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Analyse von Argumenten

Title: Analyse von Argumenten

Term Paper , 2001 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tanja Knüppel (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Anhand eines Theorieteils und eines Beispiels soll das Thema "Argumentationsanalyse" in dieser Hausarbeit behandelt werden.
Im ersten Teil der Hausarbeit werde ich wesentliche Aspekte der Argumentationsanalyse erläutern. Beginnen werde ich mit einer Definition von Argument und Argumentation und zunächst fortfahren mit dem Aufbau einer Rede, dem Fünfsatzschema und dann mit dem Aufbau von Argumenten, dem Syllogismus, dem Toulmin-Schema,der Topik und den Teil mit den Schritten einer Argumentationsanalyse beenden.
Im zweiten Teil, der der zentrale Teil der Arbeit werden soll, werde ich versuchen die erläuterte Theorie auf die Praxis anzuwenden. Als Material habe ich einen Streitfall der Internetseite www.woche.de gewählt. Dieser hat das Thema "Kopfnoten wieder ins Zeugnis?". Ich halte ihn für passend, da er einen Bezug zu meinem Studiengang hat. Außerdem ist die Diskussion wie Zeugnisse sein sollen aktuell und war auch Thema meiner ESL-Einführungsveranstaltung. Dort hat das Thema mein Interesse geweckt. Ich werde so vorgehen, dass ich zunächst den Inhalt der These wiedergebe. Dann werde ich zwei Statements analysieren, indem ich auch hier zunächst den Inhalt zusammenfasse, daraufhin werde ich eine Makroanalyse (Aufbau des Statements, Verhältnis zu klassischen Redemustern und das Fünfsatzschema), eine Mikroanalyse (Aufbau der Argumente, Syllogismus, das Toulmin-Schema und Topik) und eine sprachstilistische Analyse durchführen.
Für den Theorieteil habe ich Texte aus dem Reader gewählt, denn sie haben einen direkten Bezug zum Seminar und wurden dort verwendet. Anderes Textmaterial stand leider nicht zur Verfügung.
Den Theorieteil werde ich unter den Fragestellungen "Was für Merkmale haben Argumente im Allgemeinen?" und "Was gibt es für Schemata um Argumente auszuwerten?" schreiben.
Den Teil der Argumentationsanalyse werde ich unter den Aspekten "Wie wird im Alltag argumentiert?" und "Inwieweit kann man die vorhandenen Schemata auf eine Argumentation anwenden?" bearbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissenschaftlicher Teil

2.1. Definition: Was ist ein Argument? Was ist eine Argumentation?

2.2. Die Teile einer Rede

2.3. Der Fünfsatz

2.4. Der Aufbau eines Arguments

2.5. Der Syllogismus

2.6. Das Toulmin-Schema

2.7. Argumentationsklassen/ Topik

2.8. Schritte der Argumentationsanalyse

3. Analyse

3.1. Die These

3.2. Analyse des Statements von Gabriele Behler

3.2.1. Inhalt

3.2.2. Makroanalyse:

3.2.2.1. Aufbau

3.2.2.2. Verhältnis zu klassischen Mustern einer Rede

3.2.2.3. Der Fünfsatz:

3.2.4. Mikroanalyse

3.2.4.1. Die Argumente

3.2.4.2. Der Syllogismus

3.2.4.3. Das Toulmin-Schema

3.2.4.4. Topik

3.2.5. Sprachstilistische Analyse

3.3. Analyse des Statements von Matthias Rössler

3.3.1. Inhalt

3.3.2. Makroanalyse:

3.3.2.1. Aufbau

3.3.2.2. Verhältnis zu klassischen Mustern einer Rede

3.2.2.3. Der Fünfsatz:

3.3.4. Mikroanalyse

3.3.4.1. Die Argumente

3.3.4.2. Der Syllogismus

3.3.4.3. Das Toulmin-Schema

3.3.4.4. Topik

3.3.5. Sprachstilistische Analyse

4. Schlussteil

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen der Argumentationsanalyse auf praktische politische Stellungnahmen anzuwenden. Dabei wird untersucht, inwieweit wissenschaftliche Schemata zur Analyse von Alltagsargumentationen geeignet sind, wobei der Streitfall um die Wiedereinführung von Kopfnoten als konkrete Untersuchungsgrundlage dient.

