges

7. Annäherungsmöglichkeiten und Ansätze für eine Thematisierung von Grenzen und Grenzsetzung in Unterrichtsstunden
7.1 Bild-Text-Collage zum Näherbringen der phantastischen Figuren und ihres Grenzkonfliktes
7.2 Darstellung im szenischen Spiel
7.3 Kreativ verschriftlichte Darstellungsmöglichkeit eigener, grenzüberschrei- tender Wünsche und Bedürfnisse am konkreten Beispiel einer offen gestell- ten Schreibaufgabe
7.4 Entschärfung und Überwindung von mentalen und emotionalen Ängsten und Beschränkungen gegenüber erwachsenen Persönlichkeiten durch kari- kierende Personendarstellung

Literaturverzeichnis

Teil I

1. Einleitung und Fragestellung

Oft stellen sich den Protagonisten in der phantastischen Literatur Hürden, Rätsel und Probleme in den Weg die auch, aber nicht immer, von anderen Protagonisten geschaffen worden sein können und deren Ursprung teilweise unbekannt ist, wel-che jedoch überwunden und gelöst werden müssen. Oder die Protagonisten sind gezwungen ihrerseits Hürden, mit der Intention einer ablehnenden oder abweh-renden Haltung gegenüber anderen, zu errichten. Diese Hürden treten oft in Form von Barrieren auf, die mitunter auch auf magische Art und Weise erzeugt und ge-staltet sind. Sie alle haben den Effekt einer irgendwie gearteten Grenzsetzung und erfordern vom Protagonisten die Kompetenz oder das Erlernen einer Kompetenz mit dem Umgang dieser Setzung.

Im Folgenden soll untersucht werden, wie diese, teils magischen, Barrieren in verschiedenen Werken der phantastischen Literatur dargestellt sind, mit welchen Funktionen sie ausgestattet wurden und wie die Protagonisten letztendlich mit die-sen Grenzsetzungen und Grenzerfahrungen durch die magischen Barrieren agieren und was sie daran bewegt.

2. Zur vorgenommenen Eingrenzung des Begriffes "Magische Barriere" und den damit verbundenen Auswahlkriterien

Die Eingrenzung dessen, was als "Grenzen setzende magische Barriere" ange-sehen werden soll, soll an dieser Stelle möglichst auf wenige markante Punkte beschränkt werden, um nach wie vor den vermutlich zutage tretenden Varianten-reichtum verdeutlichen zu können und nicht zu sehr einzuschränken.

Die Barriere soll nicht auf eine Art Tor oder Zugang beschränkt sein das oder der womöglich noch eine Art Bestandteil der Barriere ist, welches oder welcher durch magische Vorgehensweisen geöffnet und dann durchschritten werden kann. Dennoch kann ein solcher Zugang vorhanden sein. Als Beispiele wären hier etwa der Durchgang in die Winkelgasse im Tropfenden Kessel oder der Durchgang in den Raum der Wünsche in den Harry Potter Romanen zu nennen.1 Vielmehr soll eine Grenze aufgebaut und aufrecht erhalten werden, nicht zu verwechseln mit der Grenze, welche die realfiktive von der phantastischen Welt generell abtrennt, je-doch trotzdem mit möglicher Übereinstimmung. Es soll eher die nachvollziehbar-räumliche Abgrenzung eines Teils der phantastischen Welt zur gesamten Anders-welt oder der realfiktiven Welt vorzufinden sein, die als irgendwie geartete (ma-gische) Komponente aufrecht erhalten ist und somit also auch dinghaft verstanden werden kann, weil aus bestimmten Gründen die Entwicklung im Inneren der Ab-grenzung anders fortlaufen muss, als die Entwicklung im Äußeren. So wäre etwa die gesamte Winkelgasse durch den sie umgebenden Verbergezauber, als ein Be-reich innerhalb einer magischen Barriere, nämlich dieser als dinghaft verstan-denen "Zaubermauer" anzusehen.

Diese Barriere muss dann im Verlauf der Geschichte die Rolle übernehmen, Protagonisten ein Überschreiten zu gewähren oder zu verwehren, wenn sie etwa zu "den Bösen" gehören. Diese müssen wiederum "Gelegenheit bekommen", sich den Zutritt zu erkämpfen oder wirklich abgewehrt zu werden. Dazu soll dann ein Grad des Handelns sichtbar werden, also enger oder weiter gefasst durch den Leser erkennbar und gleichzeitig vor ihm verborgen sein, wie der (Haupt-) Prota-gonist auf das Zusammentreffen mit der Grenze reagiert und auch ggf. wie die Grenze selbst reagiert oder die im Beisein Befindlichen weiter verfahren.

Zudem sollen keine Barrieren untersucht werden, die augenscheinlich ein-deutig der Science-Fiction zuzurechnen sind, wie etwa das Kraftfeld zum Schutz des Todessterns in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter"2 oder Der Lasernetzzugang zur Überwindung der zellulären, realfiktiven Erscheinungsform hin zur elektrischen Erscheinungsform, wie sie zum vollständigen Eintauchen in die Softwarewelt bei "TRON: LEGACY"3 benötigt wird.

3. Untersuchte Primärquellen

Die folgenden Abschnitte sollen die ausgewählten Primärquellen hinsichtlich der Fragestellung beleuchten. Es wird hierbei ein schrittweises Vorgehen gewählt.

In einem ersten Teil wird jeweils ein grober Überblick über die Handlung des Buches insgesamt geliefert. Dies dient dem Zwecke, die Textstelle des Auftretens der Barriere einordnen zu können und ggf. das Vorgehen der Protagonisten im Umgang mit der Barriere besser verstehen zu können, welches möglicherweise ei-nen Zusammenhang mit dem Gesamtkontext aufweist. Anschließend wird anhand von Textstellen belegt, die das Auftauchen und die Unterbringung der Barriere im Gesamtkontext vermitteln und es werden Analysen unternommen, um festzu-stellen, wie die Darstellung der Barrieren aussieht und welche Bedeutung sie für den weiteren Handlungsverlauf hat. Zuletzt wird analytisch erfasst, wie die Prota-gonisten mit den neuen Gegebenheiten umgehen.

Für einen weiteren Teil der Arbeit werden diese Analysepunkte dann die Grundlagen oder die Denkanstöße liefern, welche in entabstrahierter Form den Ju-gendlichen im Unterricht zum Thema "Grenzen" didaktisch aufbereitet werden sollen.

3.1 Der "Wirbelwindkranz" zum Schutz der Utopie vor der realfiktiven Welt: James Krüss' "Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde"

Die erste magische Barriere, welche hier thematisiert werden soll, taucht in dem illustrierten Kinderbuch "Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde" von James Krüss auf. Sie dient einer zentralen Zäsur im Ablauf der Handlung, da hier gleich-zeitig der Übergang des Hauptprotagonisten, welcher im Stil einer Reiseerzählung berichtet, von der realfiktiven in die Anderswelt erfolgt.4

3.1.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung der Wind grenze in den Kontext

Worum es in diesem illustrierten Kinderbuch geht:

"Mitten in der Adria stößt der Dampfer »Zikade« mit Kapitän Daworin Madirankowitsch auf die sagenhaften Glücklichen Inseln hinter dem Winde, die auf keiner Seekarte verzeichnet sind. Hier leben Menschen, Tiere und Pflanzen noch in paradiesischer Eintracht zusammen. Jeden Tag regiert jemand anderes über die Inseln, auf denen man auf Zuckerpisten Ski fahren, in einem See aus Limonade rudern und die Welt durch Wunderbrillen betrachten kann. Wenn es doch nur überall so schön wäre wie auf den Glücklichen Inseln!"5

3.1.2 Die Windgrenze - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeutung für den Handlungsverlauf

Die Konfrontation mit der magischen Barriere tritt im Buch unmittelbar zu Be-ginn ein, was fast schon wie das entsprechende Erzählelement einer Kurzge-schichte erscheint, in welche der Leser unmittelbar hinein katapultiert wird. Die Kinder sind also von Beginn an direkt in die Handlung hineingezogen, nämlich an die Stelle, an der die bisherige Reise der Zikade kurz und oberflächlich geschildert wird.6

Der Autor verzichtet somit auf eine besonders lange Einleitung und einen Problemaufbau vor der Konfrontation mit der Barriere. Zudem nutzt er keine Vorgeschichte, um die Charaktere und ihre Eigenschaften zu präsentieren, wes-halb diese im späteren Verlauf der Geschichte unter anderem bei der Konfronta-tion mit der Barriere, selbst zu erschließen und zu beschreiben sind. Lediglich die durch den Krieg erschwerten Umstände der bisherigen Fahrt werden kurz er-wähnt.7 Auffällig ist bereits im Vorfeld schon, dass die Besatzung und die Passa-giere des Schiffes eine sehr ethnisch-heterogene Zusammensetzung aufweisen. So finden sich etwa, obwohl Krieg herrscht, Vertreter der Vereinigten Staaten, Eng-lands, Deutschlands und Osteuropas und sogar mehrere Tiere in der Besatzung und unter den Passagieren wieder.8 Dieser Punkt wird rückwirkend relevant, wenn in der Handlung die Bedeutung der Inseln gegenüber der Weltgeschichte zu Tra-gen kommt.