  • Grundlagen von Argument und Argumentation
  • Strukturmodelle: Fünfsatz, Syllogismus und Toulmin-Schema
  • Makro- und Mikroanalyse politischer Statements
  • Sprachstilistische Untersuchung von Argumenten
  • Anwendung wissenschaftlicher Schemata auf den politischen Diskurs

Auszug aus dem Buch

3.2.4.2. Der Syllogismus

Gabriele Behler nennt als erstes das Argument „Verhalten lässt sich in Ziffernnoten nicht sachgerecht erfassen.“52. Man muss also zunächst eine zweite Prämisse ergänzen, die in diesem Fall „Kopfnoten sind Ziffernnoten“ wäre. Als Schlussfolgerung, also Konklusion, kann man ergänzen: „Also sind Kopfnoten nicht sachgerecht.“ Dies wäre also ein Argument Frau Behlers gegen Kopfnoten. Prüft man dieses Argument auf seine Haltbarkeit, stellt man fest, dass es grundsätzlich haltbar ist. Allerdings ist in der These nirgendwo, außer in dem Wort „zensiert“ festgelegt, dass Kopfnoten wirklich Ziffernnoten sein müssen. Eine Zensur würde ebenso vorliegen, wenn hinter der Verhaltensweise (z.B. Fleiß) eine Bemerkung stünde. In diesem Fall wäre also die zweite Prämisse nicht richtig und somit das Argument nicht haltbar.

Ferner nennt sie die weitere Prämisse: „Fleiß und Mitarbeit finden bereits jetzt ihren Niederschlag in der Benotung53“ [in den einzelnen Fächern]54. Auch hier muss man die zweite Prämisse und die Konklusion ergänzen. Als Prämisse ergibt sich dann „Fleiß und Mitarbeit brauchen nicht mehrmals benotet werden.“ und als Konklusion „Kopfnoten sind überflüssig.“. Auch hier kann man grundsätzlich davon sprechen, dass das Argument haltbar und relevant ist. Allerdings muss man die zweite Prämisse kritisch betrachten, denn es handelt sich hier nicht um eine Tatsache sondern um eine Behauptung bzw. eine Meinung, der jedoch die meisten zustimmen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit, der theoretischen Fragestellungen und der Auswahl des Untersuchungsmaterials zum Thema Kopfnoten.

2. Wissenschaftlicher Teil: Erläuterung theoretischer Konzepte wie Argumentationsdefinitionen, Redestrukturen, Syllogistik, das Toulmin-Schema und die Topik als Basis für die folgende Analyse.

3. Analyse: Praktische Anwendung der zuvor erläuterten wissenschaftlichen Schemata auf die Statements von Gabriele Behler und Matthias Rössler zur Einführung von Kopfnoten.

4. Schlussteil: Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Reflexion über die Anwendbarkeit der theoretischen Schemata auf die analysierten politischen Statements.

Schlüsselwörter

Argumentationsanalyse, Kopfnoten, Syllogismus, Toulmin-Schema, Fünfsatz, Politische Rhetorik, Makroanalyse, Mikroanalyse, Sprachstilistik, Argumentation, These, Didaktik, Bildungsdiskurs, Rhetorik, Schlussfolgerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht wissenschaftliche Methoden der Argumentationsanalyse und erprobt deren Anwendbarkeit an konkreten politischen Stellungnahmen zum Thema der Wiedereinführung von Kopfnoten in Schulen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der theoretischen Fundierung von Argumenten und Redestrukturen liegt der Fokus auf der Analyse politischer Diskurse und der Anwendung logischer Schemata auf alltagssprachliche Argumentationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob und inwieweit wissenschaftliche Werkzeuge wie das Toulmin-Schema oder der Syllogismus dazu geeignet sind, die Argumentationsweise von Politikern strukturiert zu erfassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Es werden klassische rhetorische Modelle wie der Fünfsatz, logische Analysen mittels Syllogistik, das Toulmin-Schema sowie die Topik und sprachstilistische Untersuchungsmethoden eingesetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Grundlagen der Argumentation und eine detaillierte Makro- und Mikroanalyse der Statements von Gabriele Behler und Matthias Rössler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Argumentationsanalyse, Kopfnoten, Syllogismus, Toulmin-Schema, politische Rhetorik und Argumentationsklassen.

Wie bewertet die Autorin die Anwendung des Fünfsatzschemas bei den untersuchten Politikern?

Die Autorin stellt fest, dass sich das Fünfsatzschema nicht lückenlos auf die Statements anwenden lässt, da die Politiker keine klassischen Redemuster wie Einleitung oder explizite Schlüsse verwenden.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Anwendung des Toulmin-Schemas?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Identifikation der Schema-Elemente, insbesondere der Stützen und Ausnahmebedingungen, in den politischen Statements teilweise unsicher bleibt und Interpretationen erfordert.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Analyse von Argumenten
College
Bielefeld University  (FB Germanistik)
Course
Argumentieren und Didaktik des Argumentierens
Grade
1,7
Author
Tanja Knüppel (Author)
Publication Year
2001
Pages
27
Catalog Number
V9331
ISBN (eBook)
9783638160636
Language
German
Tags
Analyse Argumenten Argumentieren Didaktik Argumentierens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Knüppel (Author), 2001, Analyse von Argumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9331
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