Der Leser und auch der Kapitän erfahren Details über die Barriere erst im wei-teren Verlauf der Handlung, nämlich als die zuvor "erlesene" Gruppe auf einen weisen Mann stößt, der verdeutlicht, dass die Glücklichen Inseln "in zwanzig See-meilen Entfernung von einem Kranz aus Wirbelwinden umgeben [ist] , durch den zu Wasser oder in der Luft niemand eindringen kann."9

Interessant mutet an, dass die exakte Entfernung ebenso festgelegt zu sein scheint, wie die Schutzfunktion vor "unliebsamen Besuchern". Das Adjektiv "um-geben" unterstreicht, dass die Barriere nicht nur das aktive Erreichen der Inseln verhindert sondern bereits den Blick auf die Inseln nur den richtigen Personen freigibt.

Es kann einem aufmerksam lesenden Kind bewusst werden, dass die Barriere gegenüber der Zikade und somit zugunsten der Protagonisten an Bord, ihre Wir-kung verliert, nämlich weil einige Personen an Bord offensichtlich als fähig er-achtet werden glücklich zu sein, denn "als die Möwe Alexandra fragte, welche Schiffe denn manchmal zu den Glücklichen Inseln hereingelassen würden, sagte der Alte: >>Nur solche Schiffe, auf denen sich jemand befindet, der am Glück-lichen Tag geboren ist."10 Die Barriere lässt sich also durch die Inselbewohner scheinbar auf magische Weise beeinflussen. Oder sie ist so beschaffen bzw. durch die Bewohner oder durch nicht mehr klärbare Umstände der Vergangenheit an-gelegt worden, dass sie sich auf magische Weise selbst regulieren kann, die ent-sprechend "erlesenen" Personen und Tiere einzulassen. Die Personen auf der Zi-kade betreffend wird sogar betont, dass diese ganz besonderes Glück gehabt hätten, denn "ein Dampfer, der gleich drei Glückskinder an Bord hat, kann die Glücklichen Inseln unmöglich verfehlen."11

Ist dann ein Besatzungsmitglied auf einem Schiff als geeignet erkoren, die In-seln zu finden, so gerät das Schiff in keinen Sturm sondern der Tag bleibt offen-bar "still und sonnig. Ein richtiger Frühlingstag ohne eine einzige Wolke am Himmel."12 Die Durchfahrt ist dem Protagonisten dann gewährt und es ist ihm möglich die Inseln am Horizont zu sichten.13 Um das Nachvollziehen der Route und einen Funkspruch, der andere Schiffe anlockt, für die Besatzung jedoch zu verhindern und somit die Spur zu den Inseln zu verwischen, wird weiterhin eine Einwirkung auf die Schiffsinstrumente aufrecht erhalten.14

Bezieht man einen weiteren Umstand mit ein, reicht jedoch die Geburt an ei-nem glücklichen Tag keinesfalls aus, denn der Kapitän wird vom Nashorn noch zusätzlich darauf hingewiesen, dass "nur solche Personen die glücklichen Inseln besichtigen dürfen, die ihr Talent zum Glücklichsein ausgebildet haben. Jeder, der bei dem Lied der Mücken zu tanzen anfängt, hat wenig Talent dazu."15

Besonders wichtig ist es, die Inseln als wandernde bzw. "treibende" Inseln zu verstehen.16 Dadurch schließt sich aus, dass die Inseln nur einmal zufällig von den Wirbelwinden umgeben sind. Vielmehr macht es deutlich, dass diese Windgrenze die Inseln ständig begleitet. Auch das Auffinden der Inseln wird dadurch weiter erschwert und der Effekt des Schützens und Verbergens, der der Barriere zufällt wird dadurch weiter unterstützt. Ebenso wird eine Kartierung der Inseln unmög-lich gemacht.

3.1.3 Die Reaktion und der Umgang des Kapitäns und seiner Begleiter mit der Windgrenze

Da die Reaktionen für Personen, die von den Inseln abgewiesen werden, aufgrund des Verlaufs der Geschichte nicht nachvollzogen werden können, kann lediglich erfasst werden, wie der Kapitän und seine Männer als "zugelassene" Personen rea-gieren.

Aufgrund des bereits vorgenannten, ruhigen Seegangs und des sonnigen Wet-ters, sowie der erwarteten, wohlbehaltenen Ankunft im Hafen von Kortschula,17 ist bei dem Kapitän zunächst eine entspannte Haltung zu erwarten. Diese Ent-spanntheit schlägt in Aufregung und Hektik um, nachdem festgestellt wird, dass die Instrumente versagen. Sie ist beim Kapitän dadurch festzustellen, dass er un-mittelbar nach der Meldung über das Versagen, Befehle an den Funker ausgibt und Ausrufe durch das Sprachrohr in den Maschinenraum tätigt,18 was aber auch in dem Zusammenhang gedacht worden sein kann, dass dort laute Motoren ihren Dienst verrichten.

Die Aufregung weicht dann zunächst der Ratlosigkeit19 und dann einer Art ge-spannten und später erfreuten Erwartungshaltung, welche sich beim Kapitän da-durch äußert, dass er mit dem Gedanken an die Inseln über die Leiter eilt20 und anschließend geheimnistuerisch, scheinbar amüsiert über das Gelesene, seinen Matrosen Petar beruhigt indem er ihn lachend aus der Kajüte schiebt.21

Zuletzt, nachdem die Barriere bereits überwunden ist und die Leute vom Schiff mit den Inselbewohnern zusammentreffen, macht sich offene Neugier und Er-staunen breit, was sich an vielen Fragen der Personen vom Schiff äußert.22

3.2 Die Barriere als Bewahrer und Medium der Vergangenheit: James Gurneys "Dinotopia"

Der Genremix und Kunststil des Werkes Dinotopia kann sicherlich als außer-gewöhnlich bezeichnet werden. Er verbindet die phantastische Sichtweise eines Überlebensrefugiums für Dinosaurier mit eigenen, zumeist steampunk- und science-fiction-ähnlichen, technik-lastigen, naturwissenschaftlichen Forschungs-bereichen -einrichtungen und -elementen innerhalb der Anderswelt, mit welchen die Bewohner ausgestattet sind23, die darüber hinaus auch noch eine ausgeprägte Kultur der friedlichen Koexistenz unter eigenen philosophisch-religiösen Lebens-grundsätzen sowie Liedgut und Volksfesten24 entwickelt haben.

Dinotopias Gesellschaft nähert sich, ähnlich wie die Glücklichen Inseln, abge-schottet von der Außenwelt, einem utopieähnlichen Status an. Diese Ansicht wird jedoch von einigen wenigen Bewohnern der Inseln nicht geteilt, wie etwa Lee Crabb, welcher gegenüber Arthur Denison kritisch zu bedenken gibt: "Ihr glaubt wohl, der Name bedeutet eine Utopie der Dinosaurier. Falsch. Seht es euch an. Es bedeutet >schrecklicher Ort<. Ich weiß das. Ich habe es gesehen."25

Besonders zu erwähnen ist zu diesem Bilderbuch für ältere Kinder noch, dass hier der Autor selbst außerordentlich detailreiche, zeichnerisch hochwertige und aussagekräftige Illustrationen zu seiner Geschichte erstellt hat.26

3.2.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung der "Riffküste" in den Kontext

"In Dinotopia, people and dinosaurs live in peaceful interdependence. The humans come from all places and times—shipwrecked men and women rescued by the dolphins and carried to the shores of this land apart from time. The dinosaurs appreciate the skills and liveliness of Homo sapiens, while humans benefit from the dinosaurs' experience of more than 100 million years of survival."27

"Arthur Denison's journals give evidence of civilization going back more than 5,000 years in Dinotopia. There have been periods of advanced technology, warfare, and empire building, all of which have left their traces on the architecture and culture of the present-day island. Among the few who have succeeded in escaping the island is a saurian architect-scribe named Djhuty, who navigated through Dinotopia's protective circle of storms and reefs, and in his retirement established the Egyptian civilization."28

3.2.2 Die Riffküste - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeutung für den Handlungsverlauf

Die Barriere selbst scheint nicht magisch und wird den Protagonisten im Buch zu-nächst als eine Art Schranke vermittelt, welche nur in eine Richtung durchlässig ist, denn "mit meiner letzten Frage bin ich bei ihnen auf wenig Verständnis gesto-ßen. Ich erfahre von Giorgio und Alec, daß nie jemand die Insel verlassen habe. Sie sagen: >>Kein Ei ist aus dem Nest gefallen<<. Aus ihrer Sicht endet jede Ab-reise zwangsläufig in einer Katastrophe, weil Dinotopia von einem un-passierbaren Korallenriff umgeben ist; außerdem ist die See hier durch die Ge-zeiten und die Winde nicht schiffbar."29 Bei einer weiteren Begegnung wird diese Haltung dem Protagonisten Denison bestätigt: ">>Keiner geht von hier weg, weil keiner es kann."30

Außergewöhnlich und gewissermaßen unerklärlich und daher phantastisch an-mutend ist aber, dass die Delfine, die sich im Bereich der Riffküste aufhalten un-mittelbar mit der Barriere in Verbindung zu stehen scheinen, denn sie helfen offensichtlich konsequent und so gut es ihnen möglich ist den Schiffbrüchigen und bringen sie ans Ufer, wie es der Protagonist Arthur Denison zu Beginn seiner Erzählungen schildert.31

3.2.3 Die Reaktion und der Umgang der Denisons mit der Riffküste

Das erste, unmittelbare Aufeinandertreffen der Protagonisten mit der Barriere ist geprägt von Furcht vor dem Ertrinken und Grauen ob der Tatsache, dass die Be-satzung mit dem Schiff untergegangen ist und wird durch Arthur Denison mit "Welch ein Schrecken" umschrieben.32 Es ist den Denisons, anders als dem Ka-pitän der Zikade, an dieser Stelle noch völlig unbekannt, dass sie es hier mit der Schwelle zu einem vergessenen Kontinent zu tun haben.

Durch das Eingreifen, der in Verbindung mit der Barriere stehenden Delfine, wandelt sich die Angst bei den Protagonisten in Erleichterung und schließlich in Erschöpfung, was jeweils im freudigen Gedanken, als der Strand erreicht wird und mit dem Umstand geschildert wird, dass die Personen später am Strand wie-der erwachen.33 Die Delfine sind für die Bewohner Dinotopias in Verbindung mit der Barriere sogar so bedeutsam, dass Neuankömmlinge, welche von ihnen an Land gebracht wurden, von den alteingesessenen Bewohnern so lange als "Del-phinrücken" bezeichnet werden, bis sie die Sprache und Geschichte der hiesigen Bewohner, und zwar auch der Dinosaurierbewohner, beherrschen.34

Nachdem, anders als auf den glücklichen Inseln, wo eine Abreise möglich ist,35 die ersten Erforschungen der neuen Umwelt abgeschlossen sind, macht sich auch bei den Hauptprotagonisten zeitweise ein gewisser Zweifel an der neuen Umge-bung und ein gewisser Grad an Heimweh breit: "Ich kann nicht glauben, daß es keine Möglichkeit geben soll, die Insel zu verlassen."36 "Doch im Augenblick ist er der einzige Mensch, der genau wie ich den Wunsch hat, nach Hause zurückzu-kehren."37

Zuletzt jedoch hat sich Denison offenbar mit seiner Lage abgefunden und ver-sucht positiv, ja sogar von einer gewissen Euphorie beflügelt, in die Zukunft zu blicken, wenn er reflektiert: "Habe ich mich auch verändert? Vielleicht. Meine Freunde aus der guten alten Welt, die wir vor so langer Zeit am Kai von Boston zurückgelassen haben, würden sicherlich ihren Kopf über mich schütteln. Manch-mal frage ich mich, ob ich ihre Gesichter je wiedersehen werde. Egal. Unser altes Leben ist reich erfüllt gewesen, und ich bin dankbar dafür. Aber hier in Dinotopia sind mir die Augen geöffnet worden für die Wunder einer neuen Welt. Alles mit neuen Augen zu sehen, hat mich verjüngt. [...] Es gibt Arbeit für ein Leben - für ein langes Leben. Ich kann gar nicht früh genug damit anfangen."38

3.3 Die Zeit steht still und die Jahreszeiten sind vertauscht: Die Reise durch das Shao Irigú ins verborgene Jao é-Tinukai'i in Tad Williams' "Der Abschiedsstein"

Das dritte untersuchte Buch "Der Abschiedsstein" ist Teil einer Fantasy-Roman-reihe für ältere Jugendliche und Erwachsene, mit dem mittlerweile neu vergebe-nen Titel "Das Geheimnis der großen Schwerter", welche dem Genre der High-Fantasy zuzuordnen ist. Ähnlich wie auch im Herrn der Ringe werden Ansätze von eigener Sprachentwicklung bei den Völkern dieser Anderswelt39 und eine geographische Veranschaulichung in Kartenform geliefert.40 Im Buch selbst stößt man aber auf keine weiteren Illustrationen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten (Abb. 1)41

3.3.1 Kurzüberblick über die Handlung zur Einbettung des Sommerliedes in den Kontext

Im Folgenden ein Kurzüberblick über die Handlung dieser landläufig als "Osten Ard-Reihe" bekannten, modernen Fantasy-Tetralogie:

"Über dem einst so schönen Land Osten Ard liegt düster drohend der Schatten des untoten Elbenprinzen Ineluki, der als Sturmkönig die Herrschaft der Elben [Anm.: Hier "Sithi" genannt] erneuern und, um altes Unrecht zu rächen, die Menschheit ausrotten will. Seine Verbündete ist die Nornenkönigin Utuk'ku, die ihre Jahrtausende hinter einer Silbermaske verbirgt. Auf dem Hochhorst, einst Mittelpunkt eines blühenden Reiches, herrschen Inelukis Kreaturen: der finstere Hochkönig Elias und sein unheimlicher Ratgeber, der scharlachrote Priester Pryrates. Durch hinterhältigen Mord und offenen Krieg haben sie den größten Teil des Landes in ihre Gewalt gebracht, unterstützt von Inelukis Kriegern, den bleichen Nornen, und einem grausamen Winter, der alle anderen Jahreszeiten verdrängt hat; Inelukis Zau- berkraft hat ihn hervorgebracht.

Aber noch regt sich Widerstand in Osten Ard. Prinz Josua Ohnehand, der jüngere Bruder des Hochkönigs, hat die Zerstörung seiner Festung Naglimund überlebt und ein Häuflein Getreuer um sich geschart. Zu seinen Helfern zählt auch Simon Schneelocke, ein junger Mann geheimnisvoller Herkunft. Er hat für Josua das Zauberschwert >>Dorn<< vom Drachenberg geholt. Auf dem Rückweg nach Süden befreit er auf dem Berg Mintahoq seine Freunde Binabik und Sludig aus der Gefangenschaft der Trolle, entgeht knapp dem Mordanschlag der dämonischen Skodi und wird schließlich von Jiriki, dem Elbenprinzen, gerettet."42 [Anm.: Hier tritt die Zäsur der Konfrontation mit der Barriere auf.]

3.3.2 Das Sommerlied - Analytische Betrachtung zur Darstellung und Bedeutung für den Handlungsverlauf

Ziel der Protagonisten ist es im betreffenden Kapitel mit der Hilfe eines Liedes, das "dem Weg des Sommers folgt", zum Sommertor der Sithi, dem Shao Irigú, in deren verborgener Stadt Jao é-Tinukai'i, zu gelangen.

In der Zusammenfassung ist das Auftauchen Aditus, Jirikis Schwester, erläu-tert und es wird ein Überblick über ihre Hilfeleistung gegeben:

"Am Ende rettet ihn das Auftauchen von Jirikis Schwester Aditu, die den Ruf des Spiegels vernommen hat. Sie vollbringt eine Art Übergangs-Zauber, [zur Überwindung der Barriere,] der den Winter zum Sommer zu machen scheint; als sie damit fertig ist, betritt sie mit Simon die verborgene Festung der Sithi, Jao é-Tinukai'i. Es ist ein Ort von zauberischer Schönheit, an dem es keine Zeit gibt. Als ihn Jiriki dort willkommen heißt, ist Simons Freude groß; wenig später aber, als man ihn vor Likimeya und Shima'onari, Jirikis und Aditus Eltern, bringt, verwandelt sich die Freude in Entsetzen. Die Herrscher der Sithi erklären ihm nämlich, dass es noch keinem Sterblichen gestattet worden sei, das geheime Jao é-Tinukai'i zu betreten, und dass Simon es darum nie mehr verlassen dürfe."43

Der oben genannte Übergangszauber, welcher zur Überwindung der Barriere voll-zogen werden muss, wird konkreter von Aditu als "eine Art Lied" bezeichnet, was Simons eigentlicher Vorstellung von einer festen, begehbaren und materiell sicht-baren Straße widerspricht.44

Auch die Richtung, welche man wählt, um die Barriere zu passieren, muss scheinbar sehr genau gewählt sein und ist durch einen menschlichen Protagonisten offenbar nicht recht zu erspüren. Dies wird auch Simon deutlich, als er dies in Er-fahrung zu bringen sucht: "Auch wenn es keine Straße gibt, muß man doch ir-gendeine Richtung nehmen. [...] Also ... hier entlang?" Darauf erwidert Aditu: "Nicht ganz. Manchmal. Aber das wäre dann eher, falls man durch das Regentor gehen wollte. Zu dieser Jahreszeit ist das aber nicht das Richtige. Nein, wir su-chen das Sommertor, und das ist ein ganz anderes Lied."45

Neben der zu erfühlenden Richtung sind also auch noch die Naturgegebenhei-ten für die Passage zu berücksichtigen und insbesondere der Stand der hier er-wähnten Jahreszeit, außerhalb der Barriere. Der Weg scheint also eher von der Zeit als vom Raum abzuhängen.

3.3.3 Die Reaktion und der Umgang Simon Schneelockes mit dem Verbergezauber des Sommertores

Ab dem Punkt an dem der Junge aus der Burg fliehen muss, gerät der Protagonist Simon in Verstrickungen, die seine Zukunft bestimmen werden, weil er sich ihnen, wider seines Willens von Beginn an, nicht mehr entziehen kann, obwohl er es immer wieder versucht. Anders als es bei der Darstellung vieler anderer Prota-gonisten zu erkennen ist, die ihre Rolle in einer magischen Geschichte nach der ersten Konfrontation mit der Anderswelt und damit dem tatsächlich beginnenden Abenteuer, begeistert annehmen.46

Und er muss sich gemeinsam mit Gefährten, welche er nach und nach erst rich-tig kennen lernt, auf ein langes Abenteuer begeben, um das Rätsel um die drei mächtigen Schwerter Osten Ards zu lüften und die Pläne von Elias und Pryrates zu durchkreuzen. Gleichzeitig durchlebt Simon auf seiner Reise, in ständiger Wechselwirkung mit diesen Abenteuern, die Adoleszenz, mit den unterschied-lichsten, persönlichen Erfahrungen, die immer wieder stark sein weiteres Vor-gehen und den Umgang mit seinen Gefährten prägen. Ebenso wie das Zusammen-treffen mit der Barriere.

Der Zusammenstoß mit dem Schutzzauber der verborgenen Stadt gibt dann auch gewissermaßen in sehr komprimierter Form nochmals den Facettenreichtum der "großen Barriere Pubertät" wieder, die in Form von Simons Entwicklung zum Mann in der Geschichte dargestellt ist. Bereits zu diesem Zeitpunkt kann daher festgestellt werden, dass Simons Leben, seine körperliche und seine Persönlich-keitsentwicklung, im Anschluss an die Textthematisierung im Unterricht, auf Ju-gendliche im Allgemeinen übertragbar sein dürfte.

Konkret, zum Zeitpunkt des Zusammentreffens, ist die Ausgangslage in der sich Simon befindet die Erschöpfung und ein Zustand, in welchem er im Begriff ist aufzugeben.47 Nach der Essensgabe durch Aditu48 wandelt sich dieser Zustand und Simons Neugierde, zunächst verbunden mit Verwirrung, steigt an: "Simon runzelte unzufrieden die Stirn."49 Sie nimmt noch weiter zu und wendet sich zu-nehmend vom Aussehen Aditus50 weg und zu ihren Handlungen und ihrem Ver-halten hin, als er erlebt, wie sie mit der unwirtlichen Umgebung und der Suche nach dem Sommertor weiter verfährt.51

[...]


1 vgl. u.a. Rowling, Joanne K. (1998). Harry Potter und der Stein der Weisen. Hamburg: Carlsen Verlag. Kapitel 5: In der Winkelgasse. sowie Rowling, Joanne K. (2007). Harry Potter und der Orden des Phönix. Hamburg: Carlsen Verlag. Kapitel 18: Dumbledores Armee.

2 vgl. Lucas, George et al. (Drehbuch). (1983). Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi. Zu Deutsch: Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Vereinigte Staaten: Lucasfilm Ltd., jetzt: Walt Disney.

3 vgl. Jefferies, Richard et al. (Drehbuch). (2010). TRON: LEGACY. Vereinigte Staaten: Walt Disney. Blu-ray Disc Fassung. (2011). Szene 3.

4 vgl. Krüss, James. (1959). Die glücklichen Inseln hinter dem Winde. Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger. S. 75

5 Carlsen Verlag (Hg.). (2013). Inhaltszusammenfassung - Die glücklichen Inseln hinter dem Winde. Abgerufen 30. August 2013, von http://www.carlsen.de/taschenbuch/die-glucklichen-inseln-hinter-dem-winde/19886#Inhalt

6 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14 ff.

7 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 10 ff.

8 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 10 ff.

9 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 75

10 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 78

11 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 79

12 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 13

13 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14

14 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14

15 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 35

16 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 15 u. S. 24

17 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 13

18 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14

19 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14

20 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 14

21 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 16

22 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. u.a. S. 24

23 vgl. Gurney, James. (1993). Dinotopia - Das Land jenseits der Zeit. München: Wilhelm Heyne Verlag. u.a. S. 26, S. 37, S. 64, S. 69, S. 71, S. 73, S. 92 f. oder S. 143

24 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 77, S. 109, S. 114 f. oder S. 126 ff.

25 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 43

26 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 3

27 vgl. Gurney, James (Hg.). (1992-2007). Bereich: Introduction to Dinotopia. Rhinebeck, New York State: Homepage zu Dinotopia. Abgerufen 30. August 2013, von http://separateark.com/Dinotopia/dinotopia.html

28 vgl. Gurney, James (Hg.). (1992-2007). ebd.

29 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 32

30 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 48

31 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 11

32 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 11

33 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 11

34 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 54

35 vgl. Krüss, James. (1959). ebd. S. 138 f.

36 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 32

37 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 43

38 vgl. Gurney, James. (1993). ebd. S. 159

39 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag. S. 877 ff.

40 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. Umschlaggestaltung, innen

41 Das Bild zeigt die äußere Umschlagbebilderung des zweiten Buches "der Abschiedsstein", in welchem die Konfrontation mit der Barriere stattfindet. Hier ist besonders die rechte Hälfte von Bedeutung, welche den Protagonisten Simon Schneelocke mit seinen errungenen Artefakten inmitten der Schmetterlinge in der Stadt der Sithi zeigt, die er durch die Barriere hindurch erreicht hat. Vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. Umschlaggestaltung

42 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 4

43 vgl. Williams, Tad. (1997). Der Engelsturm. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag. S. 22

44 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 648

45 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 648

46 vgl. Harry Potter und der Stein der Weisen, Der Magier der Erdsee, Die Spiderwick-Geheimnisse uvm.

47 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 612 ff.

48 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 619

49 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 648

50 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 617 f.

51 vgl. Williams, Tad. (1996). Der Abschiedsstein. ebd. S. 618 f. und 648 ff.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Untersuchung der Manifestationsarten von Grenzsetzungen in fantastischen und Fantasy-Jugendbüchern
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,5
Autor
Jahr
2013
Seiten
33
Katalognummer
V933004
ISBN (eBook)
9783346256836
ISBN (Buch)
9783346256843
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anhand des Auftretens des fantastischen Elements der 'magischen Barriere' als Medium und eine bezugnehmende Thematisierung im Unterricht zu Grenzen und Grenzsetzungen hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen
Schlagworte
Fantasy, Fantastik, Phantasy, Phantastik, phantastische Literatur, Grenzen, High, Tad Williams, Tolkien, Osten Ard, Erdsee, Adoleszenz, Entwicklung, Figurengestaltung, Magie, magisch, Barriere, Ursula, Le Guin, Utopie, Distopie, James Krüss, Glücklichen Inseln, Dinotopia, Gurney, James, Abschiedsstein, Geheimnis der großen Schwerter, Herr der Ringe, szenisches Spiel, realfiktiv, realfiktive Welt, Fiktion, Anderswelt, Übergang, Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Elemente, fantastische, Persönlichkeitsentwicklung, Grenzsetzung
Arbeit zitieren
Christian Johannes von Rüden (Autor:in), 2013, Untersuchung der Manifestationsarten von Grenzsetzungen in fantastischen und Fantasy-Jugendbüchern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933004

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